Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Communications - Media Economics, Media Management

Erlösmodelle von Zeitungsverlagen in Zeiten des Medienwandels

Das Beispiel der Zeit Verlagsgesellschaft mit besonderer Konzentration auf ZEIT ONLINE

Title: Erlösmodelle von Zeitungsverlagen in Zeiten des Medienwandels

Term Paper , 2016 , 28 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Laura Peters (Author)

Communications - Media Economics, Media Management
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Diese Hausarbeit beschäftigt sich im ersten Teil mit dem Medienwandel und dessen Einfluss auf die Zeitungsverlage, mit den aktuellen Herausforderungen, mit denen diese zu kämpfen haben und mit der weit verbreiteten Gratis-Mentalität im Internet. Zudem wird eine Auswahl unterschiedlicher Modelle der Erlösgenerierung für eine Zeitung im Internet thematisiert. Im zweiten Teil wird konzentriert auf den strukturellen Wandel des Zeit Verlags, mit besonderer Konzentration auf ZEIT ONLINE, eingegangen. Insbesondere der Erlösmodell-Mix des Verlags wird thematisiert um zu verdeutlichen, welche alternativen Finanzierungsmöglichkeiten im Medienwandel entstanden sind. Zuletzt wird die geplante Einführung eines Paid Content-Modells beim Zeit Verlag beschrieben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Zeitungsverlage im Medienwandel

2.1 Herausforderungen der Zeitungsverlage im Medienwandel

2.2 Veränderte Mediennutzung

2.3 Aktuelle Situation der Zeitungsverlage

3 Digitale Erlösmodelle

3.1 Paid Content

3.2 Chancen und Risiken mit Paid Content

3.3 Branchenfremde Zusatzgeschäfte

3.4 Die Marke als Verkaufsförderer im Zeitungsmarkt

4 Erlösgenerierung bei Zeit Online

4.1 ZEIT ONLINE – Der Werdegang im Medienwandel von der Gründung bis heute

4.2 Das erlösbringende Geschäft mit den Nebenprodukten

4.3 Der Erlösmodell-Mix der Zukunft bei ZEIT ONLINE

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Seminararbeit untersucht die Auswirkungen des Medienwandels auf deutsche Zeitungsverlage und analysiert, wie diese durch veränderte Erlösstrategien ihre Zukunftsfähigkeit sichern können. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der ZEIT Verlagsgesellschaft und der Entwicklung von ZEIT ONLINE, um alternative Finanzierungsmodelle jenseits klassischer Anzeigenmärkte zu identifizieren.

  • Herausforderungen und Veränderungen im Zeitungsmarkt durch die Digitalisierung
  • Analyse digitaler Erlösmodelle, insbesondere Paid-Content-Strategien
  • Diversifizierungsstrategien durch branchenfremde Zusatzgeschäfte
  • Die Rolle der Marke und Kundenbindung im digitalen Medienumfeld
  • Fallstudie: Transformation und Erlösgenerierung bei ZEIT ONLINE

Auszug aus dem Buch

4.1 ZEIT ONLINE – Der Werdegang im Medienwandel von der Gründung bis heute

Bereits am 6. März 1996 ging der ZEIT-Verlag mit der Website www.zeit.de online, damals noch unter dem Namen „DIE ZEIT im Internet“. Drei Jahre später wurde die Tochterfirma ZEIT ONLINE GmbH gegründet (vgl. Tarragona; Birkhahn 2013, S. 131). Zu Beginn des Online-Produkts wurden überwiegend die Print-Inhalte der wöchentlichen Mutterzeitung DIE ZEIT aufbereitet. Mittels Suchmaschinenoptimierung wurden die Zahl der Visits und der Unique User erhöht, in dem möglichst viele Wörter redaktionell verwendet werden, nach denen in den Suchmaschinen häufig gesucht wird. Die Quersubventionierung des Online-Journalismus wurde als Grund für dieses Vorhaben, welches – meist negativen – Einfluss auf die journalistische Qualität der Beiträge hat, genannt. Denn nur durch die erhöhte Generierung von Werbeeinnahmen durch eine hohe Anzahl von Klicks, können andere, qualitativ hochwertigere, Artikel produziert werden, die weniger Reichweite bringen (vgl. Beck; Reineck; Schubert 2010, S. 140ff.).

Ab der Jahrtausendwende hingegen entwickeln immer mehr Verlage sogenannte Newsrooms, die die Arbeit der Print-Redaktion und der Online-Redaktion verzahnen. ZEIT ONLINE entscheidet sich bewusst gegen eine solche Integration der Online-Redaktion in die Print-Redaktion und eröffnet die Online Redaktion abseits der Hamburger Hauptredaktion in Berlin. In den ersten Jahren gab es wechselnde Chefredakteure und Relaunches der Website, die den Erfolg des Produkts beeinflussten. Beispielsweise konnte der damalige Chefredakteur Wolfgang Blau nach einem Relaunch von ZEIT ONLINE im Frühjahr 2008 die Reichweite des Portals innerhalb eines Jahrs um 57 Prozent steigern (vgl. Zeit Verlagsgruppe 2010).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung skizziert die Krise der Zeitungsbranche infolge des Medienwandels und definiert die Zielsetzung der Arbeit, alternative Finanzierungsmodelle am Beispiel von ZEIT ONLINE zu untersuchen.

2 Zeitungsverlage im Medienwandel: Das Kapitel analysiert die rückläufigen Auflagen und Werbeeinnahmen sowie die durch das Internet veränderten Mediennutzungsgewohnheiten, die Verlage vor existenzielle Herausforderungen stellen.

3 Digitale Erlösmodelle: Hier werden verschiedene Strategien wie Paid Content, branchenfremde Zusatzgeschäfte und die Markenbildung als notwendige Instrumente zur Erlösgenerierung im digitalen Raum vorgestellt.

4 Erlösgenerierung bei Zeit Online: Dieses Kapitel detailliert den Werdegang von ZEIT ONLINE und verdeutlicht anhand von Nebenprodukten und dem zukünftigen Erlös-Mix, wie die Transformation zum digitalen Wirtschaftsunternehmen gelingen kann.

5 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass die Kombination aus Qualitätsjournalismus, Diversifizierung und einer starken Marke essenziell ist, um auch im digitalen Zeitalter finanzierbare und zukunftsfähige Erlösmodelle zu etablieren.

Schlüsselwörter

Medienwandel, Zeitungsverlage, ZEIT ONLINE, Erlösmodelle, Paid Content, Mediennutzung, Journalismus, Digitalisierung, Zusatzgeschäfte, Markenführung, Reichweite, Anzeigenmarkt, Abo-Modelle, Diversifizierung, Transformation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der ökonomischen Transformation von Zeitungsverlagen im digitalen Zeitalter und der Suche nach tragfähigen Erlösmodellen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf den Herausforderungen des Medienwandels, digitalen Finanzierungsmöglichkeiten (Paid Content, E-Commerce) und der strategischen Markenentwicklung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Verlage ihre Abhängigkeit vom klassischen Anzeigenmarkt durch Diversifizierung und neue Online-Erlösquellen verringern können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse sowie einer detaillierten Fallstudie zum ZEIT-Verlag und dessen Online-Tochter ZEIT ONLINE.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert aktuelle Markttrends, stellt digitale Erlösmodelle vor und untersucht konkret die Geschäftsfelder, Reichweitenstrategien und das Paid-Content-Experiment bei ZEIT ONLINE.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Medienwandel, Paid Content, Digitalisierung, Erlösmodelle, Markenführung und Diversifizierung.

Wie positioniert sich ZEIT ONLINE gegenüber der Print-Redaktion?

ZEIT ONLINE agiert als eigenständige GmbH mit einer Redaktion in Berlin, um sich bewusst unabhängig von der Hamburger Print-Redaktion zu entwickeln und eine eigene digitale Strategie zu verfolgen.

Warum setzt der ZEIT-Verlag auf branchenfremde Zusatzgeschäfte?

Da der rein journalistische Erlös (Anzeigen und Abos) oft nicht ausreicht, nutzt der Verlag Zusatzgeschäfte wie Reisen, Konferenzen oder E-Commerce, um die finanzielle Basis zu stabilisieren und die Marke zu stärken.

Welche Rolle spielt die Marke für den Erfolg des Zeit-Verlags?

Die Marke ist der wichtigste Erfolgsfaktor. Sie fungiert als Qualitätsversprechen und Bildungsmedium, wodurch eine loyale Leser-Blatt-Bindung entsteht, die auch in digitalen Märkten bestehen kann.

Excerpt out of 28 pages  - scroll top

Details

Title
Erlösmodelle von Zeitungsverlagen in Zeiten des Medienwandels
Subtitle
Das Beispiel der Zeit Verlagsgesellschaft mit besonderer Konzentration auf ZEIT ONLINE
College
Humboldt-University of Berlin  (Medienwissenschaft)
Grade
1,3
Author
Laura Peters (Author)
Publication Year
2016
Pages
28
Catalog Number
V358373
ISBN (eBook)
9783668437227
ISBN (Book)
9783668437234
Language
German
Tags
Zeitungen Medienwandel Erlösmodelle ZEIT ONLINE
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Laura Peters (Author), 2016, Erlösmodelle von Zeitungsverlagen in Zeiten des Medienwandels, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/358373
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  28  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint