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Relevanz und Spezifika von Medienmarketing in der Medien- und Informationsgesellschaft

Title: Relevanz und Spezifika von Medienmarketing in der Medien- und Informationsgesellschaft

Term Paper , 2005 , 20 Pages , Grade: 5.5

Autor:in: Alec Wohlgroth (Author)

Communications - Media Economics, Media Management
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Zum Aufbau dieser Arbeit

In Kapitel 1 werden die grundlegenden Veränderungen der Medienwelt, insbesondere aus ökonomischer Sicht, beschrieben. Eine Arbeitsthese wird aufgestellt, auf die in den Schlussfolgerungen nochmals eingegangen wird.

Kapitel 2 erklärt die Bestandteile, die Medienmarketing verursachen. Zuerst wird versucht, die Titelbegriffe Medien- und Informationsgesellschaft sowie Marketing zu definieren. Zudem wird ein Fokus auf das ökonomische Gut Medien gerichtet. Dem Wettbewerb im Medienmarkt, welcher ein Antrieb des Marketings ist, wird ein kurzer Abschnitt gewidmet.

Kapitel 3 versteht sich als Hauptteil, worin nach einer kurzen Entwicklungsskizze des Medienmarketings, die Besonderheiten dessen erkannt werden. Unterhaltungsformate werden abschliessend als ein ideales Spiegelbild des Medienmarketings beschrieben.

In Kapitel 4 wird nochmals rückblickend auf die Arbeitsthese und die Relevanz des Medienmarketings im Rahmen der Mediengesellschaft eingegangen. Zuletzt werden noch drei kritische Gedanken zu den Folgen des Medienmarketings aufgeworfen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

1.1 GRUNDLEGENDE VERÄNDERUNGEN FÜR DIE MEDIENWELT

1.2 ARBEITSTHESE

2 GRUNDLAGEN

2.1 DIE BEGRIFFE DES ARBEITSTITELS

2.2 MEDIEN ALS ÖKONOMISCHE GÜTER

2.2.1 MATERIALISIERTE DIENSTLEISTUNGEN

2.2.2 MEDIENHANDEL AUF ZWEIMÄRKTEN

2.2.3 MEDIEN ALS ERFAHRUNGS-UND/ODER VERTRAUENSGÜTER

2.2.4 JE MEHR MASSENWARE, DESTO HÖHER DER WERT

2.2.5 REZIPIENTEN ZAHLEN MIT AUFMERKSAMKEIT – WERBER ZAHLEN FÜR DIE AUFMERKSAMKEIT

2.3 VERSCHÄRFTER WETTBEWERB UND RIVALITÄT

3 SPEZIFIKA DES MEDIENMARKETINGS

3.1 ENTWICKLUNG DES MEDIENMARKETINGS

3.2 MEDIENMARKETING: DIE BESONDERHEITEN

3.2.1 DER MEDIENMARKETING-MIX

3.2.2 SELBSTBEZÜGLICHE KOMMUNIKATIONSFORMEN

3.3 UNTERHALTUNGSFORMATE ALS SPIEGELBILD DES MEDIENMARKETINGS

4 SCHLUSSFOLGERUNGEN

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, das komplexe, wechselwirkende Verhältnis zwischen der Medien- und Informationsgesellschaft und dem Medienmarketing zu analysieren und dessen gegenseitige Abhängigkeit aufzuzeigen. Die zentrale Forschungsfrage untersucht, inwiefern die moderne Mediengesellschaft ohne Medienmarketing existieren kann und umgekehrt, wie Medienmarketing die heutige Struktur der Mediengesellschaft maßgeblich prägt.

  • Ökonomische Charakteristika von Mediengütern und deren Einfluss auf das Marketing.
  • Analyse des verschärften Wettbewerbs und der Rivalität im modernen Medienmarkt.
  • Besonderheiten des Medienmarketing-Mixes im Vergleich zu klassischen Gütern.
  • Rolle der selbstbezüglichen Kommunikation und deren Erscheinungsformen.
  • Unterhaltungsformate als Spiegelbild medienmarketingorientierter Strategien.

Auszug aus dem Buch

3.3 Unterhaltungsformate als Spiegelbild des Medienmarketings

Als ein offensichtliches Resultat intensiver Medienmarketingentwicklung sind die Unterhaltungsformate zu betrachten. Ein erfolgreiches Radio- oder TV-Unterhaltungsformat wiederspiegelt die Gesamtheit aller vier Marketingmassnahmen in ihrer bestmöglichen Wirkungskombination:

Es werden erfolgreiche Produkte entwickelt, mit umfangreichen, komplexen Konzepten, die meist crossmedial unter einer Dachmarke vermarktet werden können (Köhler 2004: 30). Die Bildung einer starken, wiedererkennbaren Marke ist zentral und suggeriert gleichbleibende Qualität und Identifikation (Hallenberger 2002: 132). Somit wird auf den gesättigten Markt, den immer schnelleren technologischen Wandel und die kürzeren Produktlebenszyklen reagiert. Mit Merchandisingprodukten können zudem traditionelle Konsumgüter vermarktet werden, was einen dritten Absatzmarkt (2.2.2) eröffnet. Die hohen Fixkosten (2.3) werden insbesondere durch Mehrfachverwertung (Windowing und Versioning) abgetragen. Der Einkauf ausländisch erprobter Produkte bietet einen günstigen Beschaffungsmarkt, ermöglicht relativ sichere Vorkenntnisse der Zielgruppe und gilt somit als eine hohe Absicherung für Werbeeinnahmen (Moran 1998: 91). Die serielle Erscheinungsform bietet dem Rezipienten ein regelmässiges Erlebnis und dem Werber eine konstant ansprechbare Zielgruppe. Hiermit sei nochmals die zentralste Gemeinsamkeit von Unterhaltungsformaten und dem Medienmarketing (2.1) angesprochen: Möglichst intensive Kundenorientierung und Kenntnisse der Zielgruppeneigenschaften zur Sicherung von Werbeeinnahmen (Balzer 1998: 10).

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Dieses Kapitel führt in die wechselseitige Abhängigkeit von Medienmarketing und Mediengesellschaft ein und stellt die zentrale Arbeitsthese auf.

2 GRUNDLAGEN: Hier werden die zentralen Fachbegriffe definiert und Medien als ökonomische Güter analysiert, wobei besonders auf die spezifischen Marktbedingungen eingegangen wird.

3 SPEZIFIKA DES MEDIENMARKETINGS: Dieses Kapitel fungiert als Hauptteil, der die Entwicklung, die Besonderheiten des Marketing-Mixes und die Bedeutung von Unterhaltungsformaten im Medienmarkt beleuchtet.

4 SCHLUSSFOLGERUNGEN: Das Fazit reflektiert die Arbeitsthese und diskutiert kritisch die Rolle sowie die weitreichenden Folgen des Medienmarketings für die heutige Gesellschaft.

Schlüsselwörter

Medienmarketing, Medienökonomie, Informationsgesellschaft, Marketing-Mix, Rezipientenmarkt, Werbemarkt, Medienmanagement, Kommerzialisierung, Selbstbezügliche Kommunikation, Unterhaltungsformate, Kundenorientierung, Medienprodukte, Wettbewerbsstrategie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das enge und wechselwirkende Verhältnis zwischen der modernen Medien- und Informationsgesellschaft und der Disziplin des Medienmarketings.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die ökonomische Natur von Mediengütern, die Besonderheiten des Medienmarketing-Mixes, der Wettbewerb auf dem Medienmarkt sowie die Auswirkungen der Kommerzialisierung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist aufzuzeigen, wie Medienmarketing und die heutige Form der Mediengesellschaft voneinander abhängen und sich gegenseitig bedingen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Analyse basierend auf fachspezifischer Medienökonomie-Literatur, um die Funktionsweisen und Strategien des Medienmarketings zu durchleuchten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der Entwicklung des Medienmarketings, den spezifischen Merkmalen des Medienmarketing-Mixes und beschreibt Unterhaltungsformate als Paradebeispiel moderner Vermarktungsstrategien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Medienmarketing, Medienökonomie, Aufmerksamkeit, Rezipientenmarkt, Werbemarkt und die spezifischen Kommunikationsformen der Medienbranche.

Warum ist die Unterscheidung zwischen Erfahrungs- und Vertrauensgütern für das Marketing so wichtig?

Da die Qualität von Medien oft erst nach dem Konsum beurteilbar ist, müssen Marketingstrategien Vertrauen aufbauen und Markenbildung betreiben, um die Unsicherheit des Rezipienten bei der Auswahl zu reduzieren.

Welche Rolle spielt die selbstbezügliche Kommunikation für Medienunternehmen?

Sie ermöglicht Medienunternehmen, ihre eigenen Angebote innerhalb der redaktionellen Inhalte zu bewerben, was kosteneffizient Aufmerksamkeit generiert, jedoch die Grenze zwischen Information und Werbung verwischen kann.

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Details

Title
Relevanz und Spezifika von Medienmarketing in der Medien- und Informationsgesellschaft
College
University of Zurich  (IPMZ Zürich)
Course
Medienmarketingmanagement
Grade
5.5
Author
Alec Wohlgroth (Author)
Publication Year
2005
Pages
20
Catalog Number
V36394
ISBN (eBook)
9783638360401
Language
German
Tags
Relevanz Spezifika Medienmarketing Medien- Informationsgesellschaft Medienmarketingmanagement
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Alec Wohlgroth (Author), 2005, Relevanz und Spezifika von Medienmarketing in der Medien- und Informationsgesellschaft, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/36394
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