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Stationspflege. Ganzkörperwaschung unter Beachtung der hygienisch relevanten Leitlinien

Eine empirische Ausarbeitung

Titel: Stationspflege. Ganzkörperwaschung unter Beachtung der hygienisch relevanten Leitlinien

Essay , 2016 , 11 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Ferhan Genc (Autor:in)

Pflegewissenschaft - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Ganzkörperwäsche stellt eine wichtige Säule in der Grundpflege dar. Nur was wollen wir als Pfleger/in damit bezwecken? Geht es nur um die körperliche Hygiene des Einzelnen zu gewährleisten und somit Erkrankungen vorzubeugen, oder doch um viel mehr? Schon im alten Ägypten achteten die Menschen auf ihre Hygiene und nutzten Naturprodukte zu ihrer Genesung. Heutzutage wissen wir, dass die psychische Wirkung der Körperhygiene nicht zu unterschätzen sind. Vor allem bettlägerige Patienten, wo die Hilfestellung eines Pflegers/in von Nöten ist, gewinnen aus der Ganzkörperwaschung ein neues Wohlbefinden. In der Ganzkörperwaschung wird ein Dialog aufgebaut. Eine Kommunikation auf physischer Ebene, zwischen dem Patienten und dem Pfleger/in, der es ermöglicht ihm sein Körper, Geist und seine Umwelt wahrzunehmen. Der Rekonvaleszenz ist für das Wohlbefinden unabdingbar, welches durch die Ganzkörperwaschung sowie Körperhygiene einhergeht, und somit ausschlaggebend für die Genesung des Patienten ist.

Die Versorgung im Bett bei vollständiger Abhängigkeit bzw. die Unterstützung beim Waschen, auch als Ganzkörperwäsche bezeichnet, ist einer der wichtigsten pflegerischen Maßnahmen. Der Patient und die jeweiligen biographischen Konstellationen sollten nicht nur in Nuancen wahrgenommen werden, sondern vielmehr der Mensch als Ganzes (ganzheitliche Pflege). Es sind die Faktoren Familie, Beruf, soziales Umfeld, Freunde und ganz besonders die Bedürfnisse, die in die Pflege mit einzubeziehen sind sowie zu wahren.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Allgemeine Patientendaten

III. Pflegerische- Anamnese

III.I Diagnosen

III.II Anamnese, Pflegesituation, Aktuelle Situation, ATL´s

IV. Wie schätzen Sie die Erstellung einer individuellen Informationssammlung unter den aktuellen Arbeitsbedingungen an Ihrem Einsatzort ein?

V. Welche Probleme gab es für Sie in der Erstellung der Aufgabe?

VI. Inwiefern hat die Informationssammlung Einfluss auf Ihre Pflegemaßnahmen beim Patienten genommen?

VII. Für wie sinnvoll erachten Sie die Erstellung einer Informationssammlung?

VIII. Literaturverzeichnis

IX. Unterschrift

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die Bedeutung einer vollständigen Informationssammlung für die Erstellung von Pflegeplanungen und die Sicherstellung einer kontinuierlichen pflegerischen Versorgung in der ambulanten Pflege anhand eines konkreten Fallbeispiels darzulegen.

  • Strukturierte Erhebung patientenbezogener Stammdaten und Anamnesedaten.
  • Analyse des Pflegebedarfs und der Auswirkungen auf die Pflegemaßnahmen.
  • Reflexion der Arbeitsbedingungen und Herausforderungen bei der Informationserhebung.
  • Bedeutung der Informationssammlung für die Qualitätssicherung und die therapeutische Beziehung.

Auszug aus dem Buch

III.II Frau X. Fähigkeiten, sowie persönliche Ressourcen der verbalen und nonverbalen Kommunikation sind ungestört möglich.

Sie kann Wünsche und Bedürfnisse adäquat äußern. Sie pflegt einen guten Kontakt zu Ihrer Vermieterin. Trotz ihrer zeitweisen Abwesenheit und Orientierlosigkeit, liegen derzeit keine pflegerelevanten Probleme in dieser Lebensaktivität vor. Durch ihre Beeinträchtigung, (Rollstuhl und leichte Hemiparese Rechts, Kontraktur rechtes Schultergelenk), kann sie viele Verrichtungen des täglichen Lebens mit Defiziten und Mühen erledigen. Daher liegt auch eine erhöhte Dekubitusgefahr zugrunde. Braden- Skala ergab ein Wert von 13 Punkten von max. 23.

Durch die Angewiesenheit auf einen Rollstuhl und durch die erheblichen Einschränkungen ihrer Mobilisation sind bei Frau X. die Fersen sowie das Gesäß Dekubitus gefährdet. Trotzdem kann sie ihre Position umfänglich von allein ändern. Laut Aussagen der Patientin hat sie sich an ihre Einschränkung/ Handicap gewöhnt bzw. abgefunden. Durch einen erlittenen Apoplex und dessen manifestierenden Folgen/ Gesundheitseinschränkungen, ist Frau X. auf einem Rollstuhl angewiesen. Sie ist sehr Unsicher bei ihrer Transfers (vom Rollstuhl ins Bett sowie auf den Toilettenstuhl). Das Sturzrisiko ist bei Fr. P daher mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit erhöht.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Diese Einführung erläutert die Relevanz einer ausführlichen Informationssammlung als Grundlage für die Pflegeplanung und stellt den Aufbau der Arbeit dar.

II. Allgemeine Patientendaten: Hier werden die biografischen und medizinischen Stammdaten der Kundin Frau X. detailliert aufgelistet.

III. Pflegerische- Anamnese: Dieses Kapitel liefert eine tiefgehende Analyse der medizinischen Diagnosen und der aktuellen Pflegesituation inklusive der ATL's.

III.I Diagnosen: Eine tabellarische Übersicht der ärztlich diagnostizierten Krankheitsbilder der Patientin.

III.II Anamnese, Pflegesituation, Aktuelle Situation, ATL´s: Ein detaillierter Einblick in die Alltagsfähigkeiten und die pflegerischen Herausforderungen der Kundin.

IV. Wie schätzen Sie die Erstellung einer individuellen Informationssammlung unter den aktuellen Arbeitsbedingungen an Ihrem Einsatzort ein?: Reflexion über die Ergiebigkeit und Rahmenbedingungen der Informationsbeschaffung im ambulanten Setting.

V. Welche Probleme gab es für Sie in der Erstellung der Aufgabe?: Bericht über den Prozess der Informationserhebung und methodische Einschränkungen.

VI. Inwiefern hat die Informationssammlung Einfluss auf Ihre Pflegemaßnahmen beim Patienten genommen?: Darstellung des Lernprozesses und der Anpassung der Pflegehandlungen durch gewonnenes Hintergrundwissen.

VII. Für wie sinnvoll erachten Sie die Erstellung einer Informationssammlung?: Abschließende Bewertung der Unabdingbarkeit einer strukturierten Informationssammlung für die Langzeitpflege.

VIII. Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Fachbücher und internen Unterlagen.

IX. Unterschrift: Formale Bestätigung der Praxisaufgabe durch den Praxisanleiter und den Schüler.

Schlüsselwörter

Ambulante Pflege, Informationssammlung, Pflegeplanung, Pflegerische Anamnese, Diabetes mellitus, Hemiparese, ATL, Dekubitusprophylaxe, Patientenbiografie, Langzeitpflege, Pflegequalität, Sturzrisiko, Dokumentation, Pflegemaßnahmen, Vertrauensebene.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Durchführung und Bedeutung einer strukturierten, vollständigen Informationssammlung in der ambulanten Pflege am Beispiel einer pflegebedürftigen Patientin.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Neben der allgemeinen Anamnese stehen die Analyse des Pflegebedarfs, die Rolle der medizinischen Diagnosen und die Auswirkungen dieser Informationen auf die konkrete Pflegeplanung im Zentrum.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie durch eine fundierte Informationssammlung die Qualität der Pflegemaßnahmen verbessert und eine bessere Patientenversorgung gewährleistet werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Fallstudie, bei der durch Anamnese, Beobachtung und Dokumentenanalyse (Arztbriefe) eine umfassende Informationssammlung erstellt wurde.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil umfasst die detaillierte Darstellung der Stammdaten, der medizinischen Diagnosen sowie eine reflektierte Auswertung der eigenen Arbeit unter Berücksichtigung der pflegerischen Autonomie der Patientin.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Ambulante Pflege, Informationssammlung, Pflegeplanung, Pflegerische Anamnese und Qualitätssicherung charakterisieren.

Welche Rolle spielt die Krankheitsgeschichte für die tägliche Arbeit bei Frau X.?

Die Kenntnis über vergangene Operationen wie die Hüfttep und den Schlaganfall ist essenziell, um die notwendige Unterstützung bei der Mobilisation und den Transfers sicher und bedarfsgerecht zu leisten.

Warum betont der Autor die psychische Komponente der Pflege?

Der Autor argumentiert, dass in der Langzeitpflege eine Vertrauensebene entsteht und der psychische Zustand der Kunden einen direkten Einfluss auf die Pflegeinterventionen hat und somit nicht vernachlässigt werden darf.

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Details

Titel
Stationspflege. Ganzkörperwaschung unter Beachtung der hygienisch relevanten Leitlinien
Untertitel
Eine empirische Ausarbeitung
Note
1,0
Autor
Ferhan Genc (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
11
Katalognummer
V366091
ISBN (eBook)
9783668457911
ISBN (Buch)
9783668457928
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Pflege Patient Ganzkörperwaschung Patientenwaschung Patientenpflege Teilwaschung Station Stationspflege
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Ferhan Genc (Autor:in), 2016, Stationspflege. Ganzkörperwaschung unter Beachtung der hygienisch relevanten Leitlinien, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/366091
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Leseprobe aus  11  Seiten
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