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Textprozeduren und Beschreiben als Textsorte. Die Beschreibung eines Sportspiels

Titre: Textprozeduren und Beschreiben als Textsorte. Die Beschreibung eines Sportspiels

Dossier / Travail de Séminaire , 2015 , 10 Pages , Note: 3,0

Autor:in: Peter Rackl (Auteur)

Didactique de l'Allemand - Pédagogie, Linguistique
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Das Beschreiben lässt sich als Textsorte festlegen. Die Beschreibung gehört im heutigen Unterricht nach wie vor zu den gängigen Aufsatzarten und ist im Lehrplan verankert. Außerdem gehört sie zum Standardrepertoire der schulischen Aufsätze. Der kognitive Anspruch wird jedoch meist gänzlich unterschätzt. Es handelt sich um einen sachlichen Aufsatz, der ein räumliches Nebeneinander darstellt. Die Schüler sollen mit ihren Sinnesorganen etwas beobachten und mit Hilfe eines wirklichkeitsgetreuen, kurzen und klaren Sprachstils zu Papier bringen.

Grundsätzlich ist festzuhalten, dass bei der Beschreibung etwas beschrieben wird, das für den Adressaten selbst noch unbekannt ist. Der Leser soll also eine genaue Vorstellung davon bekommen wie der Gegenstand, ein Zusammenhang, ein Sach-verhalt oder auch eine Person dargestellt wird. Die Textsorte ist vor allem informie-rend und sachbetont.

Extrait


Inhalt

1. Das Beschreiben als Textsorte

1.1 Textprozeduren einer Beschreibung

2. Lernaufgabe

2.1 Teilhandlung „Beutelwurf“

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit befasst sich mit der Textsorte der Beschreibung im schulischen Kontext und vermittelt Schülern die notwendigen Schreibkompetenzen durch die Analyse und Anwendung von Textprozeduren am Beispiel eines sportlichen Wurfspiels.

  • Grundlagen des Schreibprozesses und der Textsorte Beschreibung
  • Bedeutung und Vermittlung von Textprozeduren
  • Methodische Gestaltung von Schreibaufgaben im Unterricht
  • Praktische Umsetzung am Beispiel der Wurfbewegung ("Teebeutelweitwurf")
  • Reflexion und Überarbeitung von Schülertexten

Auszug aus dem Buch

1. Das Beschreiben als Textsorte

Das Beschreiben lässt sich als Textsorte festlegen. Bevor jedoch genauer auf diese Thematik eingegangen wird, sollten einige Informationen vorab geklärt werden. Ei nem geschriebenen Text geht immer ein Schreibprozess voran. Das Schreiben an sich ist ein kognitiver Konstruktionsprozess, der sich in verschiedene Phasen einteilen lässt. Hayes & Flower (1980) haben dazu ein Modell entwickelt.1 Dieses Modell lässt sich in insgesamt drei Phasen gliedern. In der ersten Phase wird der Text geplant. Dieser Abschnitt dient vor allem dazu, Ideen zu sammeln, diese zu ordnen und sich über Struktur und Form Gedanken zu machen. Außerdem soll hier das Vorwissen des Schreibers abgerufen und bereits genauere Vorstellungen erzeugt werden. Die zwei te Phase dient dann hauptsächlich der Formulierung. Im Modell von Hayes & Flower wird dies als das „Übersetzen von einer gedanklichen auf eine sprachliche Ebene“2 bezeichnet. In der dritten und letzten Phase überarbeitet man den verfassten Text.

Die Beschreibung gehört im heutigen Unterricht nach wie vor zu den gängigen Auf satzarten und ist im Lehrplan verankert. Außerdem gehört sie zum Standardreper toire der schulischen Aufsätze. Der kognitive Anspruch wird jedoch meist gänzlich unterschätzt.4 „Beschreibungen sind unter textlinguistischen Gesichtspunkten eine heterogene und schwer bestimmende Textart.“5 Es handelt sich um einen sachlichen Aufsatz, der ein räumliches Nebeneinander darstellt. Die Schüler sollen mit ihren Sinnesorganen etwas beobachten und mit Hilfe eines wirklichkeitsgetreuen, kurzen und klaren Sprachstils zu Papier bringen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Das Beschreiben als Textsorte: Dieses Kapitel definiert die Beschreibung als sachliche Textsorte und erläutert den kognitiven Schreibprozess sowie die textlinguistischen Anforderungen an diese Form des Aufsatzes.

1.1 Textprozeduren einer Beschreibung: Hier werden die "Werkzeuge des Schreibens" behandelt, wobei der Fokus auf der Vermittlung von Textprozeduren im Unterricht sowie der Bedeutung von Reflexionsphasen für den Lernprozess liegt.

2. Lernaufgabe: Dieses Kapitel stellt ein konkretes Unterrichtsbeispiel vor, den „Teebeutelweitwurf“, und erläutert die methodische Herangehensweise zur Einbindung von Alltagsgegenständen in den Sportunterricht.

2.1 Teilhandlung „Beutelwurf“: Dieses Kapitel fokussiert auf die konkrete Aufgabenstellung zur Beschreibung der Wurfbewegung, inklusive der Einführung von Beispieltexten und Formulierungshilfen für die Schüler.

Schlüsselwörter

Beschreibung, Schreibprozess, Textprozeduren, Aufsatzunterricht, Sprachliche Kompetenz, Schreibaufgabe, Reflexion, Sportspiel, Teebeutelweitwurf, Textsorte, Schreibkompetenz, Unterrichtsmethode, Sachlicher Aufsatz, Beobachtung, Handlungsanweisung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der theoretischen Einordnung und der didaktischen Vermittlung der Textsorte "Beschreibung" innerhalb des schulischen Deutschunterrichts.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf dem kognitiven Schreibprozess, dem Einsatz von Textprozeduren als sprachliche Werkzeuge und der praktischen Anwendung durch eine Lernaufgabe im Sportunterricht.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Schülern die Fähigkeiten zu vermitteln, komplexe Bewegungsabläufe präzise und fachsprachlich korrekt in einer Beschreibung festzuhalten.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf didaktische Fachliteratur (z.B. Hayes & Flower, Fix, Mrotzeck-Becker) und entwickelt daraus ein schulpraktisches Konzept für den Deutschunterricht.

Was behandelt der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Schreibens und der Beschreibung sowie in die detaillierte Ausarbeitung einer praktischen Unterrichtssequenz zum "Teebeutelweitwurf".

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Kernbegriffe sind Schreibkompetenz, Textprozeduren, Beschreibung als Textsorte, didaktische Reflexion und handlungsorientierter Unterricht.

Warum ist der "Teebeutelweitwurf" als Beispiel gewählt worden?

Es handelt sich um ein leicht umsetzbares Sportspiel, das den Schülern durch die Nutzung von Alltagsgegenständen einen niederschwelligen Zugang bietet, um präzise Bewegungsbeschreibungen zu üben.

Welche Rolle spielt die Reflexionsphase bei der Beschreibung?

Die Reflexion dient dazu, dass Schüler ihre Texte durch den Austausch mit Mitschülern kritisch prüfen, Unklarheiten beheben und somit ein besseres Verständnis für die notwendige Genauigkeit der Sprache entwickeln.

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Résumé des informations

Titre
Textprozeduren und Beschreiben als Textsorte. Die Beschreibung eines Sportspiels
Université
University of Regensburg
Note
3,0
Auteur
Peter Rackl (Auteur)
Année de publication
2015
Pages
10
N° de catalogue
V358981
ISBN (ebook)
9783668437746
ISBN (Livre)
9783668437753
Langue
allemand
mots-clé
textprozeduren beschreiben textsorte beschreibung sportspiels
Sécurité des produits
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Citation du texte
Peter Rackl (Auteur), 2015, Textprozeduren und Beschreiben als Textsorte. Die Beschreibung eines Sportspiels, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/358981
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