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Content Management Systeme im Web

Title: Content Management Systeme im Web

Term Paper , 2002 , 47 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Claas Bartels (Author)

Computer Science - Commercial Information Technology
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Mit der Etablierung des Internet begannen viele Unternehmen damit, eine eigene Website zu betreiben. Was damals als eine Art Visitenkarte oder digitales Aushängeschild entstand, beinhaltete einen geringen Informationsgehalt, üblicherweise bestehend aus den Rubriken „Über uns“, „News“ und „Kontakt“.

Diese Websites entwickelten sich fortlaufend zu immer anspruchsvolleren Plattformen, welche ein umfassendes Informationsangebot bieten, durch e-Commerce neue Vertriebskanäle offerieren und durch Anbindung an das unternehmenseigene Netzwerk immer mehr an Funktionalität gewinnen.

Das die bis hierhin rasante Entwicklung noch nicht ihr Ende gefunden hat, und auch nicht in absehbarer Zeit ihr Ende finden wird, ist insbesondere den Content Management Systemen (im Folgenden „CMS“ genannt) zuzuschreiben. Wie aus der Abb. 1 hervorgeht, erhöhte sich das Datenvolumen einer Website im Zeitraum von 1998 bis 2001 von durchschnittlich 4436 auf 35000 Seiten. Dies entspricht einer Steigerung von 689% innerhalb von 4 Jahren. Das hat zur Folge, dass mit jeder Zunahme des Datenvolumens, der Pflegeaufwand der Website um ein vielfaches zunimmt, die manuelle Pflege einer derart umfangreichen Website sogar nahezu unmöglich wird.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Grundlagen

2.1 Begriffsdefinition

2.1.1 Daten und Information

2.1.2 Content

2.1.3 Templates

2.1.4 Content Prozess

2.1.5 Content Management

2.1.6 Content Lebenszyklus

2.1.7 Content Management Systeme im Web

2.1.8 Workflow

2.1.8.1 Benutzergruppen

2.1.8.2 Dokumentenstatus

2.1.8.3 Der elektronische Arbeitsplan

2.2 Komponenten eines CMS

2.2.1 Assetmanagement

2.2.2 Workflowkomponente

2.2.3 Benutzer-/ Zugriffsverwaltung

2.2.4 Schnittstellen

2.2.5 APIs

2.3 Intranet

2.4 Extranet

2.5 Ausgabeformate

3. Das Web Content Management System

3.1 WCM-Systeme für Portale im Web

3.1.1 Vertikale Portale

3.1.2 Horizontale Portale

3.1.3 Unternehmensportale

3.2 Vergleich der Arten des Webpublishings

3.2.1 Publizieren ohne WCMS

3.2.1.1 Struktur und Layout

3.2.1.2 Generieren des Contents

3.2.1.3 Programmierung

3.2.1.4 Veröffentlichung und Pflege

3.2.2 Publizieren mit WCMS

3.2.2.1 Installation

3.2.2.2 Layout und Strukturrichtlinien

3.2.2.3 Generieren des Contents

3.2.2.4 Link-Kontrolle

3.2.2.5 Versionierung und Protokollierung

3.2.2.6 Archivierung

3.2.2.7 Weitere Features

3.3 Zusammenfassung

4. Die Finanzen

4.1 Return on Investment

4.2 Kostenstruktur

4.2.1 Initialisierungskosten

4.2.2 Laufende Kosten

4.3 Vergleich der Kostenstrukturen

4.3.1 Kostenstruktur ohne CMS

4.3.2 Kostenstruktur mit CMS

4.3.3 Auswertung

4.4 Erlösstruktur

4.4.1 CMS und E-Commerce

5. Der Markt

5.1 Entwicklung des Marktes

5.1.1 Marktsituation heute

5.1.2 Zukunft von CMS

5.2 Content Management auf anderen Gebieten

5.2.1 Wissensmanagement

5.2.2 Cross-Media-Publishing

5.2.3 Infobroker

5.2.4 Customer Interaction

6. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht den Nutzen und die Auswirkungen von Web Content Management Systemen (CMS) auf die Verwaltung und Aktualität von Unternehmenswebsites. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie ein CMS Prozesse durch Automatisierung optimiert, Kostenstrukturen im Vergleich zum manuellen Webpublishing verändert und welche strategische Bedeutung diese Technologie für die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen hat.

  • Grundlagen von Content Management und Content-Lebenszyklen
  • Vergleichende Analyse des Webpublishing mit und ohne WCMS
  • Finanzielle Bewertung durch Return on Investment (RoI) und Kostenstrukturen
  • Marktentwicklung und Zukunftsaussichten von CMS-Technologien
  • Anwendungsgebiete über das Web hinaus, wie Wissensmanagement und E-Commerce

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Publizieren ohne WCMS

Bevor das Team der IT-Abteilung damit beginnen kann, das Enterprise Portal zu erstellen, müssen einige Vorüberlegungen bezüglich Erstellung und Pflege des Portals getroffen werden. Die Erstellung könnte komplett von einer Werbeagentur übernommen werden, diese Möglichkeit soll aber ausgeschlossen werden, da für die Funktionstüchtigkeit eines Portals einiger Programmieraufwand erforderlich ist, wie z.B. die Anbindung von Datenbanken oder ein Zugang zum unternehmenseigenen Intranet. Da die IT-Abteilung bestens über die gesamte Infrastruktur informiert ist, soll diese auch mit der Erstellung des Portals betraut werden. Des weiteren muss geregelt werden, welcher Mitarbeiter die Rolle des Webmasters übernimmt. Dieser ist in Zukunft dafür verantwortlich, das Portal zu pflegen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt die Evolution von einfachen Web-Visitenkarten hin zu anspruchsvollen Unternehmensplattformen und begründet die Notwendigkeit von CMS zur Bewältigung steigender Datenmengen.

2. Die Grundlagen: Definiert zentrale Begriffe wie Content, Workflow, Content Lebenszyklus und erläutert die technischen Komponenten eines CMS sowie die Bedeutung von Intranet und Extranet.

3. Das Web Content Management System: Analysiert den Einsatz von WCMS für verschiedene Portaltypen und vergleicht detailliert den Workflow beim Publizieren mit und ohne Einsatz eines WCMS.

4. Die Finanzen: Beleuchtet die Kostenstruktur von der Initialisierung bis zum laufenden Betrieb und erörtert die Berechnung eines Return on Investment sowie Umsatzsteigerungspotenziale durch CMS und E-Commerce.

5. Der Markt: Erläutert die Marktentwicklung von CMS, blickt auf zukünftige Anforderungen und stellt zusätzliche Einsatzfelder wie Wissensmanagement und Customer Interaction vor.

6. Schlussbetrachtung: Fasst zusammen, dass die unternehmensweite Einführung eines CMS für die moderne Informationsgesellschaft unerlässlich ist, um Prozesse effizienter zu gestalten und Wettbewerbsvorteile zu sichern.

Schlüsselwörter

Content Management, Web Content Management System, WCMS, Unternehmensportal, Workflow, Content Lebenszyklus, Return on Investment, Initialisierungskosten, Webpublishing, Wissensmanagement, Cross-Media-Publishing, IT-Infrastruktur, Automatisierung, Portal, Skalierbarkeit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt den Einsatz und die Vorteile von Web Content Management Systemen in Unternehmen zur effizienten Verwaltung von Webinhalten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die technischen Grundlagen, der Vergleich von Publishing-Prozessen, die finanzielle Rentabilität von CMS-Investitionen sowie die Marktentwicklung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie ein CMS Prozesse optimiert, welche Kosten einspart werden können und wie Unternehmen ihre Zukunftsfähigkeit durch diese Technologie verbessern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine deskriptive und vergleichende Methode, indem sie Prozessabläufe und Kostenstrukturen anhand von Fallbeispielen gegenüberstellt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Funktionsweise eines CMS, vergleicht klassische Publishing-Methoden mit CMS-basierten Lösungen und beleuchtet die finanzielle sowie strategische Perspektive.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Content Management, Workflow-Optimierung, Return on Investment, Unternehmensportal und Wissensmanagement beschreiben.

Warum ist der Vergleich des Workflows zwischen manuellem Publizieren und WCMS so wichtig?

Der Vergleich verdeutlicht drastisch, wie manuelles Publizieren an der Informationsflut scheitert, während ein WCMS durch Automatisierung und definierte Rollenverteilung die Aktualität und Qualität sichert.

Welche Rolle spielt die Kostenstruktur in dieser Analyse?

Die Kostenanalyse zeigt, dass ein CMS zwar hohe Initialisierungskosten mit sich bringt, diese jedoch langfristig durch deutlich niedrigere Betriebskosten und gesteigerte Produktivität amortisiert werden.

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Details

Title
Content Management Systeme im Web
College
University of Applied Sciences and Arts Hildesheim, Holzminden, Göttingen
Grade
1,0
Author
Claas Bartels (Author)
Publication Year
2002
Pages
47
Catalog Number
V36204
ISBN (eBook)
9783638358903
Language
German
Tags
Content Management Systeme
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Claas Bartels (Author), 2002, Content Management Systeme im Web, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/36204
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