Verbriefung von Krediten. Überblick, Chancen und Risiken


Seminararbeit, 2015

19 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1 Problemstellung und Gang der Untersuchung

2 Verbriefung von Krediten
2.1 Arten der Verbriefung
2.2 Ablauf der Transaktion und beteiligte Parteien
2.3 Motive und Auswirkungen der Verbriefung

3 Bewertung von Kreditverbriefungen
3.1 Chancen der Kreditverbriefung
3.2 Risiken der Kreditverbriefung

4 Kritische Würdigung und Ausblick

Literaturverzeichnis

Ehrenwörtliche Erklärung

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Arten der Kreditverbriefung und zu Grunde liegende Forderungen

Abbildung 2: Beteiligte einer Verbriefungstransaktion

1 Problemstellung und Gang der Untersuchung

„Everyone to whom we owed money ran to us and wanted to be paid, and because of this we were held very tight everywhere”.[1]

Dieses Zitat könnte aus der Finanzkrise der hiesigen Nullerjahre stammen, entspringt jedoch tatsächlich Riccardi, dem seinerzeit führenden Finanzintermediär im Jahre 1294. Zu diesem Zeitpunkt fand in der Historie die erste länderübergreifende Finanzkrise statt. Hauptursachen für den Zusammenbruch der Finanzwirtschaft waren einerseits die kurzfristige Finanzierung von langfristigen Verbindlichkeiten und andererseits ein hoher Kapitalabfluss in kürzester Zeit zum englischen Königshaus zur Finanzierung eines Krieges mit Frankreich.[2]Durch die Verknappung der Liquidität verlangten andere Kreditgeber zwischen 40-80% Zinsen auf neue Darlehen, welches den europäischen Finanzmarkt für mehrere Jahre nach dem Kollaps noch beeinträchtigten sollte.[3]Zur damaligen Zeit existierten noch keine Kreditrisikotransferinstrumente wie die der Verbriefung, welche Liquiditätsprobleme hätten vermeiden oder auffangen können.

Erst im Jahre 1767 fand weltweit die erste Verbriefung von Krediten unter Friedrich dem Großen statt.[4]Nach dem Siebenjährigen Krieg zwischen 1756-1763 bestand eine hohe Verschuldung innerhalb der Bevölkerung und somit auch von Grundstücksinhabern. Die Einführung des Pfandbriefes verhinderte mit einer Zinszahlung an neu geschaffene regionale, dezentrale Institutionen den Verlust am Eigentum. Neuartig war zudem, dass die Forderung sich nicht mehr auf eine Person, sondern auf ein beleihbares Objekt, in diesem Fall die Immobilie, bezog. Der handelbare Pfandbrief selbst erhielt einen Zinskupon mit einem Aufschlag um Verwaltungskosten zu decken.[5]Die ersten überregionalen Hypothekenbanken entstanden 1870, welche das 20-fache Pfandbriefvolumen gemessen an Ihrem Aktienkapital ausgeben konnten.[6]Forderungs- und Liquiditätsrisiken verblieben in diesem Modell bei der ausgebenden Bank der Pfandbriefe.

Um Immobilienfinanzierungen von dem damit gebundenen Kapital und Liquiditätsrisiken zu entkoppeln würde es die Handelbarkeit von Forderungen voraussetzen. Mit der Gründung der Federal Home Loan Mortgage Corporation (FHLMC) – auch bekannt als Freddie Mac wurden 1970 in den USA erstmal Forderungen verbrieft und an Investoren verkauft.[7]Diese sogenannten Mortgage Backed Securities (MBS) waren der Anfang weiterer Verbriefungen von Forderungen, welche nicht mehr zwangsweise auf Immobilienfinanzierungen beruhen mussten. Die daraus entstandene Wertpapieranlageklasse der Asset Backed Securities (ABS) verzeichnete in allen Märkten stets steigende Nachfrage. Gründe hierfür lagen in der höheren Kreditnachfrage als dem Wirtschaftswachstum als auch in den entstandenen Eigenkapitalvorschriften der 90er Jahre wie Basel I.[8]

Ein erhitzter Immobilienmarkt in den USA, insbesondere 2005 und 2006 mit variablen Zinsstrukturen der Darlehen, stagnierenden Immobilienpreisen und ein steigender Leitzins trieben viele Schuldner in den USA in die Insolvenz.[9]Anleger hatten wiederum Ratingagenturen vertraut. 80 Prozent der Verbriefungen von Krediten mit hohen Risiko, sogenannte Subprimes, waren mit dem Rating für das geringste Ausfallrisiko des Wertpapiers auf Grund von Ausfallsicherungsinstrumenten versehen.[10]Darüber hinaus vergaben Banken keine Folge-Finanzierungen, was die Insolvenzen drastisch verschärfte und wiederum den Großteil der MBS, welche diese Forderungen bündelten, nahezu komplett entwertete.[11]Die Entkopplung der Forderungen vom Herausgeber des Darlehens, eine geringe Regulierung und fehlende Transparenz im Bereich ABS führten 2007 zur Subprime-Krise und folglich zur weltweiten Wirtschaftskrise.

Die vorliegende Arbeit gibt einen Überblick zu Kreditverbriefungen. Der Fokus wird hierbei auf die weiterhin wichtigste Verbriefungsform ABS gelegt. Neben Ablauf und Auswirkungen der Verbriefung werden sich daraus ergebende Chancen und Risiken aus Sicht der Beteiligten beschrieben. Abschließend wird der aktuelle Markt, die Rahmenbedingungen für Kreditverbriefungen und Konsequenzen daraus dargelegt.

2 Verbriefung von Krediten

Im Kreditgeschäft lässt sich in der historischen Aufarbeitung erkennen, dass Intermediäre fortwährend Kreditrisiken ausgesetzt sind und folglich ein vitales Interesse an einem Transfer der Kreditrisiken auf Dritte besteht. Darüber hinaus dient die Kreditverbriefung dazu „ … die Transformation von illiquiden finanziellen Forderungen, welche oft von Finanzintermediären gehalten werden, in handelbare Forderungen …“[12]zu vollziehen. Nachfolgend werden Möglichkeiten der Verbriefung skizziert und ein besonderer Fokus auf das Kreditrisikotransfer- und Kreditverbriefungsinstrument ABS gelegt.

2.1 Arten der Verbriefung

Den verfügbaren Formen der Kreditverbriefung vereint abgesehen vom Pfandbrief die Verschiebung der Kreditrisiken von der Bank zu Investoren. Diese Verschiebung wird durch das Zusammenfassen von Forderungen in Wertpapiere und den Handel an den Finanzmärkten ermöglicht. Generell lassen sich diese Wertpapiere, im allgemeinen Fachgebrauch genannten Asset Backed Securities (ABS) in 3 Kategorien unterteilen. Die Asset Back Securities im engeren Sinne sind mit Forderungen besichert. Die Besicherung von Mortgage Backed Securities (MBS) erfolgt mit Hypotheken und die der Collateralized Debt Obligations (CDO) mit anderen Schuldverschreibungen.[13]

ABS im engeren Sinne bündelt thematisch verwandte Forderungen, unter anderem Konsumentenkredite, Automobilkredite und Kreditkartenforderungen und schafft dadurch homogene in sich vergleichbare Gruppierungen. MBS unterscheiden sich in Residential MBS (RMBS) aus Hypotheken auf Wohnimmobilien, und Commercial MBS (CMBS) aus Hypotheken auf gewerbliche Immobilien. Auf Grund der vielen Einflussfaktoren wie Lage des besicherten Objekts, Mieterstruktur und Marktentwicklung sind die zusammengefassten Forderungen heterogener Natur.[14]CDOs fungieren als ein Meta-Instrument, und besitzen damit maximale Heterogenität, indem Sie verschiedene Forderungen als Sicherung zu Grunde legen und verbriefen können.[15]

Sind die zu Grunde liegenden Werte einer CDO Anleihen, ABS oder MBS wird dieser als Collateralized Bond Obligation (CBO) begeben. Liegen einem CDO besicherte Kredite in der Verbriefung zu Grunde wird dieses Wertpapier als Collateralized Loan Obligation (CLO) bezeichnet.

Abbildung 1: Arten der Kreditverbriefung und zu Grunde liegende Forderungen

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Eigene Abbildung nach: Rudolph et al. (2007), S. 40

2.2 Ablauf der Transaktion und beteiligte Parteien

Der Prozess der Bündelung von Forderungen durch den sogenannten Originator zur Übergabe an eine Zweckgesellschaft, welche die Forderungen in Wertpapiere verbrieft, stellt die Verbriefungstransaktion im Rahmen von ABS dar.[16]Der vollständige Transfer der Forderungen und Risiken wie im vorigen Kapitel beschrieben erfolgt bei der sogenannten True-Sales Transaktion. Werden nur die Risiken, jedoch nicht die Forderungen mit Hilfe von Kreditderivaten übertragen, findet eine synthetische Transaktion statt.[17]Für den Originator, häufig eine Bank,[18]ist diese Form der Verbriefung zwar kostengünstiger, da die Forderungen nicht übergeben werden müssen, im gleichen Zuge verhindert Sie jedoch die Möglichkeit der Optimierung der Refinanzierungskosten durch den Verbleib der Forderungen in der eigenen Bilanz. Die Zweckgesellschaft, auch Special Purpose Vehicle (SPV) ist lediglich die Hülle einer juristischen Person für die Verbriefung und Emission der Wertpapiere und damit für die Transformation von illiquiden Vermögen zu liquiden Wertpapieren zuständig.[19]Für die Verwaltung und Service für die Investoren oder andere Beteiligte wie Rating-Agenturen tritt ein Service-Agent, zumeist der Originator selbst ein.[20]

Indirekt Beteiligte des Transaktionsprozesses sind der Arrangeur, Ratingagenturen, das Konsortium und der Treuhänder. Der Arrangeur, häufig ein Kreditinstitut, analysiert das Forderungsportfolio, strukturiert die Transaktion und ist Schnittstelle für alle Vertragsparteien.[21]Um den Investoren eine standardisierte Risikoeinschätzung der Wertpapiere bereitzustellen, vergeben die Rating-Agenturen für die Wertpapiere Ratings hinsichtlich der Bonität.[22]Für die Emission der Wertpapiere ist das Konsortium zuständig.[23]Den Übergang der Forderungen zum SPV stellt der Treuhänder sicher.[24]

Abbildung 2: Beteiligte einer Verbriefungstransaktion

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Eigene Abbildung nach: Tolkmitt (2007), S. 223.

2.3 Motive und Auswirkungen der Verbriefung

Wesentliches Motiv einer Kreditverbriefung ist der Kreditrisikotransfer. Die Hauptmotive der Banken liegen hierbei nicht in der eigentlichen Verschiebung der Kreditrisiken.[25]Vielmehr ist beim Transfer für Banken entscheidend, dass die Forderungen aus der Aktivseite der Bilanz zu Investoren verschoben werden können. Damit entfallen für die kreditgebende Bank die Refinanzierungskosten für diese Forderungen als auch das zu unterlegende haftende Eigenkapital.[26]

Verbriefungen mit vollständigem Transfer von Forderungen und Risiken unterscheiden sich diametral zum Beispiel des Pfandbriefes ohne Kreditrisikotransfer in folgenden Kriterien, welche zugleich das Risikoprofil der abgebenden Bank verändern:[27]

- Das Kreditrisiko wird zum Emittenten der gekauften Forderungen transferiert;
- Die Bilanzierung der Forderungen erfolgt nicht beim ursprünglichen Kreditgeber;
- Haftung für das Wertpapier ist nicht durch das Eigenkapital, sondern durch die
Forderungen und zusätzliche Besicherungen abgedeckt;
- Das Emissionsvolumen wird nicht , zum Beispiel durch Eigenkapital, begrenzt;
- Das zugrunde liegende Forderungsportfolio kann ausgenommen von CDOs nicht mehr verändert werden[28];
- Es bestehen keine bankrechtlichen Auflagen für Emittenten;
- Zugrunde liegende Forderungen sind nicht auf grundpfandrechtliche besicherte Forderungen beschränkt;
- Rückzahlungen der Forderungen sind direkt mit den Wertpapieren verbunden;
- Wertpapieranleger bleiben von einem Konkurs des Kreditgebers unberührt.

3 Bewertung von Kreditverbriefungen

Auf der Suche nach der Bedeutung von Chance und Risiko lohnt es sich Übersetzungen aus anderen Sprachen heranzuziehen. So steht im Chinesischen das Wort Risiko nicht wie in unserem Sprachraum eindeutig zur Verfügung. Vielmehr schlüsselt das chinesische Zeichen für Risiko 危机, gesprochen wei-ji, das Risiko in wei, die Gefahr, und ji, die Chance auf.[29]Für Kreditverbriefungen wie ABS ließe sich davon beispielsweise übersetzt sagen, dass Banken die Chance haben durch freiwerdendes Eigenkapital Kreditklemmen am Markt in einem schwierigen Refinanzierungsumfeld zu verhindern. Gleichzeitig besteht die Gefahr wie in der Subprime Krise, dass durch die hohe Komplexität der Verbriefungen die wahren Ausfallrisiken von Krediten verschleiert werden.

3.1 Chancen der Kreditverbriefung

Die Kreditverbriefung eröffnet im Wesentlichen Chancen für die Investoren und für die Originatoren. Investoren können im Bereich ABS eine Forderungsart entsprechend Ihrer Anlagevorstellung auswählen, deren Verzinsung abhängig vom Ausfallrisiko historisch gesehen Rendite-Vorteile gegenüber anderen Anleiheklassen bietet.[30]Das Ausfallrisiko, welches sich in einem Rating ausdrückt, liegt bei ABS Papieren dabei häufig besser als das Rating des Originators selbst und ist unter anderem Hauptgrund für ein Investment.[31]

Diese Verbesserung des Ratings wird durch sogenannte Credit Enhancements erreicht, welche durch Übersicherung der Kredite, Kreditversicherungen, Garantien und Liquiditätsüberschüsse das Ausfallrisiko von ABS minimieren.[32]

Die Rendite-Vorteile werden durch die Einpreisung des Kredit- und Liquiditätsrisikos und der Komplexität der Verbriefung gegenüber risikoidentischen Anleihen erreicht.[33]Darüber hinaus werden zur Portfoliodiversifikation ABS insbesondere von Investoren wie Hedgefonds in Betracht gezogen, da Sie zu anderen Anlageklassen wie Aktien oder Anleihen nahezu keine Abhängigkeiten aufweisen.[34]Das zu Grunde liegende Portfolio kann ausgenommen für CDOs nicht mehr verändert werden. Investoren sind im Vergleich zu anderen gebündelten Forderungen wie zum Beispiel Fonds vor Fehlern in der Strategie oder Änderungen des zu Grunde liegenden Portfolios geschützt.[35]

Für Originatoren bestehen wesentliche Chancen in der Freisetzung von haftendem Eigenkapital und somit der Senkung der Refinanzierungskosten. Darüber hinaus liegen weitere Chancen in der Transformation von illiquiden Forderungen zu verbrieften Wertpapieren und in der Erweiterung des Spektrums möglicher Investoren.[36]Durch die Transaktion der Verbriefung fließt mit dem Forderungsverkauf einerseits bilanzwirksame Liquidität zum Originator ohne den Ablauf der Forderungen abwarten zu müssen.[37]Andererseits steigt durch die abgegangen Forderungen die Eigenkapitalquote[38]und Verbindlichkeiten können aufgelöst werden.[39]Die bereits erwähnten Credit Enhancements ermöglichen meist das höchstmögliche Rating AAA für die verbrieften Forderungen.[40]Originatoren mit einem schlechteren Rating als das der emittierten Wertpapiere können sich somit günstiger am Kapitalmarkt refinanzieren.[41]Originatoren welche bei der Refinanzierung bisher auf lokale Investoren angewiesen waren, ermöglichen sich mit der Verbriefung Zugang zu den weltweiten Finanzmärkten und somit auch zu flexibleren Marktkonditionen.

3.2 Risiken der Kreditverbriefung

Maßgebliche Risiken bestehen analog den Chancen ebenso für die Originatoren als auch für die Investoren. Für Originatoren bestehen bei der Verbriefung von Krediten vorwiegend bilanzielle und rechtliche Risiken. Investoren von verbrieften Krediten sind insbesondere Markt-, Liquiditäts-, sowie Ausfallrisiken und Informationsasymmetrien ausgesetzt. Bilanzielle Risiken für Originatoren können entstehen, wenn im Gesamtdurchschnitt des Ausfallrisikos aller Forderungen eines Originators Forderungen mit einem geringeren Ausfallrisiko verbrieft und transferiert werden.[42]

Als Folge kann zwar haftendes Eigenkapital nominal reduziert werden, prozentual gemessen an der Gesamtbilanz steigt dieses jedoch. Um Vertrauen für die Qualität der angeboten Kredite zu schaffen, haftet der Originator zumeist für das erwartete Ausfallrisiko, welches in eigener Tranche von ABS, dem sogenannten First-Loss-Piece, verbrieft wird.[43]Erwartete Ausfallrisiken werden häufig durch Credit Enhancements aufgefangen, deren Konstruktion günstiger als der volle Eintritt des erwarteten Ausfallrisikos ist.[44]

Sollte ein Großteil Risiken der zu verbriefenden Kredite beim Originator verbleiben und nicht durch umfassende Sicherungen minimiert werden, besteht das Risiko vor allem aus rechtlicher Sicht, dass die Kredite nach der Verbriefung weiterhin beim Originator bilanziert werden.[45] Neben diesen Wagnissen entstehen im rechtlichen Sinne auch Risiken, wenn aufsichts-, steuer- oder handelsrechtliche Vorschriften nicht eindeutig berücksichtigt werden.[46]

Die Investoren sind vor allem auf die Rückzahlung der Darlehensnehmer angewiesen. Sollte der tatsächliche Ausfall von Krediten das erwartete Ausfallrisiko bei Weitem übersteigen und Credit Enhancements nicht mehr greifen, kann Unsicherheit darüber entstehen, inwiefern Zahlungsströme verzögert oder gar geleistet werden.[47]Auswirkungen auf die Handelbarkeit, den Wert und die Rendite der Wertpapiere sind als weitere Folge nicht ausgeschlossen. Diese Unwägbarkeiten sind trotz vermeintlich hohen Ratings den Informationsasymmetrien in der Komplexität wie einer ABS-Transaktion geschuldet.[48]Umgekehrt können Darlehensnehmer je nach Art der Forderungen vorzeitig tilgen, was die erwarteten Kreditzinsen und somit die Rendite der Wertpapiere vermindert. Darüber hinaus können stockende Sekundärmärkte wie in der Subprime Phase dazu führen, dass die vermeintlich liquiden Wertpapiere nicht veräußerbar und somit illiquide werden.[49]Zins- und Währungsschwankungen bergen zudem Abwertungsrisiken für das bei ABS im engeren Sinne und MBS zu Grunde liegende und somit unveränderliche Kreditportfolio.

[...]


[1]Kaeuper (1973), S. 228 f..

[2]Ebd.

[3]Vgl. Moore (2009), S. 6.

[4]Vgl. Schubäus (1984), S. 20 f..

[5]Vgl. Weyermann (1910), S. 78 f..

[6]Vgl. Schubäus (1984), S. 28 f..

[7]Vgl. Deutsche Bundesbank (1997), S. 58 ff..

[8]Ebd.

[9]Vgl. Institut der deutschen Wirtschaft Köln (2007), S. 4.

[10]Vgl. International Monetary Fund (2008), S. 59.

[11]Vgl. Ellis (2008), S. 15.

[12]Greenbaum / Thakor (1987), S. 379.

[13]Vgl. Rudolph / Scholz (2007), S. 4.

[14]Ebd.

[15]Vgl. Mason / Rosner (2007), S. 23.

[16]Vgl. Schmeisser / Leonhardt (2006), S. 35.

[17]Vgl. Piossek / Wölfle (2007), S. 334.

[18]Vgl. Sidki (2007), S. 37.

[19]Vgl. Henke (2002), S. 76; Vgl. Achleitner (2002), S. 424.

[20]Vgl. Feld (2007), S. 31.

[21]Vgl Tolkmitt (2007), S. 225; Vgl. Langner (2002), S. 657.

[22]Vgl. Bund / Morlok (2005), S. 969.

[23]Vgl. Tolkmitt (2007), S. 225.

[24]Vgl. Rudolph (2005), S. 178.

[25]European Central Bank (2004), S. 36.

[26]Fabozzi / Kothari (2007), S. 10.

[27]Vgl. Bär (2000) S. 51 f.; Vgl. Bund (2000) S. 46 f..

[28]Vgl. Mason / Rosner (2007), S. 25.

[29]Vgl. Damodaran (2001), S. 150.

[30]Vgl. Piossek / Wölfle (2007), S. 340; Vgl. BayernLB (2007), S.3.

[31]Vgl. Sanio (2008), S. 18.

[32]Vgl. Jobst (2002), S. 16 ff.; Vgl. Becker (2007), S. 233.

[33]Vgl. Perridon / Steiner (2007), S. 445.

[34]Vgl. Price Waterhouse Coopers (2012), S.11.

[35]Vgl. Früh (1995), S. 107.

[36]Vgl. BayernLB (2007), S.3.

[37]Vgl. Tolkmitt (2007), S. 224.

[38]Vgl. Achleitner (2002), S. 421.

[39]Ebd.

[40]Vgl. Sanio (2008), S. 18.

[41]Vgl. Schwarcz (1994), S. 137.

[42]Vgl. Röder / Sonnemann (2005), S. 331.

[43]Vgl. Emse (2005), S. 60.

[44]Vgl. Emse (2005), S. 69; Kothari (2006), S. 219.

[45]Vgl. Deloitte & Touche GmbH (2008), S.30 ff..

[46]Vgl. Oesterreichische Nationalbank (2004), S. 28.

[47]Vgl. Eisele / Neus (2003), S. 237.

[48]Vgl. Bund (2000), S. 24.

[49]Vgl. Oesterreichische Nationalbank (2004), S. 27.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten

Details

Titel
Verbriefung von Krediten. Überblick, Chancen und Risiken
Hochschule
FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, München früher Fachhochschule
Veranstaltung
Bankwesen
Note
1,0
Autor
Jahr
2015
Seiten
19
Katalognummer
V358316
ISBN (eBook)
9783668431669
ISBN (Buch)
9783668431676
Dateigröße
457 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
ABS, RMBS, Verbriefung, Kredite, Finanzkrise, Hypothek, USA
Arbeit zitieren
Sabrina Wendler (Autor), 2015, Verbriefung von Krediten. Überblick, Chancen und Risiken, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/358316

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