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Sprachentwicklungsstörungen bei Kindern mit Down-Syndrom. Morphologische und syntaktische Untersuchungen

Titre: Sprachentwicklungsstörungen bei Kindern mit Down-Syndrom. Morphologische und syntaktische Untersuchungen

Dossier / Travail , 2017 , 19 Pages

Autor:in: Michelle Bollen (Auteur)

Philologie Allemande - Linguistique
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In dieser Arbeit geht es um die grammatikalischen Defizite in Bezug auf die morphologische sowie syntaktische Domäne der Sprachentwicklung bei Kindern mit Down-Syndrom. Dabei steht die Frage, inwieweit diese genannten Defizite im expressiven auf den rezeptiven, also kognitiven, Entwicklungsbereich zurückzuführen sind und inwiefern die allgemeinen kognitiven Beeinträchtigungen dafür eine Ursache sein können, im Mittelpunkt und soll im Laufe dieser Arbeit untersucht werden. Dabei werden die Forschungsergebnisse mehrerer Studien miteinander verglichen, um die Fragestellung im Anschluss beantworten zu können.

Um optimale Voraussetzungen für eine gelungene Untersuchung zu schaffen, wird im ersten Schritt zunächst auf die morphologische und syntaktische Sprachentwicklung bei gesunden Kindern eingegangen, um diese im Nachhinein mit der von Down-Syndrom-Kindern vergleichen und dem Leser einen allgemeinen Überblick über diesen Bereich der Sprachentwicklung geben zu können.

Im weiteren Verlauf dieser Arbeit kommt es dann zu der spezifischen Untersuchung der Defizite in der Sprachentwicklung von Down-Syndrom-Kindern, wobei hauptsächlich auf die morphologische und syntaktische Ebene der Sprachentwicklung eingegangen wird. Diese wird dann in den anschließenden Unterkapiteln thematisiert, wenn es sowohl um die rezeptive als auch um die expressive Grammatikentwicklung beim Down-Syndrom geht. Dabei wird die Entwicklung der Morphologie und Syntax unter dem Begriff der Grammatik zusammengefasst.

Um die Arbeit abzuschließen, werden die gewonnen Ergebnisse über das Verhältnis von Störungen der Sprachentwicklung auf rezeptiver sowie expressiver grammatischer Ebene und die Beeinträchtigung der Kognition auf ihren möglichen Zusammenhang hin überprüft und die Ergebnisse in einem Fazit zusammengefasst.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Morphologische und syntaktische Sprachentwicklung bei gesunden Kindern

3. Grammatikalische Defizite aufgrund kognitiver Beeinträchtigung?

3.1 Rezeptive Grammatik

3.2 Expressive Grammatik

4. Zusammenhang der grammatischen Leistungen im rezeptiven und produktiven Bereich

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die grammatikalischen Defizite in der morphologischen und syntaktischen Sprachentwicklung bei Kindern mit Down-Syndrom, wobei der Fokus auf dem Einfluss kognitiver Beeinträchtigungen auf rezeptive und expressive Fähigkeiten liegt.

  • Sprachentwicklung bei Kindern mit Down-Syndrom
  • Vergleich rezeptiver und expressiver grammatikalischer Fähigkeiten
  • Einfluss kognitiver Entwicklungsstände auf die Sprachproduktion
  • Analyse morphologischer und syntaktischer Strukturen
  • Zusammenhang zwischen Kognition und Spracherwerb

Auszug aus dem Buch

3. Grammatikalische Defizite aufgrund kognitiver Beeinträchtigung?

Wie im vorherigen Kapitel bereits dargelegt wurde, spielen die kognitiven Fähigkeiten der Kinder, die sich im Sprachentwicklungsprozess befinden, eine wichtige Rolle. Obwohl sich die kognitiven getrennt von den sprachlichen Fähigkeiten entwickeln, müssen diese eine Verbindung aufbauen, damit das Kind sich grammatikalisch korrekt ausdrücken und Schlüsse ziehen kann. Ob die kognitiven Fähigkeiten von Kindern mit Down-Syndrom für eventuelle Sprachstörungen in der morphologischen und syntaktischen Entwicklung dieser Kinder eine Rolle spielen, wird nun im weiteren Verlauf der Arbeit untersucht.

Kinder mit Down-Syndrom verstehen die Sprache besser, als sie sich selbst ausdrücken und die Sprache somit anwenden können. Dies ist mit einer „Lücke“ zwischen den rezeptiven (Sprachverstehen) und den expressiven (Sprachausdruck) Sprachfähigkeiten, zu erklären. Aus mehreren Untersuchungen verschiedener Wissenschaftler geht jedoch hervor, dass Kinder mit Down-Syndrom zwar häufiger mit der expressiven, aber auch mit der rezeptiven Morphologie und Syntax mehr Schwierigkeiten als andere Kinder im selben mentalen Alter aufweisen, da die Grammatik und die Wortreihenfolgen für betroffene Kinder schwieriger zu erlernen sind.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der verzögerten Sprachentwicklung bei Kindern mit Down-Syndrom ein und definiert das Ziel der Arbeit, den Einfluss kognitiver Defizite auf grammatikalische Leistungen zu untersuchen.

2. Morphologische und syntaktische Sprachentwicklung bei gesunden Kindern: Das Kapitel bietet einen Überblick über den regulären Spracherwerb und die Meilensteine der morphologischen und syntaktischen Entwicklung, um eine Basis für den Vergleich mit Kindern mit Down-Syndrom zu schaffen.

3. Grammatikalische Defizite aufgrund kognitiver Beeinträchtigung?: Hier werden spezifische Studien analysiert, um zu klären, inwieweit grammatikalische Defizite direkt auf kognitive Einschränkungen zurückzuführen sind.

3.1 Rezeptive Grammatik: Dieser Abschnitt konzentriert sich auf das Sprachverstehen und untersucht, wie kognitive Faktoren die Aufnahme morphologischer und syntaktischer Strukturen bei betroffenen Kindern beeinflussen.

3.2 Expressive Grammatik: Dieser Teil beleuchtet die Schwierigkeiten in der aktiven Sprachproduktion und vergleicht die Leistungen der Kinder mit Down-Syndrom mit denen regulär entwickelter Gleichaltriger.

4. Zusammenhang der grammatischen Leistungen im rezeptiven und produktiven Bereich: Das Kapitel analysiert die Dissoziation zwischen Sprachverstehen und Sprachproduktion und diskutiert, inwieweit diese beiden Bereiche beim Spracherwerb aufeinander aufbauen.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und stellt fest, dass die grammatikalischen Fähigkeiten der betroffenen Kinder weder allein durch das chronologische noch durch das mentale Alter vollständig vorhergesagt werden können.

Schlüsselwörter

Down-Syndrom, Sprachentwicklung, Morphologie, Syntax, rezeptive Grammatik, expressive Grammatik, kognitive Beeinträchtigung, Spracherwerb, Sprachverstehen, Sprachproduktion, Trisomie 21, grammatikalische Defizite, Psycholinguistik, Entwicklungsstörung, Sprachstörungen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den Schwierigkeiten und Defiziten in der morphologischen und syntaktischen Sprachentwicklung bei Kindern mit Down-Syndrom.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind der Spracherwerb bei gesunden Kindern, der Vergleich mit Kindern mit Down-Syndrom und die Rolle kognitiver Fähigkeiten bei der Sprachproduktion und dem Sprachverstehen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist zu untersuchen, inwieweit die beobachteten sprachlichen Defizite bei Kindern mit Down-Syndrom auf allgemeine kognitive Beeinträchtigungen zurückzuführen sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf dem Vergleich und der Analyse bestehender fachwissenschaftlicher Studien und Forschungsergebnisse basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der normalen Sprachentwicklung, die Untersuchung der rezeptiven und expressiven Grammatik bei Down-Syndrom und die Analyse des Zusammenhangs zwischen diesen beiden sprachlichen Ebenen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Down-Syndrom, Sprachentwicklung, Morphologie, Syntax, rezeptive/expressive Grammatik und kognitive Beeinträchtigung geprägt.

Gibt es eine deutliche Diskrepanz zwischen Sprachverstehen und Sprachausdruck?

Ja, laut der zitierten Literatur verstehen Kinder mit Down-Syndrom die Sprache in der Regel besser, als sie sie selbst aktiv anwenden können.

Sind kognitive Defizite die alleinige Ursache für Sprachprobleme?

Nein, die Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass die Beeinträchtigungen der Grammatikentwicklung teilweise über die kognitiven Einschränkungen hinausgehen.

Können Sprachleistungen allein durch das Alter vorhergesagt werden?

Die Ergebnisse zeigen, dass sich die grammatikalischen Fähigkeiten der Kinder weder durch das chronologische noch durch das mentale Alter sicher vorhersagen lassen.

Warum ist das Thema für die Sprachwissenschaft relevant?

Das Thema ist wichtig, um die komplexen Wechselwirkungen zwischen kognitiven Entwicklungsschritten und dem Erwerb grammatikalischer Regeln besser zu verstehen.

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Résumé des informations

Titre
Sprachentwicklungsstörungen bei Kindern mit Down-Syndrom. Morphologische und syntaktische Untersuchungen
Université
University of Dusseldorf "Heinrich Heine"
Auteur
Michelle Bollen (Auteur)
Année de publication
2017
Pages
19
N° de catalogue
V359330
ISBN (ebook)
9783668441866
ISBN (Livre)
9783668441873
Langue
allemand
mots-clé
Down-Syndrom Trisomie 21 Sprachentwicklung Kognition Linguistik Klinische Linguistik Psycholinguistik Grammatik Expressiv Rezeptiv Morphologie Syntax
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Michelle Bollen (Auteur), 2017, Sprachentwicklungsstörungen bei Kindern mit Down-Syndrom. Morphologische und syntaktische Untersuchungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/359330
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Extrait de  19  pages
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