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Die Cash-Flow-Statements der DAX-Unternehmen. Eine Untersuchung der Geschäftsjahre 2009-2011

Title: Die Cash-Flow-Statements der DAX-Unternehmen. Eine Untersuchung der Geschäftsjahre 2009-2011

Bachelor Thesis , 2013 , 41 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Liridon Hasani (Author)

Business economics - Investment and Finance
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Summary Excerpt Details

Die Zielsetzung dieser Arbeit ist es, zum einen das CFS aus einem betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkt zu analysieren, um so insbesondere in Bezug auf die Aussagefähigkeit dieser Stromgrößenrechnung Erkenntnisse ziehen zu können. Des Weiteren sollen anhand von drei Kennzahlen, welche aus den Daten des CFS entstammen, die 30 DAX-Unternehmen empirisch analysiert werden. Dabei bezieht sich diese Arbeit auf die Auswertungsergebnisse der Untersuchung von Kaiser / Bierwulf für die Geschäftsjahre 2007 bis 2009. Infolge einer Zeitreihenanalyse sollen daher die wesentlichen Veränderungen aufgezeigt werden.

Um diesem Vorhaben gerecht zu werden, wird im zweiten Kapitel dieser Arbeit der DAX und seine Zusammensetzung vorgestellt. Es wird auch dort ersichtlich, dass mittlerweile alle 30 Unternehmen, die im DAX vertreten sind, ihre Konzernabschlüsse nach den Rechnungslegungsvorschriften des IFRS einschließlich eines Cash-Flow-Statements aufstellen. Das dritte Kapitel dieser Arbeit zeigt die betriebswirtschaftlichen Facetten des CFS sowie die Normierung dieser Rechnung nach IFRS auf. Dieses Kapitel schließt mit der empirischen Auswertung der CFS der DAX-Unternehmen anhand der drei vorgeschlagenen Kennzahlen für eine erweiterte Jahresabschlussanalyse. Zum Schluss werden die wichtigsten Erkenntnisse nochmal zusammengefasst und ein kurzer Ausblick gegeben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der DAX und seine Zusammensetzung

3. Analyse des Cash Flow Statements nach IFRS

3.1 Betriebswirtschaftliche Grundlagen des Cash Flow Statements

3.1.1 Bedeutung der monetären Strom- und Bestandsgrößen

3.1.2 Zweck und Zielsetzung

3.1.3 Aufbau und Gestaltung

3.1.3.1 Abgrenzung und Erläuterung des Finanzmittelfonds

3.1.3.2 Cash Flow aus betrieblicher Tätigkeit

3.1.3.3 Cash Flow aus Investitionstätigkeit

3.1.3.4 Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit

3.1.3.5 Verbleibende Wahlrechte nach IFRS

3.2 Kennzahlengestützte Auswertung der Cash Flow Statements der DAX-Unternehmen

3.2.1 Beurteilung der Abschlussinformationen mit Hilfe finanzieller Kennzahlen

3.2.1.1 Dynamischer Verschuldungsgrad

3.2.1.2 Rückfluss aus langfristigem Vermögen

3.2.1.3 Innenfinanzierung des Investivsaldos

4. Schlussbetrachtung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit besteht in der theoretischen und empirischen Analyse des Cash Flow Statements (CFS) von DAX-Unternehmen. Im Fokus steht dabei die Forschungsfrage, inwieweit das CFS durch seine zahlungsorientierte Betrachtung einen Beitrag zur aussagekräftigen Jahresabschlussanalyse leisten kann und welche Auswirkungen bestehende Wahlrechte bei der Erstellung auf die Vergleichbarkeit der Unternehmen haben.

  • Grundlagen und Informationsgehalt des Cash Flow Statements
  • Analyse der Normierung nach IFRS
  • Untersuchung von Bilanzpolitik im Kontext der Kapitalflussrechnung
  • Empirische Auswertung der DAX-Unternehmen anhand spezifischer Kennzahlen

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Bedeutung der monetären Strom- und Bestandsgrößen

Der betriebliche Leistungsprozess ist eine Kombination von Produktionsfaktoren (Input) mit der Zielsetzung, die gewünschten Güter (Output) herzustellen. Da sich dieser Prozess in der Regel über einen bestimmten Zeitraum vollstreckt, wird dieser in verschiedenen Zeitabschnitten für Zwecke einer Bestandsaufnahme analysiert. Um insbesondere ökonomische Entscheidungen treffen zu können, wird der betriebliche Leistungsprozess anhand betriebswirtschaftlicher Wertgrößen abgebildet. Aus diesem Grund erscheint es als ratsam, zunächst auf die allgemeinen Unterschiede von Strom- und Bestandsgrößen einzugehen, die sich in solch einem Prozess niederschlagen können. Bestandsgrößen beziehen sich auf einen bestimmten Zeitpunkt. Stromgrößen fallen zwar auch an bestimmten Zeitpunkten an, jedoch werden sie zeitraumorientiert erfasst. Der Zusammenhang zwischen diesen beiden Größen besteht darin, dass „negative“ Stromgrößen zu einer Verminderung und „positive“ Stromgrößen zu einer Erhöhung der zugehörigen Bestandsgrößen in einer Periode führen. Strom- und Bestandsgrößen ergänzen somit einander, wie auch in folgender Gleichung gezeigt wird:

Anfangsbestand + Zugänge – Abgänge = Endbestand

In einer marktwirtschaftlichen Ordnung entstehen verschiedene Tauschbeziehungen. Diese Austauschbeziehungen werden in der Regel indirekt über das allgemein akzeptierte Tauschmittel Geld abgewickelt. Aus diesem Grund sind Strom- und Bestandsgrößen, die in der heutigen Betriebswirtschaftslehre mit der Dimension Geldeinheit bewertet werden, von großer Bedeutung. Bezüglich der monetären Bestandsgrößen, haben sich die Begriffe Zahlungsmittel, Finanzvermögen sowie Reinvermögen (Eigenkapital) fest etabliert. Ihre Zusammensetzung unterscheidet sich nicht nur hinsichtlich der betrachteten Ebene im Rechnungswesen, sie beziehen sich auch auf verschiedene Zielgrößen wie Liquidität oder Erfolg, die wir aber im späteren Verlauf dieses Kapitels noch einmal aufgreifen werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet die zunehmende Internationalisierung der Rechnungslegung und die rechtliche Verpflichtung zur Erstellung einer Kapitalflussrechnung (KFR) für kapitalmarktorientierte Unternehmen.

2. Der DAX und seine Zusammensetzung: Dieses Kapitel stellt die Datenbasis der Untersuchung vor, die 30 DAX-Unternehmen, und erläutert die Auswahl sowie die Branchenstruktur des Leitindex.

3. Analyse des Cash Flow Statements nach IFRS: Dieses zentrale Kapitel analysiert die betriebswirtschaftlichen Grundlagen, die Normierung durch den IFRS-Standard sowie die empirische Auswertung anhand spezifischer Kennzahlen der DAX-Unternehmen.

3.1 Betriebswirtschaftliche Grundlagen des Cash Flow Statements: Hier werden die begrifflichen Grundlagen der Finanzierungsrechnung und die Abgrenzung von Strom- und Bestandsgrößen erörtert.

3.1.1 Bedeutung der monetären Strom- und Bestandsgrößen: Dieses Kapitel definiert die grundlegende Unterscheidung zwischen Zeitpunkt- und Zeitraumbetrachtungen im betrieblichen Rechnungswesen.

3.1.2 Zweck und Zielsetzung: Dieses Kapitel beschreibt die Funktion des CFS zur Verbesserung der Einschätzung der Finanzlage, unterteilt in statische und dynamische Liquidität.

3.1.3 Aufbau und Gestaltung: Dieses Kapitel erläutert die Strukturierung der KFR in die drei Tätigkeitsbereiche: betriebliche Tätigkeit, Investitionstätigkeit und Finanzierungstätigkeit.

3.1.3.1 Abgrenzung und Erläuterung des Finanzmittelfonds: Dieser Abschnitt behandelt die Definition des Finanzmittelfonds gemäß IAS 7.

3.1.3.2 Cash Flow aus betrieblicher Tätigkeit: Dieses Kapitel analysiert die direkte und indirekte Methode zur Ermittlung des Cashflows aus dem operativen Geschäft.

3.1.3.3 Cash Flow aus Investitionstätigkeit: Dieses Kapitel definiert Investitionen als zahlungsstromorientierte Vorgänge und erläutert deren Ausweis im CFS.

3.1.3.4 Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit: Dieser Abschnitt erläutert die Ein- und Auszahlungen im Zusammenhang mit der Außenfinanzierung durch Eigen- und Fremdkapital.

3.1.3.5 Verbleibende Wahlrechte nach IFRS: Dieses Kapitel identifiziert Ermessensspielräume bei der Zuordnung von Zinszahlungen und deren Einfluss auf die Aussagekraft des CFS.

3.2 Kennzahlengestützte Auswertung der Cash Flow Statements der DAX-Unternehmen: Hier werden spezifische Kennzahlen zur Analyse der Innenfinanzierung, Investition und Außenfinanzierung eingeführt.

3.2.1 Beurteilung der Abschlussinformationen mit Hilfe finanzieller Kennzahlen: Dieses Kapitel begründet die Notwendigkeit kennzahlenorientierter Analysen basierend auf den Daten des CFS.

3.2.1.1 Dynamischer Verschuldungsgrad: Diese Kennzahl setzt den Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit in Relation zum Fremdkapital, um die Schuldentilgungsdauer zu bewerten.

3.2.1.2 Rückfluss aus langfristigem Vermögen: Diese Kennzahl misst die Fähigkeit eines Unternehmens, aus seinem Anlagevermögen liquide Mittel zu generieren.

3.2.1.3 Innenfinanzierung des Investivsaldos: Diese Kennzahl bewertet, inwieweit der operative Cashflow ausreicht, um Investitionen ohne externe Finanzierung zu decken.

4. Schlussbetrachtung und Ausblick: Dieses abschließende Kapitel fasst die Bedeutung des CFS als Informationsinstrument zusammen und gibt einen Ausblick auf künftige Entwicklungen im Bereich der kennzahlenorientierten Analyse.

Schlüsselwörter

Cash Flow Statement, Kapitalflussrechnung, IFRS, IAS 7, DAX, Jahresabschlussanalyse, Liquidität, Finanzlage, Bilanzpolitik, Kennzahlen, Dynamischer Verschuldungsgrad, Innenfinanzierung, Investitionstätigkeit, Finanzierungstätigkeit, Stromgrößen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der theoretischen Konzeption und der empirischen Analyse des Cash Flow Statements nach IFRS bei den Unternehmen des DAX.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen die betriebswirtschaftlichen Grundlagen des CFS, die Bilanzpolitik im Umfeld der Kapitalflussrechnung sowie die Anwendung kennzahlenbasierter Analysen zur Bewertung der finanziellen Leistungsfähigkeit.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Aussagefähigkeit des CFS als Instrument der Jahresabschlussanalyse zu prüfen und zu untersuchen, wie sich unternehmensspezifische Wahlrechte auf die Vergleichbarkeit von Finanzdaten auswirken.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine Kombination aus einer theoretischen Fundierung durch Literaturanalyse und einer empirischen Zeitreihenanalyse von Jahresabschlussdaten durchgeführt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der theoretischen Konzepte des CFS, die Analyse der Normierung nach IFRS sowie die konkrete Anwendung und Auswertung von drei spezifischen Kennzahlen (dynamischer Verschuldungsgrad, Rückfluss aus langfristigem Vermögen, Innenfinanzierung des Investivsaldos).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über die Begriffe Cash Flow Statement, IFRS-Rechnungslegung, Jahresabschlussanalyse und finanzwirtschaftliche Kennzahlen definieren.

Welche Auswirkung haben die im IFRS verankerten Wahlrechte auf die Praxis?

Die Wahlrechte, etwa bei der Zuordnung von Zinszahlungen, führen zu einer gewissen Heterogenität in der Berichtspraxis, was den überbetrieblichen Vergleich der untersuchten DAX-Unternehmen ohne eine Bereinigung der Zahlen erschwert.

Warum ist das CFS als „dritte Jahresrechnung“ für Analysten so wichtig?

Da Bilanz und GuV stärker durch periodengerechte Abgrenzungen geprägt sind, liefert das CFS als rein zahlungsorientierte Rechnung zusätzliche Informationen über die tatsächliche Finanzkraft und Liquiditätsentwicklung eines Unternehmens.

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Details

Title
Die Cash-Flow-Statements der DAX-Unternehmen. Eine Untersuchung der Geschäftsjahre 2009-2011
College
Bochum University of Applied Sciences
Grade
1,7
Author
Liridon Hasani (Author)
Publication Year
2013
Pages
41
Catalog Number
V366036
ISBN (eBook)
9783668454255
ISBN (Book)
9783668454262
Language
German
Tags
Cash Flow DAX CFS IFRS Kaiser Bierwulf
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Liridon Hasani (Author), 2013, Die Cash-Flow-Statements der DAX-Unternehmen. Eine Untersuchung der Geschäftsjahre 2009-2011, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/366036
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