Jenseitsdarstellungen. Die Symbolik in Veldekes Eneasroman


Hausarbeit, 2014

17 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Zum Begriff des Symbols

3 Symbole in Veldekes Eneasroman
3.1. Der (Mistel-)Zweig als Symbol des Göttlichen
3.2. Das Feuer als Symbol der Strafe
3.3. Die Nacht / Finsternis als Symbol der Hölle und des Teufels
3.4. Der Hund als Symbol des Wächters
3.5. Die Schlange als Symbol des Bösen

4 Schlussbetrachtung

5 Bibliografie

1 Einleitung

„Nicht nur die hier versammelte Vielfalt der Bedeutungen, die häufig auch die polare Entgegensetzung einschließt [...], [sondern auch die] Einsicht, dass Symbole und ihre Bedeutungen durch ihren spezifischen literarischen, historischen und sozialen Kontext gebildet werden, [erfolgt] allein [durch die] kritisch-deutende[...] Lektüre der Leser [...]“[1].

Die vorliegende Seminararbeit beschäftigt sich mit der historischen Symbolik verschiedener Zeichen in Anwendung auf Veldekes Eneasroman. Zunächst wird der Begriff des Symbols und seine ihm zu Grunde liegende Definition erläutert, um anschließend fünf zentrale Symbole zu analysieren. Diese werden exemplarisch auf ihre literarische Verwendung im Eneasroman hin untersucht und anhand von Zitaten belegt. Dabei werden die historisch mehrdeutigen Konnotationen und Verwendungen des Symbols ergründet und kontrastiv zur literarischen Verwendung im Eneasroman gegenübergestellt. Hierbei soll darauf verwiesen werden, dass der Kontext der entscheidende Faktor der Interpretation ist. So ist die Schlange zum Beispiel nicht immer die Inkarnierung des verführerischen Bösen, wie es die Exegese der Bibel lehrt, sondern kann durchaus positiv konnotiert sein, wie es teilweise in der griechischen Mythologie der Fall ist. Es stellt sich die Frage, inwiefern der historische Kontext im Eneasroman Anwendung findet und auf welche symbolischen Deutungen sich Veldeke bei seinem Roman stützt.

Durch die Zeit kann sich durchaus, je nach historischem Kontext oder neuer Einbindung in sich entwickelnde äußere Umstände, die Interpretation eines gegebenen Symbols verändern. Doch nicht allein durch sich wandelnde historische Kontexte kann die Sinnhaftigkeit eines Symbols changieren, sondern auch durch die kulturelle Rahmengebung, deshalb wird in vorliegender Arbeit mit dem europäisch sinnstiftenden Rahmen gearbeitet. So ist es Aufgabe des Lesers, sich kritisch mit historischen Kontexten, dem kulturellen Rahmen, sowie Symbolcharakteren auseinander zu setzen, um sie ihn ihrem literarischen Kontext zu verstehen.

2 Zum Begriff des Symbols

Der Begriff des Symbols findet seinen Ursprung im lateinischen symbolum und im griechischen sýmbolon, welche zusammengefügt und übersetzt ‚Kennzeichen‘ bedeuten. Grundsätzlich ist es ein zusammengefügtes, aus Bruchstücken bestehendes Erkennungszeichen, über welches sich diverse Personen geeinigt haben, welche dann zusammengeführt ein Ganzes ergeben.[2] Der Arbeit liegt folgende Arbeitsdefinition zugrunde: „Unter ›Symbol‹ wird […] die sprachliche Referenz auf ein konkretes Ding, Phänomen oder auch eine Tätigkeit verstanden, die mit einem über die lexikalische Bedeutung hinausweisenden Sinn verknüpft ist.“[3]

Das Symbol ist für die Literatur von besonderer Bedeutung, da es vom Primärtext ausgehend auf weitere Kontexte und Sinngefüge hinweisen kann. Dies ist zugleich seine größte Restriktion, lässt somit aber großen Spielraum für weitreichende Interpretationen und Kontextzusammenhänge. Diese können eine große Unterschiedlichkeit aufweisen - vergleicht man beispielsweise die Interpretationen aus der Sicht verschiedener Epochen, politischer Kontexte oder Ideologien. Symbole stehen grundsätzlich in einem arbiträren Verhältnis zu einer ihrer möglichen Bedeutungen. Nach Prof. Dr. Biedermann sei erwähnt, dass „viele der traditionellen Symbole nicht mit eindeutigen Aussagen erklärt werden können, sondern einen doppeldeutigen Aussagewert besitzen.“[4] Hieraus und aus der arbiträren Natur des Symbols ergibt sich die Konsequenz, dass es keine allgemeingültige Interpretation für einen symbolischen Begriff gibt. Denn „wo Schriftquellen vorliegen, wie dies in allen Hochkulturen der Fall ist, können wir die Texte zu einer vielfach fremdartig wirkenden Bilderwelt heranziehen.“[5]

3 Symbole in Veldekes Eneasroman

Veldekes Eneasroman bietet eine Vielzahl an Symbolen, die interpretiert werden können. Im Folgenden sollen die für den Roman zentralen Symbole herausgearbeitet und mit ihrem historischen Kontext verknüpft werden. Der Mistelzweig spielt insofern eine Rolle, als dass er Eneas die Fahrt durch die Unterwelt ermöglicht, da er ihm zum einen bei der Fahrt über den Acheron hilft, zum anderen den rechten Weg weist und ihm als Orientierung dient. Das Feuer besitzt in der Unterweltfahrt des Eneas eine tragende Rolle, da es eines der wichtigsten Elemente ist, welches Veldeke verwendet, um die Hölle zu beschreiben. Das Wasser, welches dem Feuer naturgemäß konträr entgegengestellt ist, bildet eine wichtige Kontrastierung, meist von Leben und Tod. Des Weiteren soll die Finsternis/Nacht vor allem in Opposition zum positiv konnotierten Licht ergründet werden und ihre Bedeutung im Eneasroman Anwendung finden. Die Tiersymbolik lässt eine sehr umfangreiche Interpretation zu, da gerade der Hund und die Schlange in ihrer symbolgeschichtlichen Entwicklung eine Vielzahl an Deutungen erfahren haben.

3.1. Der (Mistel-)Zweig als Symbol des Göttlichen

In Veldekes Eneasroman, soll der Held Eneas vor seiner Fahrt in die Unterwelt einen Zweig aufsuchen und diesen pflücken. Der Zweig unterscheide sich von allen anderen gewöhnlichen Zweigen, da ihm besondere Eigenschaften zu Grunde lägen. „[E]z nis niht andern rîsen an ir getât gelîche, ir nis en ertrîche niewan daz eine. ez is ze mâze kleine unde is aber sô vast, daz es nieman einen ast abe mach gewinnen [...]“[6] Diese Anordnung bekommt er von der Prophetin Sybille, die ihn auf seiner Fahrt in die Unterwelt geleiten und beschützen soll. Dabei handelt es sich wohl um einen mistelähnlichen Zweig, der bereits ins Vergils Aeneas erwähnt wird[7]. Hierbei ist die immergrüne Mistel von besonderer Bedeutung für die Symbolik als auch die weiße Farbe der Mistelbeeren.

Die Mistel steht bei den keltischen Druiden für Glück, Fruchtbarkeit, Leben und Frieden. Die auf Eichen wachsende Pflanze verspricht Heilung und Glück[8]. Im Eneasroman ist es der Mistelzweig, der Eneas die Überfahrt über den Acheron verschafft. Charon weigert sich zunächst Eneas überzusetzen. „[W]az mannes is daz sô getân, der in daz schif wil gân? ich wil ez gerne bewaren, ichn lâze in niht her uber varen in mînes meisters rîche“ (V.3091ff). „[D]iz schif wirt im tûre die wîle ich ez mach bewaren“ (V.3104f). Es ist allein der Mistelzweig, „daz rehte warzeichen“ (V.3131), der ihm die Überfahrt ermöglicht und Charon überzeugt. „[D]ô begonder smeichen, dô her des zwîges wart gewar [...]“ (V.3132f). Veldeke wählte höchstwahrscheinlich absichtlich den Zweig als mistelähnlichen Zweig, da dieser in seiner symbolhistorischen Deutung eine durchweg positive Deutung erfährt.

Die Farbe Weiß ist in ihrer Symbolik vielfältig. Meist mit Jungfräulichkeit und Reinheit assoziiert, kann sie je nach Kultur auch für das Symbol des Todes stehen. Im Eneasroman kommt insbesondere die Symbolik des Heiligen und der göttlichen Weisheit zum Tragen. Sie wird als „Signum der Göttlichkeit die Macht über Leben und Tod“[9] inne hat bezeichnet. Der Mistelzweig mit seinen weißen Beeren hilft dem Held Eneas den Fährmann Charon zu besänftigen und dient als Wegmarkierung bei einer Weggabelung. Er zeigt Eneas und Sybille den rechten Weg zurück aus der Unterwelt. „Sibille gebôt ime daz, das herz rîs dâ lieze [...] als diu frouwe daz gesprach, daz rîs her in die erde stach, an die wegescheide. [...] [D]az rîs hiez sin dâ lâzen, daz her sich dâ bekande, alser wider wande [...]“ (V.3560ff).

Die Farbe Weiß wird darüber hinaus auch im Biblischen mit der Göttlichkeit assoziiert. So ist die weiße Farbe die „sakrale Grundfarbe“. „[...] [S]ein Gesicht [Jesus] leuchtete wie die Sonne und seine Kleider wurden blendend weiß wie das Licht“[10]. „[...] [S]eine Kleider wurden strahlend weiß [...]“[11]. Der Mistelzweig mit seinen weißen Beeren verweist auf das Heilige und spiegelt im Eneasroman die helfende göttliche Führung wider, an der sich der Held orientiert und dank derer er zu seinem Vater gelangt und schließlich heil aus der Unterwelt hinausfindet. Es kann dem zufolge davon ausgegangen werden, dass es sich bei diesem besonderen Zweig um einen Mistelzweig handelt. Veldeke stützt sich hiermit überwiegend auf die biblische Überlieferung der Mistel mit ihren weißen Beeren, als Symbol der göttlichen Führung.

3.2. Das Feuer als Symbol der Strafe

„Feuer, das scheinbar lebende Element, das verzehrt, wärmt und leuchtet, aber auch Schmerz und Tod bringen kann, ist symbolkundlich ambivalent besetzt“[12]. Im Folgenden wird auf die Ambivalenz des Feuers eingegangen und auf ihre Symbolik in Veldekes Eneasroman hin untersucht. Des Weiteren wird auf das Feuer in seiner kontrastiven Opposition zum Wasser eingegangen.

Dem Feuer wohnt in seiner Deutung ein ambivalenter Symbolcharakter inne. So kann es positiv konnotiert, Erleuchtung, Reinigung, Erneuerung und Fruchtbarkeit figurieren[13]. Im biblischen Kontext werden die Augen Gottes selbst mit Feuerflammen beschrieben: „[...] und seine Augen wie Feuerflammen“[14]. In vielen anderen nichtchristlichen Kulturen werden Feuergötter verehrt. In der griechischen Mythologie ist es das Feuer, das den Göttern gehörte, welches für die Menschen von Prometheus geraubt wurde[15] und somit für das Göttliche steht. Darüber hinaus symbolisiert das Licht und die Wärme des Feuers die göttliche Macht der zwei griechischen Götter Helios und Zeus. In Opposition hierzu, können die zerstörerischen Eigenschaften des Feuers allerdings auch symbolisch der Zerstörung und des Todes zugeschrieben werden. Vor allem in biblischer Deutung, erfährt das Feuer eine negative Konnotation als Höllenfeuer. „Das christliche Höllenfeuer symbolisiert ewige körperliche beziehungsweise seelische Qual und Strafe für begangene Sünden“[16]. In die Offenbarung des Johannes wird das Feuer als Strafe bereits erwähnt: „Und er wird mit Feuer und Schwefel gequält vor den Augen der heiligen Engel [...]“[17]. Im Eneasroman finden zwei dieser Interpretationsansätze Anwendung. Zum einen wird das Symbol des Feuers als Strafe, das die Seelen quält, zum Anderen für die schreckliche und gefährliche Erscheinung der beiden Teufel, Charon und Cerberus genutzt.

Im Krater, in dem Sybille und Eneas in die Unterwelt hinabsteigen, fließt ein „brinnende wazzer“ (V.2892). Es ist der glühende Strom, der die Bedrohung und Gefahren, die unter der Erde vorherrschen, andeutet. Am Grund angelangt, wird dieser Strom als brennendes und rauschendes Wasser beschrieben. Auffällig sind die sich ausschließenden Wortpaare >brennen< und >Wasser<, die in ihrer Bedeutung einen starken Gegensatz aufweisen. Eine weitere Textstelle verdeutlicht diese kontrastive Gegenüberstellung: „si liefen vor unde wider daz wazzer ûf unde nider, daz dâ brinnende flôz“ (V.2947). Das Wasser, welches überwiegend als „Ursprung allen Lebens“[18] gedeutet wird, erfährt im Roman in der Zusammensetzung des Brennens und Glühens eine negative Umkehrung seiner Bedeutung.

Desweiteren spielt das Feuer im Eneasroman eine strafende Rolle. So werden die Seelen, die ihre Buse noch nicht geleistet haben, von Charon mit einem Ruder aus glühendem Stahl erschlagen. Rhadamanthus bestraft die Seelen, indem er sie im Feuer brennen lässt. Das Feuer, welches an diesem Ort brennt, kann jedoch nicht mit irdischem Feuer gleichgesetzt werden.[19] „[...] [I]r quâle is maneger slaehte, ir fûre is âne lieht unde nis gelîch nieht irdischeme fûre [...]“ (V.3409ff). Um sich die unermesslichen Schmerzen vorstellen zu können, die das Höllenfeuer verursacht, tritt Sybille folgenden Vergleich an: „[D]az fûre in ertrîche is als wazzer dar wider“ (V.3414f). Abermals tritt das Wasser in Opposition zum Feuer auf, in diesem Fall in Opposition zum Höllenfeuer. Feuer und Wasser sind trotz ihres unterschiedlichen symbolischen Werts, eng miteinander verknüpft.

Das Symbol des Feuers nimmt im Eneasroman eine weitere Symbolik ein. Veldeke benutzt diese, um die ungeheuren Teufel in der Unterwelt zu beschreiben. So wird zunächst Charon mit brennenden Augen beschrieben. „[S]în ougen brunnen harde gelîch einem fûre“ (V.3058ff). Das Feuer deutet die Gefährlichkeit des Fährmanns an. Die physischen Merkmale, die mit Hilfe des Symbols des Feuers figuriert werden, verschärfen sich bei der Beschreibung des Cerberus, dem Höllenpförtner. Im Gegensatz zu Charon, dessen Augen aus Feuer bestehen, wird das Element des Feuers beim Cerberus mehrmals erwähnt. Seine Augen werden mit glühenden Kohlen verglichen[20]. „[D]az fûre im ûz dem munde flouch und ubil stinkende rouch ûz der nasen und ûz den ôren“ (V.3211f) sowie bitterer Geifer: „heiz und bitter unde sûr“ (V.3237). Seine Zähne werden mit glühenden „Eisen im Feuer“[21] verglichen: „[...] als daz îsen in dem fûre [...]“ (V.3219). Die Metaphern, die Veldeke hier verwendet sind eng mit dem Feuer verknüpft und verdeutlichen die tödliche Gefahr, die vom Cerberus ausgeht. Das Feuer wird bei Veldeke deshalb ausschließlich in seiner negativen symbolischen Bedeutung verwendet. Somit kann er zum einen die Hölle als einen gefährlichen Ort charakterisieren, zum anderen die Gefährlichkeit und das Böse, das den beiden Teufeln Charon und Cerberus inne wohnt, figurieren.

[...]


[1] Butzer/Jacob 2012: VI.

[2] Vgl. [Art.] Symbol. In: Deutsches Universalwörterbuch. Hrsg. von Annette Klosa et al. 4. Auflage. Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich: Dudenverlag 2001. S. 1551.

[3] Butzer, Günter/Jacob, Joachim: Vorwort. In: Metzler-Lexikon literarischer Symbole. Hrsg. von Günter Butzer. Stuttgart/Weimar: J.B. Metzler 2008. S. V.

[4] Biedermann, H.: Vorwort. S. 6.

[5] Ebd.

[6] Hier und im Folgenden zitiert nach: Von Veldeke: Eneasroman. Nach dem Text von Ludwig Ettmüller, ins Neuhochdeutsche übersetzt von Dieter Kartschoke. Stuttgart 1986. 2794 ff. Im Folgenden angegeben mit: Veldeke: V.X-Y.

[7] Vgl. Nicklas 22012: 271.

[8] Vgl. Nicklas ²2012: 271.

[9] Gretz ²2012: 482.

[10] Matthäus 17,2.

[11] Markus 9,3.

[12] Biedermann 1989: 140.

[13] Vgl.Heinz-Mohr 1989: 104.

[14] Offbg. 1,14.

[15] Vgl. Wetzel: 2008: 100.

[16] Hübener ²2012: 119.

[17] Offbg. 14,10.

[18] Gretz ²2012: 475.

[19] Vgl. Veldeke: 3406 ff.

[20] Vgl. Veldeke 3210.

[21] Veldeke nhdt.: 3219.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten

Details

Titel
Jenseitsdarstellungen. Die Symbolik in Veldekes Eneasroman
Hochschule
Universität Mannheim  (Germanische Mediävistik)
Veranstaltung
Jenseitsdarstellungen im Mittelalter
Note
1,7
Autor
Jahr
2014
Seiten
17
Katalognummer
V358897
ISBN (eBook)
9783668435834
ISBN (Buch)
9783668435841
Dateigröße
518 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Jenseits, Hölle, Eneas, Eneasroman, Veldeke, Symbolik, Symbolismus
Arbeit zitieren
Sandrine Lejeune (Autor), 2014, Jenseitsdarstellungen. Die Symbolik in Veldekes Eneasroman, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/358897

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