EINLEITUNG
Durch ein gestiegenes Interesse der privaten Anleger an Börsengeschäften, verstärkt durch eine wachsende internationale Konkurrenz der Kapitalmärkte untereinander, sind die Strukturen und die Organisationsformen von Börsenmärkten stärker in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Zusätzlich wird das Interesse unter anderem durch den Wandel aufgrund technischer Innovationen und Zusammenschlüsse an Börsenplätzen verstärkt.
Inhaltsverzeichnis
- EINLEITUNG
- DER BEGRIFF UND DIE FUNKTIONEN VON BÖRSEN
- MARKTMODELL
- MARKTKONFIGURATION UND MARKTFREQUENZ
- MARKTSTRUKTUR
- MARKTSEGMENTE
- MARKTORGANISATION
- AUKTIONSPRINZIP
- MARKET-MAKER PRINZIP
- AKTUELLE ENTWICKLUNG
- FAZIT
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit befasst sich mit der Organisation von Börsenmärkten und untersucht die verschiedenen Strukturen und Organisationsformen, die im Laufe der Zeit entstanden sind. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung des Börsenhandels von traditionellen Parketthandel hin zu modernen, computergestützten Handelssystemen.
- Begriff und Funktionen von Börsen
- Marktmodelle und Marktkonfiguration
- Marktstrukturen und Marktsegmente
- Organisation von Börsenmärkten (Auktionsprinzip, Market-Maker Prinzip)
- Aktuelle Entwicklungen und Trends im Börsenhandel
Zusammenfassung der Kapitel
- Das erste Kapitel widmet sich der Definition und den Funktionen von Börsen. Es wird deutlich, dass die traditionelle Abgrenzung des Begriffs durch technische Entwicklungen und den außerbörslichen Handel zunehmend diffuser wird.
- Kapitel 3 beschäftigt sich mit verschiedenen Marktmodellen und Marktkonfigurationen, die im Börsenhandel relevant sind. Insbesondere werden der konventionelle Parketthandel und der Computerhandel, sowie die unterschiedlichen Methoden der Preisfeststellung, betrachtet.
- Das vierte Kapitel analysiert die Organisation von Börsenmärkten und stellt die beiden gängigen Prinzipien, das Auktionsprinzip und das Market-Maker Prinzip, gegenüber.
Schlüsselwörter
Börsenmarkt, Börsenhandel, Parketthandel, Computerhandel, Marktkonfiguration, Marktfrequenz, Auktionsprinzip, Market-Maker Prinzip, Primärmarkt, Sekundärmarkt, IPO, Xetra, Preisfeststellung, Liquidität.
Häufig gestellte Fragen
Was sind die Hauptfunktionen einer Börse?
Börsen dienen der Zusammenführung von Angebot und Nachfrage, der Preisfeststellung sowie der Erhöhung der Marktliquidität für Wertpapiere und andere Handelsgüter.
Was unterscheidet den Parketthandel vom Computerhandel?
Parketthandel findet physisch vor Ort durch Makler statt, während Computerhandel (wie Xetra) vollelektronisch und ortsunabhängig abgewickelt wird.
Wie funktioniert das Auktionsprinzip an der Börse?
Beim Auktionsprinzip werden Aufträge gesammelt und zu bestimmten Zeitpunkten gegen einander ausgeführt, um einen Preis zu finden, der den maximalen Umsatz ermöglicht.
Was ist das Market-Maker-Prinzip?
Ein Market-Maker stellt kontinuierlich An- und Verkaufskurse (Quotes) zur Verfügung, um den Handel auch in weniger liquiden Werten sicherzustellen.
Was versteht man unter Marktsegmenten?
Marktsegmente sind Teilbereiche der Börse mit unterschiedlichen Zulassungsvoraussetzungen und Transparenzpflichten, wie zum Beispiel der Prime Standard oder General Standard.
- Quote paper
- Christian Krauß (Author), 2004, Organisation von Börsenmärkten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/36496