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Das Kochrezept als Textprozedur. Begriff, Aufbau und Beispiele

Title: Das Kochrezept als Textprozedur. Begriff, Aufbau und Beispiele

Term Paper (Advanced seminar) , 2015 , 17 Pages , Grade: 3,0

Autor:in: Peter Rackl (Author)

Didactics - German Studies
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In dieser Arbeit soll näher auf Kochrezepte bzw. Kochanleitungen eingegangen werden. Hierzu bedarf es zunächst einer Abgrenzung und einer Zuordnung zu einer Textsorte.

Im Alltag liest man oft verschiedene Kochrezepte, welche heutzutage auch in den neuen Medien, wie zum Beispiel dem Internet, gut vertreten sind. Wenn man genauer darüber nachdenkt, kann man zu dem Entschluss kommen, ein Kochrezept könnte eine Art Gebrauchsanleitung sein. Es wird vermittelt, wie, mit welchen Hilfsmitteln oder auf welche Art ein Ziel, beispielsweise ein fertiger Kuchen, erfolgreich erlangt werden kann.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Textsorten

1.1 Allgemeine Begriffsbestimmung

1.2 Abgrenzung des Gegenstandsbereiches „Kochrezept“

2. Der Schreibprozess

2.1 Die Instruktion

3. Aufbau einer Kochanleitung/ eines Kochrezeptes

3.1 Der Aufbau

3.2 Textprozeduren

3.2.1 Text- und Satzlänge

3.2.2 Die Syntax

3.2.3 Die Fachsprache

4. Lernaufgabe

4.1 Thematischer Rahmen

4.2 Die Lernaufgabe „Das Verfassen einer Kochanleitung“

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit befasst sich mit der linguistischen Analyse von Kochanleitungen als spezifische Textsorte und entwickelt daraus eine didaktische Lernaufgabe für den Unterricht in den Jahrgangsstufen fünf bis sieben. Das primäre Ziel ist es, den Schülern zu vermitteln, wie eine zielgruppengerechte und verständliche Instruktion verfasst wird, indem sie die strukturellen und sprachlichen Anforderungen dieser Textsorte verstehen lernen.

  • Klassifizierung von Kochanleitungen innerhalb der Textsortentheorie
  • Analyse sprachlicher Merkmale wie Syntax und Fachwortschatz in Instruktionstexten
  • Bedeutung des Perspektivenwechsels beim Verfassen von Anleitungen
  • Didaktische Konzepte zur Vermittlung von Schreibprozessen
  • Praktische Erarbeitung von Kriterien für erfolgreiche Kochanleitungen

Auszug aus dem Buch

3.2.2 Die Syntax

Auffallend ist beim durchforsten von Anleitungen und Rezepten, das immer wieder auftretende Vorgangspassiv. Dieses bringt mehrere Vorteile mit sich, welche im Folgenden aufgelistet werden sollen.

Hervorhebung der Zielgröße: Das Ziel der Handlung wird so verdeutlicht und das Ergebnis klar

Bezeichnung der Allgemeingültigkeit: Dem Empfänger wird so klar, dass es nach diesem Schema ablaufen muss, um Aussicht auf Erfolg haben zu können.

Eine differenzierte Darstellung der Methode und der Mittel die verwendet werden ist so möglich

Ein häufiger Wortartenwechsel kann durch diese Form des Passiv ausgeglichen werden.

Auch Schülerinnen und Schüler sollten darauf aufmerksam gemacht werden. So ergibt sich eine einheitliche Struktur beim Schreiben und es entstehen keine Probleme darin, wie man dem Empfänger Handlungsschritte am besten deutlich übermittelt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Textsorten: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Textsorte und grenzt den Bereich der Kochrezepte im Vergleich zu anderen Gebrauchsanleitungen ab.

2. Der Schreibprozess: Hier werden die theoretischen Grundlagen der Instruktion als Textsorte sowie die notwendigen Schreibkompetenzen, wie der Perspektivenwechsel, erläutert.

3. Aufbau einer Kochanleitung/ eines Kochrezeptes: Das Kapitel analysiert den strukturellen Aufbau sowie die sprachlichen Besonderheiten wie Satzbau, Syntax und Fachsprache in Rezepten.

4. Lernaufgabe: Dieser Abschnitt beschreibt ein didaktisches Konzept, um Schülern der fünften bis siebten Klasse die Merkmale und das Verfassen einer korrekten Kochanleitung zu vermitteln.

Schlüsselwörter

Textsorten, Kochanleitung, Kochrezept, Schreibprozess, Instruktion, Sprachgebrauch, Syntax, Fachsprache, Schreibdidaktik, Perspektivenwechsel, soziale Kognition, Kontextualisierungskompetenz, Gebrauchsanleitung, Lernaufgabe, Unterrichtsmethode

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht Kochanleitungen als eine spezielle Art von Instruktionstexten und zeigt auf, wie deren sprachliche und strukturelle Beschaffenheit für den Schreibunterricht in der Schule nutzbar gemacht werden kann.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Arbeit behandelt die Definition von Textsorten, die linguistische Analyse von Anweisungen und die praktische Anwendung durch didaktische Lernaufgaben zur Förderung der Schreibkompetenz.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, ein Verständnis für die Merkmale von Kochanleitungen zu schaffen, um Schülern durch eine gezielte Lernaufgabe die Fähigkeit zu vermitteln, selbstständig verständliche und präzise Instruktionen zu verfassen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine linguistische Analyse der Textsorte "Kochrezept" durchgeführt, kombiniert mit schreibdidaktischen Ansätzen zur Vermittlung von Schreibprozessen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der Instruktion, eine detaillierte Analyse der sprachlichen Gestaltung (Syntax, Fachsprache) und die konkrete Ausarbeitung einer Unterrichtseinheit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen zählen Textsorten, Instruktion, Schreibprozess, Perspektivenwechsel und Fachsprache.

Welche Rolle spielt die Syntax in der Kochanleitung?

Die Arbeit hebt besonders das Vorgangspassiv hervor, da es zur Objektivierung und Standardisierung der Handlungsanweisungen beiträgt und den Fokus auf das Ergebnis der Handlung legt.

Wie unterscheidet sich laut Autor das Kochrezept von anderen Gebrauchsanleitungen?

Der Autor argumentiert, dass eine Kochanleitung spezifisch Handlungsschritte bis zur Fertigstellung eines Produkts aufzeigt, während eine klassische Gebrauchsanweisung häufig eher die Verwendung eines existierenden technischen Produkts fokussiert.

Warum ist der Perspektivenwechsel für Schreibnovizen so schwierig?

Schreibnovizen neigen dazu, nur ihr eigenes Vorwissen vorauszusetzen, während der erfolgreiche Instruierende sich in die Lage eines Empfängers versetzen muss, der über keinerlei Kontextwissen zum beschriebenen Prozess verfügt.

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Details

Title
Das Kochrezept als Textprozedur. Begriff, Aufbau und Beispiele
College
University of Regensburg
Grade
3,0
Author
Peter Rackl (Author)
Publication Year
2015
Pages
17
Catalog Number
V358983
ISBN (eBook)
9783668448773
ISBN (Book)
9783668448780
Language
German
Tags
kochrezept textprozedur begriff aufbau beispiele
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Peter Rackl (Author), 2015, Das Kochrezept als Textprozedur. Begriff, Aufbau und Beispiele, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/358983
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