Immobilienwirtschaft an einem beispielhaften Investitionsrechenverfahren zu erläutern.
Zur Einordnung der Investitionsrechnung in den Investitionsprozess einer Immobilieninvestition werden in Kapitel 3 die Grundlagen zum Immobilienmarkt vermittelt.
In Kapitel 4 werden die wichtigsten Investitionsstrategien kurz erläutert. Diese Strategien liegen dem folgenden Investitionsprozess (Kapitel 5) und der Ausrichtung des Investors zugrunde. Innerhalb des Investitionsprozesses werden die Investitionsrechnung und die Unterscheidung zwischen statischen und dynamischen Investitionsrechenverfahren erarbeitet.
Die Beispielrechnung folgt als Abschluss in Kapitel 6.
Inhaltsverzeichnis
1 Aufgabenstellung
2 Einführung
3 Grundlagen zur Immobilieninvestition
3.1 Attraktivität, Ziele und Risiken von Immobilienanlagen
3.2 Direkte und indirekte Investitionen
3.3 Assetklassen
3.4 Investorengruppen
4 Investitionsstrategien
5 Investitionsprozess
5.1 Investitionsrechnungen
5.2 Investitionsrechenverfahren als Entscheidungsgrundlage (ex ante Betrachtung)
5.3 Investitionsrechenverfahren als Kontrollfunktion (ex post Betrachtung)
5.4 Statische und dynamische Investitionsrechenverfahren
5.5 Unterschied zwischen statischen und dynamischen Rechenverfahren
5.6 Eingangsgrößen bei Investitionsrechenverfahren der Immobilienwirtschaft
6 Rechnung am Beispiel der internen Zinsfußmethode (IRR)
6.1 Ermittlung der Daten für ein Rechenbeispiel
6.2 Berechnung des internen Zinsfußes mittels Excel
6.3 Aussagefähigkeit des internen Zinsfußes
7 Fazit
8 Literaturverzeichnis
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die grundlegende Bedeutung der Investitionsrechnung innerhalb der Immobilienwirtschaft praxisnah zu erläutern und deren Anwendung anhand eines dynamischen Investitionsrechenverfahrens zu demonstrieren. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie durch die Methode des internen Zinsfußes (IRR) die Wirtschaftlichkeit einer Immobilieninvestition bewertet werden kann und welche methodischen Besonderheiten dabei zu berücksichtigen sind.
- Grundlagen und Rahmenbedingungen von Immobilieninvestitionen
- Differenzierung von Investitionsstrategien und Risikoprofilen
- Methodische Abgrenzung zwischen statischen und dynamischen Investitionsrechenverfahren
- Analyse der notwendigen Eingangsgrößen für Investitionsrechnungen
- Praktische Anwendung der internen Zinsfußmethode anhand eines fiktiven Büroimmobilien-Beispiels
Auszug aus dem Buch
5.5 Unterschied zwischen statischen und dynamischen Rechenverfahren
Grundsätzlich arbeiten sowohl die statischen als auch die dynamischen Rechenverfahren mit der gleichen Datenbasis bzw. mit den gleichen Informationen. Diese bestehen bei Immobilieninvestitionen, wie auch bei allen anderen Investitionen, aus Einzahlungen und Auszahlungen. Die Grundlage ist für beide Verfahren identisch, nur die Betrachtung der Ein und Auszahlungen unterscheidet sich bei den beiden Verfahren.
Einfach ausgedrückt könnte man sagen, das die statischen Verfahren keine Zinsen kennen und der zeitliche Anfall der Zahlungen unwichtig ist, da lediglich die in ihrer Höhe angefallenen Werte miteinander ins Verhältnis gesetzt werden. Die statischen Verfahren verzichten auf eine Ab- oder Aufzinsung.
Dynamische Verfahren hingegen bewerten die Ein- und Auszahlungen anhand ihres zeitlichen Anfalls, unter Berücksichtigung einer entsprechenden Verzinsung. Daher werden die Zahlungen bei den dynamischen Verfahren auf einen festgelegten Stichtag ab- oder aufgezinst.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Aufgabenstellung: Definition der Rahmenbedingungen und Zielsetzung der Hausarbeit für eine beispielhafte Büroimmobilieninvestition.
2 Einführung: Hinführung zum Thema und Einordnung der Investitionsrechnung in den übergeordneten Investitionsprozess.
3 Grundlagen zur Immobilieninvestition: Erläuterung der Marktmechanismen, der Assetklassen, Investorengruppen sowie der spezifischen Risiken von Immobilienanlagen.
4 Investitionsstrategien: Darstellung der fünf gängigen Risiko-Rendite-Kombinationen, von Core bis hin zur Projektentwicklung.
5 Investitionsprozess: Detaillierte Betrachtung des Ablaufs einer Investition, der Bedeutung von Due Diligence und der theoretischen Grundlagen der Investitionsrechenverfahren.
6 Rechnung am Beispiel der internen Zinsfußmethode (IRR): Praktische Durchführung einer Investitionsrechnung inklusive Datenermittlung, Excel-Berechnung und Interpretation der Ergebnisse.
7 Fazit: Kritische Würdigung der Aussagekraft der internen Zinsfußmethode und der zugrunde liegenden Annahmen zum vollkommenen Kapitalmarkt.
8 Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Fachliteratur und Quellen.
Schlüsselwörter
Investitionsrechnung, Immobilienwirtschaft, Dynamische Investitionsrechenverfahren, Interner Zinsfuß, IRR, Immobilieninvestition, Assetklassen, Investitionsstrategie, Kapitalwert, Cashflow, Wirtschaftlichkeit, Rendite, Investitionsprozess, Due Diligence, Value Added.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Bedeutung und Anwendung von Investitionsrechenverfahren in der Immobilienwirtschaft, wobei der Fokus auf einem dynamischen Verfahren liegt.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zentrale Themen sind die Grundlagen von Immobilieninvestitionen, verschiedene Anlagestrategien, der Investitionsprozess sowie die Abgrenzung zwischen statischen und dynamischen Rechenmodellen.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, die Notwendigkeit einer fundierten Investitionsrechnung zu verdeutlichen und die Anwendung der internen Zinsfußmethode (IRR) an einem konkreten Beispiel praktisch nachzuvollziehen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird eine methodische Analyse der Investitionsrechnung durchgeführt, ergänzt durch eine beispielhafte, datengestützte Simulation (Cashflow-Analyse) für ein fiktives Bürogebäude.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen des Immobilienmarktes, die Vorstellung verschiedener Investitionsstrategien und die detaillierte Berechnung des internen Zinsfußes.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Investitionsrechnung, Immobilienwirtschaft, interner Zinsfuß (IRR), Investitionsstrategie, Cashflow und Wirtschaftlichkeitsberechnung.
Warum wird im Beispiel die "Value Added"-Strategie verwendet?
Diese Strategie dient als Beispiel, um die Kombination aus Mieteinnahmen und Liquidationserlös als zwei wesentliche Werttreiber einer Immobilie anschaulich darzustellen.
Welche Schwachstelle des internen Zinsfußes wird im Fazit kritisiert?
Die Kritik bezieht sich auf die Annahme einer Wideranlageprämisse bei einem vollkommenen Kapitalmarkt, die in der Realität zu einer Verzerrung des Ergebnisses führen kann.
- Citar trabajo
- Anonym (Autor), 2017, Die Bedeutung der Investitionsrechnung in der Immobilienwirtschaft. Dynamisches Investitionsrechenverfahren. Interne Zinsfußmethode, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/364648