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Einführung und Grundlagen der Mediation. Ablauf einer Mediation und Hauptaufgaben des Mediators

Title: Einführung und Grundlagen der Mediation. Ablauf einer Mediation und Hauptaufgaben des Mediators

Submitted Assignment , 2012 , 15 Pages

Autor:in: Dr. Andreas-Michael Blum (Author)

Communications - Interpersonal Communication
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Der Autor Dr. Andreas-Michael Blum erörtert den Begriff und die Prinzipien der Mediation und geht auf den Ablauf des Mediationsverfahrens detailliert ein. Die Aufgaben des Mediators in den einzelnen Mediationsphasen und das Harvard-Konzept werden in diesem Buch ausführlich beschrieben. Ein praktisches Buch für Konfliktbeteiligte, Berater, Personaler, Mediatoren, Güterichter und Schlichter sowie Unternehmens-, Bereichs- und Abteilungsleiter, die sich für eine lösungsorientierte Mediation einsetzen.

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Inhaltsverzeichnis

1. Definition des Begriffs Mediation

3. Erläutern Sie kurz schematisch den Ablauf des Mediationsverfahrens

4. Führen Sie die einzelnen Phasen näher aus – worin sehen Sie jeweils die Schwerpunkte?

5. Worin sehen Sie in den jeweiligen Phasen die Hauptaufgaben des Mediators?

6. Sie kennen das Harvard-Konzept des sachgerechten Verhandelns - Bitte erläutern Sie dieses Modell an einem eigenen Beispiel

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit gibt einen fundierten Überblick über die Grundlagen der Mediation als alternatives Konfliktlösungsverfahren. Sie beleuchtet den strukturierten Ablauf des Mediationsprozesses, definiert die wesentlichen Prinzipien und Rollen des Mediators und erläutert anhand eines konkreten Praxisbeispiels die Anwendung des Harvard-Konzepts für einen einvernehmlichen Interessenausgleich.

  • Definition und Kernprinzipien der Mediation
  • Struktureller Ablauf des Mediationsverfahrens in fünf Phasen
  • Methoden und Hauptaufgaben des Mediators in den verschiedenen Phasen
  • Anwendung des Harvard-Konzepts des sachgerechten Verhandelns
  • Lösungsorientierte Konfliktbearbeitung anhand eines Praxisbeispiels

Auszug aus dem Buch

6. Sie kennen das Harvard-Konzept des sachgerechten Verhandelns - Bitte erläutern Sie dieses Modell an einem eigenen Beispiel

Das Harvard-Konzept wird an dem folgenden eigenen Beispiel erläutert:

A und B sind mit je € 25.000 Alleingesellschafter der FinanzProfit GmbH. Gegenstand des Unternehmens ist der An- und Verkauf von Anleihen auf eigene und fremde Rechnung. Beide Gesellschafter haben Stimmrechte in Höhe von jeweils 25 Stimmen (je 1 Stimme pro € 1.000). Die Gesellschaft hat in den letzten drei Jahren infolge niedriger Zinserträge für Anleihen am Kapitalmarkt nur Verluste erwirtschaftet. Vor dem Hintergrund sinkender Erträge der Gesellschaft will A den Verkauf der GmbH für € 150.000 an die britische MoneyInvestor auf der Gesellschafterversammlung am 02.01.2013 beschließen. B ist gegen den Verkauf der GmbH; er will stattdessen eine Fortführung der GmbH durch A und B im Wege der „kalten“ Sanierung beschließen.

Zunächst sind nach dem Harvard-Modell die Personen und deren (Sach-)Probleme voneinander zu trennen. Streitfragen sollten allein nach ihrer Bedeutung und dem zugrundeliegenden Sachverhalt und nicht im Wege der Durchsetzung von subjektiven Positionen bzw. Forderungen verhandelt bzw. entschieden werden.

Auf den Beispielfall angewendet bedeutet dies, dass für das Verhandeln und die Lösungsfindung weder der Verkauf der GmbH (= Position des A) noch die Sanierung der GmbH (= Position des B) für einen einvernehmlichen Interessenausgleich streitentscheidend sind. Wegen der gegensätzlichen Interessen von Gesellschafter A und B gilt es vielmehr auf der zweiten Stufe deren eigentliche Interessen herauszufiltern und offenzulegen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Definition des Begriffs Mediation: Dieses Kapitel erläutert die Mediation als strukturiertes, außergerichtliches Verfahren zur einvernehmlichen Konfliktlösung durch einen neutralen Dritten.

3. Erläutern Sie kurz schematisch den Ablauf des Mediationsverfahrens: Es werden die fünf Phasen der Mediation vorgestellt, von der Erstgesprächseinleitung bis hin zur schriftlichen Abschlussvereinbarung.

4. Führen Sie die einzelnen Phasen näher aus – worin sehen Sie jeweils die Schwerpunkte?: Das Kapitel detailliert die inhaltlichen Schwerpunkte der einzelnen Mediationsphasen, insbesondere den Übergang von der Positionen- zur Interessenebene.

5. Worin sehen Sie in den jeweiligen Phasen die Hauptaufgaben des Mediators?: Hier werden die Aufgaben des Mediators, wie die Gestaltung des Settings, die Moderation der Kommunikation und die Anwendung von Fragetechniken, phasenbezogen dargelegt.

6. Sie kennen das Harvard-Konzept des sachgerechten Verhandelns - Bitte erläutern Sie dieses Modell an einem eigenen Beispiel: Die praktische Anwendbarkeit des Harvard-Modells zur Trennung von Sach- und Beziehungsebene sowie zur Interessenfindung wird anhand eines GmbH-Konflikts demonstriert.

Schlüsselwörter

Mediation, Konfliktlösung, Mediationsverfahren, Harvard-Konzept, Interessen, Positionen, Neutralität, Allparteilichkeit, Kommunikation, Einvernehmlichkeit, Konsens, Win-Win-Situation, Mediationstraining, Verhandlungsführung, Abschlussvereinbarung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet eine Einführung in die Mediation als vertrauliches und strukturiertes Verfahren zur außergerichtlichen Streitbeilegung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen die Definition und Prinzipien der Mediation, den Prozessablauf, die Rolle des Mediators sowie das Harvard-Konzept.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Vermittlung eines fundierten Grundverständnisses über die Funktionsweise und die methodische Strukturierung von Mediationsprozessen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die deskriptive Darstellung von Mediationstheorien sowie die fallbezogene Anwendung des Harvard-Modells auf ein praxisnahes Szenario.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der fünf Mediationsphasen, die Erläuterung der Mediator-Aufgaben und eine konkrete Fallanalyse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Mediation, Interessenausgleich, Harvard-Konzept, Neutralität, Konfliktbearbeitung und Konsens.

Wie unterscheidet sich die Mediation von einem Rechtsstreit?

Im Gegensatz zur gerichtlichen Klärung durch ein Urteil streben die Parteien in der Mediation freiwillig eine einvernehmliche Lösung (Konsens) unter Unterstützung eines neutralen Mediators an.

Warum ist das Harvard-Konzept für Mediatoren wichtig?

Es dient als methodisches Werkzeug, um Konfliktparteien von festgefahrenen Positionen weg zur Klärung ihrer zugrundeliegenden Interessen zu führen.

Welche Rolle spielt die Vertraulichkeit in diesem Verfahren?

Die Vertraulichkeit schützt die Parteien davor, dass im Mediationsverlauf geteilte Informationen in einem potenziellen späteren Gerichtsverfahren verwendet werden.

Was ist der Zweck des "Settings" in der ersten Phase?

Ein professionelles Setting, wie die räumliche Gestaltung, schafft eine vertrauensvolle Arbeitsatmosphäre und unterstreicht die Rolle des Mediators als allparteilicher Begleiter.

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Details

Title
Einführung und Grundlagen der Mediation. Ablauf einer Mediation und Hauptaufgaben des Mediators
College
University of Technology, Business and Design Wismar  (WINGS)
Course
Mediation
Author
Dr. Andreas-Michael Blum (Author)
Publication Year
2012
Pages
15
Catalog Number
V359342
ISBN (eBook)
9783668435278
ISBN (Book)
9783668435285
Language
German
Tags
Mediation Prinzipien Begriff Ablauf Mediationsverfahren Phasen der Mediation Hauptaufgaben des Mediators Harvard-Konzept
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dr. Andreas-Michael Blum (Author), 2012, Einführung und Grundlagen der Mediation. Ablauf einer Mediation und Hauptaufgaben des Mediators, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/359342
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