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Das Nutzungsverhalten von Frauen im Internet. Analyse des genderspezifischen Userverhaltens

Title: Das Nutzungsverhalten von Frauen im Internet. Analyse des genderspezifischen Userverhaltens

Seminar Paper , 2016 , 13 Pages , Grade: 1,00

Autor:in: Anna Zoltan (Author)

Communications - Multimedia, Internet, New Technologies
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Diese Arbeit widmet sich dem Nutzungsverhalten von Frauen im Internet. Die Motive für die Bearbeitung dieses Themas sind die bis heute andauernde Diskriminierung und Benachteiligung von Frauen, die steigende Beliebtheit und Attraktivität des Internets sowie das Interesse für Gender Studies und dafür, welches Nutzungsverhalten Frauen im Internet aufweisen. Die neuen Medien, vor allem das Internet, prägen unsere Gesellschaft so stark, dass die digitalen Netzwerke emanzipatorisches Potenzial entwickeln und somit eine gewinnbringende Nutzung hervorrufen.

Institutionen, soziale Systeme und Medien sind mit geschlechterrelevanten Strukturen versehen; so kursiert seit Mitte der 90er-Jahre die Vorstellung, das Internet könne die Differenzen der Geschlechter aufheben. Bereits in den Anfängen des Mediums Internet konnte man signifikante Unterschiede in der Herstellung, Verbreitung und Nutzung der Technik zwischen Männern und Frauen feststellen. Das Ziel dieser Arbeit ist es aber nicht, Differenzen zwischen Männern und Frauen im Allgemeinen oder im Umgang mit dem Internet aufzuzeigen, sondern Verhaltensmuster von Frauen im Internet herauszustellen und sie zu analysieren. Die deutlichsten Unterschiede zwischen Internetnutzerinnen kann man hauptsächlich in den unterschiedlichen Altersgruppen feststellen. Hier werden beispielsweise die Motivation, die Herangehensweise und der Alltagsnutzen der Frauen herangezogen.

Des Weiteren will die Autorin mit dieser Arbeit beleuchten, wie Frauen das Innovationspotenzial des Internets nutzen und wie sie sich im Internet emanzipieren. Im dritten Kapitel wird dann ebenfalls auf Geschlechterklischees im Internet eingegangen und die Ideologie von virtuellen Frauen- und Mädchennetzen präsentiert. Im vierten Kapitel steht das Thema „Zielgruppe der Frauen“ im Vordergrund. Der Fokus liegt vor allem auf Frauen in sozialen Netzwerken, korrespondierend mit dem Seminar „Social Media im internationalen Vergleich“. „Gerade Frauen – sofern man die Zuschreibungen an weiblichen Kompetenzen akzeptiert – sollten prädestiniert dafür sein, Social Media im Internet mitzugestalten: sie gelten als kommunikativ, sozial, dialogisch, vernetzend“.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das digitale Leben – Frauen im Internet

2.1 Internetnutzung

2.2 Nutzungsverhalten von Frauen im Internet

3. Internet für alle – Chancengleichheit im Netz

3.1 Emanzipation der Frauen im Netz

3.2 Stereotypie im Internet

3.3 Virtuelle Frauen- und Mädchennetze

4. Die Nutzungsgruppe „Frauen“ im Internet

4.1 Frauen und soziale Netzwerke

4.2 Genderspezifisches Userverhalten

5. Resümee

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das spezifische Nutzungsverhalten von Frauen im Internet, analysiert deren Emanzipationspotenziale in digitalen Räumen und beleuchtet die Rolle von Frauen in sozialen Netzwerken unter Berücksichtigung von Genderaspekten.

  • Analyse des digitalen Nutzungsverhaltens von Frauen
  • Chancengleichheit und Emanzipation im Internet
  • Bedeutung virtueller Frauen- und Mädchennetzwerke
  • Genderspezifische Dynamiken in sozialen Netzwerken
  • Wandel von Geschlechterstereotypen durch digitale Medien

Auszug aus dem Buch

3.1 Emanzipation der Frauen im Netz

Die Frage, die man sich stellen muss, ist; Wie weit ist diese Chancengleichheit und das Rollenverständnis im Internet fortgeschritten?

Zur Beantwortung dieser Frage beziehe ich mich auf eine Analyse der aktuellen Medienlandschaft. Der Wandel der Stereotypen ist hier am deutlichsten sichtbar. Das gegenwärtig modernste Medium, das Internet, lässt Trendwellen in Echtzeit sichtbar werden und bietet zahlreiche Belege für das veränderte Rollenverständnis zwischen Frauen und Männern. Doch bewegt sich das Internet weg von einem maskulin geprägten zu einem androgynen Medium? Bis Mitte der 90er-Jahre war das Medium Internet hauptsächlich maskulin geprägt und wurde vor allem von jungen, gebildeten Männern genutzt. Durch die Entwicklung schneller Breitbandzugänge, die Verbreitung von kostengünstigem Flatrate und vor allem die benutzerfreundliche Bedienung hat sich das Internet von einem Medium für die intellektuelle Oberschicht zu einem Massenmedium entwickelt (vgl. Gaspar/Birner 2013, S. 21f.). „So hat sich das Internet über alle Geschlechter-, Bildungs- und Altersbarrieren hinweg durchgesetzt und ist mittlerweile weder aus dem beruflichen noch dem privaten Alltag unserer Gesellschaft wegzudenken“ (Gaspar/Birner 2013, S. 21). Die ehemals schwächeren Gruppen der Internetnutzer, wie Frauen und finanziell Schlechtergestellte, haben in den letzten Jahren die meisten Zuwächse erfahren und enorm aufgeholt. Wie bereits erwähnt, lassen sich momentan noch deutliche Unterschiede zwischen den Benutzern, vor allem in der geschlechtsspezifischen Unterscheidung, erkennen, doch nehmen diese zusehends ab.

Bezogen auf die Zahlen der vom GfK Verein veröffentlichten Studienreihe „European Consumer“, die die Internetnutzung des weiblichen und männlichen Geschlechts in einem Zeitraum von drei Monaten untersuchte, nutzen 74 % der Männer und 69 % der Frauen das Internet (vgl. Gaspar/Birner 2013, S. 22). „Daraus ergibt sich die klare Erkenntnis, dass es vor allen Dingen eine Frage der Zeit ist, bis heute (noch) vorhandene Geschlechterunterschiede aus der Internetwelt vollkommen herausgewachsen sein werden“ (Gaspar/Birner 2013, S. 22).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in die Gender Studies im Kontext der Internetnutzung ein und definiert das Forschungsziel, die Verhaltensmuster von Frauen im Internet zu analysieren.

2. Das digitale Leben – Frauen im Internet: Dieses Kapitel betrachtet die allgemeine Internetnutzung und das spezifische Nutzungsverhalten von Frauen anhand aktueller Statistiken.

3. Internet für alle – Chancengleichheit im Netz: Hier werden Emanzipationsbestrebungen, bestehende Stereotypen im Netz sowie die Bedeutung virtueller Frauen- und Mädchennetzwerke erörtert.

4. Die Nutzungsgruppe „Frauen“ im Internet: Dieses Kapitel fokussiert sich auf die Anwendung von Internetdiensten durch Frauen, insbesondere in sozialen Netzwerken und das Genderspezifische Userverhalten.

5. Resümee: Die Arbeit fasst die Ergebnisse zur digitalen Entwicklung von Frauen zusammen und stellt Fragen für zukünftige Entwicklungen im virtuellen Raum.

Schlüsselwörter

Frauen im Internet, Gender Studies, Internetnutzung, Nutzungsverhalten, soziale Netzwerke, Emanzipation, Geschlechterrollen, digitale Medien, Genderkompetenz, Doing Gender, virtuelle Netzwerke, Online-Aktivitäten, digitale Gesellschaft, Geschlechtergerechtigkeit, Medienkompetenz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht das Nutzungsverhalten von Frauen im Internet und analysiert, wie digitale Medien dazu beitragen können, Geschlechterrollen zu verändern und Frauen zu emanzipieren.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind die Internetnutzung von Frauen, der Wandel von Geschlechterstereotypen, die Rolle von Frauen in sozialen Netzwerken sowie das Potenzial virtueller Frauennetzwerke.

Welches primäre Ziel verfolgt die Autorin mit dieser Untersuchung?

Das Ziel ist es, spezifische Verhaltensmuster von Frauen im Internet herauszuarbeiten und zu analysieren, statt nur allgemeine Unterschiede zwischen den Geschlechtern aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt in der Arbeit zur Anwendung?

Die Autorin stützt sich auf eine Analyse der bestehenden Fachliteratur zu den Gender Studies und wertet Forschungsergebnisse (wie z.B. ARD/ZDF-Onlinestudie, (N)ONLINER Atlas) aus.

Was wird im inhaltlichen Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil behandelt die statistische Internetnutzung, die Bedeutung von Chancengleichheit, die Emanzipation im Netz, die Stereotypisierung von Geschlecht sowie das Verhalten von Frauen in sozialen Netzwerken.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Wichtige Schlüsselbegriffe sind Gender Studies, Internetnutzung, Emanzipation, soziale Netzwerke und Genderspezifisches Userverhalten.

Warum spielen virtuelle Frauen- und Mädchennetze eine so große Rolle?

Sie werden als wichtiger Beitrag zur Informationsbildung und als Gegenentwurf zur gesellschaftlichen Logik betrachtet, die Frauen von attraktiven Räumen fernhält.

Was besagt der Ansatz des „Doing Gender“ im Kontext dieser Arbeit?

Der Ansatz kritisiert das ständige aktive Herstellen von Geschlechtszugehörigkeiten und das Festhalten an traditionellen binären Rollenbildern, die sich auch im Web 2.0 widerspiegeln.

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Details

Title
Das Nutzungsverhalten von Frauen im Internet. Analyse des genderspezifischen Userverhaltens
College
Klagenfurt University  (Medien und Kommunikationswissenschaft)
Grade
1,00
Author
Anna Zoltan (Author)
Publication Year
2016
Pages
13
Catalog Number
V358356
ISBN (eBook)
9783668434080
ISBN (Book)
9783668434097
Language
German
Tags
Nutzungsverhalten Frauen Internet Internetnutzung User Kommunikationswissenschaft Gender
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anna Zoltan (Author), 2016, Das Nutzungsverhalten von Frauen im Internet. Analyse des genderspezifischen Userverhaltens, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/358356
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