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Probleme der Privaten Krankenversicherung (PKV) vor dem Hintergrund des demographischen Wandels

Título: Probleme der Privaten Krankenversicherung (PKV) vor dem Hintergrund des demographischen Wandels

Trabajo Escrito , 2013 , 20 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Emil Berger (Autor)

Economía - Economía de la salud
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Der demographische Wandel ist in Deutschland und in anderen Industriestaaten in vollem Gange und wird die Altersstruktur der Bevölkerung auch in Zukunft nachhaltig verändern. Vor diesem Hintergrund soll in der Seminararbeit untersucht werden, inwiefern sich der demographische Wandel insbesondere auf die Ausgabensituation der Privaten Krankenversicherung auswirkt und ob diese zukünftig noch ihrem Anspruch gerecht werden kann, den Versicherten einen langfristigen Krankenversicherungsschutz sowie einen Schutz vor größeren Beitragserhöhungen und -schwankungen zu bieten. In der aktuellen Literatur-Diskussion wird befürchtet, dass die kontinuierlich steigende Lebenserwartung die Ausgabendynamik der PKV erhöht und somit eine ernsthafte Herausforderung für die finanzielle Stabilität der PKV darstellt.
Nach einer anfänglichen Vorstellung aktueller Forschungsergebnisse zum Prozess des demographischen Wandels und einer Darstellung der Eigenschaften des PKV-Systems soll daher untersucht werden, welche konkreten Effekte die steigende Lebenserwartung auf die Gesundheitsausgaben hat. Dazu sollen zwei in der Literatur konkurrierende Thesen analysiert werden, die Medikalisierungs- und Kompressionsthese.

Darauf soll analysiert werden, ob die risikoäquivalente Prämienkalkulation und der Aufbau von Altersrückstellungen als wesentliche Elemente der Versicherungstechnik der PKV geeignet sind, die Versicherten trotz steigender Lebenserwartung vor dem Risiko stark ansteigender Versicherungsbeiträge zu schützen. Zusätzlich werden weitere spezielle Eigenschaften der PKV untersucht, die sich vor dem Hintergrund des demographischen Wandels als problematisch erweisen könnten, wie etwa die Altersstruktur des Versichertenbestands der PKV.

Zum Abschluss werden Lösungsansätze präsentiert, die die in der vorangegangenen Analyse ausgemachten, durch den demographischen Wandel hervorgerufenen Probleme der PKV beantworten sollen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretischer Hintergrund

2.1 Der demographische Wandel

2.2 Das System der privaten Krankenversicherung

3 Analyse: Probleme der PKV vor dem Hintergrund des demographischen Wandels

3.1 Auswirkungen des demographischen Wandels auf die Gesundheitsausgaben

3.2 Herausforderungen für systemspezifische Elemente der PKV

4 Lösungsansätze

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, wie sich der demographische Wandel auf die Ausgabensituation der Privaten Krankenversicherung (PKV) auswirkt und ob das System zukünftig in der Lage ist, den Versicherten langfristig stabilen Versicherungsschutz zu bieten.

  • Auswirkungen der steigenden Lebenserwartung auf die Gesundheitsausgaben
  • Analyse der Medikalisierungs- und Kompressionsthese
  • Herausforderungen für die versicherungstechnischen Elemente der PKV (Altersrückstellungen, Prämienkalkulation)
  • Untersuchung der Altersstruktur des Versichertenbestands
  • Diskussion von Lösungsansätzen zur Verbesserung der Wettbewerbssituation

Auszug aus dem Buch

3.1 Auswirkungen des demographischen Wandels auf die Gesundheitsausgaben

Wie in Kapitel 2.1 beschrieben wird der demographische Wandel, verursacht durch eine steigende Lebenserwartung und gleichzeitig niedrige Geburtenrate, die Altersstruktur der Bevölkerung in Deutschland nachhaltig verändern: Der Anteil der über 65-Jährigen steigt nach Prognosen des Statistischen Bundesamtes bis zum Jahr 2060 von 20% auf 34%, der Anteil von über 80-Jährigen von 5% auf 14%.

Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, ob bzw. inwiefern diese Alterung der Gesellschaft Auswirkungen auf die Höhe der Gesundheitsausgaben haben wird. Bei der Untersuchung der Auswirkungen des demographischen Wandels auf die Gesundheitsausgaben sind zwei verschiedene Effekte zu festzuhalten:

Zunächst ist der „direkte demographische Ausgabeneffekt“ (Fetzer 2005, S. 5) zu beachten, der zukünftig steigende Gesundheitsausgaben allein deswegen prognostiziert, da es zu einer Mehrbesetzung der älteren Bevölkerungsschichten kommen werde. Die durchschnittlichen Gesundheitsausgaben einer Person sind stark altersabhängig (Niehaus 2006, S.12), wobei die Entwicklung der sogenannten Kopfschadenprofile (Pro-Kopf Gesundheitsausgaben) nach Niehaus grob wie folgt beschrieben werden kann: Während im Durchschnitt im ersten Lebensjahr relativ hohe Ausgaben anfallen, entstehen im Kinder-, Jugend- und jungen Erwachsenenalter dagegen nur geringe Kosten. Ab Mitte 30 steigen die Ausgaben mit dem Alter dann stark an und flachen erst im hohen Alter wieder ab.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung erläutert die Relevanz des demographischen Wandels für die PKV und formuliert die Forschungsfrage hinsichtlich der langfristigen Stabilität und Beitragssicherheit.

2 Theoretischer Hintergrund: Dieses Kapitel definiert den demographischen Wandel und erläutert die Funktionsweise der privaten Krankenversicherung sowie das Prinzip der Kapitaldeckung.

3 Analyse: Probleme der PKV vor dem Hintergrund des demographischen Wandels: Die Analyse beleuchtet die Ausgabeneffekte durch alternde Bevölkerungsschichten und diskutiert die Herausforderungen für die Kalkulation und das Wettbewerbsumfeld der PKV.

4 Lösungsansätze: Hier werden Strategien wie eine verbesserte Portabilität von Altersrückstellungen und flexiblere Vertragsgestaltungen mit Leistungserbringern als Lösungswege skizziert.

5 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass die bestehenden Strategien der PKV vermutlich nicht ausreichen, um zukünftige Risiken abzufedern, und plädiert für eine wettbewerbsorientierte Reform.

Schlüsselwörter

Privat Krankenversicherung, PKV, demographischer Wandel, Lebenserwartung, Gesundheitsausgaben, Altersrückstellungen, Prämienkalkulation, Medikalisierungsthese, Kompressionsthese, Wettbewerbsdefizite, Sterbekosten, Beitragserhöhung, Versichertenstruktur, Kopfschadenprofile, Portabilität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit?

Die Arbeit analysiert, wie sich der demographische Wandel auf die finanzielle Stabilität der Privaten Krankenversicherung auswirkt und welche Probleme dadurch für das Versicherungssystem entstehen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Themen sind die demographische Entwicklung, die Dynamik der Gesundheitsausgaben, die versicherungstechnische Kalkulation der PKV sowie Wettbewerbsmängel im Gesundheitssystem.

Was ist die primäre Forschungsfrage der Arbeit?

Die Arbeit untersucht, ob die PKV mit ihren spezifischen Strategien zukünftige versicherungstechnische Risiken durch den demographischen Wandel bewältigen kann und ob die Versicherten vor drastischen Beitragssteigerungen geschützt sind.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die bestehende Forschungsergebnisse und ökonomische Studien zum demographischen Wandel und zur PKV-Finanzierung zusammenführt und analysiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die direkten Auswirkungen der Alterung auf Gesundheitsausgaben mittels der Medikalisierungs- und Kompressionsthese sowie die spezifischen Probleme des PKV-Systems wie Altersrückstellungen und Leistungsvergütungen.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Wichtige Begriffe sind PKV, demographischer Wandel, Lebenserwartung, Gesundheitsausgaben, Altersrückstellungen und Wettbewerbsfähigkeit.

Warum sind die Altersrückstellungen der PKV laut der Arbeit problematisch?

Sie sind problematisch, da sie für den Einzelnen ein Abweichungsrisiko bergen, bei Vertragsabschluss auf einer niedrigeren Lebenserwartung basierten und aufgrund der fehlenden Übertragbarkeit den Wettbewerb hemmen.

Welche Rolle spielen die sogenannten „Mehrumsätze“?

Die Mehrumsätze beschreiben, dass Ärzte für privat Versicherte höhere Preise verlangen, was die Gesundheitsausgaben in der PKV zusätzlich treibt und die Beitragsstabilität gefährdet.

Final del extracto de 20 páginas  - subir

Detalles

Título
Probleme der Privaten Krankenversicherung (PKV) vor dem Hintergrund des demographischen Wandels
Universidad
Ruhr-University of Bochum  (Lehrstuhl für Wirtschaftspolitik)
Calificación
1,7
Autor
Emil Berger (Autor)
Año de publicación
2013
Páginas
20
No. de catálogo
V366056
ISBN (Ebook)
9783668450912
ISBN (Libro)
9783668452022
Idioma
Alemán
Etiqueta
Gesundheitsökonomie Health Economics PKV Private Krankenversicherung GKV Gesetzliche Krankenversicherung Krankenversicherung Versicherung Demographischer Wandel Alterung Gesundheitsausgaben Gesundheit Ökonomische Bewertung Versorgungslücke
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Emil Berger (Autor), 2013, Probleme der Privaten Krankenversicherung (PKV) vor dem Hintergrund des demographischen Wandels, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/366056
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