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Die Berücksichtigung von Kindern im Einkommensteuerrecht. Eine kritische Untersuchung unter besonderer Berücksichtigung der Günstigerprüfung

Titel: Die Berücksichtigung von Kindern im Einkommensteuerrecht. Eine kritische Untersuchung unter besonderer Berücksichtigung der Günstigerprüfung

Projektarbeit , 2016 , 25 Seiten , Note: 1,6

Autor:in: Anonym (Autor:in)

BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Rahmen dieser Projektarbeit sollen ausgewählte Begünstigungsvorschriften, die zur Berücksichtigung von Kindern im Einkommenssteuerrecht führen, untersucht und deren Wirkung auf den Familienleistungsausgleich dargestellt werden. Ein weiteres Ziel dieser Arbeit ist es, die Funktionsweise der Günstigerprüfung im Hinblick auf die Leistungsfähigkeit der Steuerpflichtigen zu analysieren. Hierbei soll insbesondere die Notwendigkeit der Kinderfreibeträge in Frage gestellt werden.

Zu Beginn wird der Begriff des Kindes im Sinne des Einkommensteuerrechts definiert. Aufbauend wird darauf eingegangen unter welchen Voraussetzungen auch volljährige Kinder berücksichtigt werden. Im Hauptteil der Arbeit stehen das Kindergeld und die Kinderfreibeträge, die die Säulen des Familienleistungsausgleichs bilden, im Mittelpunkt.

Anhand eines Beispiels soll die Funktionsweise der Günstigerprüfung erläutert und das Ergebnis kritisch betrachtet werden. Dass ein hohes Einkommen notwendig ist, um eine zusätzliche Begünstigung zu erhalten, wird aufgezeigt. Bedenklich ist daher auch wer tatsächlich von diesen zusätzlichen familienpolitischen Geldleistungen profitiert. Diese Erkenntnis soll im Folgenden vor dem Hintergrund der vertikalen und horizontalen Steuergerechtigkeit diskutiert werden. Schließlich werden die wichtigsten Aspekte zu einem Fazit zusammengefasst.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Hinführung zum Thema

1.1 Spektrum der steuerlichen Förderung von Kindern

1.2 Leistungsfähigkeit als zentrales Steuerungsprinzip

1.3 Ziel und Gang der Untersuchung

2. Wesen von Kindern im Einkommensteuerrecht

2.1 Begriff des Kindes im Sinne des Einkommensteuerrechts

2.2 Berücksichtigung von volljährigen Kindern

2.2.1 Regelung des § 32 Abs. 4 S. 1 Nr. 1 EStG

2.2.2 Regelung des § 32 Abs. 4 S. 1 Nr. 2 EStG

2.2.3 Definitionsproblematik ausgewählter Tatbestandsmerkmale des § 32 Abs. 4 S. 2 EStG

3. Darstellung der Wirkungsweise der Günstigerprüfung im Konzept des Familienleistungsausgleichs

3.1 Kindergeld und Kinderfreibeträge die zwei zentralen Säulen des Familienleistungsausgleichs

3.1.1 Kindergeld

3.1.1.1 Anspruchsberechtigte

3.1.1.2 Höhe des Kindergeldes

3.1.2 Kinderfreibeträge

3.1.2.1 Anspruchsberechtigte

3.1.2.2 Höhe der Kinderfreibeträge

3.2 Funktionsweise der Günstigerprüfung

4. Kritische Analyse der Günstigerprüfung vor dem Hintergrund des Leistungsfähigkeitsprinzips

4.1 Vertikale Steuergerechtigkeit im Hinblick auf die Wertgleichheit von Kindern

4.2 Horizontale Steuergerechtigkeit bei Eltern und Kinderlosen

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die steuerlichen Begünstigungsvorschriften für Kinder im deutschen Einkommensteuerrecht. Ziel ist es, die Wirkungsweise der sogenannten Günstigerprüfung zu analysieren und kritisch vor dem Hintergrund des Leistungsfähigkeitsprinzips sowie der vertikalen und horizontalen Steuergerechtigkeit zu bewerten.

  • Steuerliche Förderung von Kindern und das Konzept des Familienleistungsausgleichs
  • Rechtliche Definition und Voraussetzungen der Berücksichtigung von Kindern
  • Struktur und Funktionsweise von Kindergeld und Kinderfreibeträgen
  • Kritische Analyse der Günstigerprüfung im Kontext von Steuergerechtigkeit
  • Auswirkungen der steuerlichen Entlastung auf verschiedene Einkommensgruppen

Auszug aus dem Buch

1.1 Spektrum der steuerlichen Förderung von Kindern

Kinder sind Luxus. Laut Statistischem Bundesamt belaufen sich die Konsumausgaben eines Kindes monatlich auf 584 Euro. Ein Kind kostet somit bis zu seinem 18. Lebensjahr ca. 126.000 Euro. Dass dadurch für Paare der Wunsch Kinder zu bekommen beeinflusst wird, ist zu erwarten.

Aufgrund des demographischen Wandels ist die Geburtenrate in Deutschland seit mehreren Jahrzehnten auf einer Talfahrt. Es werden weniger Kinder geboren und die Lebenserwartungen der Menschen werden größer. Die demographisch bedingte Stagnation der Geburtenzahlen sorgt sogar in der Politik für Aufsehen. Als eine der Ersten wagte sich die Familienministerin Renate Schmidt im Jahr 2003 dieses Thema öffentlich anzusprechen. So wurde die Frage, wie junge Menschen durch familienpolitische Maßnahmen angeregt werden können mehr Kinder zu bekommen, zu einem der bedeutendsten Themen der Familienpolitik.

Die grundlegendste Antwort darauf liefert das Steuerrecht. Mit der Berücksichtigung von Kindern durch die Gewährung von Steuervergünstigungen wird versucht der rückläufigen Geburtenzahlen entgegenzuwirken.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Hinführung zum Thema: Dieses Kapitel thematisiert die gesellschaftliche Relevanz der steuerlichen Förderung von Kindern im Kontext des demografischen Wandels und gibt einen Überblick über die bestehenden familienpolitischen Maßnahmen.

2. Wesen von Kindern im Einkommensteuerrecht: Hier werden die gesetzlichen Definitionen des Kindesbegriffs und die Voraussetzungen für die steuerliche Berücksichtigung sowohl von minderjährigen als auch von volljährigen Kindern detailliert dargelegt.

3. Darstellung der Wirkungsweise der Günstigerprüfung im Konzept des Familienleistungsausgleichs: Das Kapitel erläutert die beiden Säulen Kindergeld und Kinderfreibeträge sowie die Funktionsweise der Günstigerprüfung, welche von Amts wegen den steuerlich vorteilhaftesten Weg für den Steuerpflichtigen ermittelt.

4. Kritische Analyse der Günstigerprüfung vor dem Hintergrund des Leistungsfähigkeitsprinzips: Eine wissenschaftliche Untersuchung der Günstigerprüfung unter Anwendung der Kriterien vertikaler und horizontaler Steuergerechtigkeit, wobei die Frage der Verteilungswirkung und Begünstigung von Einkommensschichten im Vordergrund steht.

5. Fazit: Zusammenfassung der Ergebnisse mit der Schlussfolgerung, dass das aktuelle System insbesondere wohlhabende Steuerpflichtige begünstigt und eine Reform zugunsten einer gleichwertigen Begünstigung für alle Kinder diskutiert werden sollte.

Schlüsselwörter

Familienleistungsausgleich, Kindergeld, Kinderfreibeträge, Günstigerprüfung, Leistungsfähigkeitsprinzip, Einkommensteuerrecht, Steuergerechtigkeit, vertikale Steuergerechtigkeit, horizontale Steuergerechtigkeit, Existenzminimum, demografischer Wandel, Steuervergünstigung, Kinderbetreuung, Familienpolitik, Steuerpflichtiger.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die steuerlichen Regelungen zur Förderung von Familien in Deutschland und hinterfragt die Gerechtigkeit der aktuellen Ausgestaltung des Familienleistungsausgleichs.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition des Kindesbegriffs, dem Kindergeld, den Kinderfreibeträgen sowie der Günstigerprüfung als Instrument zur Sicherung des kindlichen Existenzminimums.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Funktionsweise der Günstigerprüfung transparent zu machen und kritisch zu prüfen, ob sie den Anforderungen der steuerlichen Leistungsfähigkeit und Gerechtigkeit gerecht wird.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es erfolgt eine systematische Analyse von Begünstigungsvorschriften, gestützt durch eine Auswertung der relevanten Gesetzestexte, BMF-Schreiben sowie aktueller finanzgerichtlicher Rechtsprechung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die rechtliche Einordnung des Kindesbegriffs, die Darstellung der Säulen des Familienleistungsausgleichs und eine kritische Auseinandersetzung mit der steuerlichen Gerechtigkeit anhand von Fallbeispielen.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird durch zentrale steuerrechtliche Begriffe wie Familienleistungsausgleich, Günstigerprüfung, Existenzminimum und Steuergerechtigkeit bestimmt.

Warum ist die Günstigerprüfung für Familien mit geringem Einkommen oft nicht vorteilhaft?

Aufgrund des Progressionsverlaufs der Einkommensteuer profitiert eine Familie erst ab einem gewissen Grenzsteuersatz von den Freibeträgen, was Haushalte mit niedrigerem Einkommen faktisch von dieser Entlastungsform ausschließt.

Welche Kritik äußert der Autor an der aktuellen Staffelung der Kinderfreibeträge?

Die Arbeit kritisiert, dass das gegenwärtige System besonders einkommensstarke Haushalte begünstigt und fordert eine Diskussion über eine gleichwertige Begünstigung unabhängig vom Einkommensniveau.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Berücksichtigung von Kindern im Einkommensteuerrecht. Eine kritische Untersuchung unter besonderer Berücksichtigung der Günstigerprüfung
Hochschule
Duale Hochschule Baden-Württemberg, Ravensburg, früher: Berufsakademie Ravensburg
Note
1,6
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
25
Katalognummer
V366313
ISBN (eBook)
9783668452916
ISBN (Buch)
9783668452923
Sprache
Deutsch
Schlagworte
berücksichtigung kindern einkommensteuerrecht eine untersuchung günstigerprüfung einkommensteuer einkommenssteuer kinder
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2016, Die Berücksichtigung von Kindern im Einkommensteuerrecht. Eine kritische Untersuchung unter besonderer Berücksichtigung der Günstigerprüfung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/366313
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Leseprobe aus  25  Seiten
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