Die Begründung der Feldforschung. Bronislaw Malinowski und eine besondere Form der Reise


Hausarbeit, 2013

21 Seiten, Note: 2,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Koloniale Situation zu Beginn des 20.Jahrhunderts und Verflechtung von ethnologischer Forschung mit Kolonialismus

3. Bronislaw Malinowski
3.1. Malinowskis Funktionalismus
3.2. Die teilnehmende Beobachtung
3.3. Malinowskis „Kultur-Konzept“

4. Malinowskis Forschungsreisen
4.1. Malinowskis Aufenthalt in Mailu und auf den Trobriand-Inseln
4.2. „Die eigene und die fremde Kultur“ - Kulturtransfer und eurozentrischer Blickwinkel in Malinowskis Forschungsansatz

5. Fazit

6. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Die vorliegende Hausarbeit soll titelgemäß versuchen, die Wurzeln der Feldforschung als besondere Form der Reise und deren Einbettung in die koloniale Situation zu erörtern. Dies soll im speziellen Fall von Bronislaw Malinowski als Begründer des Funktionalismus und seiner Methode der teilnehmenden Beobachtung verdeutlicht werden, wobei sowohl auf Probleme des eurozentrischen Blickwinkels Bezug genommen wird, als auch auf den Versuch Malinowskis aus seinen europäischen Denkmustern und Wurzeln auszubrechen, um durch eine unmittelbare Erfahrung des „Anderen„, welche durch die Nähe am „Forschungsobjekt„ in der teilnehmenden Beobachtung ermöglicht und vorausgesetzt wird, neue Wege in der ‚Feld-Forschung‘ zu gehen. Indem er den direkten Kontakt zu den Einheimischen suchte und durch das Erlernen von Sprache und Gewohnheiten innerhalb der sozialen Strukturen am gesellschaftlichen Leben der zu Erforschenden teilhatte, bleibt die Frage zu erörtern, inwiefern seine Versuche anderen Kulturen offen zu begegnen und mit ihnen gleichwertigen Umgang zu pflegen schlussendlich gelang oder warum gerade dieses Unternehmen scheiterte.

In Wahrheit beginnt Wissenschaft mit Anwendung […] wann wird die Theorie zur Praxis? Sobald sie uns gestattet, die empirische Realität zu fassen; mit anderen Worten, sobald eine Theorie wahr ist, dass heißt in dem Sinne angewandt ist, dass sie experimentell bestätigt wurde.1

Malinowski gilt als Begründer des Funktionalismus, dessen grundlegende Praxis die der teilnehmenden Beobachtung ist und sich somit von der sogenannten “Lehnstuhl-” beziehungsweise “Verandaforschung” in der viktorianischen Epoche der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts abhebt und damit den Evolutionismus im beginnenden 20. Jahrhundert als Paradigma ablöst.

Anhand einer vergleichenden Analyse seiner Aufzeichnungen und Arbeiten sowie der Forschungsdiskussion zu Malinowskis Forschungsansatz soll die Entwicklung der Denkart zur teilnehmenden Beobachtung und dem Funktiona- lismus Malinowskis diskutiert werden. Unter Einbeziehung der langjährigen Feldforschung Malinowskis sollen Probleme und Möglichkeiten dieser neuen Methode der teilnehmenden Beobachtung herauskristallisiert werden, die sich von der zuvor propagierten „Lehnstuhl-Anthropologie“ durch die Nähe des Forschers zum „Objekt“ gravierend unterscheidet. In welchen Punkten unterscheiden sich Feldforschung und insbesondere die Methode der teilnehmenden Beobachtung von sonstigen Forschungsreisen beziehungsweise Forschungsarbeiten? Wie drückt sich der Konflikt des europäisch-überlegenden Denkmusters in Malinowskis Forschungsarbeiten aus und wie begegnet er den Schwierigkeiten auf seinen langjährigen Forschungsaufenthalten? Welche Kritikpunkte (an Malinowski) werden in der Forschungsdiskussion angesprochen? Hierzu beschäftigte sich beispielsweise Alexandra Przyrembel in ihrem Vortrag auf dem Historikertag 2006 im Themenpunkt „Von der „teilnehmenden Beobachtung“ zur „Entwicklungspolitik“: Anthropologie, Sozialwissenschaften und der Kolonialismus (1800-1960)“ mit der These, dass die teilnehmende Beobachtung nicht erst von Malinowski angewandt und verbreitet wurde, sondern bereits um 1800 von Missionsdelegierten genutzt wurde, um eine Intimität mit der fremden Kultur herzustellen und interkulturelles Verständnis zu ermöglichen.2

Um jedoch zuvor in die Thematik der Hausarbeit einzuführen, soll dem vorangestellt in die koloniale Situation zu Beginn des 20. Jahrhunderts eingeführt sowie auf die Grundzüge und Wahrnehmungsaspekte der kolonialen Situation und deren Verknüpfung mit der Ethnologie Bezug genommen werden.

2. Koloniale Situation zu Beginn des 20.Jahrhunderts und Verflechtung von ethnologischer Forschung mit Kolonialismus

Der Übergang vom 19. Jahrhundert zum 20. Jahrhundert wird kolonialhistorisch vom Übergang der ersten Phase der Expansion zur zweiten Phase der Stabilisierung gekennzeichnet.3 Die Aufrechterhaltung und Festigung der kolonialen Herrschaftsform geht für Sabine Schupp einher mit dem Wechsel von Evolutionismus hin zur Funktionalismus, der die kolonialen Gesellschaften als “in sich geschlossene harmonische Systeme”4 begreift, die in ihrer Differenziertheit erhalten werden sollen.5 Jürgen Osterhammel definiert die koloniale Situation als solche als Konglomerat aus Herrschaft, Ausbeutung und Kulturkonflikt, wobei sich von den Kolonisierten eine nahezu gänzliche Akkulturation versprochen wurde.6 Die geschichtlichen Zusammenhänge zwischen Kolonien und der sich im Laufe des 19. Jahrhunderts entwickelnden Disziplin der Ethnologie und Anthropologie zeigen sich deutlich im Forschungsgegenstand der jeweiligen Fächer.7 In diesem Zusammenhang soll insbesondere auf die Verbindung von britischem Kolonialismus und der britischen Social Anthropology hingewiesen werden, dessen wichtigster Vertreter zu diesem Zeitpunkt ebenfalls Malinowski war. Großbritannien war zum damaligen Zeitpunkt einer der führenden Kolonialmächte, folglich wurde die Malinowski’sche Praxis der Feldforschung in den von Briten kolonisierten Gebieten durchgeführt, was zu der Annahme führt, dass von der Kolonialadministration vorgegebene Rahmenbedingungen die Ausrichtung derartiger Forschungsreisen geprägt hat.8 Für Juliane Kiepe ist insbesondere die britische Herrschaftspraxis der indirect rule das Motiv für die Sammlung von weitreichenden Informationen über die jeweiligen lokalen Gegebenheiten.9 Die gleiche Auffassung wird von Karl-Heinz Kohl vertreten, wenn er die Notwendigkeit der neuen funktionalistischen Theorie Malinowskis als unumgänglich für das Verständnis der kolonisierten Gesellschaftsformen und die damit ermöglichte Entwicklung und Konsolidierung der britischen Kolonialverwaltungen beschreibt.10

Die Verflechtung von Kolonialismus und Ethnologie findet in Form eines Informationstransfers statt. Für die Ethnologie wird der durch die Akkulturationsprozesse kulturelle Wandel Gegenstand des Faches. Dagegen profitiert die Kolonialverwaltung von der Erforschung der Kolonialisierten für die intendierten Ziele in Politik und der Etablierung eines Beziehungssystems.11 Talal Asad kritisiert dagegen den einseitigen Informationsfluss, der aus dem tendenziösen kolonialen Machtgefälle heraus entsteht, und welcher durch die für die westliche Öffentlichkeit angepasste Ausdrucksweise eher eine Stabilisierung des eurozentrischen Blickwinkel fördert als die kritische Auseinandersetzung mit diesem.12

3. Bronislaw Kaspar Malinowski

Bronislaw Malinowski wuchs aufgrund seiner polnischen Abstammung in einem von Österreich-Ungarn annektierten Grenzgebiet auf.13 Er gilt als der Begründer der den Evolutionismus ablösenden Theorie des Funktionalismus, die mit der Methode der teilnehmenden Beobachtung einen Richtungswechsel von der zuvor propagierten und praktizierten “Lehnstuhl- beziehungsweise “Verandaforschung” hin zur praktischen und längerfristigen Feld-Forschung etablierte.14 Der funktionalistische Ansatz Malinowskis findet folglich in der Methode der teilnehmenden Beobachtung Ausdruck und wird von ihm später zu einer allgemeinen Kulturtheorie ausgebaut15, so dass die folgenden drei Gliederungspunkte nicht gänzlich autark betrachtet werden können, sondern ineinander übergehen und sich gegenseitig bedingen.

3.1. Malinowskis Funktionalismus

Funktionalismus ist die Bewertung von soziokulturellen Zusammenhängen und deren funktionaler Signifikanz und Relevanz innerhalb der jeweiligen Gesellschaft.16 Der Ansatz, Gesellschaften in ihrer Funktion und Form als Einheit und als Ganzes sowie in ihrer wechselseitigen Beziehung zueinander zu betrachten, ist durchaus vor Malinowski bereits bekannt gewesen. Allerdings hat er dieser Strömung selbst den Namen der “Funktionalistischen Schule” gegeben und als erster Ethnologe diese Methodik konsequent in seiner Vorreiterrolle der Feldforschung umgesetzt.17 Malinowski selbst beschreibt seinen Funktionalismus als Vorstellung der Kultur in allen ursprünglichen Aspekten, die ins Verhältnis zu den menschlichen Neigungen und biologischen Bedürfnissen gesetzt werden, und welcher darauf gründet, dass alle Teilhandlungen stets zu primären Bedürfnissen abgeleitet werden können.18 Darauf stützt sich seine Methode der teilnehmenden Beobachtung, auf die im Anschluss noch näher eingegangen werden soll. Allem voran ist jedoch die theoretisch-empirische Auseinandersetzung mit anderen Kulturen über einen längeren Zeitraum hinweg und das daraus resultierende neugeschaffene Grundverständnis für andere Kulturen der Arbeit Malinowskis zuzuordnen.19 Mit der Forderung Malinowskis sich entgegen der zu seiner Zeit verbreiteten “Lehnstuhl-Forschung”, die auf externen Informanten basiert, welche die Gelehrten über Abläufe und Geschehnisse in Kenntnis setzten, um diese gesammelt schließlich (theoretisch) auszuwerten20, direkt ins “Feld” zu begeben und dort über einen Zeitraum von mehreren Monaten beziehungsweise mindestens ein Jahr und mehr mit den zu Erforschenden zu leben, am sozialen Leben teilzuhaben und die Sprache zu erlernen, wurde der Grundstein für die Feldforschung und das Fach der Ethnologie beziehungsweise Anthropologie gelegt und konnte damit dem Evolutionismus kritisch gegenübergestellt werden.21 Leclerc weist als zweiten Konfrontationspunkt auf die Interaktion des Forschers mit den sogenannten ‘anderen Weißen’ hin, womit er unter anderem Kolonialbeamte und Missionare meint. Sowohl der Missionar als auch der Kolonialbeamte kann eine Konfrontation mit den Einheimischen beziehungsweise Kolonialisierten vorweisen, denen natürlich eine eher fideistische Ansicht zu eigen ist und die im Gegensatz zum szientifischen Anspruch des Ethnologen stehen.22 Malinowskis Anliegen war es jedoch im Gegensatz zu der im Diffusionismus vorherrschenden Position der zur Geschichtslosigkeit degradierten schriftlosen Kulturen, einer Abwertung dieser Kulturen entgegen zu wirken und den funktionalen Universalismus einer Gesellschaft zu forcieren.23

3.2. Die teilnehmende Beobachtung

Die teilnehmende Beobachtung als Begrifflichkeit wurde zwar erst 1924 von Edward C. Lindemann angewandt, wird aber mit der Methodik des Funktionalismus Malinowskis seitdem in Verbindung gebracht und soll auch im Folgenden für die etablierte Arbeitsweise seiner Feldforschungen stehen.24 Das Grundkonzept der teilnehmenden Beobachtung besteht in der sozialen Interaktion des Ethnologen mit den zu Erforschenden, wobei die Problematik darin besteht die szientifische Distanz zu wahren, aber dennoch soweit in das Leben und die Gesellschaft der zu Erforschenden einzudringen und teilzuhaben, um als “Gleicher unter Gleichen” akzeptiert zu werden.25 Für Malinowski bestehen die “Bedingungen ethnographischer Arbeit” darin,

“[…]daß man sich aus dem Umgang mit anderen Weißen herauslöst und in möglichst engem Kontakt mit den Eingeborenen bleibt. Dies ist nur dann wirklich zu erreichen, wenn man direkt in ihren Dörfern zeltet.[…]”26

[...]


1 Malinowski, Bronislaw: Die Dynamik des Kulturwandels. Wien: Humboldt 1951. S.30-31.

2 Przyrempel, Alexandra: Von der “teilnehmenden Beobachtung” zur “Entwicklungspolitik”: Anthropologie, Sozialwissenschaften und der Kolonialismus (1800-1960). In: GeschichtsBilder. 46. Deutscher Historikertag vom 19. Bis 22. September in Konstanz. Berichtsband. Hg. Im Auftrag des Verbandes der Historiker und Historikerinnen Deutschlands. Konstanz: UVK Verlagsgesellschaft mbH 2007. S.175.

3 Schupp, Sabine: Die Ethnologie und ihr koloniales Erbe. Ältere und neuere Debatten um die Entkolonialisierung einer Wissenschaft. Hamburg: Lit Verlag 1997 (=Interethische Beziehungen und Kulturwandel; 26.). S.16.

4 Ebd.

5 Ebd.

6 Osterhammel, Jürgen; Jansen, Jan C.: Kolonialismus. Geschichte, Formen, Folgen. 7. Auflage. München: Verlag C. H. Beck oHG 2012. S.30; S.19.

7 Vgl. ebd., S.117.

8 Schupp, Sabine: Die Ethnologie und ihr koloniales Erbe. S.14.

9 Kiepe, Juliane: Ästhetische Inszenierungen in der Ethnographie. Bronislaw Malinowski im Spannungsfeld der Kulturen. Frankfurt am Main: Peter Lang GmbH Europäischer Verlag der Wissenschaften.(=Eurpäische Hochschulschriften. Reihe XIX Volkskunde/Ethnologie. Abt. B Ethnologie, Band 66). S.56.

10 Kohl, Karl-Heinz: Abwehr und Verlangen: zur Geschichte der Ethnologie. Frankfurt am Main; New York: Edition Qmran im Campus Verlag 1987. S.60.

11 Leclerc, Gérard: Anthropologie und Kolonialismus. München: Carl Hanser Verlag 1973. S.63.

12 Anthropology and the Colonial Encounter. In: Die Ethnologie und ihr koloniales Erbe. (Sabine Schupp) S.25.

13 Kohl, Karl-Heinz: Abwehr und Verlangen. S.41.

14 Leclerc, Gérard: Anthropologie und Kolonialismus. S.37.

15 Kiepe, Juliane: Ästhetische Inszenierungen in der Ethnographie. S.52.

16 Vgl. ebd., S.3.

17 Kohl, Karl-Heinz: Abwehr und Verlangen: S.52-53.

18 Malinowski, Bronislaw: Eine wissenschaftliche Theorie der Kultur. Und andere Aufsätze. 2.Auflage. Frankfurt am Main: Suhrkamp Verlag 1985. (=Suhrkamp Taschenbuch Wissenschaft; 104). S.29.

19 Leclerc, Gérard: Anthropologie und Kolonialismus. S.38-39.

20 Klassiker der Religionswissenschaft. Von Friedrich Schleiermacher bis Mircea Eliade. Hg. v. Axel Michels. München: C. H. Beck Verlag 1997. S.251.

21 Petermann, Werner: Die Geschichte der Ethnologie. Wuppertal: Peter Hammer Verlag GmbH 2004. S.897.

22 Leclerc, Gérard: Anthropologie und Kolonialismus. S.40-41.

23 Kiepe, Juliane: Ästhetische Inszenierungen in der Ethnographie. S.52-53.

24 Kiepe, Juliane: Ästhetische Inszenierungen in der Ethnographie. S.7.

25 Hauser-Schäublin, Brigitta: Teilnehmende Beobachtung. In: Methoden und Techniken der Feldforschung. Hg. v. Bettina Beer. Berlin: Dietrich Reimer Verlag GmbH 2003. S.34-35; Girtler, Roland: Methoden der Feldforschung. Wien, Köln, Weimar: Böhlau Verlag Gesellschaft m. b. H. und Co. KG 2001. S.67-68.

26 Malinowski, Bronislaw: Argonauten des westlichen Pazifik. Ein Bericht über Unternehmungen und Abenteuer der Eingeborenen in den Inselwelten von MeanesischNeuguinea. Hg. v. Fritz Kramer. Frankfurt am Main: Syndikat Autoren- und Verlagsgesellschaft. 1984 (=Taschenbücher Syndikat, EVA, Band 26). S.28.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten

Details

Titel
Die Begründung der Feldforschung. Bronislaw Malinowski und eine besondere Form der Reise
Hochschule
FernUniversität Hagen  (Geschichte Europas in der Welt)
Veranstaltung
Kulturelle Räume und Grenzen
Note
2,0
Autor
Jahr
2013
Seiten
21
Katalognummer
V364692
ISBN (eBook)
9783668444782
ISBN (Buch)
9783668444799
Dateigröße
1006 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Malinowski, Funktionalismus, Feldfoschung, Eurozentrismus, koloniale Situation, Kolonialismus, Kultur, indirect rule, Kulturtransfer, teilnehmende Beobachtung, Ethnologie, Akkulturation, Trobriand-Inseln, Feldforschung
Arbeit zitieren
Antje Klünder (Autor), 2013, Die Begründung der Feldforschung. Bronislaw Malinowski und eine besondere Form der Reise, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/364692

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