Im modernen und aktuellen Mathematikunterricht findet die Anwendungsorientierung eine immer größer werdenen Stellenwert. Warum die Modellierung von Aufgaben immer mehr "up to date" ist, was Vorteile und Gefahren sind, werden in dieser Arbeit analysiert.
Zudem wird die preisgekrönte "Milchtütenaufgabe" genauer beleuchtet und ihre Intention überprüft.
Inhaltsverzeichnis
- Zeitliche Entwicklung der Anwendungsorientierung in Deutschland
- Der Modellbildungsprozess
- Ziele eines anwendungsorientierten Unterrichts
- Die Rolle des Rechners im Mathematikunterricht
- Das Extremwertproblem „Milchtüte“
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit untersucht die Entwicklung und Bedeutung von Anwendungsorientierung im Mathematikunterricht. Sie beleuchtet die historischen Veränderungen im Fokus auf praktische Anwendungen und analysiert die Prozesse der Modellbildung, die im anwendungsorientierten Unterricht eine zentrale Rolle spielen.
- Zeitliche Entwicklung der Anwendungsorientierung in Deutschland
- Der Modellbildungsprozess
- Ziele eines anwendungsorientierten Unterrichts
- Die Rolle des Rechners im Mathematikunterricht
- Relevanz von Realitätsbezügen im Mathematikunterricht
Zusammenfassung der Kapitel
Zeitliche Entwicklung der Anwendungsorientierung in Deutschland
Dieses Kapitel betrachtet die wechselvolle Geschichte der Anwendungsorientierung im Mathematikunterricht in Deutschland. Es zeigt, wie der Fokus auf Anwendungen im Laufe der Zeit variiert hat, wobei sich die Bedeutung von formalen und materiellen Zielen im Unterricht gegenseitig beeinflusst haben.
Der Modellbildungsprozess
Dieses Kapitel beschreibt den Modellbildungsprozess, der die Brücke zwischen realen Problemen und mathematischen Lösungen schlägt. Es erläutert die einzelnen Schritte, die von der Strukturierung eines Realmodells bis zur Validierung des mathematischen Modells reichen. Die verschiedenen Arten von Modellbildungsfehlern werden ebenfalls beleuchtet.
Ziele eines anwendungsorientierten Unterrichts
Dieses Kapitel befasst sich mit den Zielen eines anwendungsorientierten Unterrichts. Es geht auf die Bedeutung von Realitätsbezügen, das Verständnis von mathematischen Modellen und die Entwicklung von Problemlösungsstrategien ein.
Die Rolle des Rechners im Mathematikunterricht
Dieses Kapitel untersucht den Einsatz von Computern und anderen Technologien im Mathematikunterricht. Es diskutiert die Möglichkeiten und Herausforderungen, die mit dem Einsatz von digitalen Werkzeugen verbunden sind.
Schlüsselwörter
Anwendungsorientierung, Mathematikunterricht, Modellbildung, Realitätsbezug, Technologie, Modellbildungsprozess, Didaktik der Mathematik.
Häufig gestellte Fragen
Was bedeutet Anwendungsorientierung im Mathematikunterricht?
Es ist ein didaktischer Ansatz, bei dem mathematische Konzepte nicht nur abstrakt, sondern anhand von realen Problemen und praktischen Anwendungen vermittelt werden.
Wie funktioniert der Modellbildungsprozess?
Der Prozess schlägt eine Brücke von der Realität zur Mathematik: Ein reales Problem wird strukturiert, in ein mathematisches Modell übersetzt, gelöst und das Ergebnis anschließend in der Realität validiert.
Was ist die „Milchtütenaufgabe“?
Es handelt sich um eine bekannte Extremwertaufgabe, bei der berechnet werden soll, wie eine Milchtüte geformt sein muss, um bei gegebenem Volumen möglichst wenig Material zu verbrauchen.
Welche Gefahren birgt die Anwendungsorientierung?
Gefahren bestehen darin, dass der Realitätsbezug zu künstlich („eingekleidet“) wirkt oder dass die mathematische Strenge zugunsten der Anwendung vernachlässigt wird.
Welche Rolle spielen Computer heute im Mathematikunterricht?
Technologien ermöglichen es, komplexe Modelle schneller zu berechnen und Daten zu visualisieren, was den Fokus stärker auf das Verständnis und weniger auf das bloße Rechnen legt.
- Arbeit zitieren
- Rüdiger Bültmann (Autor:in), 2004, Anwendungsorientierung im Mathematikunterricht - Vorteile und Gefahren dieser Methode, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/35898