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Filmmusik als vollendeter Ausdruck von Emotionen? Eine historische, musikpsychologische und musiksoziologische Einordnung

Titre: Filmmusik als vollendeter Ausdruck von Emotionen? Eine historische, musikpsychologische und musiksoziologische Einordnung

Dossier / Travail , 2016 , 26 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Clemens Piniakowski (Auteur)

Musicologie - Divers
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Der Mensch, Emotionen und auch die Wahrnehmung von Musik – all das soll Inhalt dieser Arbeit sein, mit dem Ziel, zu untersuchen, welche Relevanz die Musik als Auslöser von Emotionen für den Menschen hat bzw. in den einzelnen Epochen hatte. Dabei wird der Autor zunächst versuchen, eine kurze historische Übersicht zu geben, anschließend die neueren Erkenntnisse über die Wahrnehmung von Musik, sowie das Auslösen von Emotionen zusammenfassen, um dann einen Einblick in die Filmmusik als aktuellen Vertreter einer emotionsorientierten Musik zu geben.

Aufgrund der Rahmenbedingungen dieser Arbeit können leider nicht alle Bereiche ausführlich thematisiert werden, dennoch werden die relevanten Gebiete zumindest so umfassend darzulegen versucht, dass zumindest ein allgemeiner Einblick möglich ist und die darauf fußenden Überlegungen verständlich werden. Auch ist zu Beginn dieser Arbeit darauf hinzuweisen, dass einige Einschätzungen durchaus auch durch persönliche Meinungen des Autors geprägt sind, da die Frage, ob eine Musik emotionaler ist als eine andere, nicht objektiv geklärt werden kann. Der eine Hörer fühlt sich unter Umständen stärker angesprochen als der andere. Wieso das so ist, soll später noch geklärt werden. Doch zunächst soll ein theoretischer Einstieg in Form einer chronologischen Betrachtung der musikgeschichtlichen Entwicklungen in Bezug auf das Thema der Arbeit folgen.

Musik ist wohl eine der ältesten Kulturformen, die vom Menschen umgesetzt wurde. So wurde sie wahrscheinlich von Urzeitvölkern bereits genutzt, um sich auf Auseinandersetzungen mit anderen Stämmen vorzubereiten oder das Glück bei der Jagd zu beschwören. Doch worin liegt das Besondere der Musik? Wie hat sie sich zumindest als Kulturgut bis in die heutige Zeit bewahrt? Ein Aspekt, der Musik zu einem einzigartigen Kulturgut macht, ist wohl die Erlebbarkeit. Musik reißt mit, ist präsent, man kann sich ihr und ihrer Wirkung fast nicht entziehen, was wahrscheinlich darin begründet ist, dass Musik Emotionen hervorrufen kann und den Menschen dazu bringt, diese im Moment des Musikerlebens zu empfinden, was Musik gleichsam zu einer vergänglichen bzw. verklingenden Kunst macht.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die Umsetzung von Emotionen in den Epochen der Musikgeschichte

2.1 Das Mittelalter

2.2 Die Renaissance

2.3 Der Barock

2.4 Die Klassik

2.5 Die Romantik

3 Die Verarbeitung von Musik im Gehirn

3.1 Wieso fühlen wir Musik?

3.2 Musikalische Sozialisation – Wieso Musik ähnlich empfunden wird

4 Emotion in der Filmmusik

5 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Relevanz von Musik als Auslöser für Emotionen beim Menschen über verschiedene musikgeschichtliche Epochen hinweg und analysiert, inwieweit Filmmusik als moderner, emotionsorientierter Vertreter fungiert.

  • Historische Betrachtung der Emotionsdarstellung in Musikepochen
  • Biologische und psychologische Grundlagen der Musikverarbeitung
  • Rolle der musikalischen Sozialisation für das Musikempfinden
  • Analyse der spezifischen Anforderungen an Filmmusik
  • Vergleich von Filmmusik mit klassischer Konzertmusik

Auszug aus dem Buch

3.1 Wieso fühlen wir Musik?

Das menschliche Gehirn kann sich anschaulicher Weise in Schichten vorgestellt werden, wobei die “kleinste“ und älteste Schicht, das Stammhirn oder auch Hirnstamm (Truncus cerebri) sich direkt an das Rückenmark anschließt. Es ist mindestens 500 Millionen Jahre alt und stellt in jeglicher Hinsicht ein Fundament für den menschlichen Organismus dar. Es wird nicht mit differenzierten Emotionen in Verbindung gebracht, sondern eher mit grundlegenden Trieben wie Hunger, Durst oder auch dem Fortpflanzungstrieb. Darüber legt sich das limbische System bzw. Zwischenhirn.

Es bildet die Grundlage für komplexe Emotionen, ist ca. 200 Millionen Jahre alt und verschaffte den evolutionären Vorteil beispielsweise Angst, Kummer oder Zuneigung zu empfinden, was auch eine Grundlage für die Bildung von Gruppen darstellt, womit Lebewesen, die diese Hirnschichten ausgebildet haben, einen gewaltigen Vorteil besitzen. Unter anderem dieser Teil des Gehirns lässt uns beispielsweise auch bei einem Knall zusammenzucken und die Muskeln in Erwartung einer Gefahr anspannen. Das Großhirn “umschließt“ die eben genannten älteren Hirnebenen und ist erst etwa 100 Millionen Jahre alt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung legt den Fokus auf die historische und psychologische Bedeutung von Musik als emotionsauslösendes Kulturgut und definiert das Ziel der Arbeit, insbesondere die Rolle der Filmmusik.

2 Die Umsetzung von Emotionen in den Epochen der Musikgeschichte: Dieses Kapitel gibt einen chronologischen Überblick, wie verschiedene Epochen (Mittelalter bis Romantik) Emotionen unterschiedlich instrumentalisiert oder ästhetisch verarbeitet haben.

3 Die Verarbeitung von Musik im Gehirn: Das Kapitel erläutert die neurobiologischen Grundlagen der Musikwahrnehmung und die Bedeutung von Erinnerungen sowie Sozialisationsprozessen für die emotionale Reaktion auf Klang.

4 Emotion in der Filmmusik: Die Untersuchung zeigt auf, warum Filmmusik als direkter "emotionaler Vertreter" fungiert und welche spezifischen Anforderungen an ihre unmittelbare Wirkung gestellt werden.

5 Zusammenfassung: Das abschließende Fazit resümiert, dass Filmmusik durch das Zusammenspiel mit visuellen Reizen am besten in der Lage ist, individuelle Wahrnehmungsunterschiede zu überwinden und Emotionen direkt zu transportieren.

Schlüsselwörter

Musik, Emotionen, Musikgeschichte, Filmmusik, Musikpsychologie, Neurobiologie, Sozialisation, Affektenlehre, Wahrnehmung, Musikverständnis, Musikepochen, Klangverarbeitung, Gehirn, Emotionale Wirkung, Musiktheorie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Verhältnis von Musik und Emotionen und wie sich dieses über verschiedene Epochen der Musikgeschichte hinweg verändert hat.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der historischen Musikbetrachtung, den neurobiologischen Prozessen der Musikwahrnehmung sowie der speziellen emotionalen Funktion von Filmmusik.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es zu analysieren, welche Relevanz Musik als Auslöser für Gefühle hat und warum Filmmusik als besonders direkter und wirkungsvoller "Sprachrohr" für Emotionen gelten kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor nutzt eine theoretische, chronologische Analyse der Musikgeschichte in Verbindung mit musikpsychologischen und neurowissenschaftlichen Erkenntnissen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Analyse der Epochen (Mittelalter bis Romantik), die Erklärung der Gehirnfunktionen bei der Musikrezeption und eine abschließende Untersuchung der Filmmusik.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Musik, Emotion, Filmmusik, Sozialisation, Musikpsychologie und Musikwahrnehmung sind die tragenden Begriffe der Analyse.

Warum unterscheidet der Autor zwischen diegetischer und non-diegetischer Filmmusik?

Die Unterscheidung dient dazu, aufzuzeigen, dass sowohl Musik, die innerhalb der Filmwelt entsteht, als auch Musik, die als Hintergrund fungiert, dieselbe emotionale Zielsetzung erfüllen kann.

Welche Rolle spielt das Kurzzeitgedächtnis für die Filmmusik?

Da das Kurzzeitgedächtnis Informationen nur in Spannen von 10 bis 20 Sekunden auswertet, muss Filmmusik innerhalb dieses Zeitraums ihre emotionale Wirkung entfalten, ohne auf komplexe musikalische Strukturen angewiesen zu sein.

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Résumé des informations

Titre
Filmmusik als vollendeter Ausdruck von Emotionen? Eine historische, musikpsychologische und musiksoziologische Einordnung
Université
Martin Luther University
Cours
Musikhören und Interpretationsforschung (Musikpsychologische und musiksoziologische Aspekte des Musikhörens und Musizierens)
Note
1,0
Auteur
Clemens Piniakowski (Auteur)
Année de publication
2016
Pages
26
N° de catalogue
V358440
ISBN (ebook)
9783668434653
ISBN (Livre)
9783668434660
Langue
allemand
mots-clé
Emotion Musik Filmmusik Wahrnehmung Musikverarbeitung Musikpsychologie Musiksoziologie
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Clemens Piniakowski (Auteur), 2016, Filmmusik als vollendeter Ausdruck von Emotionen? Eine historische, musikpsychologische und musiksoziologische Einordnung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/358440
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Extrait de  26  pages
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