Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publicación mundial de textos académicos
Go to shop › Pedagogía - Escuelas pedagógicas

Die Umsetzung der Inklusion zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Am Beispiel des Landes Niedersachsen

Título: Die Umsetzung der Inklusion zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Am Beispiel des Landes Niedersachsen

Trabajo , 2017 , 25 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Reiner Eilers (Autor)

Pedagogía - Escuelas pedagógicas
Extracto de texto & Detalles   Leer eBook
Resumen Extracto de texto Detalles

Der Fokus dieser Seminararbeit liegt auf der Umsetzung der Inklusion im Bundesland Niedersachsen. Dabei soll die Divergenz zwischen Anspruch und Wirklichkeit dieses Bildungsverständnisses dargestellt werden. Daher lautet der konkrete Untersuchungsschwerpunkt dieser Seminararbeit, inwieweit sich am niedersächsischen Bildungssystem der Zwiespalt zwischen Wirklichkeit und Anspruch in Bezug auf die Umsetzung der Inklusion zeigt. Als Untersuchungsmaterial dienen die Veröffentlichungen des Niedersächsischen Kultusministeriums.

Der Aufbau dieser Seminararbeit untergliedert sich in vier Kapitel. Nach der Einleitung werden in Kapitel 2 die theoretischen Grundlagen geschaffen, indem der Begriff der Inklusion definiert und die Behindertenrechtskonvention erläutert werden. Nachdem wichtige theoretische Aspekte für das bessere Verständnis dargelegt wurden, erfolgt in Kapitel 3 der Blick auf die konkrete Praxis der Umsetzung. Im Abschnitt 3.1 wird auf die rechtlichen Bestimmungen eingegangen, die Niedersachsen im Bereich der Inklusion normiert hat. Dabei ist der Blick in das niedersächsische Bildungsgesetz aus dem Jahr 2012 unerlässlich.

Nach der Klärung der rechtlichen Aspekte wird die Umsetzung in der Praxis beleuchtet. Mithilfe von Statistiken und Grafiken wird darauf eingegangen, wie inklusiv das niedersächsische Bildungssystem ist. Die wichtigsten Schlussfolgerungen und einen Ausblick auf die Zukunft und auf die damit verbundenen Herausforderungen für die Umsetzung der Inklusion werden im abschließenden Fazit dieser Seminararbeit dargestellt.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Grundlagen

2.1 Inklusion ̶ Versuch einer Definition

2.2 Die UN-Behindertenrechtskonvention

3. Die Umsetzung der Inklusion in Niedersachsen

3.1 Die rechtlichen Grundlagen im niedersächsischen Schulsystem

3.2 Die Praktizierung der Inklusion in Niedersachsen

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht kritisch die Umsetzung der Inklusion im niedersächsischen Schulsystem und beleuchtet dabei die Divergenz zwischen dem offiziellen bildungspolitischen Anspruch und der tatsächlichen schulischen Wirklichkeit.

  • Theoretische Fundierung des Inklusionsbegriffs und der UN-Behindertenrechtskonvention.
  • Analyse der rechtlichen Rahmenbedingungen im niedersächsischen Schulgesetz.
  • Untersuchung der praktischen Herausforderungen und Segregationsstrukturen.
  • Evaluation der personellen und finanziellen Ressourcen bei der Umsetzung.

Auszug aus dem Buch

2.1 Inklusion ̶ Versuch einer Definition

Bezüglich einer Definition dieses Begriffes ist beim Konsultieren der Literatur auffällig, dass es keine allgemeingültige Begriffsbestimmung gibt. Im Folgenden wird daher versucht, eine eindeutige Definition des Begriffes der Inklusion zu formulieren, da diese theoretische Kenntnis für die spätere Beurteilung von Bedeutung ist. Verschiedene Forscher und auch verschiedene Institutionen beziehen sich auf den Begriff und versuchen ihn, definitorisch zu fassen. Die hier angeführte Definition ist somit nicht umfassend.

Der Begriff Inklusion ist seit der Ratifizierung der BRK in aller Munde. Wocken spricht davon, dass durch die Etablierung der Inklusion eine völlig neue Epoche des Zusammenlebens entstanden ist. Er sieht den Endpunkt der historischen Entwicklung nahen: „Inklusion ist die ultimative Integration, sozusagen der Olymp der Entwicklung, danach kommt nichts mehr.“

Etymologisch betrachtet leitet sich der Begriff Inklusion vom lateinischen Wort „includere“ ab. Dies bedeutet so viel wie „einschließen“, „einsperren“ oder „beinhalten“. Diese Übersetzungen scheinen auf den ersten Blick negativ. Doch in Bezug auf die Pädagogik bezeichnen sie etwas Positives, da die SuS, egal welche verschiedenen Bedingungen und Voraussetzungen sie mitbringen, am Schulsystem teilhaben können. Es gibt somit in der Pädagogik kein Innen und Außen, sondern der Zugang zu Bildung schließt jeden Einzelnen mit ein. Laut Ernst Begemann muss also das Recht auf Bildung für jedes Kind vorhanden sein, indem es alle Möglichkeiten geboten bekommt, Zugang zu Bildung zu erhalten. In diesem Zusammenhang ist auch wichtig zu erwähnen, dass Inklusion ein Menschenrecht ist und bei Nichtbeachtung eingeklagt werden kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung stellt den Untersuchungsschwerpunkt der Arbeit vor, welcher den Widerspruch zwischen dem gesetzlichen Anspruch auf inklusive Bildung und der tatsächlichen Umsetzung in Niedersachsen thematisiert.

2. Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Inklusion und erläutert die Bedeutung der UN-Behindertenrechtskonvention als Grundlage für das deutsche Bildungssystem.

3. Die Umsetzung der Inklusion in Niedersachsen: Der Hauptteil analysiert die rechtlichen Bestimmungen im niedersächsischen Schulsystem sowie die Herausforderungen in der Praxis hinsichtlich personeller und finanzieller Ressourcen.

4. Fazit: Das Fazit stellt zusammenfassend fest, dass Niedersachsen trotz positiver Tendenzen noch kein vollständig inklusives Schulsystem besitzt und noch erhebliche strukturelle Hürden bestehen.

Schlüsselwörter

Inklusion, Niedersachsen, Inklusive Schule, UN-Behindertenrechtskonvention, Bildungsgerechtigkeit, Förderschule, Sonderpädagogik, Inklusionsquote, Schulentwicklung, Heterogenität, Regelschule, Bildungsgesetz, Teilhabe, Segregation, Lehrkräfte

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit dem Status Quo der Inklusion im Bundesland Niedersachsen und vergleicht den politischen Anspruch mit der schulischen Realität.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf den theoretischen Grundlagen der Inklusion, den rechtlichen Rahmenbedingungen in Niedersachsen sowie den Problemen bei der praktischen Umsetzung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den Zwiespalt zwischen dem offiziellen Anspruch auf ein inklusives Schulsystem und der tatsächlichen gesellschaftlichen sowie schulischen Situation zu analysieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse sowie die Auswertung statistischer Daten und Grafiken des Niedersächsischen Kultusministeriums.

Was wird im Hauptteil detailliert behandelt?

Der Hauptteil beleuchtet die rechtlichen Grundlagen des niedersächsischen Schulgesetzes, die Rolle der Förderschulen sowie finanzielle und personelle Herausforderungen bei der Umsetzung.

Welche Keywords charakterisieren die Publikation?

Zentrale Begriffe sind Inklusion, Niedersachsen, UN-Behindertenrechtskonvention, Inklusionsquote, Heterogenität und Schulentwicklung.

Welche Rolle spielen die Förderschulen laut der Arbeit?

Der Autor argumentiert, dass der fortbestehende Erhalt von Förderschulen einer vollständigen, inklusiven Bildungslandschaft entgegensteht.

Was besagt die 2017 eingeführte Rahmenkonzeption "Inklusive Schule"?

Sie zielt auf eine organisatorische und pädagogische Weiterentwicklung durch die Schaffung regionaler Beratungs- und Unterstützungszentren (RZI) ab.

Final del extracto de 25 páginas  - subir

Detalles

Título
Die Umsetzung der Inklusion zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Am Beispiel des Landes Niedersachsen
Universidad
University of Osnabrück
Calificación
1,3
Autor
Reiner Eilers (Autor)
Año de publicación
2017
Páginas
25
No. de catálogo
V366476
ISBN (Ebook)
9783668447837
ISBN (Libro)
9783668447844
Idioma
Alemán
Etiqueta
umsetzung inklusion anspruch wirklichkeit beispiel landes niedersachsen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Reiner Eilers (Autor), 2017, Die Umsetzung der Inklusion zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Am Beispiel des Landes Niedersachsen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/366476
Leer eBook
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
Extracto de  25  Páginas
Grin logo
  • Grin.com
  • Envío
  • Contacto
  • Privacidad
  • Aviso legal
  • Imprint