Mentale Subjektivität in den Episoden „House´s Head“ und „Wilson´s Heart“ der TV-Serie „House, M.D.“


Bachelorarbeit, 2016
43 Seiten

Leseprobe

Inhaltsangabe

I. Abbildungsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theorien zur mentalen Subjektivität
2.1 Sigmund Freuds Psychoanalyse
2.1.1 Das Unbewusste
2.1.2 Der Traum und die Traumdeutung
2.2 Trauma und Backstorywound
2.3 Morelli, Freud, Sherlock und House - Symbole, Symptome und Spuren

3. Filmische Darstellung der mentalen Subjektivität in House, M.D
3.1 House´s Head & Wilson´s Heart
3.1.1 Dr. Gregory House und Dr. James Wilson
3.1.2 Inhaltszusammenfassung beider Episoden
3.1.3 Mindscreen - Inverser Blick
3.2 House´s Head - Portale ins Unbewusste
3.2.1 Hypnose
3.2.2 Traum
3.2.3 Erinnerung und Halluzination
3.2.4 Das Unterbewusstsein - Nahtoderfahrung
3.3 Wilson´s Heart - Portale ins Unbewusste
3.3.1 Traum
3.3.2 Zwischen Leben und Tod - das Unbewusste
3.4 Das Unbewusste - House Divided und Under My Skin

4. Analyse und Interpretation der mentalen Subjektivität in House M.D
4.1 Besonderheiten der Darstellung von mentalen Prozessen
4.2 Narratologische und audiovisuelle Filmtechniken

5. Fazit

6. Literaturverzeichnis

I. Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Generische Beschriftung der Flaschen

Abbildung 2: Gesichtslose Menschen in der Bar

Abbildung 3: House und Amber im Bus nach ihrem Tod

Abbildung 4: Amber als das Unbewusste von House verschwommen im Hintergrund

Abbildung 5: House blendet während einem Selbstgespräch seine Umgebung aus

Abbildung 6: House Halluziniert im Bad während der Junggesellenfeier von Dr. Chase

Abbildung 7: House versucht sein Unbewusstes (Amber) auszusperren

Abbildung 8: Amber verfolgt House weiterhin

Abbildung 9: House wird langsam panisch

Abbildung 10: Die Darstellung einer Erinnerung

Abbildung 11: Die Darstellung einer Halluzination

Abbildung 12: Die Darstellung einer komatösen Unterhaltung mit dem Unbewussten

Abbildung 13: House liegt im Koma, nachdem er durch tiefe Hirnstimulation seine Erinnerun- gen zurückgewinnen konnte und daraufhin einen Krampfanfall hatte

Abbildung 14: Amber wird in während dieser Zeit wiederbelebt, um sogleich von ihrem Tod zu erfahren

Abbildung 15: Matchcut nach einer Detailaufnahme der Augen, die auch nach dem Schnitt ihre Position im Bildkader beibehält

Abbildung 16: Matchcut der Augen

1. Einleitung

„ Film is a dream - but whose? “ Bruce F. Kawin

Vorherrschende Analogien zwischen dem Kinofilm und der Psychoanalyse wurden bereits seit deren Entstehung diskutiert. Beide sind ungefähr zur selben Zeit entstanden und haben den Menschen und dessen Handeln im Fokus des Geschehens. Vor allem mentale Prozesse wie die Gedanken, Erinnerungen und Träume sind für beide von großem Interesse und können, vor allem vom Film, am besten dargestellt werden. Obgleich andere Medien die Intention besitzen mentale Prozesse darzustellen, so hat der Film dafür die besten Voraussetzungen. Tatsächlich stehen dem Film Optionen zur Verfügung, die dem menschlichen Denken am nächsten sind. „Eine Begegnung, der etwas Selbstverständliches eignet, weil die Spiele des Imaginären und Symbolischen sich offensichtlich auf der Leinwand und im Kinosaal niederschlagen.“1 So ist es dem Film möglich eine schnelle Bildfolge zu zeigen, sprunghaft zwischen Szenarien zu wechseln und zeitlich unabhängig zu agieren. Da die Gedanken und Erinnerungen nur in den Köpfen der Menschen existieren braucht es stets ein Medium, welches diese für andere Perso- nen zugänglich macht. So kann das Medium Sprache dafür genutzt werden, ebenso wie die Schrift. Doch diese überlassen der subjektiven Vorstellung stets einen gewissen Spielraum, so dass nie ganz nachvollzogen werden kann wie die andere Person das tatsächlich sieht oder denkt. Das Medium Film kann dabei eindeutig die mentalen Prozesse eines Menschen für an- dere sichtbar machen, etwa durch filmische Darstellungen von Traumsequenzen, Erinnerungen oder Halluzinationen. Doch nicht nur die Psychologie, sondern grundsätzlich die Medizin zei- gen großes Interesse an der Erforschung von mentalen Prozessen. So stehen der heutigen Me- dizin viele Wege offen um mentale Vorgänge sichtbar zu machen und zu erforschen. Dies kann beispielsweise durch moderne Methoden der Gehirnforschung geschehen, die Einblicke in die Struktur des Denkens und Fühlens preisgeben. Doch am häufigsten erfolgt die Erforschung der mentalen Prozesse durch Psychoanalyse. Diese erlaubt einen tiefen und intimen Einblick in Gedanken und Gefühle, die sonst nicht für andere zugänglich sind. In der US TV-Serie House, M.D., speziell in den Episoden „House´s Head“ und „Wilson´s Heart“, die das Staffelfinale der vierten Staffel darstellen, geht es um filmische Motive mentaler Subjektivität. Wie der Name „House´s Head bereits verrät erlaubt diese Episode in den Kopf von Dr. House zu blicken und sozusagen durch seine Augen zu sehen. Aufgrund einer retrograden Amnesie sieht er sich ge- zwungen die verlorenen Erinnerungen durch verschiedene Zugänge wiederherzustellen. Dabei spielen unterschiedliche Portale eine Rolle, die Zugang zu seinen Gedanken und Erinnerungen bieten. Die Darstellung von Traum, Erinnerung, Gedanken und Halluzination besitzt einige Pa- rallelen zur Psychoanalyse und Traumdeutung von Sigmund Freud. Vor allem das Unbewusste, das Trauma und die Verdrängung, Begriffe die Freud geprägt hat, sind für diese beiden Episo- den ausschlaggebend. „Wenn heute so etwas wie ein Kanon der psychoanalytischen Film- oder Kinotheorie existiert, so basieren fast alle Werke insbesondere im angloamerikanischen, aber auch im französischen und deutschen Sprachraum auf diesen Ansätzen, die in den 1970er Jah- ren formuliert wurden.“2

Diese Bachelorarbeit wird versuchen die Verfahren zur Darstellung mentaler Subjektivität am Beispiel der Episoden „House´s Head“ und „Wilson´s Heart“ aufzeigen und anschließend zu analysieren. Zu Beginn werden die Theorien zur mentalen Subjektivität erklärt. So Stellt Sig- mund Freuds Psychoanalyse und Traumdeutung eine Basis für die weitere Analyse dar, da seine Theorien bis heute prägend für die Analyse von mentalen Prozessen sind. Er prägte Begriffe wie das Unbewusste und die Verdrängung, die nicht nur für das Verstehen des Traumas wichtig sind. Trauma und Backstorywound sind spielen für beide Episoden eine wichtige Rolle, wes- halb diese ebenfalls erklärt werden. Auch ist die Denkweise und das Genie von Dr. House ver- ständlicher, wenn dessen Ursprung bekannt ist. So ist die Deduktion und die Betrachtung mar- ginal erscheinender Faktoren bereits seit langer Zeit präsent und wird an den Beispielen von Morelli, Freud, Sherlock und anschließend House aufgezeigt. Dies führt zu den Möglichkeiten der Darstellung mentaler Subjektivität innerhalb der Serie, wobei vor allem die unterschiedli- chen Portale ins Unbewusste entscheidend sind. Diese werden anschließenden im Hinblick auf Besonderheiten und die Narrativität analysiert. Das Fazit gibt eine Zusammenfassung der Ana- lyse wieder.

2. Theorien zur mentalen Subjektivität

„Film ist ein relativ junges Medium, und viele seiner erzählerischen Kompositionsprinzipien folgen Mustern, die in zum Teil langen narrativen beziehungsweise dramaturgischen Traditio- nen stehen.“3 Für die Untersuchung der filmischen Darstellung von mentaler Subjektivität in den Episoden „House´s Head“ und „Wilson´s Heart“ spielt beispielsweise Sigmund Freud eine entscheidende Rolle. Da mentale Prozesse stets subjektiv sind und deshalb für jeden Menschen anders sein können, bedarf es allgemeingültiger Theorien dazu. So geht man bei der Darstellung innerer Vorgänge wie Verdrängung, Traum, Gedanken und Erinnerungen im Film oft von den Theorien Sigmund Freuds aus. Dieser prägte die Vorstellung mentaler Subjektivität und wird bis heute vielseitig diskutiert. „Die menschliche Seele ist trotz aller bisheriger Forschung doch noch ein sehr unbekanntes Gebiet.“4 So kann der Film frei entscheiden, wie er die mentalen Prozesse darstellt. Die beiden Folgen von House, M.D. behandeln die Thematik der Verdrängung, welche durch Freud geprägt wurde.

Gewisse Ereignisse sind für den Menschen zu schmerzhaft um sie zu ertragen, weshalb sie verdrängt werden. Diese Verdrängung verursacht nicht selten eine Amnesie, die den Menschen vor seinen eigenen Erinnerungen schützt. Trotz jenes Schutzmechanismus können diese Erin- nerungen weiterhin im Unterbewusstsein existieren. Die Verdrängung der Erinnerungen aus dem Bewusstsein und das bleibende Wissen im Unterbewusstsein können aufgrund des unver- arbeiteten inneren Konflikts zu einer Persönlichkeitsstörung führen. Um den Menschen vor psychischen Folgen einer solchen Verdrängung zu schützen besitzt die Psychoanalyse gewisse Mittel und Wege, um die Erinnerungen wiederherzustellen. Dabei hilft der Arzt dem Patienten in sein Inneres zu gelangen und dort Erinnerungsbildern zu finden, die zu Beginn der Therapie lediglich Erinnerungsfetzen sein können. „Träume stützen sich auf unsere Erinnerungen, aber sie verändern sie, entstellen sie, bringen tiefere Gefühle zum Ausdruck, die ihnen zugrunde liegen.“5 Der Arzt muss dem Patienten helfen die Symbole und Zeichen zu deuten, die das Unterbewusstsein durch Träume sendet. Die verdrängten Erinnerungen werden oft durch Sym- bole ersetzt, die für den Patienten unverständlich oder gar unbedeutend erscheinen. Erst die Interpretation der Symbole im richtigen Kontext erlaubt die Entschlüsselung dieser Verdrän- gung.

2.1 Sigmund Freuds Psychoanalyse

„ Denn nirgendwo anders gibt die Seele deutlicher Auskunft ü ber Unbewusstes als im Traum. “ Lorenz Jung und Carl Gustav Jung

Der Begriff des Unbewussten entstammt der Psychoanalyse und wurde von Sigmund Freud geprägt. Freud untersuchte die grundsätzlichen mentalen Prozesse über viele Jahre hinweg und unterzog sich ab 1895 dafür einer Selbstanalyse, die er regelmäßig über Jahre hinweg ausübte. Hierbei hielt er seine eigenen Träume und Assoziationen fest, um sie dadurch verstehen zu lernen.6 Vor allem stellte er fest, dass das Unbewusste verdrängte Ängste und Gefühle speichert, welche dem Bewusstsein nicht zugänglich sind. Dahingehend behandelte Freud seine Patienten mit Hilfe der freien Assoziation und der Traumdeutung. „In der Traumarbeit geschieht die Um- gestaltung, die Bearbeitung, die Maskierung, die Verkleidung des Verdrängten, so dass es sich ohne Gefahr mit dem bewussten Teil der Psyche versöhnen kann.“7 Beide Therapiemethoden zielten darauf ab die verdrängten Erinnerungen des Patienten aus dem Unterbewusstsein, nach Freud dem Unbewussten, zurück in das Bewusste zu befördern. Erst dadurch wurde eine Hei- lung möglich.

2.1.1 Das Unbewusste

Das Unbewusste beschreibt einen Teil der menschlichen Psyche, der sich dem bewussten Wis- sen einer Person entzieht. So kann ein unverarbeitetes traumatisches Erlebnis das weitere Leben eines Menschen bestimmten, während dieser sich daran nicht einmal erinnert. Freud stellte ein Modell der Persönlichkeit auf, die er in drei Bereiche unterteilte: das Bewusste, das Unbewusste und das Vorbewusste.8 Auf das Bewusste kann die Person uneingeschränkt zugreifen, da der Inhalt dem Menschen bekannt ist. Wohingegen das Unbewusste Inhalte enthält, die aus dem Bewusstsein der Person verdrängt wurden. Dies können Erinnerungen frühester Kindheit sein, vergessene Inhalte und auch Ereignisse, die zu peinlich, schmerzhaft oder unerträglich sind um sie zu kennen. Das Vorbewusste stellt eine Zwischenstufe dar, wobei es weder konkret unbe- wusst, noch bewusst ist. So ist ein Ereignis nicht verdrängt worden, sondern wurde nicht be- wusst wahrgenommen. Für das Bewusste ist dies demnach leichter zugänglich als für das Un- bewusste.

Basierend auf dieser ersten Topik entwickelte Freud sein „drei Instanzen Modell“, welches das „Ich“, „Über-Ich“ und „Es“ beinhaltet. Das „Es“ entspricht dabei dem Unbewussten. „Motive für das Verdrängen oder Verzerren von Erinnerungen sind bei Freud primär die Peinlichkeit sexueller Wünsche (…). Ein weiteres Motiv (…) ist das Vermeiden negativer, schmerzlicher Emotionen.“9 Grundsätzlich ist das Es durch Triebe gesteuert, während die beiden anderen In- stanzen einer Logik und gesellschaftlichen Konvention unterliegen. Das Über-Ich stellt in Freuds Theorie eine Kontrollinstanz dar, die das Handeln von Personen auf Grundlage von Wertvorstellungen beeinflusst. Das Ich steht zwischen dem Es und dem Über-Ich und muss einen Ausgleich beider Parteien finden. Dabei kann ein verdrängtes Ereignis, meist ein Trauma, das Handeln einer Person unbewusst beeinflussen und durch Träume dennoch präsent bleiben.10

2.1.2 Der Traum und die Traumdeutung

Der Traum spielt in der Psychoanalyse eine entscheidende Rolle und wird seit Freuds „Traum- deutung“ im Jahr 1899 immer weiter erforscht. In seiner Analyse unterschied Freud zwischen dem manifesten und dem latenten Trauminhalt. Der manifeste Trauminhalt bezeichnet den ei- gentlichen Traum, beziehungsweise wie der Betroffene den Traum in eigenen Worten aus- drückt. Als latenten Trauminhalt bezeichnet man die im Nachhinein freie Assoziation des Be- troffenen zu seinem Traum.11 Durch freie Assoziation sollte dem Patienten eine Möglichkeit gegeben werden ohne Einfluss des Bewusstseins den Inhalt des Traumes zu erzählen. „Freud [stellte fest], wie sich aus den Einfällen zu den einzelnen Traumelementen ein neuer Sinn zu- sammensetzt, der dem Träumer, während sie oder er den Traum erzählte, nicht bewusst war.“12 Diese Methode führte dann zur Entschlüsselung des Inhalts und konnte verdrängte Erinnerun- gen wiederherstellen.

Der Traum besteht aus einer Abfolge mehrerer mentaler Bilder, die einen narrativen Charakter besitzen. Bewusst werden diese während des Schlafens rezipiert. Häufig behandelt der Traum das Tagesgeschehen, aber auch zurückliegende Ereignisse und Wünsche. Andererseits kann der Traum durch Ängste, Zweifel und verdrängte Erinnerungen geprägt sein. Eine verdrängte Er- innerung kann innerhalb des Traums in Form eines Symbols auftauchen, das für die betroffene Person die Erinnerung codiert. Dies schützt den Menschen vor seinen Erinnerungen, gibt jedoch gleichzeitig Hinweise darauf. Der wahre Sinn hinter dem Traum muss deshalb in den Symbolen gesucht werden und kann sich lange Zeit verbergen.13 Dies liegt daran, dass die Wege aus der Wahrnehmung ins Unterbewusstsein frei sind, während die Wege aus dem Unterbewusstsein zum Bewusstsein auf den Widerstand der Verdrängung treffen.14 „Freud [zeigte], dass jedes scheinbar nebensächliche Detail, jede befremdliche Einzelheit im manifesten Trauminhalt Aus-druck eines sinnvollen seelischen Aktes ist.“15 Träume gelten als direkter Zugang zum Unbewussten und können demnach interpretiert werden. Laut Sigmund Freud ist der Traum Ausdruck seelischer Kräfte, „die tagsüber an ihrer freien Entfaltung behindert sind.“16

2.2 Trauma und Backstorywound

„Das Wort >Trauma< leitet sich vom altgriechischen (τραύμα) gleich Verwundung, Verlet- zung, Durchbohren, Kränkung ab. Traumatisierungen rufen Risse in der Erfahrung, Erinnerung und Repräsentation hervor.“17 Das Unterbewusstsein enthält dabei dem Bewusstsein gewisse Informationen und Erinnerungen vor, die das Bewusstsein nicht zu verarbeiten oder zu ertragen im Stande ist. „Ein Trauma ist eine Verwundung aufgrund eines überwältigenden, den Orga- nismus in seiner verarbeitenden Fähigkeit außer Kraft setzenden Ereignisses bzw. eines den psychischen Apparat überfordernde Reizüberflutung, die von innen oder von außen kommen kann.“18 Obwohl der Mensch keine Erinnerung an das Ereignis besitzt erscheinen ihm Andeu- tungen im Traum oder es kommt zu einem Déjà-vu. Außerstande den wahren Hintergrund zu begreifen sind diese Personen Empfindungen ausgesetzt, deren Hintergrund sie nicht verstehen. Nicht selten kommt es deshalb zu einer Aufspaltung der Persönlichkeit oder schweren Despres- sionen. Ohne das die Person davon weiß kann ein zurückliegendes Ereignis sein Verhalten und Leben prägen. „Wenn heute so etwas wie ein Kanon der psychoanalytischen Film- oder Ki- notheorie existiert, so basieren fast alle Werke insbesondere im angloamerikanischen, aber auch im französischen und deutschen Sprachraum auf diesen Ansätzen, die in den 1970er Jahren formuliert wurden.“19

„Damit das Publikum der Reise des Helden durch die Filmhandlung folgt, für ihn Sympathie entwickelt oder sich sogar mit ihm identifiziert, statten klassische Hollywoodfilme ihre Prota- gonisten mit eindeutig positiv konnotierten Fähigkeiten aus, die der Held jedoch zu Beginn der Filmhandlung entweder selbst noch nicht kennt, noch nicht voll entwickelt oder eventuell sogar verdrängt hat. Ihre Charakteranlage erfolgt psychologisierend, dies geschieht meist in Form einer backstory-wound […].“20 Diese Grundlage wird vom Film genutzt, um das Handeln der Protagonisten für das Publikum verständlich zu machen und eine innere Entwicklung darzu- stellen. Der Filmbegriff Backstorywound bezeichnet nichts anderes als ein Trauma, das die Taten des Protagonisten erklärt und beeinflusst. So kann ein zurückliegendes Ereignis, sei es bewusst oder unterbewusst, das weitere Verhalten der Person motivieren. Häufig haben Film- figuren eine schwere Kindheit oder ein bestimmtes Ereignis, das sie geprägt habt oder verdrängt wurde. „[So gibt es] Umstände, unter denen es uns gelingt, Handlungen zu vergessen, die uns unangenehm sind oder Schuldgefühle einflößen. […] Die traumatische Pathologie kennt solche Amnesieformen. Häufig beobachtet man sie bei bestimmten Schädelverletzungen, die Bewu[ss]tlossigkeit oder ein Koma nach sich ziehen. Wenn diese Patienten aufwachen, haben sie in der Regel vergessen, was einige Minuten oder einige Stunden vor dem Unfall geschehen ist.“21 Um das Trauma zu überwinden muss sich der Protagonist des Films, ebenso wie auch ein wirklicher Patient, damit auseinandersetzen und im Falle des Gedächtnisverlustes die Erin- nerungen wiederherstellen. Durch Hypnose, Therapie oder durch die eigenen Träume wird das Trauma aufgearbeitet und erst dann, wenn man versteht weshalb diese Erinnerung verdrängt wurde, kann eine Genesung erfolgen. Der Therapeut ist in dieser Szenerie wie ein Detektiv, der den kleinsten Symbolen nachgeht und diese analysiert, um den Fall aufzuklären.

2.3 Morelli, Freud, Sherlock und House - Symbole, Symptome und Spuren

„ Der liebe Gott steckt im Detail. “

Gustave Flaubert und Aby Warburg

Zwischen 1874 und 1876 veröffentlichte Giovanni Morelli unter dem Pseudonym Ivan Lermo- lieff in einer Zeitschrift für bildende Kunst mehrere Aufsätze über italienische Malerei. Er pries dabei eine bestimmte Methode zur Identifizierung von Autoren antiker Bilder an, welche viele Diskussionen auslöste.22 Die sogenannte „Morelli-Methode“ geht davon aus, dass jedes Bild ohne Ausnahme einem bestimmten Künstler zugewiesen werden kann. Des Weiteren soll sie helfen ein Original von einer Fälschung zu unterscheiden. Dies geschieht indem die eigentlich unauffälligen Details betrachtet werden, die ein Fälscher ignorieren würde. So sind es die Fin- gernägel, Ohrläppchen und Hände, die eine Fälschung vom Original unterscheiden. „Mit dieser Methode revidierte er die Zuordnung zahlreicher Gemälde aus einigen der wichtigsten Museen Europas.“23 Durch diese Methode entstand eine neue Rezeptionsweise, „eine Rezeptionsweise, die eher am Detail als an dem Werk als Ganzem Gefallen findet.“24 Im Gegensatz zu vielen Kunst- und Museumsleuten, welche wenig Gefallen an dieser Methode fanden, hatte Sigmund Freud für diese Theorie viel übrig. So hat auch Freud sich, vor allem bei der Erforschung von Träumen und der Psyche des Menschen, auf die unwichtig erscheinenden Kleinigkeiten fokus- siert, da diese oft die Lösung darstellten. Freud beschäftigte sich mit der Lektüre der „Morelli- Methode“ und war überzeugt, dass sie mit der Technik der ärztlichen Psychoanalyse nahe ver- wandt war.25 Ebenso ist diese Methode verwandt mit der Forensik. „Der Kunstsachverständige ist dem Detektiv vergleichbar: er entdeckt den Täter (der am Bild schuldig ist) mittels Indizien, die dem Außenstehenden unsichtbar bleiben.“26 Sir Arthur Conan Doyle stattete seine Figur Sherlock Holmes mit eben dieser Gabe der Indizienerkennung aus. Joseph Bell, ein schottischer Chirurg und Professor an der medizinischen Fakultät der University of Edinburgh diente ihm als Vorbild für die spätere Figur von Sherlock. Bell konnte durch Deduktion, dem Schluss vom Allgemeinen auf das Besondere, seine Mitmenschen analysieren und anhand von marginalen Indizien eine Diagnose stellen. Aufgrund dieser Begabung und Beobachtungsgabe galt er als Pionier der Forensik. Die Fähigkeit zur Deduktion, Induktion und Abduktion wurde von Sir Arthur Conan Doyle, der sich durch Bells Fähigkeit inspirieren ließ, auf seine Hauptfigur Sher- lock Holmes übertragen. Holmes forensische Arbeitsmethode beruht dabei auf der Fähigkeit sachliche Schlussfolgerungen von detailgenauen Beobachtungen zu ziehen und damit den Kri- minalfall aufzuklären.

Es lässt sich folgende Aufteilung festhalten: „Symptome (bei Freud), Indizien (bei Sherlock Holmes) und malerische Details (bei Morelli).“27 Sherlock Holmes diente für die Figur des Dr. Gregory House als Vorbild, weshalb viele Parallelen zwischen den beiden existieren. Neben vielen Parallelen, die in dieser Arbeit keine Bedeutung finden, ist es die Deduktion, welche für beide Figuren immens wichtig ist. Es sind die oftmals unbeachteten Symptome, die durch De- duktion oder Abduktion gedeutet werden und so den Fall aufklären. Die marginalen Indizien fallen fast nur House selbst auf, während die anderen Ärzte und Figur sich auf das Hauptsäch- liche konzentrieren. Seine komplizierten Gedankengänge werden in der Serie durch Gespräche mit seinem Team erklärt oder durch die Niederschrift auf einer Tafel dargestellt. Obwohl House, M.D. eine Arztserie ist besitzt sie sehr viele Parallelen zum Detektivfilm. „Die Krank- heit wird damit zum Verbrechen, eine Liste von Krankheiten wird zu einer Auflistung der Tat- verdächtigen, ein Virus oder ein Bakterium zum Täter, Symptome werden zu Indizien, die (kör- perliche) Untersuchung zur Ermittlung und der Körper zum Tatort.“28 In zwei Episoden der vierten Staffel kommt eine weitere Methode hinzu, die seine Gedanken visualisieren soll. Dabei wird versucht die eigentlich subjektiven mentalen Prozesse objektiv für den Zuschauer darzu- stellen. Unweigerlich kommt es zu Parallelen mit Freud, Sherlock und Morelli.

3. Filmische Darstellung der mentalen Subjektivität in House, M.D

Die Serie House, M.D., im Deutschen Dr. House genannt, startete 2004 und lief bis 20012 mit acht Staffeln auf dem Sender Fox Network. Obwohl House, M.D. als eine Arztserie gilt, so besitzt sie viele Parallelen zur Detektivserie und grundsätzlich zum wohl bekanntesten Detek- tiv, Sherlock Holmes. „Der Arzt Gregory House ist deshalb ein Detektiv, weil es (für ihn) we- niger darum geht, Leben zu retten, als `um den Reiz der richtigen Diagnose einer außergewöhn- lichen Krankheit´.“29 Geleitet von seinem unbegrenzten Wissenshunger, gepaart mit einer gro- ßen Portion Neugier, möchte House jeden Fall lösen und hinter jedes Rätsel kommen. Unwis- senheit und Fehldiagnosen scheinen für ihn unerträglich, wobei dies in den letzten beiden Epi- soden der vierten Staffel, „House´s Head“ und „Wilson´s Heart“, thematisiert wird. Dort ist er aufgrund einer retrograden Amnesie nicht im Stande sich an einen Busunfall zu erinnern, wobei er dennoch sicher scheint es würde ein Passagier sterben, sollte er sich nicht rechtzeitig erin- nern.

3.1 House´s Head & Wilson´s Heart

„In chronologischen Erzählungen stimmt die Ereignisfolge der Diegese mit der Präsentation in der Erzählung überein. Bei anachronischen Erzählformen dagegen weicht sie von ihrer ur- sprünglichen Reihenfolge ab, wodurch sich eine komplexe Beziehung zwischen Story und Plot ausprägt.“ Die Episoden „House´s Head“ und „Wilson´s Heart“ behandeln die Thematik der retrograden Amnesie, welche dazu genutzt wurde um in den Kopf von House zu sehen und die auf einer anachronische filmischen Erzählform beruht. Der größte Teil der Erzählung wird durch Gedanken, Erinnerungen und Träume von House dargestellt, die ein bereits vergangenes Ereignis bruchstückhaft behandeln. „Über Analepsen (Rückblenden, engl. Flashbacks) wird Material nachgereicht oder aufgegriffen, das `innerhalb der Geschichte zu einem früheren Zeitpunkt stattgefunden hat als dem, den die Erzählung bereits erreicht hat´ […].“30 Wie bei einem typischen Detektivfilm betreibt Dr. House Ermittlungen, die in seinem Fall jedoch auf Spuren von Erinnerungen basieren.

„Die Ermittlungen, die darüber initiiert werden, bilden den Mittelteil und strukturieren zugleich die Handlungen und Interaktionen der Figuren. Sie geben vor, welche Orte aufgesucht werden und welche Nebenfiguren auftreten, bis am Ende der Erzählung der Fall gelöst wird und die Handlungsbögen zu einem Abschluss gelangen. Substanziell für den Eindruck einer gelungenen Kriminalerzählung ist der Einsatz überraschender Wendungen, die das zuvor Geschehene in immer neuem Licht erscheinen lassen, bis ein finaler plot point das letzte fehlende Puzzlestück ergänzt und die Aufklärung ermöglicht.“31

„Eine komplette […] Analepse erreicht am Ende ihren Ausgangspunkt wieder und schließt somit die Lücke der Erzählung […].“32 Dies geschieht am Ende von „House´s Head“, indem die Straße mit dem Stripclub wieder gezeigt wird. Dies erklärt, wie er dort hingekommen ist und weshalb er so verstört wieder zu sich kam. Da er nach dem Unfall in einem Schockzustand war konnte er sich zu Beginn der Episode nicht orientieren.

3.1.1 Dr. Gregory House und Dr. James Wilson

Um die Darstellung der mentalen Subjektivität von Dr. House in den Episoden „House´s Head“ und „Wilson´s Heart“ zu verstehen muss man die Gedankengänge und Prioritäten von House nachvollziehen können. Im Fokus der Serie steht seine große Leidenschaft zum Wissen. Die Lösung eines Rätsels ist ihm oft wichtiger als die Heilung des Patienten. Je schwieriger der Fall, desto größer ist sein Interesse daran. Meist diagnostiziert er die Krankheit aufgrund von Symptomen, welche von anderen unbeachtet bleiben. Er besitzt ein umfangreiches Wissen und ist oft gewillt Risiken einzugehen, um die richtige Diagnose zu stellen. Seine Gedankengänge und Gedankensprünge erklärt er für Außenstehende durch Gespräche oder anhand von Nieder- schriften auf einer Tafel. Größtenteils geschieht die Diagnose aufgrund von Geistesblitzen, die filmisch nicht näher erläutert werden. Sein Wesen ist geprägt von Pessimismus, der zum größ- ten Teil durch seine Beinverletzung provoziert wurde. Er ist kein sozialer Mensch und behan- delt die meisten Personen mit denen er spricht abfällig. Dennoch gibt es wenige Bezugsperso- nen die ihm wichtig sind. Eine davon ist sein bester Freund, der Onkologen Dr. James Wilson. Dieser bleibt auch an seiner Seite, obwohl er von House häufig herablassend behandelt wird. Für das Verständnis der mentalen Prozesse im Kopf von House ist Wilson in der Serie unab- dingbar. Da Wilson ihn wie kein anderer kennt kann er durch Psychoanalysen seines Verhaltens die Motive für den Zuschauer verständlich machen. Oft ist es schwer seine Gedanken nachzu- vollziehen und obgleich versucht wird sie verständlich zu machen, handelt House häufig irrati- onal. Er verlässt sich auf seinen Instinkt, weshalb er Probleme mit seiner Chefin bekommt. Durch gewagte und medizinisch grundlose Entscheidungen bringt er nicht selten das Leben der Patienten in Gefahr. Auch Sabotagen des eigenen Teams sind für ihn keine Seltenheit. Obwohl er so scheinen mag, dass House alles selber weiß und keine Hilfe durch andere Menschen braucht, so ist sein Team für die Erstellung der Diagnosen wichtig. Diese geben ihm geistigen Antrieb und Ideen, welche zur Lösung führen. So ist die Lösung zwar in seinem Kopf, doch um darauf zuzugreifen bedarf es ab und an die Hilfe durch das Team.

Zwar behandelt House Wilson oft herabwürdigend, doch als Amber in sein Leben tritt bemüht er sich wieder um ihn. Amber wurde von House aus seinem Team geworfen, weil sie seiner Meinung nach ein eiskaltes Biest ist. Sie würde über Leichen gehen und ist kein Teamplayer, weshalb sie nicht für sein Team in Frage kommt. Wilson´s Beziehung zu Amber nimmt House zunächst nicht ernst, später führen beide einen regelrechten „Sorgerechtsstreit“ um Wilson. House erkennt im Laufe der Zeit den wahren Grund für seine Abneigung gegen Amber. Sie ist ihm sehr ähnlich und er befürchtet Wilson habe ihn durch sie ersetzt. Letztendlich kommt es zu einem Unfall, der für Amber tödlich endet. Obwohl House es nicht zugibt belastet ihn die Tatsache, dass sie wegen ihm gestorben ist, was sich in der retrograden Amnesie und seiner Auseinandersetzung mit dem eigenen Unterbewusstsein wiederspiegelt.

3.1.2 Inhaltszusammenfassung beider Episoden

„Nach den Konventionen des Kontinuitätssystems ist alles zu vermeiden, was den Anschluss zwischen einzelnen Einstellungen irritiert. Dies betrifft zunächst die Raumlogik: Um den Ort der Handlung einzuführen und dem Publikum die Orientierung im filmischen Raum zu ermög- lichen, wird eine Sequenz in der Regel mit einer Eröffnungstotale […] eingeleitet.“33 Zu Beginn der Episode „House´s Head“ wird ein desorientierter House in Nahaufnahme in einem Striplokal gezeigt.

[...]


1 Rall, Veronika: Kinoanalyse. Plädoyer für eine Re-Vision von Kino und Psychoanalyse. Marburg 2011. S.14. 4

2 Rall, Veronika: Kinoanalyse. Plädoyer für eine Re-Vision von Kino und Psychoanalyse. Marburg 2011. S. 14.

3 Keutzer, Oliver; Lauritz, Sebastian; Mehlinger, Claudia; Moormann, Peter: Filmanalyse. Wiesbaden 2014. S.196. 5

4 Diekmann, Hans: Träume als Sprache der Seele. Einführung in die Traumdeutung der Analytischen Psychologie C.G. Jungs. Fellbach-Oeffingen 1990. S. 14.

5 Yves, Jean-; Tadié, Marc: Im Gedächtnispalast. Eine Kulturgeschichte des Denkens. Paris 1999. S.125. 6

6 List, Eveline: Psychoanalyse. Wien 2014. S.29.

7 Faulstich, Werner: Grundkurs Filmanalyse. Paderborn 2002. S.24.

8 Vgl. Yves, Jean-; Tadié, Marc: Im Gedächtnispalast. Eine Kulturgeschichte des Denkens. Paris 1999. S.192.

9 Siefel, Karoline: Geistesblitze und Genialität - Bilder aus dem Gehirn des Detektivs. Die Visualisierung von Imagination in den TV-Serien SHERLOCK und HOUSE, M.D. Stuttgart 2013. S.63.

10 Freud, Sigmund: Die Traumdeutung. Frankfurt a.M. 1961. S.20.

11 Vgl. Freud, Sigmund: Die Traumdeutung. Frankfurt a.M. 1961. S.107ff.

12 Raguse, Hartmut: Traumdeutung in der Tradition von Sigmung Freud. In: Martig, Charles und Leo Karrer (Hg.): Traumwelten. Der filmische Blick nach innen. (Film und Theologie, Bd. 4). Marburg 2003. S.33ff.

13 Vgl. Freud, Sigmund: Die Traumdeutung. Frankfurt a.M. 1961. S.20.

14 Yves, Jean-; Tadié, Marc: Im Gedächtnispalast. Eine Kulturgeschichte des Denkens. Paris 1999. S.192. 8

15 Blothner, Dirk: Kino zwischen Tag und Traum: psychoanalytische Zugänge zu „Black Swan“. Göttingen 2012. S. 9.

16 Freud, Sigmund: Über den Traum. Frankfurt a.M. 2005. S.10.

17 Köhne, Julia Barbara: Geniekult in Geisteswissenschaften und Literaturen um 1900 und seine filmischen Adaptionen. Weimar 2014. S.9.

18 List, Eveline: Psychoanalyse. Wien 2014. S.115.

19 Rall, Veronika: Kinoanalyse. Plädoyer für eine Re-Vision von Kino und Psychoanalyse. Marburg 2011. S. 14. 9

20 Keutzer, Oliver; Lauritz, Sebastian; Mehlinger, Claudia; Moormann, Peter: Filmanalyse. Wiesbaden 2014. S.202.

21 Yves, Jean-; Tadié, Marc: Im Gedächtnispalast. Eine Kulturgeschichte des Denkens. Paris 1999. S.185.

22 Vgl. Ginzburg, Carl: Spurensicherung. Über verborgene Geschichte, Kunst und soziales Gedächtnis. Berlin 1983. S.61.

23 Vgl. Ginzburg, Carl: Spurensicherung. Über verborgene Geschichte, Kunst und soziales Gedächtnis. Berlin 1983. S.62.

24 Ginzburg, Carl: Spurensicherung. Über verborgene Geschichte, Kunst und soziales Gedächtnis. S.62.

25 Ebd. S.65.

26 Ebd. S.64.

27 Ebd. S.69.

28 Siefel, Karoline: Geistesblitze und Genialität - Bilder aus dem Gehirn des Detektivs. Die Visualisierung von Imagination in den TV-Serien SHERLOCK und HOUSE, M.D. Stuttgart 2013. S.47.

29 Ebd. S.47.

30 Keutzer, Oliver; Lauritz, Sebastian; Mehlinger, Claudia; Moormann, Peter: Filmanalyse. Wiesbaden 2014. S. 218.

31 Ebd. S. 235.

32 Ebd. S. 218.

33 Keutzer, Oliver; Lauritz, Sebastian; Mehlinger, Claudia; Moormann, Peter: Filmanalyse. Wiesbaden 2014. S.168.

Ende der Leseprobe aus 43 Seiten

Details

Titel
Mentale Subjektivität in den Episoden „House´s Head“ und „Wilson´s Heart“ der TV-Serie „House, M.D.“
Hochschule
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Autor
Jahr
2016
Seiten
43
Katalognummer
V364691
ISBN (eBook)
9783668445796
ISBN (Buch)
9783668445802
Dateigröße
882 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
mentale, subjektivität, episoden, house´s, head, wilson´s, heart, tv-serie, house
Arbeit zitieren
Victoria Smirnov (Autor), 2016, Mentale Subjektivität in den Episoden „House´s Head“ und „Wilson´s Heart“ der TV-Serie „House, M.D.“, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/364691

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