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Chancengleichheit und Heterogenität an Gemeinschaftsschulen

Inwiefern ist es einer Lehrkraft an einer Gemeinschaftsschule möglich, trotz unterschiedlicher Lernvoraussetzungen ihrer Schüler/Schülerinnen, Chancengleichheit herzustellen?

Titre: Chancengleichheit und Heterogenität an Gemeinschaftsschulen

Dossier / Travail , 2016 , 22 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Katherina Völker (Auteur)

Pédagogie - Divers
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In nachfolgender Hausarbeit geht es um die Möglichkeiten von Gemeinschaftsschule, der Heterogenität und den unterschiedlichen Leistungsvoraussetzungen der Kinder gerecht zu werden. Der Fokus dieser Arbeit liegt auf der Beantwortung folgender Frage: Inwiefern ist es einer Lehrkraft an einer Gemeinschaftsschule möglich Chancengleichheit, trotz unterschiedlicher Lernvoraussetzungen ihrer Schüler/ Schülerinnen herzustellen?

Zur Beantwortung der Forschungsfrage dient Literatur, welche sich mit Heterogenität, didaktischen Methoden und dem Konzept der Gemeinschaftsschule auseinander setzt. Zunächst werden die Begrifflichkeiten Heterogenität, Lernvoraussetzungen sowie Chancengleichheit definiert. Den theoretischen Rahmen bilden Pierre Bourdieu mit seiner Kapitaltheorie sowie der Interaktionistische Konstruktivismus nach Kersten Reich.

Im Anschluss wird das Konzept der Gemeinschaftsschule vorgestellt. Die Rolle der Lehrkraft an der Gemeinschaftsschule wird beschrieben und die Lernformen näher erläutert. Dabei finden zwei Aspekte besondere Berücksichtigung, die Beobachtungs- und Beziehungskommunikation sowie die Lehrkraft als Lerncoach.

Im analytischen Teil wird die Forschungsfrage diskutiert. Dafür werden Möglichkeiten und Grenzen der Lehrkräfte bezüglich der Chancengleichheit an Gemeinschaftsschulen aufgezeigt. Der Bezug zum theoretischen Rahmen wird hergestellt. Das Fazit fasst alles zusammen, dient der kritischen Beleuchtung und wird mit einem Ausblick, der zur Weiterentwicklung dieser Forschungsarbeit anregen soll abgeschlossen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffserklärungen

2.1 Heterogenität

2.2 Lernvoraussetzungen

2.3 Chancengleichheit

3 Theoretischer Rahmen

3.1 Kapitaltheorie nach Pierre Bourdieu

3.2 Interaktionistischer Konstruktivismus nach Kersten Reich

4 Pädagogisches Konzept der Gemeinschaftsschule

5 Die Rolle der Lehrkraft an einer Gemeinschaftsschule

5.1 Beobachtungs- und Beziehungskommunikation

5.2 Die Lehrkraft als Lerncoach

6 Beantwortung der Forschungsfrage

7 Fazit und Bildungswissenschaftlicher Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, wie Lehrkräfte an Gemeinschaftsschulen trotz der zunehmenden Heterogenität der Schülerschaft Chancengleichheit fördern können. Dabei steht die Transformation der Rolle der Lehrkraft vom reinen Wissensvermittler zum Lernbegleiter und -coach im Fokus, wobei theoretische Ansätze von Bourdieu und Reich zur Anwendung kommen.

  • Heterogenität und unterschiedliche Lernvoraussetzungen im schulischen Kontext
  • Die Kapitaltheorie nach Pierre Bourdieu in Bezug auf Bildungserfolge
  • Interaktionistischer Konstruktivismus als Grundlage für moderne Lernprozesse
  • Das pädagogische Konzept und die Arbeitsweise der Gemeinschaftsschule
  • Beziehungskommunikation und die Lehrkraft als Lerncoach

Auszug aus dem Buch

3.1 Kapitaltheorie nach Pierre Bourdieu

Pierre Bourdieu, französischer Soziologe, hat sich mit sozialer Ungleichheit beschäftigt. „[...] Die Menschen einer Gesellschaft sind mit einer unterschiedlichen Menge Kapital ausgestattet“ (Popp et al. 2012: 47). Das Kapital unterteilt sich nach Bourdieu in Kulturelles Kapital, Soziales Kapital und Ökonomisches Kapital.

Das kulturelle Kapital zeigt sich in drei verschiedenen Zuständen: in 1. verinnerlichtem Kapital, inkorporierter Zustand; in 2. objektiviertem Zustand oder in 3. institutionellem Zustand.

Inkorporiertes Kulturkapital ist körpergebunden, gleichzusetzen mit Bildung. Bildung wird aus eigenem Antrieb erworben, durch Lernen. Das bedarf Zeit und Arbeit. „Inkorporiertes Kapital ist ein Besitztum, das zu einem festen Bestandteil der Person, zum Habitus geworden ist“ (Kreckel 1983: 187). Diese Form des Kapitals kann nicht weitergegeben werden.

Anders ist es beim Objektivierten Kulturkapital, das sich in Form von materiellen Kulturgütern wie Bücher, Instrumente, Gemälde usw. ausdrückt und mit Hilfe des inkorporierten Kulturkapitals optimal genutzt werden kann. Es ist jedoch physisch übertragbar. Die objektivierte Zustand hat somit Eigenschaften, die nur durch inkorporiertes Kulturkapital zur Entfaltung kommen können. Wenn jedoch die Fähigkeit und das Verständnis im Umgang mit diesen fehlen, bringen diese Güter dem/der Eigentümer/Eigentümerin kein Nutzen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die steigende gesellschaftliche Bedeutung von Bildung und die zunehmende Heterogenität an deutschen Schulen, die neue pädagogische Anforderungen an Gemeinschaftsschulen stellt.

2 Begriffserklärungen: Hier werden die zentralen Begrifflichkeiten Heterogenität, Lernvoraussetzungen und Chancengleichheit für den Kontext der Schulpädagogik definiert.

3 Theoretischer Rahmen: Das Kapitel erläutert Bourdieus Kapitaltheorie und den interaktionistischen Konstruktivismus nach Kersten Reich als theoretisches Fundament für die moderne Lehrpraxis.

4 Pädagogisches Konzept der Gemeinschaftsschule: Dieses Kapitel stellt die Struktur und die pädagogischen Besonderheiten der Gemeinschaftsschule, wie das gemeinsame Unterrichten und die Partizipation der Lernenden, dar.

5 Die Rolle der Lehrkraft an einer Gemeinschaftsschule: Hier wird der Wandel der Lehrkraft zur unterstützenden und beratenden Person durch Beobachtung sowie die Funktion als Lerncoach detailliert beschrieben.

6 Beantwortung der Forschungsfrage: Die Ergebnisse der theoretischen Analyse werden zusammengeführt, um zu klären, inwiefern Lehrkräfte an Gemeinschaftsschulen Chancengleichheit fördern können.

7 Fazit und Bildungswissenschaftlicher Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und diskutiert die kritischen Aspekte sowie die Notwendigkeit weiterer Reformen im Bildungssystem.

Schlüsselwörter

Gemeinschaftsschule, Heterogenität, Chancengleichheit, Lernvoraussetzungen, Pierre Bourdieu, Kulturelles Kapital, Konstruktivismus, Lerncoach, Beziehungskommunikation, Didaktik, Inklusion, Schulpädagogik, Bildungswissenschaft, Lehrkraft, Schulerfolg.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den pädagogischen Möglichkeiten an Gemeinschaftsschulen, angesichts wachsender Heterogenität der Schülerschaft Bildungschancen für alle zu verbessern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind der Umgang mit Heterogenität, die Rolle der Lehrkraft als Lernbegleiter sowie die Frage, wie strukturelle und soziale Bildungsbarrieren abgebaut werden können.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, wie eine Lehrkraft an einer Gemeinschaftsschule trotz unterschiedlicher Lernvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler Chancengleichheit herstellen kann.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die auf bildungswissenschaftlichen Theorien (Bourdieu, Reich) und Konzepten zur Gemeinschaftsschule basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert theoretische Rahmenbedingungen, das Konzept der Gemeinschaftsschule und die praktische Umsetzung der neuen Lehrrolle durch Beziehungskommunikation und Coaching.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Gemeinschaftsschule, Heterogenität, Chancengleichheit, Lerncoach und Kapitaltheorie.

Wie definiert die Autorin die Rolle des Lerncoachs?

Der Lerncoach ist kein reiner Wissensvermittler mehr, sondern ein Prozessbegleiter, der Lernangebote schafft, Lernstände diagnostiziert und die Lernenden individuell bei der Wissenskonstruktion unterstützt.

Welche Bedeutung hat Bourdieus Kapitaltheorie für das Thema?

Bourdieu verdeutlicht, dass Bildungserfolge stark vom mitgebrachten kulturellen und sozialen Kapital abhängen, was die Schule vor die Herausforderung stellt, soziale Unterschiede durch gezielte Förderung auszugleichen.

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Résumé des informations

Titre
Chancengleichheit und Heterogenität an Gemeinschaftsschulen
Sous-titre
Inwiefern ist es einer Lehrkraft an einer Gemeinschaftsschule möglich, trotz unterschiedlicher Lernvoraussetzungen ihrer Schüler/Schülerinnen, Chancengleichheit herzustellen?
Université
University of Hagen  (Fakultät Kultur- und Sozialwissenschaften)
Cours
BA Bildungswissenschaft
Note
2,0
Auteur
Katherina Völker (Auteur)
Année de publication
2016
Pages
22
N° de catalogue
V358286
ISBN (ebook)
9783668432345
ISBN (Livre)
9783668432352
Langue
allemand
mots-clé
Chancengleichheit Heterogenität Schule Biwi Modul 3C
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Katherina Völker (Auteur), 2016, Chancengleichheit und Heterogenität an Gemeinschaftsschulen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/358286
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Extrait de  22  pages
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