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Prüfbericht Ergotherapie für die praktische Institutionsprüfung im neurophysiologischen Fachbereich. Störung der Fein- und Graphomotorik

Titre: Prüfbericht Ergotherapie für die praktische Institutionsprüfung im neurophysiologischen Fachbereich. Störung der Fein- und Graphomotorik

Epreuve d'examen , 2017 , 33 Pages , Note: 1,2

Autor:in: Stefan Wolff (Auteur)

Médecine - Neurologie, Psychiatrie, Toxicomanie
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Résumé Extrait Résumé des informations

Bei Anna besteht eine Entwicklungsstörung der Fein- und Graphomotorik (F82.1V) sowie
eine Störung der Wahrnehmung und Wahrnehmungsverarbeitung.

Eine Störung der Fein- und Graphomotorik zählt im Allgemeinen zu den umschrieben Entwicklungsstörungen motorischer Funktionen. Die ICF F82 kategorisiert die Entwicklungsstörungen in die nachfolgenden Unterkategorien und unterscheidet zwischen den einzelnen Entwicklungsstörungen der Grobmotorik (F82.0), Fein- und Graphomotorik (F82.1), Mundmotorik (F82.2) sowie nicht näher bezeichneten motorischen Funktionen (F82.9).

Bei den oben genannten umschriebenen Entwicklungsstörungen der Fein- und Graphomotorik handelt es sich um Störungen der gezielten und koordinierten Bewegungen, die sich beispielsweise
in der Fingergeschicklichkeit, in der Mimik und in der Mundmotorik zeigen. Besonders die Graphomotorik ist ein wichtiger Bestandteil der Feinmotorik. Die Graphomotorik setzt sich aus den Aspekten der Stifthaltung, des Schreibflusses, der Kraftdosierung und der Körperschreibhaltung zusammen. Von einer umschriebenen Entwicklungsstörung der Fein- und Graphomotorik kann ausgegangen werden, wenn bei einem Kind dieser bestimmte Bereich der körperlichen und geistigen Entwicklung gegenüber gleichaltrigen Kindern verzögert ist. Es handelt sich hier also um eine Teilleistungsstörung. Die oben beschriebenen Verzögerungen müssen immer im Kleinkindalter beginnen und nicht durch eine Intelligenzminderung oder neurologische Störungen erklärbar sein. [...]

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Beschreibung des Krankheitsbildes

1.1 Krankheitsbild

1.2 Definition „Störung der Fein- und Graphomotorik“

1.2.1 Ursachen

1.2.2 Risikofaktoren

1.2.3 Epidemiolgie

1.2.4 Mögliche Symptome auf Ebene der Körperfunktionen (ICF)

1.2.5 Erwartende Auswirkungen der Erkrankung auf Ebene von Aktivitäten

1.2.6 Medizinische Diagnostik

1.2.7 Medizinische Maßnahmen

1.3 Definition „Störung der Wahrnehmung und Wahrnehmungsverarbeitung“

1.3.1 Ursachen

1.3.2 Risikofaktoren

1.3.3 Epidemiolgie

1.3.4 Mögliche Symptome auf Ebene der Körperfunktionen (ICF)

1.3.5 Erwartende Auswirkungen der Erkrankung auf Ebene von Aktivitäten

1.3.6 Medizinische Diagnostik

1.3.7 Medizinische Maßnahmen

2. Daten des Klienten

2.1 Diagnose

2.2 Vorstellungsrund

2.3 Ergotherapie seit, Frequenz, Dauer der Behandlung

2.4 Aktuelle Lebenssituation

2.5 Soziale Anamnese

2.6 Medizinische Anamnese

2.7 Schulische / Berufliche Anamnese

3. Ergotherapeutischer Befund

3.1 Ersteindruck

3.2 Äußeres Erscheinungsbild

3.3 Personenbezogene Faktoren

3.4 Aktivitäten und Teilhabe

3.4.1 Lernen und Wissensanwendung

3.4.2 Allgemeine Aufgaben und Anforderungen

3.4.3 Kommunikation

3.4.4 Mobilität

3.4.5 Selbstversorgung

3.4.6 Häusliches Leben

3.4.7 Interaktion und Beziehung

3.4.8 Gesellschaftliches und Freizeit

3.5 Körperfunktionen

3.5.1 Mentale Funktionen

3.5.2 Sinnesfunktion und Schmerz

3.5.3 Neuromuskuloskeletale und bewegungsbezogene Funktionen

3.6 Umweltfaktoren

3.6.1 Produkte und Technologien

3.6.2 Unterstützung und Beziehung

3.7 Evaluation des bisherigen Behandlungsverlaufes

4. Ergotherapeutische Problemstellung

5. Ergotherapeutische Zielsetzung

6. Planung der Sichtstunde

6.1 Zielsetzung für die Sichtstunde

6.2 Auswahl Aktivität / Betätigung und Art der ET-Intervention

6.3 Zeitliche / Inhaltliche Planung / Therapeutisches Verhalten

6.4 Sozialform / Methode / Medium

6.5 Material / Werkzeug / Hilfsmittel

6.6 Arbeitsplatzgestaltung

7. Vorschläge für weiteres ergotherapeutisches Vorgehen

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit dokumentiert den ergotherapeutischen Befund und die darauf aufbauende Therapieplanung für eine 5,2-jährige Klientin mit einer Entwicklungsstörung der Fein- und Graphomotorik sowie Störungen der Wahrnehmungsverarbeitung, um ihre Teilhabe im Kindergarten und den zukünftigen Schuleintritt zu unterstützen.

  • Analyse fein- und graphomotorischer Störungsbilder
  • Diagnostik und Beobachtung der Wahrnehmungsverarbeitung
  • Ergotherapeutische Befunderhebung im pädiatrischen Kontext
  • Entwicklung zielgerichteter Fördermaßnahmen (Sichtstundenplanung)
  • Einsatz von ergotherapeutischen Bezugsrahmen zur Kompetenzförderung

Auszug aus dem Buch

1.2.4 Mögliche Symptome auf Ebene der Körperfunktionen (ICF)

Kinder die unter einer Störung der Fein- und Graphomotorik leiden, können einen Stift meist nicht korrekt im Dreipunktgriff halten. Stattdessen halten die Kinder den Stift im Pfötchen- oder Faustgriff.7

Ebenfalls zählt die Tonusstörung zu den möglichen Symptomen der Fein- und Graphomotorik. Dies macht sich dadurch bemerkbar, dass die Kinder in der Regel ihre Kraftdosierung nicht adäquat einschätzen können. Dabei ist der Tonus entweder zu niedrig (Hypotonie) oder zu hoch (Hypertonie) oder auch wechselnd. Bei der Hypotonie zeigt sich bei den Kindern häufig, dass diese keine aufrechte Sitzposition beim Schreiben einnehmen und halten können. Im Gegensatz dazu ist bei der Hypertonie auffällig, dass die Kinder mit dem Stift das Papier durchdrücken. Hierbei sind die Kinder aufgrund des zu hohen Muskeltonus meist nicht in der Lage, das Handgelenk beim Schreiben oder Malen über das Blatt gleiten zu lassen.8

Durch eine mangelnde Koordination können auch sogenannte Massenbewegungen zu beobachten sein. Die Kinder können dabei die Schreibbewegungen nicht gezielt aus dem Handgelenk oder den Fingergelenken fließen lassen. Bewegungen werden vorzugsweise aus dem Ellenbogengelenk oder dem Schultergelenk ausgeführt. Dabei ist meist zu beobachten, dass der gesamte Arm des Kindes beim Schreiben in der Luft gehalten wird und nur die Spitze des Stiftes auf dem Blatt aufliegt. Andererseits kann es auch passieren, dass der Oberarm zu fest am Körper gehalten wird und dadurch eine natürliche flüssige Schreibhaltung verhindert wird.9

Zusammenfassung der Kapitel

1. Beschreibung des Krankheitsbildes: Theoretische Definitionen und Symptome zu Störungen der Fein- und Graphomotorik sowie der Wahrnehmung.

2. Daten des Klienten: Erhebung der Anamnesedaten und der aktuellen Lebenssituation von Anna.

3. Ergotherapeutischer Befund: Detaillierte Darstellung der Beobachtungen und Testungen in den Bereichen Aktivitäten, Teilhabe und Körperfunktionen.

4. Ergotherapeutische Problemstellung: Zusammenfassung der konkreten Betätigungsprobleme von Anna im Alltag und in der Therapie.

5. Ergotherapeutische Zielsetzung: Festlegung der therapeutischen Ziele unter Berücksichtigung von SMARTI-Kriterien.

6. Planung der Sichtstunde: Konkrete inhaltliche und zeitliche Strukturierung einer therapeutischen Einheit.

7. Vorschläge für weiteres ergotherapeutisches Vorgehen: Empfehlungen für die langfristige Förderung der feinmotorischen und konzentrativen Fähigkeiten.

Schlüsselwörter

Ergotherapie, Feinmotorik, Graphomotorik, Wahrnehmungsverarbeitung, Pädiatrie, Entwicklungsstörung, Konzentration, Koordination, Befunderhebung, Sensorische Integration, Impulskontrolle, Schulfähigkeit, ICF, Therapieplanung, Bilateralintegration

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der ergotherapeutischen Befundung und Therapieplanung für ein 5-jähriges Kind mit fein- und graphomotorischen sowie wahrnehmungsbezogenen Entwicklungsstörungen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Schwerpunkte liegen auf der Analyse der Graphomotorik, der Sensorischen Integration, der Konzentrationsfähigkeit und der sozialen Interaktion der Klientin.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist die Verbesserung der motorischen und kognitiven Fähigkeiten der Klientin, um den bevorstehenden Schuleintritt zu erleichtern und die Selbstständigkeit im Alltag zu fördern.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es kommen unter anderem standardisierte Testverfahren wie der FEW-2 und der M-ABC-2 zur Anwendung, kombiniert mit klientenzentrierter Beobachtung und dem Einsatz verschiedener ergotherapeutischer Bezugsrahmen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die detaillierte Anamnese und Befundung der Klientin sowie die daraus abgeleitete Planung und Begründung der therapeutischen Interventionen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Ergotherapie, Fein- und Graphomotorik, Wahrnehmungsverarbeitung, Konzentration und sensorische Integration.

Welche Rolle spielt das "Hunde-Thema" in der Therapie?

Das Thema dient als motivierendes Medium im humanistischen Bezugsrahmen, um die Klientin für die therapeutischen Übungen zu begeistern und ihre intrinsische Motivation zu steigern.

Warum wird Anna ein Jahr später eingeschult?

Aufgrund beobachteter Auffälligkeiten in der Motorik und Konzentration entschied die Mutter in Absprache mit dem Kindergarten, die Einschulung um ein Jahr zurückzustellen.

Wie zeigt sich die graphomotorische Problematik bei der Klientin konkret?

Anna zeigt eine ineffiziente Stifthaltung (Daumenüberschlag), eine verkrampfte Handhaltung mit Palmarflexion und Schwierigkeiten, beim Ausmalen innerhalb der Linien zu bleiben.

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Résumé des informations

Titre
Prüfbericht Ergotherapie für die praktische Institutionsprüfung im neurophysiologischen Fachbereich. Störung der Fein- und Graphomotorik
Université
Private professional school Doepfer
Note
1,2
Auteur
Stefan Wolff (Auteur)
Année de publication
2017
Pages
33
N° de catalogue
V366387
ISBN (ebook)
9783668452107
ISBN (Livre)
9783668452114
Langue
allemand
mots-clé
Examensarbeit Ergotherapie Döpfer Schulen Neurologie neurophysiologischer Fachbereich Examensbericht Prüfbericht Ergotherpie
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Stefan Wolff (Auteur), 2017, Prüfbericht Ergotherapie für die praktische Institutionsprüfung im neurophysiologischen Fachbereich. Störung der Fein- und Graphomotorik, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/366387
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Extrait de  33  pages
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