Das Gerechte und das Gute. Differenzierung beider Begriffe bei John Rawls und Abgrenzung zur utilitaristischen Theorie


Hausarbeit, 2017
19 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das Gerechte
2.1. Entscheidungsszenario für die Wahl der Grundsätze
2.2. Die Grundsätze und die Frage nach dem Vorrang

3. Das Gute
3.1. Die schwache Theorie des Guten
3.2. Die vollständige Theorie des Guten

4. Unterscheidung der Begriffe

5. Vergleich der Begriffe mit der utilitaristischen Theorie

6. Zusammenfassung und Fazit

Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Die Ethik beschäftigt sich mit menschlichen Handlungen, genauer gesagt mit „solchen Handlungen, die Anspruch auf Moralität erheben“.1 Als eines der bedeutendsten Werke der politischen Ethik des englischen Sprachraumes darf sich John Rawls‘ „Eine Theorie der Gerechtigkeit“2 bezeichnen lassen. Er versucht damit, dem „höchst eindrucksvolle[n] Gedankengebäude“ des Utilitarismus, dessen Autoren er trotz Kritik höchsten Respekt zollt, ein moralisches Konzept entgegenzustellen. Die bis dato geübte Kritik war seiner Meinung nach zu wenig befriedigend in Systematik und Dimension, um eine hinreichende Alternative bieten zu können.3

Rawls benennt in der Theorie der Gerechtigkeit die Begriffe des Rechten und des Guten als die beiden Hauptbegriffe der Ethik, aus denen sich wiederum der des moralischen Wertes ergibt. Dabei unterscheiden sich ethische Theorien anhand der Abgrenzung und Relation dieser beiden Hauptbegriffe.4 Gemeinsamer Nenner ist der Anspruch Rawls‘ an jede „einigermaßen vollständige ethische Theorie“5 eine Gerechtigkeitslehre zu beinhalten, die zum Ziel hat, einen Lösungsansatz für das Problem der Verteilung von gesellschaftlichen Grundgütern zu finden.

Die Begriffe des Rechten und des Guten sind also essentiell für die Struktur einer ethischen Theorie. Wie die Ausgestaltung bei Rawls aussieht, werde ich anhand der Theorie der Gerechtigkeit betrachten und dabei auch seine Kritik an der utilitaristischen Lehre berücksichtigen.

Diese Arbeit befasst sich mit der Frage, wie John Rawls die Begriffe des Gerechten6 und des Guten im Vergleich zur utilitaristischen Theorie differenziert. Grundlegend für den Vergleich sollen zuerst die Begriffe „das Gute“ und „das Rechte“ in Rawls‘ Theorie der Gerechtigkeit (TG) definiert und miteinander in Beziehung gesetzt werden. Schließlich folgt die Gegenüberstellung der Konzeption des Rechten und des Guten der TG mit der der utilitaristischen Theorie.

Rawls bezeichnet seine Theorie der Gerechtigkeit im Vorwort als „umfangreich, nicht nur der Sei- tenzahl nach“.7 Es ist teilweise nicht ganz einfach, den Gedankengängen zu folgen, da zum einen immer wieder Überlegungen in anderen Wortlauten wiederholt werden und zum anderen Begriffe erst näher erläutert werden, nachdem sie schon über mehrere Seiten zur Erklärung anderer Begriffe verwendet wurden. Ich konzentriere mich primär auf Kapitel 1 „Gerechtigkeit als Fairneß“, in dem Rawls die zentralen Gedanken des Werks umreißt und diesen den Utilitarismus gegenüberstellt, und Kapitel 7 „Das Gute als das Vernünftige“, das sich ausführlich mit der Theorie des Guten befasst. Um sich einen Überblick zu verschaffen, sind vor allem die Einführungswerke von Höffe und Kersting8 sehr hilfreich. Seinen Sammelband „John Rawls. Eine Theorie der Gerechtigkeit“9 be- schreibt Höffe selbst als kooperativen Kommentar, in dem verschiedene Autoren versuchen, die Gedanken Rawls‘ zu entschlüsseln, um sie dann kritisch zu hinterfragen. Leichter zugänglich war für mich Jon Mandles „Rawls’s A Theory of Justice“10, ebenso wie Sebastiano Maffettones „Rawls. An Introduction“11. Letzteres besonders hinsichtlich des Vergleichs mit dem Utilitarismus.

Höffes Aufsatz „Zur Theorie des Glücks im klassischen Utilitarismus“ erläutert einleuchtend den Zusammenhang zwischen den hedonistischen Überlegungen Einzelner mit dem utilitaristischen Prinzip der Maximierung des Gemeinwohls und weist auf Schwächen des Utilitarismus hin.12 Egon Engin-Deniz vergleicht in seiner Dissertation13 den Utilitarismus mit der Theorie der Gerechtigkeit, wobei er sich neben deutscher auch stark auf die amerikanische Literatur zum Thema stützt, und Ähnlichkeiten beider Theorien aufzeigt.

2. Das Gerechte

Die Gerechtigkeit gehört für Rawls neben der Wahrheit zu den Haupttugenden des menschlichen Handelns. Die Gerechtigkeit ist „die erste Tugend sozialer Institutionen, so wie die Wahrheit bei Gedankensystemen“14. Die Priorität der Gerechtigkeit entspringt dabei unserer Intuition. Rechte, die auf Basis der Gerechtigkeit fußen, können weder politisch verhandelt noch vor dem Hinter- grund unterschiedlicher sozialer Interessen abgewogen werden.15 Wichtig ist hier, sich vor Augen zu halten, dass sich Rawls mit dem Begriff der Gerechtigkeit hauptsächlich auf eine „Eigenschaft der Gesellschaft“16 bezieht. Sein Hauptgegenstand ist die Grundstruktur der Gesellschaft, respek- tive die Verteilung der Grundrechte und -pflichten sowie der Früchte gesellschaftlicher Zusam- menarbeit durch die Institutionen der Gesellschaft.17 Die Vorstellung von der Gesellschaft entspricht der einer wohlgeordneten Gesellschaft. Das bedeutet, ihre Institutionen sind entsprechend allgemeingültiger Gerechtigkeitsgrundsätze gestaltet und ihre Mitglieder achten dieselben mit dem Wissen, dass jeder andere sie ebenfalls einhält.18

Als Ursachen für die Notwendigkeit der Festlegung von Regeln für die adäquate Verteilung werden die mäßige Knappheit der Grundgüter und gegensätzliche Interessen der Menschen vorausgesetzt. Diese Annahmen sind die Anwendungsverhältnisse der Gerechtigkeit, ohne sie „gäbe es für die Tugend der Gerechtigkeit keinen Anlass“.19 Grundsätze zu finden, nach denen diese Verteilung gerechterweise umgesetzt werden kann, ist ein Ziel der Gerechtigkeitstheorie:

„Der Gerechtigkeitsbegriff ist also für mich [Rawls] definiert durch seine Grundsätze für die Zuweisung von Rechten und Pflichten und die richtige Verteilung gesellschaftlicher Güter. Eine Gerechtigkeitsvorstellung ist eine Ausdeutung dieser Funktion.“20

Maffettone betont an dieser Stelle, dass es bei der Entscheidung für Gerechtigkeitsgrundsätze nicht um allgemeine moralische Handlungsregeln geht, sondern um Grundsätze, die die adäquate Verteilung der Grundgüter durch die Institutionen der Gesellschaft festlegen.21

2.1. Entscheidungsszenario für die Wahl der Grundsätze

Um zu den ersten Grundsätzen der Gerechtigkeit zu kommen, macht sich Rawls die Gesellschafts- vertragstheorie zunutze. Der Akzent liegt hier auf der „Theorie“, denn der Vertrag ist nicht als real zu betrachten. Er ist eine rein fiktive Überlegung, in der freie und gleiche Menschen Gerechtig- keitsgrundsätze festlegen, die von allen akzeptiert werden können. Man kann ihn also vielmehr als Werkzeug zur Argumentation betrachten, welches zum einen aus einer definierten Ausgangsposi- tion (dem Urzustand) und zum anderen aus einer Liste von Grundgütern, die universell als Grund- lage für die individuellen Lebenspläne der Gesellschaftsmitglieder erstrebenswert sind, besteht.22

Hauptanforderung an den Urzustand ist es, so konstruiert zu sein, dass die aus ihm zustande kom- mende Vereinbarung - die Einigung auf die Gerechtigkeitsgrundsätze - eine faire ist. Daraus ergibt sich für die Gerechtigkeitstheorie die Bezeichnung Gerechtigkeit als Fairneß.23 Damit eine faire und unparteiische Wahl gewährleistet ist, muss die Vertragssituation „unpersönlich gemacht und objektiviert“24 werden. Niemand darf durch willkürliche Gegebenheiten, seien sie natürlicher oder gesellschaftlicher Art, bevorzugt oder benachteiligt werden. Ebenso wenig darf die Wahl der Grundsätze durch individuelle Bestrebungen, die das eigene Wohl betreffen, beeinflusst werden.25 Im Urzustand befinden sich die verschiedenen Parteien unter einem Schleier des Nichtwissens, der nur allgemeine Informationen zulässt, den Parteien den Zugang zu Einzeltatsachen dagegen ver- wehrt.

„Vor allem kennt niemand seinen Platz in der Gesellschaft, seine Klasse oder seinen Status; ebensowenig [sic] seine natürlichen Gaben, seine Intelligenz, Körperkraft usw. Ferner kennt niemand seine Vorstel- lung vom Guten, die Einzelheiten seines vernünftigen Lebensplanes, ja nicht einmal die Besonderheiten seiner Psyche wie seine Einstellung zum Risiko oder seine Neigung zum Optimismus oder Pessimis- mus.“26

Neben diesen, die einzelne Person betreffenden Informationen, fehlt den Parteien zudem das Wissen um die Generation, der sie angehören, um den Entwicklungsstand ihrer Kultur und die politischen und wirtschaftlichen Umstände ihrer Gesellschaft. Allgemeine, die menschliche Gesellschaft betreffenden Theorien und Gesetze hinsichtlich Politik, Wirtschaft oder der Psychologie des Menschen sind bekannt.27 Zudem wird ein gegenseitiges Desinteresse (die Parteien sind nicht von Gefühlen wie Liebe oder Hass geleitet und sie kennen keinen Neid), ein Sinn für Gerechtigkeit und die Vernünftigkeit der Vertragspartner im Urzustand vorausgesetzt. Der Gerechtigkeitssinn beinhaltet dabei keine spezifische Vorstellung, sondern soll nur sicherstellen, dass jeder die beschlossenen Grundsätze nachvollziehen kann und nach ihnen handeln wird.28

2.2. Die Grundsätze und die Frage nach dem Vorrang

Koller stellt sich die gesellschaftlichen Grundgüter (die in der schwachen Theorie des Guten fest- gelegt werden) als variable Größe vor, deren Umfang relational zur Art der Zusammenarbeit der Gesellschaftsmitglieder zu- oder abnimmt. Unter dieser Annahme besteht die Möglichkeit, dass Strukturen, die Ungleichheiten bezüglich der Güterverteilung erlauben, ein größeres Maß dieser Güter für alle erreichen.29 Kersting stellt an dieser Stelle die Frage, wie es sich mit der Unparteilich- keit der Menschen im Urzustand vereinbaren lässt, Grundgüter, die ja jeder vernünftigerweise in gleichem Maße anstrebt, ungleich zu verteilen. Rawls entgegnet darauf eine (nach eigener Aussage) noch sehr ungenaue Gerechtigkeitsvorstellung: „Alle sozialen Werte - Freiheit, Chancen, Einkom- men, Vermögen und die sozialen Grundlagen der Selbstachtung - sind gleichmäßig zu verteilen, soweit nicht eine ungleiche Verteilung jedermann zum Vorteil gereicht.“30 Eine gleichmäßige Verteilung ist demnach grundsätzlich vorzuziehen, mit Ausnahme des Falles, dass eine ungleiche Verteilung die soziale Lage aller verbessert. Das bedeutet, dass eine ungleiche Verteilung nicht notwendigerweise mit Ungerechtigkeit einhergeht.31

Diese Ungenauigkeit führt zu dem Problem, dass allen Grundgütern die gleiche Gewichtung zukommt, was eine Einschränkung von Grundfreiheiten oder -rechten zugunsten sozialer oder wirtschaftlicher Vorteile gestatten würde. Da Rawls die Rechte und Freiheiten hinsichtlich ihrer Wichtigkeit priorisiert32, kommt er zu dem Schluss, dass sich die Parteien im Urzustand für zwei Gerechtigkeitsgrundsätze entscheiden würden:

„1. Jedermann soll gleiches Recht auf das umfangreichste System gleicher Grundfreiheiten haben, das mit dem gleichen System für alle anderen verträglich ist.

2. Soziale und wirtschaftliche Ungleichheiten sind so zu gestalten, daß (a) vernünftigerweise zu erwarten ist, daß sie zu jedermanns Vorteil dienen, und (b) sie mit Positionen und Ämtern verbunden sind, die jedem offen stehen.“33

Die bindende Festlegung einer Gewichtung, so Rawls, ist für eine Gerechtigkeitsvorstellung essentiell. Zwar hat die Intuition bis zu einem bestimmten Punkt ebenfalls ihre Berechtigung, sie ist sogar notwendig, aber sich allein auf sie zu verlassen wäre fatal. Um zu vermeiden, dass die Mitglieder einer Gesellschaft die Grundsätze aufgrund verschiedener Lebenspläne, ihrer jeweiligen Stellung in der Gesellschaft etc. unterschiedlich gewichten und damit auch voneinander abweichende Gerechtigkeitsvorstellungen haben, müssen die Parteien im Urzustand mit der Definition der Grundsätze auch deren Gewichtung festlegen.34

Zur Minimierung der Abhängigkeit von der Intuition schlägt Rawls als näherungsweise Lösung des Vorrangproblems eine lexikalische Ordnung der beiden Gerechtigkeitsgrundsätze vor. „Nach dieser Ordnung muß der erste Grundsatz erfüllt sein, ehe man sich dem zweiten zuwenden kann, dieser vor dem dritten usw.“.35 In der Theorie der Gerechtigkeit als Fairneß bedeutet das, dass der zweite Grundsatz, der die wirtschaftlichen und sozialen Ungleichheiten regelt, nur greift, wenn der erste Grundsatz der gleichen Freiheit für alle maximal erfüllt ist.

[...]


1 Pieper, Annemarie: Einführung in die Ethik, Tübingen 42000, S. 11.

2 Rawls, John: Eine Theorie der Gerechtigkeit, Frankfurt am Main 1979.

3 Vgl. Rawls 1979: S. 11-12.

4 Vgl. Ebd.: S. 42.

5 Ebd.: S. 26.

6 Die Begriffe „das Rechte“ und „das Gerechte“ werden im Folgenden synonym verwendet, da Rawls in der Theorie der Gerechtigkeit meist vom Rechten im Sinne von Gerechtigkeit spricht. Vgl. dazu z.B. Rawls 1979: S. 491.

7 Rawls 1979: S. 12.

8 Kersting, Wolfgang: John Rawls zur Einführung, Hamburg 22004.

9 Höffe, Otfried: John Rawls. Eine Theorie der Gerechtigkeit, Berlin 22006.

10 Mandle, Jon: Rawls’s A Theory of Justice. An Introduction, New York 2009.

11 Maffettone, Sebastiano: Rawls. An Introduction, Camebridge 2010.

12 Vgl. Höffe, Otfried: Zur Theorie des Glücks im klassischen Utilitarismus, in: Ders. (Hrsg.): Ethik und Politik. Grundmodelle und -probleme der praktischen Philosophie, Frankfurt am Main 1979.

13 Vgl. Engin-Deniz, Egon: Vergleich des Utilitarismus mit der Theorie der Gerechtigkeit von John Rawls, Wien 1991.

14 Rawls 1979: S. 19.

15 Vgl. Ebd.: S. 19.

16 Höffe, Otfried: Einführung in Rawls‘ Theorie der Gerechtigkeit, in: Ders. (Hrsg): John Rawls. Eine Theorie der Gerechtigkeit, Berlin 22006, S. 8.

17 Vgl. Ebd.: S.8.

18 Vgl. Rawls 1979: S. 11.

19 Rawls 1979: S. 150.

20 Ebd.: S. 26-27.

21 Vgl. Maffettone 2010: S. 38.

22 Vgl. Weinberger, Ota: Begründung oder Illusion. Erkenntnistheoretische Gedanken zu John Rawls‘ Theorie der Gerechtigkeit, in: Zeitschrift für philosophische Studien Nr. 31/1977, S. 239.

23 Vgl. Rawls 1979: S. 34-35.

24 Weinberger 1977: S. 241.

25 Vgl. Rawls 1979: S. 36.

26 Rawls 1979: S.160.

27 Vgl. Ebd.: S.160

28 Vgl. Ebd.: S. 168-169.

29 Vgl. Koller, Peter: Die Grundsätze der Gerechtigkeit, in: Höffe, Otfried (Hrsg.): John Rawls. Eine Theorie der Gerechtigkeit, Berlin 22006, S. 48.

30 Rawls 1979: S. 83.

31 Vgl. Kersting 2004: S. 71.

32 Vgl. Ebd.: S. 70.

33 Rawls 1979: S. 81.

34 Vgl. Ebd.: S. 61.

35 Ebd.: S. 62.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten

Details

Titel
Das Gerechte und das Gute. Differenzierung beider Begriffe bei John Rawls und Abgrenzung zur utilitaristischen Theorie
Hochschule
Universität Regensburg
Veranstaltung
Grundkurs "Einführung in die Politische Philosophie: Aristoteles - Hobbes - Rawls"
Note
1,0
Autor
Jahr
2017
Seiten
19
Katalognummer
V365274
ISBN (eBook)
9783668446489
ISBN (Buch)
9783668446496
Dateigröße
509 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Das Gerechte, Das Gute, John Rawls, Utilitarismus, Gerechtigkeit
Arbeit zitieren
Martina Mühlbauer (Autor), 2017, Das Gerechte und das Gute. Differenzierung beider Begriffe bei John Rawls und Abgrenzung zur utilitaristischen Theorie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/365274

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Das Gerechte und das Gute. Differenzierung beider Begriffe bei John Rawls und Abgrenzung zur utilitaristischen Theorie


Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden