In den letzten Jahren ist das öffentliche Interesse an der Erforschung des Klimas deutlich gewachsen. Insbesondere der anthropogene Teilaspekt des Klimas ist in den Fokus gerückt, da es vielfältige Auswirkungen des dadurch in Gang gesetzten Klimawandels gibt. Im Zuge des Klimawandels entstehen enorme Risiken für die Zukunft, aber auch für die Gegenwart, sei es für die Agrarwirtschaft, den Tourismus, aber auch Gefahren von extremen Naturkatastrophen bereiten den Menschen große Sorgen.
In meinem Bericht möchte ich versuchen die Frage zu beantworten, ob der Klimawandel eine Verschiebung der Jahreszeiten bewirkt. Dabei werde ich Tatsachen, welche das Klima immer beeinflussen, sowie auch menschliche Faktoren, die zum Klimawandel beitragen können, in den Fokus nehmen. Grundvoraussetzung für die Beantwortung der Forschungsfrage sind aber auch eine Vielzahl von physikalischen Grundlagen, die ebenfalls zu erwähnen sind.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Erdbahnparameter
2.1 Exzentrizität
2.2 Obliquität
2.3 Präzision
3. Das solare Klima
3.1 Berechnung des solaren Klimas
3.2 Auswirkungen des solaren Klimas auf die Jahreszeiten
4. Spektrale Energieverteilung
5. Atmosphäre
5.1 Ozonschicht
6. Strahlungsgesetze
6.1 Planck‘sche Strahlungsgesetz
6.2 Stefan-Boltzmann Gesetz
6.3 Wien‘sches Verschiebungsgesetz
7. Energietransporte
7.1 Absorption
7.2 Reflexion
7.3 Streuung
8. Strahlungshaushalt und Wärmehaushalt
9. Natürlicher und anthropogener Klimawandel
10. Fazit
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht die physikalischen Grundlagen des Strahlungs- und Wärmehaushalts der Erde, um zu klären, ob der Klimawandel zu einer messbaren Verschiebung der Jahreszeiten führt.
- Physikalische Erdbahnparameter und ihre langfristigen klimatischen Auswirkungen
- Die Berechnung und Bedeutung des solaren Klimas
- Grundlegende Strahlungsgesetze (Planck, Stefan-Boltzmann, Wien)
- Atmosphärische Prozesse wie Absorption, Reflexion und Streuung
- Phänologische Indikatoren für eine Verschiebung der Jahreszeiten in Mitteleuropa
Auszug aus dem Buch
1. Einleitung
In den letzten Jahren ist das öffentliche Interesse an der Erforschung des Klimas deutlich gewachsen. Insbesondere der anthropogene Teilaspekt des Klimas ist in den Fokus gerückt, da es vielfältige Auswirkungen des dadurch in Gang gesetzten Klimawandels gibt. Im Zuge des Klimawandels entstehen enorme Risiken für die Zukunft, aber auch für die Gegenwart, sei es für die Agrarwirtschaft, den Tourismus, aber auch Gefahren von extremen Naturkatastrophen bereiten den Menschen große Sorgen.
Der Klimawandel an sich ist ein hochaktuelles und ein ausgeprägtes interdisziplinäres Objekt der Forschung. Das Wort Klima kommt aus dem Griechischen und bedeutet „ich neige“, gemeint dabei ist aber die Sonne (vgl. Hüpfer/ Kuttler ,2006, S.238.) Die Sonne ist der Mittelpunkt unseres Sonnensystems. Sie strahlt ihre Energie nach außen in das Weltall zu uns auf die Erde, welche der Ausgang für das Leben und das Klima auf unseren Planeten ist. Ein wichtiges Klimaelement, welches von der Sonne ausgeht, ist die Strahlung.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Vorstellung der Relevanz des Klimawandels und Einführung in die Fragestellung nach der Verschiebung der Jahreszeiten.
2. Erdbahnparameter: Erklärung der orbitalen Schwankungen (Exzentrizität, Obliquität, Präzision), die langfristig das Klima beeinflussen.
3. Das solare Klima: Darstellung der solaren Einstrahlung und deren variierende Auswirkungen auf die verschiedenen Breitengrade.
4. Spektrale Energieverteilung: Analyse der elektromagnetischen Strahlung der Sonne und der Erde sowie deren energetische Maxima.
5. Atmosphäre: Betrachtung der atmosphärischen Schichtung und ihrer Schutzfunktion, insbesondere durch die Ozonschicht.
6. Strahlungsgesetze: Erläuterung der physikalischen Gesetze nach Planck, Stefan-Boltzmann und Wien zur Bestimmung der Strahlungscharakteristik.
7. Energietransporte: Untersuchung der Prozesse wie Absorption, Reflexion und Streuung, die beim Durchgang der Strahlung durch die Atmosphäre auftreten.
8. Strahlungshaushalt und Wärmehaushalt: Zusammenführung der Strahlungsbilanzen zu einer Wärmehaushaltsgleichung.
9. Natürlicher und anthropogener Klimawandel: Diskussion des Treibhauseffekts und der menschlichen Einflüsse auf die atmosphärische Zusammensetzung.
10. Fazit: Zusammenfassung der Ergebnisse unter Einbeziehung phänologischer Beobachtungen zur Verschiebung der Jahreszeiten.
Schlüsselwörter
Klimawandel, Jahreszeiten, Solarkonstante, Strahlungshaushalt, Erdbahnparameter, Atmosphäre, Ozonschicht, Treibhauseffekt, Phänologie, Globalstrahlung, Absorption, Reflexion, Streuung, Wärmehaushalt, anthropogener Einfluss
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert die physikalischen Prozesse des Energie- und Strahlungshaushalts der Erde, um zu prüfen, ob der Klimawandel eine Verschiebung der Jahreszeiten verursacht.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf der solaren Einstrahlung, den physikalischen Strahlungsgesetzen, der Rolle der Atmosphäre und den phänologischen Veränderungen in der Natur.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die Beantwortung der Forschungsfrage, ob durch eine Erhöhung der Strahlungs- und Wärmehaushalte infolge des Klimawandels eine Verschiebung der Jahreszeiten stattfindet.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse physikalischer und klimatologischer Grundlagen basiert.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil behandelt die Erdbahnparameter, die Gesetze der Strahlungsphysik, die Prozesse in der Atmosphäre und die Mechanismen des natürlichen sowie anthropogenen Treibhauseffekts.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wesentliche Begriffe sind Klimawandel, Jahreszeiten, Strahlungshaushalt, Erdbahnparameter, Atmosphäre und Treibhauseffekt.
Was besagt das Wien’sche Verschiebungsgesetz in diesem Kontext?
Es beschreibt, dass die Wellenlänge maximaler Energie bei einem Körper umso kleiner ist, je höher seine Temperatur ist, was den Unterschied zwischen kurzwelliger Solarstrahlung und langwelliger terrestrischer Strahlung erklärt.
Welche phänologischen Belege werden für die Jahreszeitenverschiebung angeführt?
Die Arbeit nennt den früheren Blühbeginn von Haselnuss und Holunder in Mitteleuropa über einen Zeitraum von 50 Jahren als Indiz für eine verlängerte Vegetationsperiode.
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- Andreas Scheiflinger (Autor), 2016, Bewirkt der Klimawandel eine Verschiebung der Jahreszeiten?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/359332