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Genealogie des kommunikativen Ansatzes in der Fremdsprachendidaktik

Título: Genealogie des kommunikativen Ansatzes in der Fremdsprachendidaktik

Trabajo , 2017 , 15 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Sinja Lange (Autor)

Didáctica de la asignatura Alemán - Alemán como idioma extranjero
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Wie lernt man eine Sprache besser als durch Sprechen?! Indem man immer wieder übt und versucht, sich auszudrücken, auf Fragen zu antworten, Fragen zu stellen - eben eine Konversation zu führen - benutzt man die Sprache und wird sie mehr und mehr beherrschen.

Wie lässt sich die Grammatik in den Hintergrund stellen, sodass sie nur noch funktionell gelehrt werden kann? Welche didaktischen und methodischen Prinzipien bzw. Vorgehensweisen beinhalten beide Ansätze? Lassen sich beide Ansätze vergleichen? Ist die Inlingua-Methode gleichzusetzen mit dem kommunikativen Ansatz oder lassen sich erhebliche Unterschiede nachweisen?

Um diese Fragen zu beantworteten, erscheint es mir unumgänglich den Entstehungsprozess des kommunikativen Ansatzes aufzuarbeiten. Denn alle Autoren sind sich einig: der kommunikative Ansatz entwickelte sich ausgehend von der Sprechakttheorie und basiert auf den von Habermas sowie Hymes ausgearbeiteten konzeptionellen Definitionen von „kommunikativer Kompetenz“.

In Hinsicht auf die Lernform Problembasiertes Lernen eröffnen sich mir daraus zwei Problemstellungen: (1) Ich möchte die grundlegenden Konzepte, die zur Entstehung des kommunikativen Ansatzes führten nachvollziehen können. (2) Ich möchte wissen, was die Besonderheiten einer kommunikativ ausgerichteten Didaktik sind.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1) Einleitung

2) Was kann unter „kommunikativ ausgerichteter Unterricht“ verstanden werden?

2.1 Kommunikative Kompetenz

2.1.1 Habermas‘ Theorie der idealen Sprechsituation

2.1.2 Hymes‘ Analyse realer Kommunikation

2.1.3 Synthese beider Ansätze

2.2 Sprechakttheorie

3) Kommunikativer Fremdsprachenunterricht

3.1 Entstehung

3.2 Würdigung

3.3 Heute

4) Schlussfolgerung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die historische Entwicklung und die theoretischen Grundlagen des kommunikativen Ansatzes in der Fremdsprachendidaktik, um dessen Bedeutung für die moderne Unterrichtspraxis zu bewerten. Dabei liegt der Fokus auf der Analyse der zentralen Konzepte wie der kommunikativen Kompetenz und der Sprechakttheorie sowie der kritischen Hinterfragung ihrer praktischen Umsetzung im Fremdsprachenunterricht.

  • Entstehung des kommunikativen Ansatzes als Paradigmenwechsel
  • Definition und theoretische Fundierung der kommunikativen Kompetenz
  • Bedeutung der Sprechakttheorie für die Sprachdidaktik
  • Kritische Würdigung der Diskrepanz zwischen Theorie und Unterrichtspraxis
  • Einfluss von Lernstilen und Sozialformen auf den Lernerfolg

Auszug aus dem Buch

2.1.1. Habermas‘ Theorie der idealen Sprechsituation

Die Universalpragmatik des Sozialphilosophen Jürgen Habermas entsprach passgenau den politischen Forderungen der Emanzipationsbewegung der 1970er Jahre. Habermas erklärt darin, dass eine ideale Kommunikation herrschaftsfrei und ohne den Einfluss von Indoktrination oder Ideologie ablaufen müsse, sich somit alle Beteiligten als gleichberechtigte Partner wahrnehmen würden, sodass der Diskurs zu einem wahren Konsensus führen könne (vgl. Habermas 1979, S. 137). Demzufolge sei kommunikative Kompetenz die „grundsätzliche Befähigung zur Teilnahme am Diskurs“ (Schmenk 2005, S. 63).

Das Ziel seiner normativen Theorie sei es einen „Regelapparat“ zu konzeptualisieren, „der grundsätzlich in Diskursen in jedem sozialen und kulturellen Kontext gültig ist“ (Schmenk 2005, S.65). Allerdings habe die Lesart und Referenz auf Habermas‘ Vorüberlegungen zur kommunikativen Kompetenz eine „Idealisierungstendenz“ inne, welche durch die geschichtliche Entwicklung klar als Ausdruck des vorherrschenden Zeitgeistes zu verstehen sei (vgl. ebd., S. 70f).

Zusammenfassung der Kapitel

1) Einleitung: Die Einleitung motiviert die Auseinandersetzung mit dem kommunikativen Ansatz durch die Beobachtung des Fremdsprachenunterrichts in der Praxis und formuliert die Forschungsfrage zur Entstehung und den Besonderheiten dieser Didaktik.

2) Was kann unter „kommunikativ ausgerichteter Unterricht“ verstanden werden?: Dieses Kapitel beleuchtet den Paradigmenwechsel der 1970er Jahre und definiert die kommunikative Kompetenz sowie die Sprechakttheorie als theoretische Fundamente.

2.1 Kommunikative Kompetenz: Es werden die Ansätze von Habermas und Hymes gegenübergestellt und deren Zusammenführung bzw. Kompatibilität kritisch diskutiert.

2.1.1 Habermas‘ Theorie der idealen Sprechsituation: Vorstellung der Universalpragmatik und der Definition kommunikativer Kompetenz als Befähigung zur diskursiven Teilhabe.

2.1.2 Hymes‘ Analyse realer Kommunikation: Darstellung des soziolinguistischen Ansatzes, der Kommunikation als kulturell determinierten, subjektiven Prozess begreift.

2.1.3 Synthese beider Ansätze: Diskussion darüber, ob die Zusammenführung der unterschiedlichen theoretischen Konzepte in der Didaktik methodisch sinnvoll oder problematisch ist.

2.2 Sprechakttheorie: Erläuterung der pragmatischen Wende in der Linguistik und der Klassifizierung von Sprache als Handlung.

3) Kommunikativer Fremdsprachenunterricht: Analyse der Implementierung kommunikativer Prinzipien in den Fremdsprachenunterricht und deren Auswirkungen auf die Lernumgebung.

3.1 Entstehung: Beschreibung der historischen Entwicklung hin zur Lernerzentrierung und der Abkehr von rein behavioristischen Mustern.

3.2 Würdigung: Kritische Reflexion der Diskrepanz zwischen didaktischem Anspruch und der tatsächlichen Umsetzung in Lehrwerken und Unterrichtsalltag.

3.3 Heute: Einordnung des kommunikativen Ansatzes in die aktuelle Didaktik unter Berücksichtigung von Weiterentwicklungen und Begriffen wie 'post-kommunikativ'.

4) Schlussfolgerung: Fazit der Autorin über die Potenziale und Herausforderungen der Methode im Hinblick auf Motivation und den Erwerb von Handlungswissen.

Schlüsselwörter

Kommunikativer Ansatz, Fremdsprachendidaktik, Kommunikative Kompetenz, Sprechakttheorie, Habermas, Hymes, Pragmatische Wende, Diskursfähigkeit, Lernerzentrierung, Sprachdidaktik, Fremdsprachenlernen, Handlungsorientierung, Unterrichtsplanung, Diskurs, Sprachpraxis.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Genealogie des kommunikativen Ansatzes in der Fremdsprachendidaktik, untersucht dessen Entstehungsgeschichte und bewertet seine theoretischen Grundlagen sowie seine Anwendung im heutigen Sprachunterricht.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind der Paradigmenwechsel in der Sprachdidaktik, die Konzepte der kommunikativen Kompetenz nach Habermas und Hymes, die Sprechakttheorie sowie die praktische Umsetzung dieser Ansätze im Unterricht.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Konzepte, die zur Entstehung des kommunikativen Ansatzes führten, nachzuvollziehen und die Besonderheiten sowie Herausforderungen einer kommunikativ ausgerichteten Didaktik zu identifizieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Aufarbeitung theoretischer Ansätze der Sprachdidaktik, ergänzt durch die Beobachtung von Praxisbeispielen, um eine fundierte Einordnung vorzunehmen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die theoretischen Quellen der kommunikativen Kompetenz, die Bedeutung der Sprechakttheorie für die Unterrichtspraxis und diskutiert die Entwicklung sowie die kritische Würdigung des kommunikativen Fremdsprachenunterrichts.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Kommunikativer Ansatz, Kommunikative Kompetenz, Sprechakttheorie, Handlungsorientierung, Lernerzentrierung und Fremdsprachendidaktik.

Warum wird Habermas als theoretische Quelle angeführt?

Habermas wird angeführt, da seine Theorie der idealen Sprechsituation als ein grundlegender theoretischer Bezugspunkt für das Verständnis kommunikativer Kompetenz in den 1970er Jahren diente.

Inwiefern unterscheidet sich der Ansatz von Hymes?

Während Habermas eine normative, auf Konsens ausgerichtete Theorie vertrat, lieferte Hymes einen soziolinguistischen, deskriptiven Ansatz, der die Angemessenheit von Kommunikation im soziokulturellen Kontext in den Mittelpunkt stellt.

Wie bewertet die Autorin die Umsetzung in der Praxis?

Die Autorin stellt eine Diskrepanz zwischen theoretischem Anspruch und realer Unterrichtspraxis fest, betont aber den Wert der Methode für die Entwicklung von lebendiger Sprachkompetenz und Motivation der Lernenden.

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Detalles

Título
Genealogie des kommunikativen Ansatzes in der Fremdsprachendidaktik
Universidad
University of Leipzig
Calificación
2,0
Autor
Sinja Lange (Autor)
Año de publicación
2017
Páginas
15
No. de catálogo
V364792
ISBN (Ebook)
9783668445222
ISBN (Libro)
9783668445239
Idioma
Alemán
Etiqueta
genealogie ansatzes fremdsprachendidaktik
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Sinja Lange (Autor), 2017, Genealogie des kommunikativen Ansatzes in der Fremdsprachendidaktik, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/364792
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