Der Autor Dr. Andreas-Michael Blum erläutert in seiner Arbeit die psychologischen Mediationskonzepte und geht insbesondere auf die sozialen, kalten und heißen Konflikte ein. Er beschreibt ausführlich die Eskalation von Konflikten und zeigt hierbei die unterschiedlichen Konflikthandhabungsstile auf. Ein praktisches Buch für Berater, Personaler, Mediatoren, Güterichter und Schlichter sowie Unternehmens-, Bereichs- und Abteilungsleiter, die sich für eine lösungsorientierte Mediation einsetzen.
Inhaltsverzeichnis
- Schildern Sie die Besonderheiten der psychologischen Mediationskonzepte
- Was unterscheidet soziale Konflikte von anderen Problemsituationen?
- Schreiben Sie je 2 Beispiele für heiße und kalte Konflikte auf..
- Beschreiben Sie ein Beispiel für die Eskalation von Konflikten.
- Welche Konflikthandhabungsstile kennen Sie und geben Sie Bedingungen für deren Anwendungen an……
- Erinnere Dich an ein Ereignis / eine Begebenheit in der letzten Zeit, das / die Dir ein angenehmes Gefühl gemacht hat. Beschreibe möglichst genau, was passiert ist, ohne Bewertungen, Interpretationen oder Analysen. Welches Gefühl genau hat dieses Ereignis ausgelöst, diese Begebenheit in Dir ausgelöst? Und warum, welches Bedürfnis, ist erfüllt worden? Worum möchtest Du gern bitten?..\n
- Erinnere Dich an ein Ereignis / eine Begebenheit in der letzten Zeit, das / die Dir ein unangenehmes Gefühl gemacht hat. Beschreibe möglichst genau, was passiert ist, ohne Bewertungen, Interpretationen oder Analysen. Welches Gefühl genau hat dieses Ereignis ausgelöst, diese Begebenheit in Dir ausgelöst? Und warum, welches Bedürfnis, ist unerfüllt geblieben? Worum möchtest Du gern bitten?
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit befasst sich mit den Besonderheiten der psychologischen Mediationskonzepte und untersucht, wie diese im Kontext von sozialen Konflikten angewendet werden können. Sie analysiert die Unterschiede zwischen sozialen Konflikten und anderen Problemsituationen und untersucht die Eskalation von Konflikten anhand eines konkreten Beispiels.
- Psychologische Mediationskonzepte
- Soziale Konflikte
- Eskalation von Konflikten
- Konflikthandhabungsstile
- Gefühle und Bedürfnisse in Konfliktsituationen
Zusammenfassung der Kapitel
- Schildern Sie die Besonderheiten der psychologischen Mediationskonzepte: Dieses Kapitel erläutert die Besonderheiten der psychologischen Mediationskonzepte, die darauf ausgerichtet sind, die Konfliktparteien in die gemeinsame Suche nach tragfähigen Lösungen zu führen. Dabei wird der Fokus auf die Bedeutung der Beziehung zwischen den Konfliktparteien gelegt und die Rolle von Gefühlen in der Konfliktbearbeitung hervorgehoben.
- Was unterscheidet soziale Konflikte von anderen Problemsituationen?: Dieses Kapitel definiert den Begriff "sozialer Konflikt" und hebt die Unterschiede zwischen sozialen Konflikten und anderen Problemsituationen, wie z.B. Wettbewerben, hervor. Es wird betont, dass soziale Konflikte durch Regelverletzungen gekennzeichnet sind, die zu subjektiven Ansprüchen auf Richtigkeit und Wahrheitsansprüchen führen.
- Schreiben Sie je 2 Beispiele für heiße und kalte Konflikte auf..: Dieses Kapitel liefert Beispiele für "heiße" und "kalte" Konflikte im Arbeits- und Privatbereich. "Heiße" Konflikte zeichnen sich durch offene und aggressive Auseinandersetzungen aus, während "kalte" Konflikte durch passive Aggression und Distanz geprägt sind.
- Beschreiben Sie ein Beispiel für die Eskalation von Konflikten.: In diesem Kapitel wird die Eskalation von Konflikten anhand eines Beispiels aus dem unternehmerischen Bereich veranschaulicht. Das Beispiel zeigt, wie sich ein Konflikt zwischen zwei Gesellschaftern von einer Phase der Verhärtung der Standpunkte über eine Phase der Debatte und Polemik hin zu einer Phase der Verschärfung der Kommunikation und schließlich zu einer Phase der Image- und Koalitionsbildung entwickelt.
Schlüsselwörter
Die Arbeit fokussiert auf die zentralen Themenbereiche der Mediation, Konfliktmanagement und Konfliktlösung. Wichtige Schlüsselwörter sind: psychologische Mediationskonzepte, soziale Konflikte, Eskalation, Konflikthandhabungsstile, Gefühle, Bedürfnisse, Win-Win-Situationen, Beziehungsgestaltung, Kommunikation, Anerkennung und Verständnis.
Häufig gestellte Fragen
Was sind psychologische Mediationskonzepte?
Diese Konzepte zielen darauf ab, Konfliktparteien durch die Berücksichtigung von Beziehungen, Gefühlen und Bedürfnissen zu einer gemeinsamen, tragfähigen Lösung zu führen.
Was unterscheidet soziale Konflikte von anderen Problemen?
Soziale Konflikte sind durch Regelverletzungen gekennzeichnet, die zu subjektiven Ansprüchen auf Richtigkeit und Wahrheit führen, im Gegensatz zu reinem Wettbewerb.
Was ist der Unterschied zwischen heißen und kalten Konflikten?
Heiße Konflikte äußern sich durch offene Aggression und Begeisterung für die eigene Sache, während kalte Konflikte durch passive Aggression, Distanz und Destruktivität geprägt sind.
Wie verläuft die Eskalation eines Konflikts?
Die Eskalation reicht von der Verhärtung der Standpunkte über Debatten und Polemik bis hin zur Imagebildung, Koalitionsbildung und schließlich offener Feindseligkeit.
Welche Rolle spielen Bedürfnisse in der Mediation?
Hinter jedem Gefühl in einem Konflikt steht ein erfülltes oder unerfülltes Bedürfnis. Die Identifikation dieser Bedürfnisse ist essenziell für eine Win-Win-Lösung.
Für wen ist dieses Buch über Mediation geeignet?
Es ist ein Praxisleitfaden für Berater, Personaler, Mediatoren, Schlichter sowie Führungskräfte, die lösungsorientiertes Konfliktmanagement einsetzen möchten.
- Quote paper
- Dr. Andreas-Michael Blum (Author), 2012, Psychologie in der Mediation. Psychologische Mediationskonzepte und Konfliktlösungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/359344