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Lerntechniken und ihre Bedingungen

Title: Lerntechniken und ihre Bedingungen

Term Paper , 2003 , 30 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Christina Schulz (Author)

Psychology - Intelligence and Learning Psychology
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Im Rahmen des Seminars „Lernpsychologische Probleme des Unterrichts“, wird sich der folgende Beitrag mit verschiedenen Arten von Lerntechniken auseinandersetzen. Man könnte sich an dieser Stelle fragen, welchen Grund es geben kann das „Feld Lerntechniken“ thematisieren zu wollen. Ausgehend davon, dass Lerntechniken einen wichtigen Bestandteil des „Lernens“ darstellen und eben dieses uns ein Leben lang begleitet, findet man schnell eine Antwort auf die Frage. Darüber hinaus scheinen Deutschlands Schüler im Ländervergleich Defizite im Bereich des Lernens und somit auch der Technik des Lernens zu haben, was die PISA-Studie aufzeigte. Die Folgen sind für die betreffenden Schüler gravierend. Denn schlechte Noten und somit schlechte Abgangszeugnisse, bedeuten eine erhebliche Verminderung der beruflichen Perspektive, bis hin zur Arbeitslosigkeit. Es sollte zu denken geben, dass große Firmen, wie unter anderem die BASF, ihren Auszubildenden in der Anfangsze it der Ausbildung Kurse anbieten, welche Ausdrucks- und Rechtschreibkenntnisse verbessern sollen. Blickt man nun zurück auf unser vorliegendes Thema „Lerntechniken“, sieht man dieses in einem neuen Licht. Ein weiterer Aspekt wären die Bedingungen von dene n Lerntechniken abhängig sind. Was hilft die beste Technik, wenn die dazu gehörenden Bedingungen oder auch Voraussetzungen nicht gegeben sind. Ein nicht zu unterschätzendes Beispiel hierfür stellt die „Motivation“ dar. Ist der Schüler nicht motiviert, wird ihm die beste Lerntechnik nicht den erwünschten Erfolg bringen. Es werden nicht alle Bedingungen innerhalb des folgenden Beitrages erläutert werden können, doch wird versucht werden die hauptsächlichen aufzugreifen. Im Anschluss daran findet eine Vorstellung ausgesuchter, spezieller Lerntechniken statt. Auch hier muss erwähnt werden, dass es der Lerntechniken viele gibt und nur ein Ausschnitt dieser möglich sein wird.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition „Lernen“

3. Zwei Lernarten im Fokus

3.1. Das Lernen am Modell

3.2. Das Problemlösungslernen

4. Bedingungen im Zusammenhang mit Lerntechniken

4.1. Der Arbeitsplatz

4.2. Arbeitszeit und Tagesrhythmus

4.3. Die Motivation

4.3.1. Die positive Verstärkung

4.3.2. Die Ermutigung

4.3.3. Die Erfolgsmotivierung

5. Ernährung, Schlaf und körperlicher Ausgleich

5.1. Die Ernährung

5.2. Das Schlafbedürfnis

5.3. Der körperliche Ausgleich

6. Die Lerntechniken

6.1. Regeln auswendig lernen

6.2. Das Schreiben von Aufsätzen

6.3. Texte bearbeiten

6.4. Umgang mit Hausaufgaben

6.5. Lernen durch Lehren

7. Schlusswort

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, die Bedeutung von Lerntechniken vor dem Hintergrund notwendiger Lernbedingungen aufzuzeigen. Die zentrale Forschungsfrage untersucht, welche äußeren und psychologischen Faktoren das erfolgreiche Lernen beeinflussen und wie ausgewählte Lernmethoden effektiv in den Schulalltag integriert werden können.

  • Grundlagen des Lernbegriffs und Abgrenzung zu Reifungsprozessen
  • Einfluss von Lernbedingungen wie Arbeitsplatzgestaltung und Tagesrhythmus
  • Die Rolle der Motivation durch Verstärkung und Ermutigung
  • Physiologische Voraussetzungen: Ernährung, Schlaf und Bewegung
  • Vorstellung praktischer Lerntechniken für den schulischen Kontext

Auszug aus dem Buch

3.1. Das Lernen am Modell

„Unter Lernen am Modell versteht man die Aneignung von Verhaltensweisen, die bei anderen Personen beobachtet werden. Die beobachtete Person ist das Modell, der Lernende ist der Beobachter“ (Kaiser, A./Kaiser, R. 1998, S.147).

Das Lernen am Modell wird auch als Beobachtungslernen, Nachahmungslernen oder als soziales Lernen bezeichnet. Der Lernablauf lässt sich in die vier folgenden Teilprozesse untergliedern:

(1) Aufmerksamkeitsprozesse Das Modell wird durch den Beobachter „studiert“ und dabei bewusst wahrgenommen.

(2) Gedächtnisprozesse Die beobachteten Verhaltensweisen werden im Gedächtnis symbolisch gespeichert.

(3) Motorische Reproduktionsprozesse Das beobachtete und symbolisch gespeicherte Verhalten wird nachgeahmt.

(4) Verstärkungsprozesse Die Nachahmung kann verstärkt werden, zum Beispiel durch Lob oder Anerkennung dieser.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beleuchtet die Relevanz von Lerntechniken angesichts schulischer Defizite und betont die Abhängigkeit des Lernerfolgs von äußeren Rahmenbedingungen.

2. Definition „Lernen“: Definiert Lernen als dauerhafte Verhaltensänderung durch Übung und grenzt dies von biologischen Reifungsprozessen ab.

3. Zwei Lernarten im Fokus: Erläutert die Mechanismen des Beobachtungslernens und des Problemlösungslernens als wesentliche kognitive Lernformen.

4. Bedingungen im Zusammenhang mit Lerntechniken: Analysiert den Einfluss von Arbeitsumgebung, Motivation und körperlichen Voraussetzungen auf die Wirksamkeit von Lerntechniken.

5. Ernährung, Schlaf und körperlicher Ausgleich: Untersucht die physiologischen Grundlagen, die für die geistige Leistungsfähigkeit von Schülern essenziell sind.

6. Die Lerntechniken: Stellt konkrete Methoden wie das Regel-Lernen, das Aufsatzschreiben, die Textbearbeitung sowie das „Lernen durch Lehren“ praxisnah vor.

7. Schlusswort: Resümiert, dass Lerntechniken nur in Kombination mit einem förderlichen Umfeld und individueller Motivation nachhaltigen Erfolg garantieren.

Schlüsselwörter

Lerntechniken, Lernbedingungen, Motivation, Beobachtungslernen, Problemlösungslernen, Arbeitsplatzgestaltung, Tagesrhythmus, positive Verstärkung, Lernfähigkeit, schulische Leistungen, Textbearbeitung, Lernen durch Lehren, Pädagogische Psychologie, Lernumgebung, Selbstständigkeit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen spezifischen Lerntechniken und den äußeren sowie psychologischen Bedingungen, die für ein erfolgreiches Lernen im schulischen Umfeld notwendig sind.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten gehören neben der Definition des Lernbegriffs auch die Analyse von Lernumgebungen, die Bedeutung von Motivation, physiologische Aspekte wie Schlaf und Ernährung sowie die praktische Anwendung von Lerntechniken.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass Lerntechniken für sich genommen oft ineffektiv sind, wenn nicht gleichzeitig die zugrunde liegenden Voraussetzungen wie Motivation und eine angemessene Lernumgebung geschaffen werden.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf lernpsychologische Grundlagen und fachdidaktische Ansätze, wobei Erkenntnisse der pädagogischen Psychologie, wie z.B. das Lernen am Modell, integriert werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst theoretische Lernarten, Bedingungen wie Arbeitsplatz und Motivation sowie körperliche Faktoren erörtert, gefolgt von einer praktischen Anleitung für spezifische Lerntechniken.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Lerntechniken, Lernbedingungen, Motivation, Arbeitsplatzgestaltung, Lernpsychologie und Schulerfolg.

Warum reicht es laut Autor nicht aus, nur eine gute Lerntechnik zu beherrschen?

Der Autor argumentiert, dass ohne passende Rahmenbedingungen – wie Ruhe, Konzentration und eine positive psychische Verfassung – selbst die beste Methode ihr Ziel verfehlt.

Welchen besonderen Nutzen sieht der Autor in der Methode „Lernen durch Lehren“?

Neben der fachlichen Vertiefung fördert diese Methode insbesondere die Sozialkompetenz, das freie Sprechen vor der Gruppe und die Selbstständigkeit der Schüler.

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Details

Title
Lerntechniken und ihre Bedingungen
College
University of Koblenz-Landau  (Psychologie)
Course
Lernpsychologische Probleme im Unterricht
Grade
1,3
Author
Christina Schulz (Author)
Publication Year
2003
Pages
30
Catalog Number
V36681
ISBN (eBook)
9783638362320
Language
German
Tags
Lerntechniken Bedingungen Lernpsychologische Probleme Unterricht
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christina Schulz (Author), 2003, Lerntechniken und ihre Bedingungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/36681
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