Steuerliche Vorteile für Finanzierungsgesellschaften in Irland


Bachelorarbeit, 2015

49 Seiten, Note: 2,7


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

1. Einleitung
1.1. Aufbau und Gang der Untersuchung
1.2. Entwicklung Irlands zur Steueroase

2. Steuersystem in Irland
2.1. Grundlagen zum irischen Steuersystem
2.2. Ziel des irischen Steuersystems
2.3. Hauptsteuerarten
2.3.1. Körperschaftsteuer
2.3.1.1. Bemessungsgrundlage
2.3.1.2. Steuertarif
2.3.2. Sonstige Steuerarten
2.4. Steuervergünstigungen
2.4.1. Forschung und Entwicklung
2.4.2. Geistiges Eigentum
2.4.3. Verlustverrechnung auf Konzernebene
2.5. Vergleich Irland Deutschland

3. Doppelbesteuerungsabkommen
3.1. Grundlagen und Begriffsbestimmungen
3.2. Die Irische DBA-Poltik
3.3. DBA Deutschland-Irland

4. Finanzierungsgesellschaften in Irland
4.1. Anforderungen
4.2. Vorteile
4.3. Nachteile

5. Möglichkeiten zur Gestaltung der Konzernstrukturen im Hinblick auf die Steuerlast

6. Zusammenfassung und Implikationen
6.1. Implikationen für die international agierenden Unternehmen
6.2. Kritische Betrachtung der Finanzierungsgesellschaften in Irland
6.3. Fazit

Anhang

Literaturverzeichnis

Rechtsquellenverzeichnis

Rechtssprechungsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungsverzeichnis

Abb. 1: Körperschaftsteuer im europäischen Vergleich (angegeben sind die Höchstsätze)

Abb. 2: Searching for Google‘s Money

Tabellenverzeichnis

Tab. 1: Übersicht über die Fälle im irischen Steuerrecht

Tab. 2: Übersicht der Steuersätze nach Anwendungsgebiet

Tab. 3: Vergleich der Steuerarten in Irland und Deutschland

Tab. 4: Vergleich der Steuerbelastung in Deutschland und Irland

1. Einleitung

Wer Steuern sparen will, muss seinen Blick nicht nach Panama, auf die Bahamas oder die Fidschi-Inseln richten; es reicht nach Europa zu schauen. Irland bietet sich als Standort für Finanzierungsgesellschaften zur legalen Steueroptimierung an. Dies haben auch viele multinationale Konzerne erkannt. Google, Apple, Facebook, Ebay und viele andere Großkonzerne nutzen ein Steuermodell bei dem Irland eine entscheidende Rolle spielt. Irlands Kern seiner Geschäftsstrategie sind niedrige Unternehmenssteuersätze, welche ein einfaches Mittel sind, um einen Standort schnell attraktiv zu machen. So sehr die Konzerne Irlands Steuerpolitik begrüßen, so umstritten ist diese Politik innerhalb der EU. Andere EU-Staaten werfen Irland immer wieder Steuerdumping vor. So werden immer häufiger einheitliche Steuersätze und eine Harmonisierung der Steuerpolitik aller EU-Staaten gefordert. Aufgrund des in der EU geltenden Einstimmigkeitsprinzips im Bereich der Steuern stehen diese Forderungen auf verlorenem Posten. Doch wie hat Irland diesen Sprung vom „Sick Man“ zum „keltischen Tiger“ geschafft und wie nutzen Konzerne diese legale Steueroase in der EU? Diese Fragen sind Gegenstand der vorliegenden Arbeit.

1.1. Aufbau und Gang der Untersuchung

In der vorliegenden Arbeit wird Irland als Unternehmensstandort untersucht und dessen Steuerpolitik betrachtet. Neben den Grundlagen und den Zielen des irischen Steuersystems werden die Hauptsteuerarten betrachtet. Der Fokus wird auf die Körperschaftsteuer gelegt. Nicht nur Irlands Unternehmenssteuersätze, sondern auch die Steuervergünstigungen machen die Attraktivität Irlands für Konzerne aus, welche näher erläutert werden. Abschließen wird das zweite Kapitel mit einem steuerlichen Vergleich zwischen Irland und Deutschland. Die zahlreichen Doppelbesteuerungsabkommen (DBA), die Irland abgeschlossen hat, machen das Land für Unternehmen verlockend. Nachdem die Grundlagen und Begriffe erklärt wurden, wird die irische DBA-Politik näher dargestellt. Als letzter Punkt des dritten Kapitels wird das DBA zwischen Deutschland und Irland betrachtet. Das vierte Kapitel stellt die Finanzierungsgesellschaften in den Mittelpunkt. Es werden die Anforderungen für Finanzierungsgesellschaften aus der irischen und europäischen Perspektive genannt. Danach werden die Vorteile und Nachteile von Finanzierungsgesellschaften in Irland diskutiert. Im fünften Kapitel werden die Möglichkeiten zur Reduzierung der Steuerlast der Konzerne erläutert. Dabei wird auf die Strategie Double Irish with a Dutch Sandwich eingegangen. Das sechste Kapitel fasst die Erkenntnisse der Arbeit zusammen und zeigt Implikationen für Unternehmen auf. Des Weiteren wird eine kritische Betrachtung der Finanzierungsgesellschaften in Irland vorgenommen. Abschließen wird diese Arbeit mit einem Fazit.

1.2. Entwicklung Irlands zur Steueroase

Irlands wirtschaftliche Situation in den 30er bis 80er Jahren kann als problematisch beschrieben werden. Das Land wurde oft als Sick Man bezeichnet. Die Frage stellt sich, wie es Irland schaffte den Wandel von einem Sick Man zu einem keltischen Tiger zu vollbringen. Die irische Wirtschaft war lange Zeit geprägt von mangelnden Perspektiven, Arbeitslosigkeit und starken Abwanderungstendenzen. Aus dem einstigen Agrarstaat sollte ein industrielles Land werden. Irland erkannte, dass die Landwirtschaft langfristig keine Wachstumsperspektiven darstellte.

1973 erfolgte der erste Meilenstein in Irlands Wachstumsgeschichte. Es erfolgte der Beitritt zur Europäischen Gemeinschaft (EG). Dieser Beitritt zog langfristige Folgen für die Entwicklung des Landes mit sich. Im Wettbewerb mit niedrigen Steuerländern verfolgte Irland das Ziel das Land als knowledge hub zu etablieren. Um dieses Ziel zu erreichen, förderte Irland die Hightech-Branche um gegenüber anderen Standorten konkurrenzfähig zu bleiben. Das Land sollte zu einem führenden Standort für die weltweite Lieferung von informations- und kommunikationsbasierten Services werden und der Markt für technologieintensive Güter und Dienstleistungen sein.

Irland hatte bis zu diesem Zeitpunkt eine Körperschaftssteuer von 0%. Diese musste jedoch auf 10% angehoben werden, aufgrund von EG Forderungen. Die Zahl der multinationalen Unternehmen welche sich in Irland ansiedelten ließ nach und Irlands Arbeitslosigkeit stieg an. Erst in den 90er Jahren gelang Irland der wirtschaftliche Aufschwung. Die Ansiedlung zahlreicher Unternehmen im Hochtechnologie-Bereich trug zweifelsohne zu dem Wachstum Irlands bei. Ein Indikator für den wirtschaftlichen Erfolg des Landes, stellt die gesunkene Immigrationsquote von 1,6% dar. So verfügte Irland über eine hohe Anzahl gut ausgebildeter Fachkräfte und Spezialisten. 1992 hatte Irland die höchste Wachstumsrate aller Organisation for Economic Co-operation and Development (OECD) Länder erreicht und erhielt den Ruf des keltischen Tigers. Aus einem der ärmsten Länder in Europa ist ein prosperierendes Land geworden. 2010 gehörte Irland zu den wirtschaftlich am stärksten globalisierten Ländern der Welt. Mehr als 1.000 internationale Unternehmen haben sich in Irland angesiedelt. Durch eine Kombination aus einem der niedrigsten Körperschaftsteuersätze der Welt, strukturierte und steuerliche Erleichterungen im Bereich der Forschung und Entwicklung und gut ausgebildete Fachkräfte schaffte Irland den Wandel.

2. Steuersystem in Irland

Irland verfügt über eines der attraktivsten Steuersysteme der Welt für Unternehmen.[1] Irland galt jedoch nicht immer als der attraktive Standort, den das Land heute darstellt.[2] Mit Hilfe einer Kombination aus verschiedenen Instrumenten versuchte Irland wieder wirtschaftlich interessant für Unternehmen zu werden. Zu diesen Instrumenten zählen unter anderem Steuersätze, Befreiungen und Freibeträge. Ziel der irischen Regierung war es, ein möglichst positives Klima für multinationale Unternehmen zu schaffen. Die niedrigen Steuersätze für Unternehmen waren jedoch nur möglich, da Irland nur wenige Einnahmen aus den Unternehmenssteuern erzielte. Durch die drastische Senkung der Steuer fielen nur wenige Einnahmen weg und neue Einnahmen konnten generiert werden.[3] Der Standortvorteil von Irland ist vor dem Hintergrund der zahlreichen DBA sogar noch größer. Viele multinationale Unternehmen verlagern ihren Hauptsitz nach Irland, um einen besseren Zugang zum europäischen Markt zu erhalten.[4]

Häufig wird jedoch außer Acht gelassen, dass Irland im europäischen Vergleich und im Hinblick auf die niedrigen Unternehmenssteuern eine relativ hohe Einkommensteuer hat.[5] Aus diesem Grund werden im Folgenden die Grundlagen des irischen Steuersystems erläutert und die Hauptsteuerarten erklärt. Um einen umfassenden Einblick in das irische Steuersystem zu gewähren, werden die Körperschaftsteuer und die Steuervergünstigungen vorgestellt.

2.1. Grundlagen zum irischen Steuersystem

Das irische Steuersystem basiert, wie auch in Deutschland, auf Gesetzen. Zu den wichtigsten Steuergesetzen zählen in Irland das Steuerkonsolidierungsgesetz TCA (Taxes Consolidation Act), das Umsatzsteuergesetz (Value Added Tax Act) sowie das Schenkung- und Erbschaftsteuergesetz (Capital Acquisitions Tax Act). Im Steuerkonsolidierungsgesetz wurden die Körperschaftsteuer (Corporation Tax), die Einkommensteuer (Income Tax) und die Veräußerungsgewinnsteuer (Capital Gains Tax) miteinander verbunden und neu durchstrukturiert. Die Gesetze können in Form von Finance Acts ergänzt und geändert werden.[6] Im Mittelpunkt des irischen Steuersystems stehen neben der Körperschaftsteuer von 12,5% die für die meisten Geschäftstätigkeit gilt, zahlreiche DBA und Steuerbefreiungen.[7]

2.2. Ziel des irischen Steuersystems

Irland verfolgt eine Steuerpolitik, welche die Attraktivität gegenüber Unternehmen stets gewährleisten soll.[8] Die Unternehmensbesteuerung, die als eine der attraktivsten weltweit angesehen werden kann, stellt einen Schlüssel zum wirtschaftlichen Erfolg des Landes dar.[9] Im Jahre 2008 wurde dazu eine eigene Commission on Taxation gegründet mit der Aufgabe, Effizienz und Angemessenheit des irischen Steuersystems weiterhin sicherzustellen.[10] Ein explizites Ziel, welches die Commission on Taxation formuliert, ist die Beibehaltung des Steuersatzes von 12,5%. Daneben soll die Steuerbelastung insgesamt gering gehalten werden und die Fairness des Steuersystems kontinuierlich verbessert werden.[11]

Dies lässt erkennen, dass in Irland die Unternehmensbesteuerung primär dazu genutzt wird um die wirtschaftliche Entwicklung zu fördern und weniger als Budgetfinanzierung, wie es beispielsweise in Deutschland und Frankreich der Fall ist.[12] Irland vertritt die Sicht, dass niedrige Steuersätze auf breiter Basis besser sind als höhere Sätze in einem begrenzten Rahmen. Laut der Commission on Taxation können dadurch mehrere Quellen zur Besteuerung herangezogen werden und somit die ökonomischen Aktivitäten unterstützen. Daraus folgt, dass die Beschäftigung aufrecht erhalten, sowie weiter ausgebaut werden kann, um Unternehmen zu fördern und die Ansiedlung in Irland zu begünstigen.[13]

2.3. Hauptsteuerarten

Zu den wichtigsten direkten Steuerarten in Irland zählen neben der Einkommensteuer und der Körperschaftssteuer auch die Steuer auf Veräußerungsgewinne im privaten und im betrieblichen Bereich, sowie die Erbschafts- und Schenkungsteuer.[14] Eine der deutschen Gewerbesteuer entsprechende Steuer gibt es in Irland nicht.[15] Im Folgenden soll näher auf die Körperschaftsteuer eingegangen werden, da diese für die Thematik besonders relevant ist.

2.3.1. Körperschaftsteuer

Die Körperschaftsteuer stellt eine der bedeutsamsten Steuerarten für Irland dar. So zählt der Körperschaftsteuertarif Irlands zu einem der attraktivsten der Welt für Unternehmen. Aus diesem Grund haben viele multinationale Unternehmen ihren europäischen Standort in Irland aufgebaut.[16] Jedoch ist es gefährlich, sich von einem niedrigen Steuersatz blenden zu lassen. Eine hohe Bemessungsgrundlage kann auch bei einem niedrigen Steuertarif zu einer hohen Steuerschuld führen.[17] Folglich wird deutlich, dass der Steuersatz oftmals nicht als guter Indikator für die zu zahlende Steuer dient. Wichtig ist auch, worauf sich der Steuertarif bezieht. In den folgenden zwei Kapiteln werden die Bemessungsgrundlage und der Steuertarif Irlands erläutert.

2.3.1.1. Bemessungsgrundlage

Die Bemessungsgrundlage dient zur Berechnung der Steuerlast. Der jeweilige Steuertarif wird auf dieser Grundlage angewendet. Sie stellt somit das zu versteuernde Einkommen dar.[18] Das Welteinkommen eines Unternehmens ist Ausgangspunkt für die Berechnung der Bemessungsgrundlage. Auf dieser Basis können Unternehmen steuerliche Abzüge geltend machen und so die Bemessungsgrundlage und letztlich die zu zahlende Steuer verringern.[19]

Unternehmen, die nicht in Irland ansässig sind aber Betriebsstätten und/ oder Niederlassungen in Irland haben, werden als Non-resident companies bezeichnet. In Irland gegründete Unternehmen werden als resident companies bezeichnet.[20] Unbeschränkt steuerpflichtige Unternehmen haben ihre Geschäftsleitung in Irland (resident companies) und müssen ihr Welteinkommen und ihre Veräußerungsgewinne in Irland versteuern.[21]

Die Körperschaftssteuer wird auf Grundlage eines Systems ermittelt, welches nach der Einkommensquelle geordnet ist.[22] In der folgenden Abbildung werden die für Unternehmen relevanten Fälle dargestellt:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tab. 1: Übersicht über die Fälle im irischen Steuerrecht

Quelle: eigene Darstellung in Anlehnung an IBFD, Ireland – Key Features, 2013, http://online.ibfd.org/kbase/#topic=doc&url=/collections/kf/html/kf_ie.html&WT.z_nav=Navigation&colid=4914, abgerufen am 03.09.2013.

Für jeden Fall gibt es verschiedene Regelungen über den Ansatz und Berechnung der Bemessungsgrundlage in der jeweiligen Kategorie. Darüber hinaus können nicht automatisch Verluste aus der einen Kategorie mit den anderen Kategorien verrechnet werden.[23] Das steuerfreie Einkommen setzt sich aus inländischen Dividenden mit bestimmten Einschränkungen, Erträgen aus kommerziell bewirtschafteten Wäldern in Irland sowie Erträgen aus Patenten zusammen, jedoch nur, wo die Forschungsarbeit am oder vor dem 23.11.2010 in einem EWR-Land durchgeführt wurde.[24]

Zu den abzugsfähigen Aufwendungen zählen Zinsen und Lizenzgebühren.[25] Außerdem sind Aufwendungen abzugsfähig, wenn sie ausschließlich dem Unternehmenszweck dienen und umsatzsteuerlich relevant sind.[26] Investitionen sind nur dann abzugsfähig, wenn diese ausdrücklich von der Regierung erlaubt werden. Die Gesetze zur Steuervermeidung schränken die Abzugsfähigkeit von Zinsen, die zwischen zwei verbundenen Unternehmen gezahlt wurden, ein. Die Steuervermeidungsgesetze gelten auch in Fällen, in denen sich Unternehmen innerhalb einer Gruppe Kredite gewähren, um den Erwerb von Anlagegegenständen zu finanzieren. Nicht abzugsfähig sind auch folgende Aufwendungen: Dividenden, Zinsen auf verspätete Zahlung, Kosten für Unterhaltung sowie Geschenke.[27]

Die Bewertung des Lagerbestandes muss auf einer einheitlichen Grundlage erfolgen; entweder auf den niedrigeren Anschaffungskosten oder dem Marktwert. Die Grundsätze der Buchhaltung sind zu befolgen.[28] Steuerliche Abschreibungen werden für industrielle Gebäude, Maschinen, Fabrikanlagen, Patentrechte und einige Investitionen in die wissenschaftliche Forschung gewährt.[29] Im Anhang 1 befindet sich eine Liste mit den Abschreibungsraten für die wichtigsten Anlagewerte. Kapitel 4 behandelt weitere Steuervergünstigungen. Neben Vergünstigungen für Forschung und Entwicklung (2.4.1), Geistiges Eigentum (2.4.2) und Konzernvergünstigungen (2.4.4.) werden auch die Möglichkeiten der steuerlichen Abschreibungen in Kapitel 2.4.3 weiter ausgeführt.

2.3.1.2. Steuertarif

Bis zum Beitritt zur EG im Jahr 1974 betrug der Körperschaftsteuersatz 0% in Irland. Nach Forderung der EG musste Irland seinen Körperschaftsteuersatz auf 10% erhöhen. Die Körperschaftsteuerbefreiung wurde aufgehoben, da sie innerhalb der EG als diskriminierend gegenüber anderen Mitgliedsstaaten angesehen wurde.[30] Ab dem 01.01.2006 wurde die Körperschaftsteuer auf 12,5% festgesetzt bis zum Jahr 2025.[31] Der Finanzminister Irlands, Michael Noonan, beteuerte zuletzt in einer Rede, dass die Regierung zu 100% hinter dem Körperschaftsteuersatz von 12,5% stehe und diesen auch in Zukunft beibehalten wolle.[32] Abbildung 1 zeigt die Körperschaftsteuersätze im europäischen Vergleich.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1: Körperschaftsteuer im europäischen Vergleich (angegeben sind die Höchstsätze)

Quelle: eigene Darstellung in Anlehnung an Bundesministerium der Finanzen, Die wichtigsten Steuern im internationalen Vergleich, 2012, http://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Monatsberichte/2012/06/Inhalte/Kapitel-3-Analysen/3-3-die-wichtigsten-steuern-im-internationalen-vergleich.html, abgerufen am 05.07.2013.

Anhand dieser Grafik lässt sich erkennen, dass der irländische Körperschaftsteuersatz zu den niedrigsten und daher innovationsfreundlichsten der Europäischen Union (EU) zählt. Weltweit gehört er zu den niedrigsten Onshore (Festland) - Körperschaftsteuersätzen.[33] Ein weiterer Grund für Irlands Attraktivität für ausländische Unternehmen sind die zahlreichen Steuervergünstigungen (siehe Kapitel 2.4).

Die Körperschaftsteuer ist das Pendant zur Einkommensteuer, allerdings für juristische Personen und wird auf das Einkommen und die Veräußerungsgewinne von Unternehmen erhoben.[34] Beschränkt steuerpflichtige Unternehmen, die non-resident companies, unterliegen mit ihren in Irland erwirtschafteten gewerblichen Einkünften der irischen Körperschaftsteuer.[35]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tab. 2: Übersicht der Steuersätze nach Anwendungsgebiet

Quelle: Eigene Darstellung

Der Körperschaftsteuersatz von 12,5% wird jedoch nicht pauschal auf alle Geschäftstätigkeiten erhoben, wie in Tabelle 2 zu sehen ist. Der Steuersatz von 12,5% wird für aktive Gewerbebetriebe angewendet. Aktive Gewerbebetriebe können definiert werden als alle Kapitalgesellschaften, welche selbst Werte und Produkte erzeugen. Weiterhin unterliegen Dividenden von bestimmten ausländischen Handelsgesellschaften dem Steuersatz von 12,5%.[36] Passive Einkünfte, bestimmte Grundstücksgeschäfte (Mieterträge) und die Ausbeutung von Öl-, Gas- und Mineralienvorkommen unterliegen einem Steuersatz von 25%. Die genaue Zuordnung von aktiven und passiven Einkünften wird im Badges of Trade geregelt.[37] Der höchste Steuersatz, nämlich 33%, wird auf Veräußerungsgewinne von Grundstücken erhoben.[38] Fast alle multinationalen Unternehmensaktivitäten unterliegen dem niedrigen Steuersatz von 12,5%.[39]

2.3.2. Sonstige Steuerarten

Zusätzlich zu der Körperschaftsteuer gibt es noch die Einkommensteuer, die Steuer auf Veräußerungsgewinne, die Erbschafts- und Schenkungsteuer, die Vermögensteuer, die Grundsteuer, die Umsatzsteuer sowie die Gewerbesteuer. Im Folgenden sollen jedoch nur die Einkommensteuer, die Steuer auf Veräußerungsgewinne und die Erbschafts- und Schenkungsteuer näher erläutert werden.

Die Einkommensteuer wird auf die erwirtschafteten Erträge und Gewinne von natürlichen Personen erhoben und ist eine Jahressteuer.[40] Steuerpflichtig sind Personen, die ihren Wohnsitz und ihren gewöhnlichen Aufenthalt in Irland haben.[41] Je nachdem wie das Vermögen veranlagt wird, gibt es verschieden hohe Steuersätze. Es kann zwischen einem Regelsteuersatz und einem erhöhten Steuersatz unterschieden werden.[42] Bei einem Einkommen bis 32.800 Euro beträgt der Regelsteuersatz 20%.[43] Jegliches Einkommen, das darüber hinaus erwirtschaftet wird, wird mit 41% besteuert.[44] Bei einer Zusammenveranlagung von Ehepartnern wird das Einkommen bis 41.800 Euro mit 20% und das Einkommen, welches darüber hinausgeht, mit 41% besteuert.[45] Die Einkommensteuer in Irland ist im europäischen Vergleich relativ hoch (siehe Anhang 2).

Erworbene Veräußerungsgewinne aus der Veräußerung von Vermögensgegenständen unterliegen der Körperschaftsteuer. Da keine gesonderte Steuer für Veräußerungsgewinne erhoben wird, diese jedoch einem Steuersatz unterliegen, muss der auf die Kapitalerträge entfallende Anteil errechnet und auf den entsprechenden Körperschaftsteuersatz umgerechnet werden.[46] Die Berechnung der Veräußerungsgewinne wird anhand der Einnahmen aus der Veräußerung mit den Erwerbskosten verglichen.[47] Die Steuer auf Veräußerungsgewinne ist ebenso wie die Einkommensteuer und die Körperschaftsteuer eine direkte Steuer.[48]

Die Erbschaft- und Schenkungsteuer wird in den Capital Acquisitions Taxes Consolidation Act (CAT) geregelt. Der Steuersatz für den Erwerber oder Erben beträgt 30%.[49] Vor Anwendung des Tarifes ist ein Freibetrag abzuziehen, der sich nach dem Verwandtschaftsgrad richtet und jährlich angepasst wird. Erbanfälle und Schenkungen unter Ehegatten sind steuerfrei.[50] Das CAT ist dann anwendbar, wenn der Erwerber oder Erbe in Irland ansässig ist oder das zu übertragene Grundeigentum sich in Irland befindet. Des Weiteren gehören auch Aktien dazu, die außerhalb Irlands ansässig sind, jedoch ihren Wert aus in Irland befindlichem Eigentum erlangen. Von der Steuer befreit sind unter anderem Erbschaften und Schenkungen unter Ehegatten, 3.000 € innerhalb eines Kalenderjahres pro Schenker sowie Erbschaften von Eltern gegenüber ihrem Kind (unter besonderen Voraussetzungen).[51] Ein Doppelbesteuerungsabkommen bezüglich der Erbschaftsteuer hat Irland mit den angelsächsischen Ländern USA und Großbritannien.[52]

2.4. Steuervergünstigungen

Mit Hilfe einer hochmodernen Kombination aus Steuersätzen und Steuerbefreiungen versucht Irland, wie auch alle anderen EU-Mitgliedsstaaten, die Attraktivität des Standortes sicherzustellen. Irland bietet darüber hinaus besondere Vergünstigungen für Finanzdienstleistungszentren. Damit Unternehmen Vergünstigungen seitens der Regierung erhalten, müssen sie ihre Förderwürdigkeit durch das irische Finanzministerium anerkennen lassen.[53]

Im Folgenden werden die Vergünstigungen in den Bereichen Forschung und Entwicklung (F&E), Geistiges Eigentum (Intellectual Property), steuerliche Abschreibungen und Konzernvergünstigungen erläutert. Diese Steuervergünstigungen sind ein Alleinstellungsmerkmal von Irland und sind beispielswiese in Deutschland nicht anwendbar.

2.4.1. Forschung und Entwicklung

Seit 2004 gewährt Irland für bestimmte Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen Steuergutschriften in Höhe von 25%.[54] Diese Regelung wurde 2007 erweitert. Wenn Forschungen an Dritte vergeben wurden, können die Forschungsausgaben in Höhe von 10% als Steuergutschrift geltend gemacht werden.[55] Darüber hinaus können auch die Ausgaben für einen Auftrag, der an europäische Universitäten vergeben wurde, mit 5% geltend gemacht werden. Die Steuergutschrift mindert die Bemessungsgrundlage und somit die Körperschaftsteuerschuld eines Unternehmens. Daneben gewährt Irland einen 12,5 prozentigen Steuerabzug auf Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen.[56]

Die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten müssen jedoch zwei Anforderungen erfüllen, damit sie abzugsfähig sind. Zum einen müssen die Aktivitäten einen wissenschaftlichen oder technologischen Fortschritt herbeiführen und zum anderen müssen sie wissenschaftliche oder technologische Fragestellungen lösen.[57] Des Weiteren sind nur Ausgaben in den Bereichen der Naturwissenschaften, des Technologie- und Ingenieurwesens, der Medizin und der Land- und Forstwirtschaft steuerlich begünstigt.[58]

Neben der Befreiung für Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen sieht Irland auch eine Befreiung der Erträge aus Patenten vor. Diese Erträge sind nicht nur von der Steuer befreit, sondern auch die Dividenden, welche aus diesen Erträgen ausgeschüttet wurden, sind beim Aktionär steuerfrei. Hierbei sind die verschiedenen Höchstbeträge für natürliche Personen zu beachten. Da die Regelung besteht, dass diese Patente aus Forschungen resultieren müssen, die in Irland getätigt wurden, musste aufgrund eines Verstoßes gegen die Niederlassungsfreiheit diese Regelung 2008 aufgehoben werden. Irland hat die Steuerbefreiung nun auf im europäischen Wirtschaftsraum entwickelte Patente ausgeweitet.[59]

2.4.2. Geistiges Eigentum

Irland hat im Jahr 2009 Steuervergünstigungen für den Erwerb von immateriellen Vermögenswerten eingeführt. Die Vergünstigung erfolgt in Form einer steuerlichen Abschreibung der Aufwendungen, welche beim Kauf der Vermögenswerte entstanden sind.[60] Die Abschreibungen können in einem Zeitraum von 15 Jahren oder in Übereinstimmung mit den Abschreibungssätzen der Buchhaltung durchgeführt werden. Zusätzlich werden Lizenzzahlung-en aus Irland an Länder mit und ohne DBA von der irischen Quellensteuer befreit. Die Steuervergünstigungen können für folgende Rechte geltend gemacht werden:

- Urheberrecht
- Patente
- Muster
- Sorten
- Handelsnamen[61]

2.4.3. Verlustverrechnung auf Konzernebene

Irland bietet Gesellschaften innerhalb eines Konzerns die Möglichkeit zur Verlustverrechnung an.[62] Beispielsweise kann Gesellschaft A innerhalb eines Konzerns ihre Verluste auf die Gesellschaft B übertragen, sodass Gesellschaft B diese Verluste mit den eigenen Gewinnen verrechnen kann. Jedoch können nur solche Verluste übertragen werden, welche in Irland der Körperschaftssteuer unterliegen. Folglich zählen Verluste aus Anlageverkäufen nicht dazu.[63] Ein Verlustvortrag ist nicht zeitlich begrenzt, es können die Verluste jedoch nur mit Gewinnen aus dem gleichen Geschäftsbetrieb verrechnet werden. Ein Verlustvortrag ist nicht möglich, wenn ein Gesellschafterwechsel vorliegt. Der Zeitraum, in welchem ein Verlustrücktrag möglich ist, richtet sich danach, mit was die Verluste verrechnet werden. Verluste, welche mit einem Einkommen aus demselben Geschäftsbetrieb verrechnet werden oder mit passiven Einkünften, beispielsweise Miet- und Zinserträge, können mit dem letzten Kalenderjahr verrechnet werden. Ein Verlustrücktrag in einem Zeitraum von drei Jahren ist nur möglich für Verluste, die im Jahr der Betriebsaufgabe entstehen und mit Einkommen aus demselben Geschäftsbetrieb verrechnet werden.[64]

Als Voraussetzung der Verlustverrechnung innerhalb eines Konzerns sind die jeweiligen Gesellschaften verpflichtet als Mitglieder des Konzerns vom irischen Steuersystem angesehen zu werden. Dazu müssen die Gesellschaften drei Vorgaben erfüllen. Zum einen benötigen beide Unternehmen ihren Sitz innerhalb der EU. Außerdem muss die Muttergesellschaft mindestens zu 75% an dem Tochterunternehmen beteiligt sein. Drittens sind beide Unternehmen zu 75% Tochtergesellschaften eines dritten Unternehmens, welches seinen Sitz in Irland oder einem EU-Mitgliedsstaat hat.[65]

2.5. Vergleich Irland Deutschland

Im Folgenden werden die Steuerarten in Deutschland und Irland miteinander verglichen. Ein Fokus wird dabei auf die Körperschaftsteuer gelegt. Beide Länder orientieren sich bei der Einkommensermittlung im Rahmen der Körperschaftsteuer an den Bestimmungen des jeweiligen Einkommensteuerrechts. In Deutschland wird das Steuerbilanzergebnis um einige bestimmte Positionen erhöht beziehungsweise gemindert. Hinzurechnungen sind beispielsweise nach § 10 Nr. 2 KStG nicht abziehbare Aufwendungen, Spenden § 9 (1) Nr. 2 KStG sowie die Hälfte der Aufsichtsratvergütungen § 10 Nr. 4 KStG.[66] In Irland gelten spezielle Bestimmungen, die für Gesellschaften steuerlich vorteilhaft sind. Diese wurden in Kap. 2.3.1.1 und 2.4 erläutert und sind im Taxes Consolidation Act geregelt.[67]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tab. 3: Vergleich der Steuerarten in Irland und Deutschland

Quelle: eigene Darstellung

In Deutschland unterliegen Kapitalgesellschaften der Körperschaftsteuer. Diese Steuer beträgt 15% (§ 23 (1) KStG) und ist somit gering höher als in Irland. Jedoch kommen in Deutschland noch der Solidaritätszuschlag in Höhe von 5,5% und die Gewerbesteuer von ca. 14% auf die Körperschaftsteuer hinzu. Folglich wird der Unternehmensgewinn mit ca. 30% besteuert. Damit liegt er im europäischen Vergleich im oberen Mittelfeld und ist deutlich höher als die irische Körperschaftsteuer.[68] Die Körperschaftsteuer von Irland beträgt 12,5% (Sec. 21 (1) TCA) (siehe Kap. 2.3.1.2).

Die historischen Abschaffungs- beziehungsweise Herstellkosten bilden in Deutschland und Irland die Grundlage für die Abschreibung. Die unterschiedliche Nutzungsdauer der jeweiligen Wirtschaftsgüter und die daraus folgenden Abschreibungssätze, haben bedeutende Auswirkungen auf den Zeitpunkt und die Höhe der Aufwandsverrechnung. In Deutschland können bewegliche Wirtschaftsgüter aus dem Anlagevermögen entweder nach § 7 (1) S. 2 EStG linear auf die Nutzungsdauer verteilt oder gemäß § 7 (2) S. 3 EStG degressiv in fallenden Jahresbeträgen auf den Restwert des Wirtschaftsgutes erhoben werden. In Irland wird unter bestimmten Umständen ein Abschreibungsfreibetrag für industriell genutzt Gebäude berücksichtigt. Dieser beträgt, wenn eine Beteiligung an dem Gebäude besteht, nach Sec. 272 (3a, ii) TCA jährlich 4% der getätigten Investitionen.

In Deutschland belaufen sich die Abschreibungssätze für Gebäude die zum Betriebsvermögen gehören nach $ 7 (4)S. 1 EStG auf jährlich 3% der Anschaffungs- oder Herstellkosten. Bezüglich der steuerlichen Betrachtung des Firmenwertes ist zu erkennen, dass im Gegensatz zu Deutschland in Irland eine Abschreibung des Geschäfts- und Firmenwertes nicht zulässig ist.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abschließend kann festgehalten werden, dass bezüglich der beweglichen Wirtschaftsgüter, die Abschreibungsfreibeträge in Irland vergleichsweise zu Deutschland ungünstig sind. Hinsichtlich der steuerlichen Behandlung des Geschäfts- und Firmenwerts ist Deutschland für Kapitalgesellschaften vorteilhafter, da eine Abschreibung in Irland nicht möglich ist.

Tab. 4: Vergleich der Steuerbelastung in Deutschland und Irland

Quelle: eigene Darstellung

[...]


[1] Vgl. Klix, Volkswirtschaft Irland, 2010, S. 32 f.

[2] Vgl. Dierecke Weltatlas, Shannon (Irland) – regionaler Wachstumspol, 2007, S. 89.

[3] Vgl . O.V. (a), Irland als Wirtschaftsstandort, 2012, http://webcache.googleusercontent.com/se arch?q=cache:ACPtGk4CdR8J:www.idaireland.de/news-media/publications/library-publications/external- publications/Irland%2520als%2520Wirtschaftsstandort.pdf+&cd=1&hl=de&ct=clnk&gl=de&client=firefox-a, abgerufen am 15.07.2013.

[4] Vgl. Scheffold/ Gliwitzky/ Wilgers, Irland- eine Informationssammlung für Studium und Praktikum, 2001, S. 16.

[5] Vgl. Bundesministerium der Finanzen, Die wichtigsten Steuern im internationalen Vergleich, 2012, http://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Monatsberichte/2012/06/Inhalte/Kapitel-3-Analysen/3- 3-die-wichtigsten-steuern-im-internationalen-vergleich.html, abgerufen am 05.07.2013.

[6] Vgl. Bruton (a), Praxis Internationale Steuerberatung 2001, S. 294.

[7] Vgl. Klix, Volkswirtschaft Irland, 2010, S. 33.

[8] Vgl. Esterházy, Trotz Überschuldung- Warum Irlands Steuerprivileg bleibt, 2010, http://www.wiwo.de/poli tik/ausland/trotz-ueberschuldung-warum-irlands-steuerprivileg-bleibt/5144626.html, abgerufen am 03.07.2013.

[9] Vgl. Jilke, Unternehmensbesteuerung im Europäischen Binnenmarkt, 2012, S. 167.

[10] Vgl. O.V. (b), Commission on taxation, http://www.commissionontaxation.ie/, abgerufen am 19.07.2013

[11] Vgl. Jilke, Unternehmensbesteuerung im Europäischen Binnenmarkt, 2012, S. 167.

[12] Vgl. Jilke, Unternehmensbesteuerung im Europäischen Binnenmarkt, 2012, S. 167.

[13] Vgl. O.V. (c), Commission on taxation Report 2009, http://www.commissionontaxation.ie/downloads/Commis

sion%20on%20Taxation%20Report%202009.pdf, abgerufen am 19.07.2013

[14] Vgl. Bruton (a), Praxis Internationale Steuerberatung 2001, S. 294.

[15] Vgl. Mennel, Steuern in Europa, Amerika und Asien, 1980, S. 45.

[16] Vgl. Klix, Volkswirtschaft Irland, 2010, S. 38.

[17] Vgl. Kostal/ Leibrecht/ Pasterniak, Organisation und Funktionen des Staates im Wandel, 2008, S. 70.

[18] Vgl. IBFD, Ireland – Key Features, 2013, http://online.ibfd.org/kbase/#topic=doc&url=/collec tions/kf/html/kf_ie.html&WT.z_nav=Navigation&colid=4914, abgerufen am 03.09.2013.

[19] Vgl. Bauer, Steuerwettbewerb in der EU, 2011, S. 274.

[20] Vgl. Klix, Volkswirtschaft Irland, 2010, S. 33.

[21] Vgl. Mennel, Steuern in Europa, Amerika und Asien, 1980, S. 35.

[22] Vgl. Cunniffe/ Drenckhan, Internationales Steuerrecht 2004, 334, S. 337.

[23] Vgl. IBFD, Ireland – Key Features, 2013, http://online.ibfd.org/kbase/#topic=doc&url=/collec tions/kf/html/kf_ie.html&WT.z_nav=Navigation&colid=4914, abgerufen am 03.09.2013.

[24] Vgl. IBFD, Ireland – Key Features, 2013, http://online.ibfd.org/kbase/#topic=doc&url=/collec tions/kf/html/kf_ie.html&WT.z_nav=Navigation&colid=4914, abgerufen am 03.09.2013.

[25] Vgl. Bauer, Steuerwettbewerb in der EU, 2011, S. 274.

[26] Vgl . O.V. (d), Allowable Expenses, http://www.revenue.ie/en/business/running/allowable-expenses.html, abgerufen am 23.06.2013.

[27] Vgl. IBFD, Ireland – Key Features, 2013, http://online.ibfd.org/kbase/#topic=doc&url=/collec tions/kf/html/kf_ie.html&WT.z_nav=Navigation&colid=4914, abgerufen am 03.09.2013.

[28] Vgl. IBFD, Ireland – Key Features, 2013, http://online.ibfd.org/kbase/#topic=doc&url=/collec tions/kf/html/kf_ie.html&WT.z_nav=Navigation&colid=4914, abgerufen am 03.09.2013.

[29] Vgl. Bauer, Steuerwettbewerb in der EU, 2011, S. 241.

[30] Vgl. Giegold, Steueroase Irland, o.J. http://www.attac-netzwerk.de/?id=3120 -> Sonder-Factsheet zur Steuer oase Irland von Sven Giegold, abgerufen am 27.08.2013.

[31] Vgl. Merten, Steueroasen, 2010, S. 172.

[32] Vgl. Lynch, Noonan defends 12.5% corporate tax rate, 2013, http://www.irishtimes.com/business/eco nomy/europe/noonan-defends-12-5-corporate-tax-rate-1.1393551, angerufen am 12.08.2013.

[33] Vgl. O.V. (a), Irland als Wirtschaftsstandort, 2012, http://webcache.googleusercontent.com/se arch?q=cache:ACPtGk4CdR8J:www.idaireland.de/news-media/publications/library-publications/external- publications/Irland%2520als%2520Wirtschaftsstandort.pdf+&cd=1&hl=de&ct=clnk&gl=de&client=firefox-a, abgerufen am 15.07.2013.

[34] Vgl. Dinkelbach, Einkommensteuer Körperschaftsteuer, 2006, S. 169.

[35] Vgl. Mennel, Steuern in Europa, Amerika und Asien, 1980, S. 35.

[36] Vgl. Klix, Volkswirtschaft Irland, 2010, S. 33.

[37] Vgl. Merten, Standortverlagerung, 2012, S. 136.

[38] Vgl. Mennel, Steuern in Europa, Amerika und Asien, 1980, S. 8.

[39] Vgl. O.V. (e), Holding gründen: Holdingstandort Irland, o.J., http://www.lowtaxnet.org/holding_gruen den19.htm, abgerufen am 13.08.2013.

[40] Vgl. Dennerlein, Einkommensteuer, o.J., http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Archiv/54037/einkommensteuer- v11.html, abgerufen am 29.08.2013.

[41] Vgl. Bruton (a), Praxis Internationale Steuerberatung 2001, S. 294.

[42] Vgl. Bauer, Steuerwettbewerb in der EU, 2011, S. 233.

[43] Vgl. O.V. (f), Income Tax Summary Ireland 2013, o.J., http://www.taxworld.ie/taxes/it/current/summary, abgerufen am 17.07.2013.

[44] Vgl. Ernst Young, Worldwide personal tax guide 2012-2013, Republic or Ireland, o.J. http://www.ey.com/GL/en/Services/Tax/The-worldwide-personal-tax-guide---XMLQS?pre view&xml=~ec1mages~taxguides~TGE-2012~TGE-IE.xml, abgerufen am 13.07.2013.

[45] Vgl. O.V. (f), Irish Taxation 2013 and 2012, o.J., http://www.finfacts.ie/taxfacts.htm, abgerufen am 08.08.2013.

[46] Vgl. Mennel, Steuern in Europa, Amerika und Asien, 1980, S. 35.

[47] Vgl. Bauer, Steuerwettbewerb in der EU, 2011, S. 244.

[48] Vgl. Förster, Praxis Internationale Steuerberatung 2001, S.127.

[49] Vgl. Mennel, Steuern in Europa, Amerika und Asien, 1980, S. 47.

[50] Vgl. Grehan, Irland, in: Frank, Handbuch Immobilienrecht in Europa, 2004, 445, S. 481.

[51] Vgl. Mennel, Steuern in Europa, Amerika und Asien, 1980, S. 46.

[52] Vgl. Stein, Die Besteuerung deutsch-irischer Erbfälle, 1998, S.165f.

[53] Vgl. Potthof, Finanzierung ausländischer Unternehmenseinheiten, 1998, S. 110.

[54] Vgl. OECD, OCED Economic Surveys IRELAND, 2009, S. 127.

[55] Vgl. Herbold, Steuerliche Anreize für Forschung und Entwicklung im internationalen Vergleich, 2009, S. 128.

[56] Vgl. PWC, Ireland Tax Facts 2013, 2013, http://www.pwc.ie/tax-facts/index.jhtml, S. 7, abgerufen am

22.07.2013.

[57] Vgl . O.V. (h), Revenue Guidelines für Research and Development Tax Credit, 2012, http://webcache.googleu sercontent.com/search?q=cache:rhX3GpaIR6IJ:www.revenue.ie/en/tax/ct/leaflets/research- dev.pdf+&cd=1&hl=de&ct=clnk&gl=de&client=firefox-a, S. 3, abgerufen am 03.08.2013.

[58] Vgl. Martinez-Vazquez / Vaillancourt, Public Policy for Regional Development, 2008, S. 74.

[59] Vgl. William Fry, Investitionen in Irland, o.J., http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:dWZ EFFLcnpcJ:www.williamfry.ie/Libraries/Ezine-Support-Docs/Investitionen-in-Ir land.sflb.ashx+&cd=1&hl=de&ct=clnk&gl=de&client=firefox-a, S. 28, angerufen am 14.08.2013.

[60] Vgl. PWC, Ireland Tax Facts 2013, 2013, http://www.pwc.ie/tax-facts/index.jhtml, S. 9, abgerufen am 22.07.2013.

[61] Vgl. O.V. (a), Irland als Wirtschaftsstandort, 2012, http://webcache.googleusercontent.com/se arch?q=cache:ACPtGk4CdR8J:www.idaireland.de/news-media/publications/library-publications/external- publications/Irland%2520als%2520Wirtschaftsstandort.pdf+&cd=1&hl=de&ct=clnk&gl=de&client=firefox-a, abgerufen am 15.07.2013.

[62] Vgl. Bundesministerium der Finanzen, Die wichtigsten Steuern im internationalen Vergleich, 2012, http://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Monatsberichte/2012/06/Inhalte/Kapitel-3-Analysen/3- 3-die-wichtigsten-steuern-im-internationalen-vergleich.html, abgerufen am 05.07.2013.

[63] Vgl. Bauer, Steuerwettbewerb in der EU, 2011, S. 250.

[64] Vgl. Endres et al., Verlustberücksichtigung über Grenzen hinweg, 2011, S. 65.

[65] Vgl. O.V. (i), Internationale Verlustverrechnung, o.J., http://www.haufe.de/finance/finance-office-professio nal/internationale-verlustverrechnung-verlustberuecksichtigu-12-irland_idesk_PI11525_HI2869810.html, an gerufen am 26.08.2013.

[66] Vgl. Bauer, Steuerwettbewerb in der EU, 2011, S. 274.

[67] Vgl. Bauer, Steuerwettbewerb in der EU, 2011, S. 271ff.

[68] Vgl. Schäfers/ Theurer, Irland- Steuern hochumstritten, 2010, http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/irland-steu ern-hochumstritten-11066832.html, abgerufen am 07.08.2013.

Ende der Leseprobe aus 49 Seiten

Details

Titel
Steuerliche Vorteile für Finanzierungsgesellschaften in Irland
Hochschule
Otto-Friedrich-Universität Bamberg
Note
2,7
Autor
Jahr
2015
Seiten
49
Katalognummer
V365403
ISBN (eBook)
9783668447615
ISBN (Buch)
9783668447622
Dateigröße
731 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
steuerliche, vorteile, finanzierungsgesellschaften, irland
Arbeit zitieren
Dimitri Libenson (Autor), 2015, Steuerliche Vorteile für Finanzierungsgesellschaften in Irland, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/365403

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