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Moderne Kriegsführung am Beispiel des Suezkrieges 1956

Der arabische Nationalismus als Grundlage der Konfliktregion am Suez

Título: Moderne Kriegsführung am Beispiel des Suezkrieges 1956

Libro Especializado , 2017 , 50 Páginas

Autor:in: Ilya Zarrouk (Autor)

Política - Región: Oriente Medio
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1956 war ein entscheidendes Jahr nicht im Kalten Krieg, sondern im Nahen Osten. Die Verstaatlichung des Suezkanals löste nicht nur eine Internationale Krise aus, sondern auch einen weiteren israelisch-arabischen Konflikt. Wie kam es zu dieser Konfrontation? Welche militärischen Neuerungen in Technik, Taktik und Strategie kamen bei diesem Krieg zum Tragen? Auf was baute die arabische Koalition und was die Westliche? Wurde durch den Konflikt am Suez der arabische Nationalismus noch verschärft? Und war dieser die Grundlage nicht-demokratischer Systeme im Nahen Osten?

Extracto


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Kriegstheorie

1. Clausewitz Definition vom Krieg in der Zweck-Mittel-Ziel Relation

2. Moderne Kriegstheorien

III. Der Suezkrieg 1956 und die verfehlte Schwerpunktbildung und Initiativergreifung

1. Das Fehlen einer strategischen Planung

2. Der Kriegszustand und die Frage nach dem operativen Schwerpunkt

3. Die Intensivierung der militärischen Mittel

4. Die internationale Ebene und die relative militärische Kräfteverschiebung

IV. Die Nahostpolitik des Westens nach dem Zweiten Weltkrieg als Problemfaktor im arabischen Raum

1. Die panarabistische Revolution als Fundament der arabischen Militarisierung

2. Ägyptens Verständnis des Krieges als Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln.

3. Folgen des Suez-Krieges

V. Fazit:

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, warum nach den arabischen Rebellionen 2010/11 keine demokratischen Prozesse etabliert werden konnten und weshalb der militärisch-industrielle Komplex in diesen Staaten so resistent gegenüber zivilgesellschaftlicher Entwicklung ist. Anhand des Suez-Krieges von 1956 analysiert der Autor die strategischen Unzulänglichkeiten arabischer Militärregimes und deren Verständnis von Krieg als Mittel der Politik, um die strukturellen Gründe für das anhaltende Machtvakuum im Nahen Osten aufzudecken.

  • Clausewitz'sche Kriegstheorie im Kontext der Zweck-Mittel-Ziel-Relation.
  • Militärische Schwerpunktbildung und die Bedeutung der Initiativergreifung.
  • Analyse der Suez-Krise 1956 als strategisches und politisches Desaster.
  • Wechselwirkung zwischen arabischem Nationalismus und militärischer Modernisierung.
  • Die Rolle externer Akteure und das Scheitern langfristiger Stabilität.

Auszug aus dem Buch

1. Clausewitz Definition vom Krieg in der Zweck-Mittel-Ziel Relation

Carl von Clausewitz definiert Krieg als erweiterten Zweikampf. Somit ist Krieg eine Zusammensetzung mehrerer Zweikämpfe, wobei zwei größere Einheiten wie zwei Ringende gegeneinander antreten. Durch physische Gewalt wird einer der beiden durch das Aufzwingen des Willens zu einem bestimmten Zweck niedergerungen. Das heißt, widerstandsunfähig gemacht.

Der Krieg ist also definitorisch eine Aktion der Gewalt, um den Gegner zur Erfüllung eines gewissen Willens zu zwingen. Die physische Gewalt richtet sich demnach nach bestimmten Mitteln und nach einem bestimmten Zweck aus. Die Mittel sind hierbei dem Zweck anzugleichen, der Feind an sich muss sich dem gegnerischen Zweck also unterordnen. Das ist das eigentliche Ziel jeder kriegerischen Handlung. Alle anderen Parameter sind demnach dem Krieg nicht zugehörig. Jeder Krieg, ob er zwischen fortentwickelten oder nicht fortentwickelten Staaten stattfindet, ist in seinem Fundament grundsätzlich zerstörerisch und grausam. Der Kampf bezieht sich demnach auf die Feindseligkeit der Gefühle und somit auch nach dem Willen und der Absicht. Ist der Krieg also das Manifest der Gewalt, so formt er die Emotion der Kriegsgesellschaft.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die fehlenden demokratischen Transformationsprozesse in der arabischen Welt nach 2010 und führt den Suez-Krieg als Fallbeispiel zur Analyse der kriegerischen Operationsfähigkeit ein.

II. Kriegstheorie: Dieses Kapitel erläutert die Clausewitz’sche Definition des Krieges als Instrument der Politik und erörtert moderne Ansätze zur strategischen Kriegführung.

III. Der Suezkrieg 1956 und die verfehlte Schwerpunktbildung und Initiativergreifung: Es wird analysiert, wie das Fehlen einer strategischen Planung und die mangelnde Nutzung der Initiative zum Scheitern der arabischen Kriegsanstrengungen führten.

IV. Die Nahostpolitik des Westens nach dem Zweiten Weltkrieg als Problemfaktor im arabischen Raum: Das Kapitel untersucht den panarabischen Nationalismus als Fundament der Militarisierung und zeigt die geopolitischen Folgen des Suez-Krieges auf.

V. Fazit:: Die Schlussbetrachtung fasst zusammen, dass die mangelnde Zielklarheit und das Ausbleiben demokratischer Reformen zu einem bis heute bestehenden Machtvakuum im Nahen Osten geführt haben.

Schlüsselwörter

Suez-Krieg, Clausewitz, Militärstrategie, Nahostpolitik, arabischer Nationalismus, Initiativergreifung, Schwerpunktbildung, politische Transformation, Transformation, Militärregime, Geopolitik, Kalter Krieg, Machtvakuum, Zivilgesellschaft, Kriegführung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die strategische und politische Unfähigkeit arabischer Staaten, militärische Auseinandersetzungen erfolgreich im Sinne einer nationalen oder demokratischen Entwicklung zu nutzen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf Militärgeschichte, Kriegstheorie, der Nahostpolitik des 20. Jahrhunderts und der Transformation arabischer Gesellschaften.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage zielt darauf ab, zu erklären, warum arabische Staaten nach Kriegen wie 1956 keine nachhaltige zivilgesellschaftliche Entwicklung vollzogen, sondern stattdessen ein Machtvakuum und autokratische Strukturen festigten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor nutzt eine historisch-analytische Methode, basierend auf militärhistorischen Fallstudien und der Anwendung klassischer theoretischer Konzepte (insb. Clausewitz) auf die moderne Kriegsführung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Untersuchung des Kriegsbegriffs und eine detaillierte operative sowie politische Analyse des Suez-Krieges von 1956.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte umfassen Suez-Krieg, Militärstrategie, Schwerpunktbildung, Initiativergreifung, panarabischer Nationalismus und politisches Machtvakuum.

Warum war der Suez-Krieg 1956 laut Autor ein Scheitern für die arabischen Akteure?

Laut Autor scheiterte Ägypten trotz diplomatischen Prestigegewinns daran, eine effiziente interne Transformation voranzutreiben, da man die militärische Initiative nicht nutzte und keine klaren strategischen Ziele verfolgte.

Wie bewertet der Autor die Rolle des Militärs in der arabischen Welt nach 1956?

Das Militär wird als "modernisierende Elite" charakterisiert, die jedoch nur technologische Aspekte fokussierte und die Entwicklung einer zivilgesellschaftlichen Basis unterdrückte, was zur Stabilität despotischer Strukturen führte.

Final del extracto de 50 páginas  - subir

Detalles

Título
Moderne Kriegsführung am Beispiel des Suezkrieges 1956
Subtítulo
Der arabische Nationalismus als Grundlage der Konfliktregion am Suez
Curso
Autoritäre Systeme in der arabischen Region am 26.04.17 an der Abendakademie Mannheim
Autor
Ilya Zarrouk (Autor)
Año de publicación
2017
Páginas
50
No. de catálogo
V358407
ISBN (Ebook)
9783668440890
ISBN (Libro)
9783668440906
Idioma
Alemán
Etiqueta
Suezkrieg 1956 Jamel abdel Nasser Nationalismus Arabien
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Ilya Zarrouk (Autor), 2017, Moderne Kriegsführung am Beispiel des Suezkrieges 1956, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/358407
Leer eBook
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