Grin logo
de en es fr
Boutique
GRIN Website
Publier des textes, profitez du service complet
Aller à la page d’accueil de la boutique › Théâtrologie, Danse

Das Theater nach Friedrich Schiller und Johann Wolfgang von Goethe. Seine Funktionen und sein Anspruch

Titre: Das Theater nach Friedrich Schiller und Johann Wolfgang von Goethe. Seine Funktionen und sein Anspruch

Dossier / Travail de Séminaire , 2016 , 19 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Lilian Killmeyer (Auteur)

Théâtrologie, Danse
Extrait & Résumé des informations   Lire l'ebook
Résumé Extrait Résumé des informations

Die Konzepte der Inszenierung Friedrich Schillers und Johann Wolfgang von Goethes sollen im Rahmen dieser Arbeit vor ihren biographischen Hintergründen und ihren themenrelevanten Entwicklungsphasen herausgearbeitet, erläutert und miteinander verglichen werden.

Um Kategorien dafür zu schaffen, werden zunächst die wichtigsten Funktionen, die das Theater hatte und hat, sowie der entsprechende historische Hintergrund kurz erläutert. Nach Kurzportraits der beiden werden ihre teils gleichen, teils unterschiedlichen Vorstellungen von Theater und Schauspielkunst herausgearbeitet. Nach einem kurzen Überblick, der sich sowohl mit der Freundschaft der beiden Dichter als auch mit ihren gegensätzlichen Anschauungen und dem gemeinsamen Schaffen beschäftigt, werden schließlich die Positionen Goethes und Schillers zum Theater gegenübergestellt und miteinander in Vergleich gebracht. In diesem letzten Kapitel werden die gewonnenen Erkenntnisse der Arbeit abschließend zusammengefasst.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. THEATER UND SEINE FUNKTIONEN

3. KURZPORTRAIT GOETHES BIS ZUR BEKANNTSCHAFT MIT SCHILLER

4. GOETHES VORSTELLUNGEN VON THEATER UND SCHAUSPIELKUNST

5. KURZPORTRAIT SCHILLERS BIS ZUR BEKANNTSCHAFT MIT GOETHE

6. DIE SCHAUBÜHNE ALS EINE MORALISCHE ANSTALT BETRACHTET

7. VORBEHALTE, DISKURS UND FREUNDSCHAFT VON GOETHE UND SCHILLER

8. FAZIT: ZUSAMMENFASSUNG DER THEATERTHEORETISCHEN UND ÄSTHETISCHEN POSITIONEN VON GOETHE UND SCHILLER

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit analysiert und vergleicht das theatertheoretische Verständnis sowie die ästhetischen Konzepte von Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich Schiller. Ziel ist es, vor dem biographischen Hintergrund der beiden Dichter herauszuarbeiten, wie sie das Theater als Medium der Erziehung, der Unterhaltung und der gesellschaftlichen Reflexion begriffen und praktisch an ihrer gemeinsamen Weimarer Bühne umsetzten.

  • Biographische Entwicklungsphasen von Goethe und Schiller
  • Funktionen und Aufgaben des Theaters im historischen Kontext
  • Die Schaubühne als moralische Anstalt und Instrument der Aufklärung
  • Künstlerische und ästhetische Differenzen und Gemeinsamkeiten der Dichter
  • Die Rolle von Regie und Schauspielkunst im Weimarer Klassik-Kontext

Auszug aus dem Buch

Die Schaubühne als eine moralische Anstalt betrachtet

Auf den Idealen der Aufklärung beruhend entwickelte Schiller seine Gedanken zu den großen Aufgaben, die gutes Theater seiner Meinung nach zu leisten imstande ist und sein sollte. In seinem bereits erwähnten Vortrag von der Die Schaubühne als eine moralischen Anstalt betrachtet von 1784 werden diese deutlich. Er glaubte an den durch das Theater, also die Schaubühne, erziehbaren Menschen im Sinne von Erkenntnisgewinn und Urteilskraft. Er wollte mit der dramatischen Kunst auf die ästhetische, moralische und gesellschaftspolitische Bildung des gesamten Volkes Einfluss nehmen. Für ihn war nicht nur die Unterhaltung, sondern vor allem die Erziehung zu moralisch richtig handelnden, aufgeklärten Menschen die Aufgabe des Theaters. Sein Vortrag basierte auf drei Thesen:

1. Die Schaubühne ist eine moralische Instanz,

2. Die Schaubühne hat gesellschaftspolitische Kraft durch den Geist der Aufklärung,

3. Die Schaubühne ist ein wichtiger Raum für ästhetische Bildung.

Schiller erläutert in seiner Rede, dass die Menschen neben ihren Anstrengungen und dem Stress im Beruf und Alltag einen Ausgleich suchten, der sowohl Erholung und Abwechslung als auch eine Schärfung des Verstandes bzw. des Geistes leisten kann – einen, der „die harte Spannung zu sanfter Harmonie herabstimmte“. Die einzige Möglichkeit, diese Anforderungen zu erfüllen, sei der ästhetische Sinn, „das Gefühl für das Schöne“, den das Theater lehren würde. Des Weiteren schreibt Schiller der Bühne eine Gerichtsbarkeit zu, die dort beginnt, wo die Reichweite der politischen Gerichte und Gesetze endet.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Einführung in das Thema, die historische Ausgangslage des Theaters und die Zielsetzung der vergleichenden Analyse von Goethe und Schiller.

2. THEATER UND SEINE FUNKTIONEN: Theoretische Herleitung der verschiedenen Theaterfunktionen, insbesondere der kulturellen, ästhetisch-künstlerischen, gesellschaftskritischen und unterhaltenden Aspekte.

3. KURZPORTRAIT GOETHES BIS ZUR BEKANNTSCHAFT MIT SCHILLER: Biographischer Überblick über Goethes Werdegang vom Sturm und Drang bis zum Beginn der Weimarer Klassik.

4. GOETHES VORSTELLUNGEN VON THEATER UND SCHAUSPIELKUNST: Analyse von Goethes Praxis als Theaterleiter, seiner Ablehnung von Naturalismus und seiner Forderung nach einer idealistischen Ästhetik.

5. KURZPORTRAIT SCHILLERS BIS ZUR BEKANNTSCHAFT MIT GOETHE: Biographischer Werdegang Schillers, geprägt durch den Drill der Karlsschule und den frühen Erfolg seiner Dramen.

6. DIE SCHAUBÜHNE ALS EINE MORALISCHE ANSTALT BETRACHTET: Darstellung von Schillers idealistischem Theaterverständnis und der Forderung nach moralischer und ästhetischer Bildung.

7. VORBEHALTE, DISKURS UND FREUNDSCHAFT VON GOETHE UND SCHILLER: Beleuchtung der Entwicklung der Beziehung zwischen den beiden Dichtern von anfänglichen Vorbehalten zu einer fruchtbaren beruflichen Zusammenarbeit.

8. FAZIT: ZUSAMMENFASSUNG DER THEATERTHEORETISCHEN UND ÄSTHETISCHEN POSITIONEN VON GOETHE UND SCHILLER: Synthese der Forschungsergebnisse und abschließende Würdigung des Einflusses der Weimarer Klassik auf die deutsche Theaterlandschaft.

Schlüsselwörter

Theater, Weimarer Klassik, Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich Schiller, Schaubühne, Moralische Anstalt, Ästhetik, Schauspielkunst, Aufklärung, Sturm und Drang, Regie, Gesellschaftspolitik, Kunsttheorie, Bildung, Humanismus

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Theaterverständnis und die ästhetischen Ansichten von Goethe und Schiller und wie diese ihre gemeinsame Arbeit am Weimarer Hoftheater beeinflussten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen die erzieherische und ästhetische Funktion des Theaters, die Konzepte der Weimarer Klassik sowie die biographische und künstlerische Entwicklung der beiden Dichter.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist ein systematischer Vergleich der Positionen von Goethe und Schiller zu den Aufgaben des Theaters sowie deren praktische Umsetzung im Rahmen ihrer Zusammenarbeit.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine literatur- und theaterwissenschaftliche Analyse, die biographische Kontexte mit theoretischen Schriften und Primärquellen der beiden Autoren verknüpft.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert neben den Kurzportraits der Dichter die theoretischen Grundannahmen, insbesondere Schillers Konzept der "moralischen Anstalt" und Goethes Bestreben nach einer ästhetischen Bühnenreform.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den Kernbegriffen zählen Theater, Weimarer Klassik, Moralische Anstalt, Ästhetik, Schauspielkunst und Aufklärung.

Inwiefern unterschieden sich Goethe und Schiller in ihrer Auffassung vom Theater?

Während Schiller das Theater stark als moralische Instanz und Erziehungsinstrument sah, verfolgte Goethe einen ästhetisch-künstlerischen Ansatz, der Natur und Kunst scharf trennte und dem Gesamtkunstwerk Priorität einräumte.

Welche Rolle spielte die Freundschaft der beiden Dichter für ihre Arbeit?

Die Freundschaft und der rege Austausch, besonders ab 1794, führten zu einer gegenseitigen intellektuellen Befruchtung, die ihre literarische Schaffenskraft und ihre theatertheoretische Arbeit maßgeblich prägte.

Was besagt Schillers These der "moralischen Anstalt"?

Schiller postulierte, dass das Theater über die bloße Unterhaltung hinausgehen müsse, um als Instrument der Aufklärung die sittliche Bildung, die Urteilskraft und die Humanität der Zuschauer zu fördern.

Wie bewertet der Autor den Einfluss auf das heutige Theater?

Der Autor schließt mit der Erkenntnis, dass das Wirken von Goethe und Schiller in Weimar die Entwicklung einer qualitativ hochwertigen und experimentellen deutschen Theaterlandschaft nachhaltig beeinflusst hat.

Fin de l'extrait de 19 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Das Theater nach Friedrich Schiller und Johann Wolfgang von Goethe. Seine Funktionen und sein Anspruch
Université
University of Siegen
Note
1,3
Auteur
Lilian Killmeyer (Auteur)
Année de publication
2016
Pages
19
N° de catalogue
V359021
ISBN (ebook)
9783668437166
ISBN (Livre)
9783668437173
Langue
allemand
mots-clé
Schauspiel Schauspielkunst Theater Weimarer Klassik Friedrich Schiller Johann Wolfgang von Goethe
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Lilian Killmeyer (Auteur), 2016, Das Theater nach Friedrich Schiller und Johann Wolfgang von Goethe. Seine Funktionen und sein Anspruch, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/359021
Lire l'ebook
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
Extrait de  19  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Expédition
  • Contact
  • Prot. des données
  • CGV
  • Imprint