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Absenkung des Wahlrechtsalters und Kinderwahlrecht im Vergleich

Título: Absenkung des Wahlrechtsalters und Kinderwahlrecht im Vergleich

Trabajo Escrito , 2017 , 20 Páginas , Calificación: 2

Autor:in: Paulina Schmiedeberg (Autor)

Política - Sistemas políticos en general y en comparación
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Angesichts der Thematik, wie weitere Demokratiereformen aussehen könnten und wie sich das Wahlrecht entwickeln könnte, wurde in jüngster Zeit über eine Absenkung des Wahlrechtsalters, beziehungsweise über das Kinderwahlrecht diskutiert – zwei unterschiedliche Überlegungen, die schlussendlich trotz allem in eine ähnliche Richtung laufen: Der Möglichkeit für Kinder und/oder Jugendliche, zu wählen. Nun stellt sich die Frage, wie der Status quo derzeit in Bezug auf die Interessensvertretung der Kinder und Jugendlichen aussieht.

Mit dem Wahlrecht für Frauen hat sich im 20. Jahrhundert schon einiges in Bezug auf Wahlrechtserweiterungen getan. Doch Wahlrechtsgrundsätze entwickeln sich immer weiter – es ist ein fortschreitender Prozess, durch welchen Demokratie ausgebaut wird und dies zum Vorteil der Bürger, beziehungsweise Wähler.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Absenkung des Wahlrechtsalters

2.1 Definition und Beispiele

2.2 Pro und Contra

3. Kinderwahlrecht

3.1 Definition

3.2 Pro und Contra

4. Vergleich beider Ansätze

5. Diskussion

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert und vergleicht die zwei Ansätze zur Ausweitung des Wahlrechts – die Absenkung des Wahlrechtsalters auf 16 Jahre und verschiedene Modelle des Kinderwahlrechts – im Hinblick auf deren Beitrag zur Stärkung der demokratischen Repräsentation und Generationsgerechtigkeit.

  • Demokratietheoretische Legitimation von Wahlrechtserweiterungen
  • Pro- und Contra-Argumente zur Absenkung des Wahlrechtsalters
  • Modelle und Implikationen des Kinderwahlrechts
  • Vergleich der Ansätze hinsichtlich Demokratieprinzipien
  • Rolle der politischen Bildung für jugendliche Wähler

Auszug aus dem Buch

2.1 Definition und Beispiele

In den meisten Ländern gilt das Wahlrecht ab dem 18. Lebensjahr, mit dem Einstieg in das Erwachsenenalter. Nur Österreich und vereinzelte Bundesländer in Deutschland haben das Wahlrechtsalter auf 16 herabgesenkt. Dies bedeutet, dass die politische Partizipation junger Menschen in Österreich seit dem Jahr 2007 mit der Wahlrechtsreform ab einem Alter von 16 Jahren möglich ist.

Ziel ist es, eine lebendige Demokratie herzustellen, die es ebenso jungen, engagierten Menschen ermöglicht, sich zu beteiligen und mitzubestimmen und hierfür sollen Rahmenbedingungen geschaffen werden, die dies ermöglichen (bmfj, 2016). Der Nationalrat hat die Absenkung des Wahlrechtsalters auf Bundesebene entschieden, wodurch auch die Bundesländer mitgezogen wurden und hat folgende Gründe für die Wahlalterssenkung genannt: ,,Mit 16 Jahren sind junge Menschen bereits strafmündig und erweitert geschäftsfähig, setzen sich mit ihrer Lebensplanung auseinander, müssen über ihren Bildungsweg und ihre berufliche Zukunft entscheiden und stehen zum Teil bereits im Berufsleben“ (bmfj, 2016 S.1).

Auch das passive Wahlrechtsalter wurde von 19 auf 18 Jahre gesenkt; Mit der Ausnahme der Kandidatur für den Bundespräsidenten – diese ist erst ab einem Alter von 35 Jahren möglich (bmfj, 2016). Mit dieser Wahlrechtsreform von 2007 und den Wahlrechtsentwicklungen, die sich daraus ergeben, nimmt Österreich im europäischen Vergleich eine Sonderstellung ein, da es bis heute das einzige Land ist, welches das aktive Wahlrecht auf ein Alter von 16 Jahren herabgesenkt hat (bmfj, 2016).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung umreißt das durch den demographischen Wandel bedingte Repräsentationsdefizit junger Menschen und stellt die Forschungsfragen zu den Möglichkeiten einer Wahlrechtsausweitung.

2. Absenkung des Wahlrechtsalters: Das Kapitel definiert das Wahlrecht ab 16 Jahren, erläutert das Beispiel Österreich und diskutiert die kontroversen Argumente bezüglich politischer Reife und gesellschaftlicher Teilhabe.

3. Kinderwahlrecht: Hier werden Modelle wie das originäre Kinderwahlrecht und das vikarische Elternwahlrecht vorgestellt sowie die ethischen und praktischen Debatten dazu analysiert.

4. Vergleich beider Ansätze: Die Ansätze werden anhand der klassischen Demokratieprinzipien (Allgemeinheit, Gleichheit, Unmittelbarkeit) sowie der Pro- und Contra-Argumente gegenübergestellt.

5. Diskussion: Das abschließende Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Praktikabilität sowie die Bedeutung politischer Bildung für die Einbindung der jungen Generation in den demokratischen Prozess.

Schlüsselwörter

Wahlrechtsalter, Kinderwahlrecht, Demokratieprinzipien, politische Partizipation, Generationsgerechtigkeit, Repräsentation, politisches Interesse, politische Bildung, Wahlbeteiligung, Österreich, demographischer Wandel, Jugendwahlrecht, Elternwahlrecht, politische Reife, Demokratiedefizit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie demokratische Systeme die Interessen Minderjähriger besser repräsentieren können, indem sie die Ansätze zur Absenkung des Wahlrechtsalters und das Kinderwahlrecht kritisch vergleicht.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Im Zentrum stehen die Konzepte des Wahlrechts ab 16 Jahren und des Kinderwahlrechts, die Auswirkungen des demographischen Wandels sowie die Bedeutung politischer Bildung für die Teilhabe junger Menschen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es zu klären, welcher der beiden Ansätze – Wahl ab 16 oder Kinderwahlrecht – besser geeignet ist, um das bestehende Repräsentationsdefizit abzubauen, ohne grundlegende demokratische Prinzipien zu gefährden.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit nutzt eine rechts- und politikwissenschaftliche Analyse, bei der vorliegende Theorien, Studien und Argumente zur Wahlrechtsreform systematisch verglichen und diskutiert werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Beschreibung und Pro-Contra-Analyse beider Ansätze sowie einen anschließenden theoretischen Vergleich anhand von Prinzipien wie Gleichheit und Unmittelbarkeit.

Welche Schlagworte charakterisieren diese Publikation?

Wichtige Begriffe sind Generationsgerechtigkeit, Demokratieprinzipien, politische Partizipation, Jugendwahlrecht und das Repräsentationsdefizit.

Warum wird Österreich als Länderbeispiel angeführt?

Österreich dient als Fallbeispiel, da es durch die Wahlrechtsreform 2007 eine Vorreiterrolle einnimmt und als einziges Land das aktive Wahlrecht auf 16 Jahre gesenkt hat.

Wie unterscheidet sich das vikarische Elternwahlrecht von anderen Modellen?

Beim vikarischen oder stellvertretenden Elternwahlrecht verwalten Eltern die Stimmen ihrer Kinder treuhänderisch, bis diese ein bestimmtes Alter erreicht haben, was eine Form des "Wahlrechts von Geburt an" darstellt.

Welche Rolle spielt die politische Bildung laut der Autorin?

Die politische Bildung wird als entscheidender Faktor identifiziert, der besonders bei der Absenkung des Wahlrechtsalters essenziell ist, um Jugendliche zu mündigen Wählern zu machen.

Welches Fazit zieht die Autorin zum Kinderwahlrecht?

Die Autorin bewertet das Kinderwahlrecht als ambitioniert, aber aufgrund ungeklärter praktischer und verfassungsrechtlicher Fragen sowie der Gefährdung von Wahlprinzipien als derzeit weniger realistische Option als die Wahl ab 16.

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Detalles

Título
Absenkung des Wahlrechtsalters und Kinderwahlrecht im Vergleich
Universidad
University of Innsbruck  (Politikwissenschaften)
Calificación
2
Autor
Paulina Schmiedeberg (Autor)
Año de publicación
2017
Páginas
20
No. de catálogo
V366458
ISBN (Ebook)
9783668452466
ISBN (Libro)
9783668452473
Idioma
Alemán
Etiqueta
Kinderwahlrecht Absenkung des Wahlrechtsalters Vergleich
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Paulina Schmiedeberg (Autor), 2017, Absenkung des Wahlrechtsalters und Kinderwahlrecht im Vergleich, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/366458
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