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Goodwill-Bilanzierung nach IFRS. Eine kritische Würdigung des Impairment-Only-Approach

Título: Goodwill-Bilanzierung nach IFRS. Eine kritische Würdigung des Impairment-Only-Approach

Tesis (Bachelor) , 2017 , 91 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Leo Koch (Autor)

Economía de las empresas - Contabilidad e impuestos
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Das IASB hat mit der Verabschiedung des IFRS 3 "Unternehmenszusammenschlüsse" im Jahr 2004 einen Paradigmenwechsel vollzogen. Seither wird die Goodwill-Bilanzierung kontrovers diskutiert. Aufgrund der Zunahme von Unternehmensakquisitionen und des hieraus resultierenden derivativen Goodwill rückt dessen bilanzielle Abbildung im Konzernabschluss in den Mittelpunkt des Interesses. Insbesondere durch den Wegfall der planmäßigen Abschreibung sowie die Ausgestaltung des einstufigen Impairment-Tests in der Folgebilanzierung, ist der Goodwill Gegenstand zahlreicher wissenschaftlicher Untersuchungen. Nicht zuletzt auch deshalb, weil der Geschäfts- oder Firmenwert einen hohen Stellenwert in den Konzernbilanzen einnimmt.

Der Autor verfolgt das Ziel, die Bilanzierung eines derivativen Geschäfts- oder Firmenwerts nach den IFRS/IAS umfassend zu erläutern. Der Schwerpunkt liegt insbesondere auf dem, seit dem Jahr 2004 geltenden, Impairment-Only-Approach. Nach Abkehr der planmäßigen Abschreibung sehen sich die Anwender mit einer aufwendigen Umsetzung des Werthaltigkeitstests konfrontiert, welcher zudem stark ermessensbehaftet ist. Dagegen ist für den Rechnungslegungsadressaten die Nachvollziehbarkeit der Goodwillbewertung und folglich die Risikoeinschätzung erschwert worden. Daher kommt der aktuellen Bilanzierungspraxis des Goodwill eine besondere Relevanz zu und bietet demzufolge ausreichend Anlass, um sich der Thematik ausführlich in einer kritischen Untersuchung anzunehmen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung und Zielsetzung

1.2 Aufbau der Arbeit

2 Theoretische Fundierung des Goodwill

2.1 Zielsetzung und Grundsätze der internationalen Rechnungslegung

2.2 Begriff des Goodwill

2.3 Arten des Goodwill

2.4 Entwicklung der Goodwill-Bilanzierung

2.5 Abgrenzung des Goodwill zu den immateriellen Vermögenswerten

3 Goodwill-Bilanzierung nach IFRS 3

3.1 Formen von Unternehmenszusammenschlüssen

3.2 Varianten der Kapitalkonsolidierung nach der Erwerbsmethode

3.3 Zugangsbilanzierung des Goodwill nach der Erwerbsmethode

3.3.1 Identifikation des Erwerbers und des Erwerbszeitpunkts

3.3.2 Kaufpreisallokation der erworbenen Vermögenswerte

3.3.3 Zuordnung des Goodwill auf die Cash Generating Units

3.4 Folgebilanzierung des Goodwill nach der Erwerbsmethode

3.4.1 Systematik des Impairment-Tests nach IAS 36

3.4.2 Ermittlung des Nettoveräußerungswerts

3.4.3 Ermittlung des Nutzungswerts

3.5 Discounted Cash-Flow-Verfahren im Rahmen des Impairment-Tests

3.5.1 Konzeption des Discounted Cash-Flow-Verfahrens

3.5.2 Ermittlung des Free Cash-Flow

3.5.3 Ableitung des Kapitalisierungszinssatzes

3.6 Anhangangaben

3.6.1 Anhangangaben zum Unternehmenszusammenschluss

3.6.1 Anhangangaben zur Wertminderung

4 Analyse und Würdigung der aktuellen Goodwill-Bilanzierungspraxis

4.1 Darstellung und Beschreibung der wesentlichen Bewertungsparameter

4.2 Analyse der Goodwill-Bilanzierung auf Basis ausgewählter Studien

4.2.1 Analyse der Studien nach quantitativen Aspekten

4.2.2 Analyse der Studien nach qualitativen Aspekten

4.3 Zusammenfassende Würdigung der analysierten Studien

4.3.1 Würdigung der quantitativen Aspekte

4.3.2 Würdigung der qualitativen Aspekte

5 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die Bilanzierung des derivativen Geschäfts- oder Firmenwerts (Goodwill) nach IFRS/IAS umfassend zu erläutern, wobei ein besonderer Fokus auf dem Impairment-Only-Approach liegt. Die Forschungsfrage untersucht die kritischen Aspekte und bilanzpolitischen Ermessensspielräume, die sich aus der Abkehr von der planmäßigen Abschreibung hin zum jährlichen Werthaltigkeitstest ergeben, und bewertet diese anhand empirischer Studien zum deutschen Kapitalmarkt.

  • Theoretische Grundlagen und Entwicklung der Goodwill-Bilanzierung.
  • Detaillierte Analyse der Erwerbsmethode und Kaufpreisallokation nach IFRS 3.
  • Systematik der Folgebilanzierung mittels Impairment-Test nach IAS 36.
  • Anwendung des Discounted Cash-Flow-Verfahrens und dessen Ermessensparameter.
  • Empirische Untersuchung der aktuellen Praxis und Anhangangaben in deutschen Konzernabschlüssen.

Auszug aus dem Buch

2.2 Begriff des Goodwill

In IFRS 3 wird der GoF als ein Vermögenswert definiert, der einen künftigen wirtschaftlichen Nutzen aus den – im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses – erworbenen Vermögenswerten darstellt. Diese sind nicht einzeln identifizierbar und können folglich nicht separat angesetzt werden. Somit stellt der Goodwill eine rechnerische Residualgröße zwischen Ertrags- und Substanzwert bzw. als Differenz zwischen der übertragenen Gegenleistung (Kaufpreis) für den Beteiligungserwerb und dem neubewerteten Nettovermögen in der Bilanz dar. Diese Definition impliziert, dass der Goodwill ein Residuum darstellt, welches sich nicht näher spezifizieren lässt.

In der Literatur existiert jedoch eine Reihe von Konzepten, die versuchen, den Goodwill als Restgröße idealtypisch zu zerlegen. Folglich ist das Ziel den Goodwill aufzulösen und die dahinterstehenden Vermögenswerte und Schulden in den Konzernabschluss aufzunehmen. Dies geschieht im Rahmen der Kapitalkonsolidierung.

Ein erster richtungsweisender Ansatz stammt von Wöhe. Sein Konzept spaltet den Goodwill in drei Komponenten auf:

1. Den Wert nicht bilanzierungsfähiger immaterieller Vermögenswerte (z.B. Kundenstamm, Organisation usw.),

2. den Kapitalisierungsmehrwert (stille Reserven), der in den bereits bilanzierten Vermögenswerten steckt sowie

3. den verlorenen Betrag (à fonds perdu), den ein Käufer zahlt, da dieser den Geschäftsbetrieb unbedingt akquirieren will.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz der Goodwill-Bilanzierung im Kontext internationaler Unternehmenszusammenschlüsse ein und erläutert die Zielsetzung sowie den Aufbau der Arbeit.

2 Theoretische Fundierung des Goodwill: Dieses Kapitel erörtert den institutionellen Rahmen der IFRS und definiert den Goodwill als zentrales "Wertekonglomerat" sowie dessen theoretische Komponenten.

3 Goodwill-Bilanzierung nach IFRS 3: Dieser Hauptteil behandelt detailliert die Erst- und Folgebilanzierung des Goodwill, einschließlich der Erwerbsmethode, des Impairment-Tests nach IAS 36 und relevanter Anhangangaben.

4 Analyse und Würdigung der aktuellen Goodwill-Bilanzierungspraxis: In diesem Kapitel werden empirische Studien analysiert, um die kritischen Punkte und Ermessensspielräume in der aktuellen Bilanzierungspraxis aufzuzeigen.

5 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Notwendigkeit künftiger Änderungen der Goodwill-Bilanzierung aufgrund der anhaltenden Kritik am Impairment-Only-Approach.

Schlüsselwörter

Goodwill, IFRS 3, IAS 36, Impairment-Only-Approach, Unternehmenszusammenschluss, Erwerbsmethode, Kaufpreisallokation, Cash Generating Units, Diskontiertes Cash-Flow-Verfahren, Bilanzanalyse, Goodwill-Blase, Anhangangaben, Kapitalkonsolidierung, Wertminderungstest, Nutzungsdauer.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelor-Thesis grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Bilanzierung des derivativen Geschäfts- oder Firmenwerts (Goodwill) nach den internationalen Rechnungslegungsvorschriften IFRS und der kritischen Würdigung des seit 2004 geltenden Impairment-Only-Approach.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen sind die theoretische Herleitung des Goodwill, die praktische Umsetzung der Erwerbsmethode sowie die komplexe Folgebilanzierung unter Anwendung des jährlichen Werthaltigkeitstests.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage dieser Arbeit?

Das Ziel ist die umfassende Erläuterung der Bilanzierung des derivativen Goodwill und die kritische Untersuchung der damit verbundenen Ermessensspielräume des Managements bei der Werthaltigkeitsprüfung.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?

Der Autor führt eine literaturgestützte Theorieanalyse durch und untermauert diese durch eine Auswertung zahlreicher empirischer Studien, die Konzernabschlüsse deutscher kapitalmarktorientierter Unternehmen im Zeitraum 2000 bis 2015 betrachten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die spezifische Bilanzierung nach IFRS 3 inklusive der Kaufpreisallokation und der Verteilung auf Cash Generating Units sowie die Analyse der Bilanzierungspraxis mittels empirischer Studien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Schlagworte sind Goodwill, IFRS 3, IAS 36, Impairment-Only-Approach, Kaufpreisallokation, Cash Generating Units und DCF-Verfahren.

Welche Problematik sieht der Autor im Impairment-Only-Approach?

Der Autor kritisiert, dass der Werthaltigkeitstest stark ermessensbehaftet ist und dem Management Spielräume bietet, die eine planmäßige Abschreibung vermissen lassen und somit zu einer "Goodwill-Blase" in den Bilanzen führen können.

Was bedeutet der "lucky buy" im Kontext der Goodwill-Bilanzierung?

Der Begriff beschreibt einen Unternehmenszusammenschluss, bei dem der Kaufpreis aufgrund von Verhandlungsgeschick unter dem beizulegenden Zeitwert des erworbenen Nettovermögens liegt, was nach IFRS 3 als Erfolgswirksamer Gewinn zu erfassen ist.

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Detalles

Título
Goodwill-Bilanzierung nach IFRS. Eine kritische Würdigung des Impairment-Only-Approach
Universidad
University of Applied Sciences Essen
Calificación
1,7
Autor
Leo Koch (Autor)
Año de publicación
2017
Páginas
91
No. de catálogo
V364641
ISBN (Ebook)
9783668444584
ISBN (Libro)
9783668444591
Idioma
Alemán
Etiqueta
IFRS Rechnungslegung Goodwill Firmenwert Geschäftswert Impairment Bilanzierung Unternehmenszusammenschluss IFRS 3 IAS 36 empirische Studien
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Leo Koch (Autor), 2017, Goodwill-Bilanzierung nach IFRS. Eine kritische Würdigung des Impairment-Only-Approach, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/364641
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