Die Business Model Canvas als Lehrmethode der ökonomischen Bildung

Unter Berücksichtigung von Design Based Learning


Zwischenprüfungsarbeit, 2016
67 Seiten, Note: 2,25

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1. Einleitung
1.1 Problemstellung und Relevanz
1.2 Ziel und Aufbau der Arbeit

2. Theoretische Grundlagen
2.1 Begriffsklärung Entrepreneurship Education
2.1.1 Begriffsklärung Entrepreneurship und Entrepreneur
2.1.2 Entrepreneurship und Innovation
2.1.3 Entrepreneurship als Wertgenerierungsprozess
2.2 Bedingungsfaktoren für zielführendes Entrepreneurship
2.3 Ökonomische Intentionen für den Aufschwung von Entrepreneurship
Education

3. Entrepreneurship Education in der ökonomischen Bildung
3.1 Ziele von Allgemeinbildung und Entrepreneurship Education
3.2 Entrepreneurship Education in Deutschland

4. Business Model und Business Model Canvas
4.1 Geschäftsmodelle
4.2 Geschäftsmodellinnovationen
4.3 Klassifikation von Business Model Ansätzen
4.4 Die Business Model Canvas von Osterwalder und Pigneur
4.5 Beispiele für Geschäftsmodellinnovationen
4.5.1 Geschäftsmodell von Google
4.5.2 Geschäftsmodell von Private Banking

5. Design Based Learning

6. Fazit

7. Literaturverzeichnis

8. Internetquellen

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Kompetenzportfolio von Entrepreneurship Education. Eigene Darstellung in Anlehnung an: Aff 2008: S.317

Abbildung 2: berufliche Tätigkeiten der Entrepreneure und Intrapreneure. Eigene Darstellung in Anlehnung an: Kirchner / Loerwald 2014: S:19

Abbildung 3: Idee – Invention – Innovation. Eigene Darstellung in Anlehnung an: Fueglistaller et al. 2012: S.131

Abbildung 4: verschiedene Arten von Innovationen. Eigene Darstellung in Anlehnung an: Fueglistaller et al. 2012: S.133-135 und Kirchner 2012: S.23-27

Abbildung 5: Total Early-stage Entrepreneurial Activity (TEA) in den 70 GEM-Ländern 2014. GEM 2014: S.9

Abbildung 6: fünf Phasen des Entrepreneurship-Prozesses. Eigene Darstellung in Anlehnung an: Beckmann 2009: S.27

Abbildung 7: TEA Entrepreneurship-Aktivität in innovationsbasierten Volkswirtschaften. Eine Auswahl. Eigene Darstellung in Anlehnung an GEM 2014: S.9

Abbildung 8: KfW-Gründerquote Deutschland 2012-2014. Eine Auswahl. Eigene Darstellung in Anlehnung an Metzger 2015: S.2.

Abbildung 9: ökonomische Kompetenzen von Entrepreneurship Education. Eigene Darstellung in Anlehnung an: Kirchner / Loerwald 2014: S.14

Abbildung 10: Teilbereiche von Allgemeinbildung. Eigene Darstellung in Anlehnung an: Krol et al. 2006:S.61-110

Abbildung 11: Kernfragen eines Geschäftsmodells. Eigene Darstellung in Anlehnung an: Bieger / Krys 2011: S.2.

Abbildung 12: Zyklen der Neuanwerbung. Eigene Darstellung in Anlehnung an: Bieger / Krys 2011: S.2f.

Abbildung 13: neuere Aspekte der Geschäftsmodellentwicklung. Eigene Darstellung in Anlehnung an: Bieger / Krys 2011: S.4f.

Abbildung 14: Zielsetzungen neuer Geschäftsmodellinnovationen. Eigene Darstellung in Anlehnung an: Osterwalder / Pigneur 2009: S.244f.

Abbildung 15: Beispiele für Geschäftsmodellinnovationen. Eigene Darstellung in Anlehnung an: Ommer 2013: S.42.

Abbildung 16: Phasenmodelle der Geschäftsmodellinnovation. Eigene Darstellung in Anlehnung an: Grasl 2009: S.141 / Wirzt 2011: S.232-243 / Osterwalder/Pigneur 2010: S.252-259.

Abbildung 17: Business Model Canvas. Quelle: Osterwalder / Pigneur 2009: S.44.

Abbildung 18: Business Model Canvas Google Teil I. Quelle: Osterwalder / Pigneur 2011: S.84.

Abbildung 19: Business Model Canvas Google Teil II. Quelle: Osterwalder / Pigneur 2011: S.83.

Abbildung 20: Business Model Canvas Google Teil III. Quelle: Osterwalder / Pigneur 2011: S.85.

Abbildung 21: Business Model Canvas Google Teil IV. Quelle: Osterwalder / Pigneur 2011: S.84.

Abbildung 22: Business Model Canvas des Private Banking. Eigene Darstellung in Anlehnung an: Osterwalder / Pigneur 2011: S.84.

Abbildung 23: Kompromisse des Private Banking. Quelle: Osterwalder / Pigneur 2011: S.84.

Abbildung 24: Bedeutung von Designorientiertheit. Eigene Darstellung in Anlehnung an: Kolko 2015: S.4-6.

Abbildung 25: Design Based Learning am Beipiel innovative recyclebare Stadt. Eigene Darstellung in Anlehnung an: Nelson 2014: S.3.

Abbildung 26: Struktur des Engineering Design. Eigene Darstellung in Anlehnung an: Lammi / Becker 2013: S.65-68.

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser eseprobe nicht enthalten

1. Einleitung

1.1 Problemstellung und Relevanz

Die Themen rund um die Entrepreneurship Education, ebenso wie das Feld um die Geschäftsmodellinnovationen, werden im Bereich der aktuellen gesellschaftlichen, politischen aber auch wissenschaftlichen Diskussion immer bedeutender. Die hohe Arbeitslosenquote in vielen europäischen Ländern veranlasst diesen Ruf nach einer „Kultur der Selbstständigkeit“ (Frick 1999: S.7). Eben jene hoffnungsvolle Situation und der Drang nach mehr Innovationen, Wettbewerbsfähigkeit und auch schneller wachsenden Unternehmen beeinflusst die Lage und das Denken auch innerhalb unserer Bundesrepublik. Da die Notwendigkeit dieses aufstrebenden Themas vor allem durch basale Gründungsinnovationskenntnisse aus dem Bereich der Hochschulen erwartet werden, spielt die Entrepreneurship Education eine besonders herausragende Rolle und kann als wohlfahrtsorientierter Indikator für unsere Gesellschaft angesehen werden (Vgl. Uebelacker 2005: S.1f.). Die Erarbeitung in bestehenden oder neu gegründeten Unternehmen wird innerhalb dieser Arbeit mit der Business Model Canvas reflektiert, so wird auf ein Model aus einem Topf von vielen weiteren Modellen eines herausgearbeitet und angewandt. Die zentrale Bedeutung jenen Themas stellt eben diese Beziehung zwischen der Entrepreneurship Education und deren Beziehungen mit den Geschäftsmodellen und den Geschäftsmodellinnovationen dar, die ebenso anhand eines Models aufgezeigt werden.

Da die Entrepreneurship Education stellt hier in Deutschland, im Vergleich zu anderen Ländern, eine noch junge Disziplin dar. Jedoch ist mit dem wachsenden allgemeinen Interesse an den gründungsrelevanten Ausbildungsangeboten an deutschen Hochschulen auch eine Steigerung im Bereich der Publikationen zu erkennen. Es ist allerdings immer noch stark zu erkennen, dass sich die Entrepreneurship Education auf ihre Mutterwissenschaft, die Wirtschaftswissenschaft stützt (Vgl. Uebelacker 2005: S.2).

1.2 Ziel und Aufbau der Arbeit

Innerhalb folgender Arbeit wird die Frage nach der Beziehung zwischen der Entrepreneurship Education und einer Geschäftsmodellinnovation dargestellt. Die Forschungsfrage lautet daher: Ist die Business Model Canvas eine geeignete Methode in der ökonomischen Bildung um die Entrepreneurship Education zu fördern? Die Ziele sind, das Feld um die Entrepreneurship Education greifbar darzustellen und diese in Bezug mit der Business Model Canvas zu erläutern. Anschließend wird eine Beziehung zu dem Bereich des Design Based Learning gezogen und dahingehend erläutert. Die Forschungsfrage wird anhand eines ausführlichen Literaturstudiums beantwortet. Die Struktur der Arbeit gliedert sich in Einleitung, Fazit und die vier grundlegenden Kapitel. Kapitel 1 beginnt mit der Einleitung in das Thema und der Arbeit. In Kapitel 2 werden die theoretischen Grundlagen geklärt, die für die weiteren Kapitel benötigt werden. Hierbei handelt es sich um Begrifflichkeiten in Bezug auf die Entrepreneurship Education, die Bedingungsfaktoren für eine zielführende Entrepreneurship Education und die ökonomischen Intentionen für den Aufschwung der Entrepreneurship Education. Darauf aufbauend folgt in Kapitel 3 die Entrepreneurship Education in Bezug auf die ökonomische Bildung. Hier werden die Ziele von Allgemeinbildung und Entrepreneurship Education geklärt. Außerdem wird die Situation in Deutschland dargestellt. In Kapitel 4 folgen die Business Model und die Business Model Canvas. Dieses Kapitel ist wiederum in die Unterkapitel Geschäftsmodelle, Geschäftsmodellinnovationen, die Klassifikation von Business Model Ansätzen und die Business Model Canvas von Osterwalder und Pigneur aufgegliedert. Des weiteren werden Beispiele in Bezug auf Geschäftsmodelle von Google und von Private Banking aufgedeckt und veranschaulich dargestellt. Kapitel 5 umfasst das Design Based Learning, das ebenfalls im Verlauf der Arbeit in Bezug mit der Business Model Canvas dargestellt wird.

2. Theoretische Grundlagen

2.1 Begriffsklärung Entrepreneurship Education

Die Begrifflichkeit der Entrepreneurship Education wird im deutschsprachigen Raum auf unterschiedliche Art und Weise definiert. So wird Entrepreneurship Education als Gründungserziehung (Vgl. Wiepcke 2013), unternehmerische Kompetenz (Vgl. Jung 2012) oder auch als unternehmerisches Denken (Vgl. Retzmann et al. 2012) definiert. Ebbers und Klein erläutern den Begriff der Entrepreneurship Education als „Kultur der unternehmerischen Tätigkeit“ (Ebbers / Klein 2011: S.28), wohingegen Krol sich auf eine „Kultur der Selbstständigkeit“ (Krol 2004: S.57) bezieht. Die Begrifflichkeiten unterscheiden sich nicht nur auf der Ausdrucksebene, sondern auch auf der Inhaltsebene. Einige Begriffe begrenzen sich auf ein Teilgebiet der Entrepreneurship Education, andere Begrifflichkeiten versuchen das ganze Feld zu umrahmen. Weitere Unterschiede werden in der kontextgebundenen Nutzung der Begriffe deutlich, wobei sich einige Begrifflichkeiten im schulischen Kontext auf deren Allgemeinbildung beziehen, werden andere Begrifflichkeiten in der Hochschullehre oder in der beruflichen Bildung genutzt. (Vgl. Kirchner / Loerwald 2014: S.17)

Durch die oben beschriebene Vielfalt der Eingliederungen des Entrepreneurships zeigt sich, dass auch Entrepreneurinnen und Entrepreneure selbst einen besonderen Typus von Unternehmerinnen und Unternehmern darstellen. Folglich stellt sich auch die Entrepreneurship Education dieser besonderen Inkorporierung, da sie nicht einfach mit der Begrifflichkeit der Unternehmerbildung gleichzusetzen und übersetzt werden kann. Aufgrund einer fehlenden analogen Übersetzung im Deutschen wird für die Entrepreneurship Education in den meisten Fällen der englische Terminus verwendet. Jedoch ist durch die Klärung der Schreibweise noch nicht die Begrifflichkeit als Sinnkorpus geklärt. Es gibt nicht nur differente kurze Definitionen, wie oben schon beschrieben, sondern auch unterschiedlich weit umfassende Beschreibungen, die versuchen die Entrepreneurship Education einzugrenzen und ihren wahren Wert herauszustellen. So verstehen Mittelstädt und Wiepcke unter Entrepreneurship Education „alle Bildungsmaßnahmen zur Weckung unternehmerischer Einstellungen und Fertigkeiten“ (Wiepcke / Mittelstädt 2013: S.14). Vergleichsweise hierzu steht ebenso die Begriffsbestimmung der Europäischen Kommission, die Entrepreneurship Education als „Herausbildung der allgemeinen Eigenschaften und Fertigkeiten, auf denen die unternehmerische Initiative gründet [ebenso wie die] Vermittlung besonderer betriebswirtschaftlicher Kenntnisse“ (Europäische Kommission 2006: S.4) definiert. (Vgl. Wiepcke/Mittelstädt 2013: S.14 / Vgl. Europäische Kommission 2006: S.3-6 / Vgl. Kirchner 2004: S.33f.)

Ein weiterer Versuch, Entrepreneurship Education konkret zu definieren, stellt Ripsas 1998 an, indem er Kernelemente herausarbeite und diese als Vermittlungselemente für die Entrepreneurship Education einsetzt. So definierte er die Begrifflichkeiten der „Wertebasis […] Entscheidungsfähigkeit […] Führungsqualifikation […] ökonomische Kreativität [und] betriebswirtschaftliches Methodenwissen“ (Ripsas 1998: S.218f.) als wichtige Schlüsselbegriffe. Retzmann und Hausmann stellen bei der Definition die Bildungszielebene als Ausgangspunkt voraus. Sie beschreiben die „Kompetenz eines im unternehmerischen Denken befähigten Schülers im Sinne eines Entrepreneurs […] [als] Fähigkeit und Bereitschaft, in risikobehafteten, ökonomisch geprägten Situationen das Für und Wider ihres Handelns sorgfältig [abwägen zu können] und die berufliche Selbstständigkeit bzw. Unternehmensgründung als mögliche Perspektive für die eigene Person […] reflektieren [zu können]“ (Retzmann / Hausmann 2012: S.57). (Vgl. Ripsas 1998: S.218-221 / Vgl. Retzmann/Hausmann 2012: S.50-65)

Aff definiert Entrepreneurship Education als sehr umfassende aber auch präzise beschriebene Einteilung in die unternehmerische Qualifikation, die um einen Kulturbegriff erweitert wird. Er präzisiert wiederum diesen Kulturbegriff als die „Kultur unternehmerischen Denkens und Handelns […] [in die Förderung von] Kultur der Mündigkeit, Autonomie, Eigenverantwortung und Solidarität“ (Aff 2008: S.310). So findet in dieser Definition eine Vernetzung zwischen der Wahrnehmungsbereitschaft gesellschaftlicher Verantwortung und der Eigenverantwortung statt. Daraus resultierend konstruierte Aff ein Kompetenzportfolio, das diese Annahmen visualisiert darstellt. (Vgl. Aff 2008: S.310-318)

Abbildung in dieser eseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Kompetenzportfolio von Entrepreneurship Education. Eigene Darstellung in Anlehnung an: Aff 2008: S.317

Aff definiert in seinem Kompetenzportfolio fünf zentrale Merkmale, die eine ganzheitliche Entrepreneurship Education darstellt. Die Fachkompetenz beschreibt die ökonomischen Grundlagen und das vertiefende Wissen auf die Art und Weise, damit die Grundlage für ein erweitertes gründungsspezifisches Wissen benötigt wird. Die Methodenkompetenz ist die Strategie, die entwickelt werden muss, um Probleme ökonomisch wertvoll lösen zu können. Ebenso sind die Strategien der Metakognition gemeint, unter denen beispielsweise das Lernen zu erlernen gemeint ist. Die Humankompetenz stellt eine Sammlung von Entrepreneurship-Tugenden dar, die sich an Kreativität, Leistungsorientierung, Aufgabenzuwendung oder auch Freude am selbstständigen Arbeiten feststecken lassen. Als Sozialkompetenz wird die Kommunikationsfähigkeit, ebenso wie das soziale Verstehen, die Fähigkeit autonom zu handeln und die Fähigkeit solidarisch handeln zu können, als basale Grundlagenelemente angesehen. Das fünfte Element lässt sich nicht so leicht einordnen, da es die Persönlichkeitsmerkmale und Qualifikationskompetenzen beschreibt, die sich abseits der pädagogischen Gestaltungsformen einordnen lassen. (Vgl. Aff 2008: S.317)

Aus wissenschaftlicher Sicht stellt die Vielfalt an Definitionen der Entrepreneurship Education keine Komplikation dar, da die Betrachtungsweisen ebenso different sein können als auch die Intention, die sich dahinter verbirgt. Zum Zwecke dieser Arbeit wird Entrepreneurship Education als ein Konzept der ökonomischen Allgemeinbildung angesehen. Zurückgestellt ist hier die Verbindung mit der Hochschuldidaktik oder der beruflichen Bildung. Folglich basiert die Begriffsklärung von Entrepreneurship Education auf der Ableitung des Mündigkeitsbegriffs, da hiermit ein allgemeinbildendes Ziel beschrieben wird, das in allen Bildungsprozessen des deutschen Schulsystems beschrieben ist und nach Kontextabhängigkeit variabel geformt werden kann. Der Begriff der Mündigkeit wird häufig in pädagogischen Arbeiten als Krone der Erziehungs- und Bildungsziele gesehen. (Vgl. Giesecke 2004: S.70-74)

Kirchner teilt den Begriff der Mündigkeit wiederum in zwei Dimensionen auf. Zum einen die individualistische Dimension, die im Verlauf der Zeit geprägt wurde und zum anderen die soziale Dimension, die die aktive Eingliederungskompetenz innerhalb einer Gesellschaft beschreibt. (Vgl. Kirchner 2004: S.36) Böhm definiert unter dem Begriff der Mündigkeit das „sittliche Verhältnis des Menschen zu seiner eigenen Person und zu seiner Gesellschaft“ (Böhm 2005: S:445). (Vgl. Kirchner 2004: S.36f.)

Mündigkeit beinhaltet somit die Verantwortungsübernahme gegenüber sich selbst, wie auch gegenüber anderen Menschen und der Umwelt. (Vgl. Giesecke 2004: S.73) So lässt sich Mündigkeit auch aus der Sicht der Konsequenz erörtern, aus der folgt, dass Mündigkeit nicht nur die Übernahme der Verantwortung impliziert, sondern auch die Konsequenzen der eigenen oder auch der fremden Handlungen zu tragen sind. Der Bildungsprozess vereinbart demzufolge dieses Spannungsverhältnis zwischen der Übernahme der Sozialverantwortung und der Fähigkeit selbstbestimmt zu handeln. (Vgl. Giesecke 2004: S.73f.)

Diese Folgerungen sind ebenso auf die ökonomische Bildung anzuwenden. Steinmann beschreibt diese Beziehung zwischen Mündigkeit und ökonomischer Bildung folgendermaßen: „Ökonomische Bildung soll Hilfen bieten auf dem Weg zur Mündigkeit des Menschen, indem sie grundlegende Befähigungen zur selbstbestimmten und verantwortungsbewussten Gestaltung des Lebens in der Gesellschaft vermittelt“ (Steinmann 1997: S.2). Infolgedessen impliziert eine allgemeinbildende Entrepreneurship Education eine ausgebaute Kompetenz, um unternehmerisch selbstständig tätig zu sein und die daraus resultierende Verantwortung tragen zu können. (Vgl. Steinmann 1997: S.2-5)

Für die Entrepreneurship Education im Kontext der ökonomischen Bildung gilt das Nutzenprinzip. Somit sollen Fähigkeiten vermittelt werden, die den Schülerinnen und Schülern in der aktuellen, ebenso wie in zukünftigen Situationen, nützlich sein müssen. Fachlich gesehen beinhaltet Entrepreneurship Education die ökonomischen Kompetenzen, die für die Bewältigung ökonomisch geprägter Situationen von Vorteil sind, um diese erfolgreich absolvieren zu können. Hierzu zählen Kreativität, Risikobereitschaft, Innovationsbereitschaft und die Adaption von Verantwortung im unternehmerischen Kontext. Das konkrete Anwendungspotential umfasst wiederum kategoriales und fachliches Wissen. (Vgl. Retzmann / Hausmann 2012: S.57-62)

Eine ausführliche Definition gibt Kirchner, der Entrepreneurship Education folgendermaßen beschreibt: (Vgl. Kirchner / Loerwald 2014: S.39)

Das Leitbild der Entrepreneurship Education ist der mündige Entrepreneur, der in der Lage ist, in unternehmerischen Kontexten selbstständig und sozial verantwortet zu handeln. Entrepreneurship Education umfasst dabei alle Bildungsprozesse, die unternehmerische Kreativität, Innovationsfähigkeit, Selbstwirksamkeitsüberzeugung, Leistungsmotivation, rationalen Umgang mit Risiko und Verantwortungsbewusstsein fördern und die solche ökonomischen und überfachlichen Kompetenzen vermitteln, die für die Anbahnung, Realisierung und Reflexion unternehmerischer Initiative (Entrepreneurship) erforderlich sind. (Kirchner / Loerwald 2014: S:39)

2.1.1 Begriffsklärung Entrepreneurship und Entrepreneur

Entrepreneurship hat sich als ein Lehnwort aus dem Englischen in der deutschen Sprache etabliert und wird meist als Unternehmertum übersetzt, das jedoch nicht in allen Fällen als eine exakt definierende Beschreibung anzusehen ist. Eine direkte Übersetzung aus dem Englischen gibt es für diesen Bedeutungsinhalt nicht. (Vgl. Fueglistaller et al. 2012: S.22)

Es muss jedoch festgestellt werden, dass zwischen dem englischen Begriff Entrepreneurship und Entrepreneur und den gegenüberstehenden Begriffen Unternehmertum und Unternehmen eine klare Differenzierung vorgenommen werden muss. Im Englischen selbst wird zwischen entrepreneur und manager oder owner und zwischen entrepreneurship und business administration unterschieden, um die sprachlichen Differenzierungen voneinander abzugrenzen. Somit ist zu erkennen, dass eine klare Abgrenzung und Übersetzung der Begrifflichkeiten alleine schon in der englischen Sprache zu klaren Differenzierungen innerhalb des Wortbereiches kommt. Im Deutschen gibt es keine derartige Ausdifferenzierung, die die Begriffsunterscheidung vereinfacht. Hierbei werden Hilfsmittel zu Grunde gelegt, die die Ausprägung der unternehmerischen Innovation oder auch die Adaption von unternehmerischem Risiko beschreiben. (Vgl. Faltin 1998: S.3f.)

Der Begriff Unternehmen kann im Englischen mit enterprise übersetzt werden, umgekehrt gesehen kann im Deutschen nicht generalisiert werden, dass jede Unternehmerin und jeder Unternehmer auch als eine Entrepreneurin oder ein Entrepreneur definiert ist. Als Entrepreneure werden die Gruppierungen von Neugründerinnen und Neugründern definiert, die aufgrund ihrer unternehmerischen Selbstständigkeit neue Dinge schaffen, die sie in ihrem Unternehmern umsetzen. Hierbei fallen alle Unternehmerinnen und Unternehmer heraus, die ein bestehendes Unternehmen verwalten und keine innovativen Anreize in ihr Unternehmen einbinden. (Vgl. Kirchner / Loerwald 2014: S.19)

Es wird somit eine Beziehung zwischen den Entrepreneuren und den Intrapreneuren sichtbar. Die beiden Begrifflichkeiten teilen sich mit ihrer Wortbedeutung ein Tätigkeitsfeld, das sich durch das Innovationspotenzial verbinden lässt. Intrapreneure sind im Gegensatz zu Entrepreneure in keiner Selbstständigkeit beschäftigt und befinden sich in einem anderen Bereich der Risikobereitschaft. Im Folgenden wird die Differenzierung von Entrepreneure und Intrapreneure, zur vereinfachten Darstellung, illustrativ dargestellt. (Vgl. Nicolai 2007: S.10f.)

Abbildung in dieser eseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: berufliche Tätigkeiten der Entrepreneure und Intrapreneure. Eigene Darstellung in Anlehnung an: Kirchner / Loerwald 2014: S:19

Es ist deutlich zu erkennen, dass die Intrapreneurin und der Intrapreneur als eine Entrepreneurin und ein Entrepreneur innerhalb eines bestehenden Unternehmens gesehen werden können, die sich durch eine strukturelle Abhängigkeit, in Bezug auf das beschäftigende Unternehmen, von dem Entrepreneur unterscheidet, wohingegen auch die Risikoverantwortung bei einer Intrapreneurin und einem Intrapreneur weitaus geringer ist, da sie dieses nicht direkt auf sich beziehen müssen. (Vgl. Nicolai 2007: S.10) Hierbei ist auch der Unternehmensgewinn zu nennen, der als Risikofaktor gesehen werden kann, da er in manchen Fällen nicht oder nur verspätet zu verbuchen ist. Aus den vorliegenden diversen Gründen wird zwischen externen und internen kategorialen Unterscheidungen in Bezug auf unternehmerisches Handeln von Unternehmen differenziert. (Vgl. Kirchner / Loerwald 2014: S.20)

Nicolai unternimmt noch eine weitere Differenzierung in Bezug auf die begriffliche Abgrenzung von Existenzgründerinnen, Existenzgründer und Entrepreneurinnen und Entrepreneuren, die sehr häufig auch synonym auftreten. Als Entrepreneur kann auch eine bereits etablierte Unternehmerin oder Unternehmer gesehen werden, die eine neue Innovation auf den Markt bringen, indessen bildet diese Innovationsgründung durch bestehende Unternehmen eher die Minderheit. Hier haben die Existenzgründerinnen und Existenzgründer einen klaren Vorteil, da sie durch die gegenwärtige Beschäftigung und der Entwicklung eines Geschäftsmodells inmitten des Gründungsprozesses stehen, der in direkter Verbindung mit der Innovation als strukturelle Markteintrittsbarriere steht. (Vgl. Nicolai 2007: S.32)

Als ein Entrepreneur, im weiteren Sinn, kann somit eine Gründerin oder ein Gründer oder auch eine etablierte Unternehmerin oder Unternehmer bezeichnet werden, die eine neue Innovation auf dem Markt bringen. Im engeren Sinn sind nur die Neugründer zu beachten, die auf einem noch nicht etablierten Markt eine innovative Kombination hervorbringen und sich so das benötigte Wissen im Bereich des Geschäftsmodells erst erarbeiten müssen. Beispielsweise kann hier das Geschäftsmodell des Franchising aufgezeigt werden, das sich durch den Entrepreneur, den Franchise-Geber, und den Gründer, der das Unternehmen vor Ort mit den Vorgaben des Franchise-Gebers aufbaut und betreibt, veranschaulichen lässt. Als typisches Entrepreneurship gilt beispielsweise die Neueröffnung eines Restaurants. (Vgl. Kirchner / Loerwald 2014: S.21)

2.1.2 Entrepreneurship und Innovation

Entrepreneurship unterscheidet sich insbesondere durch die enorme Relevanz von Innovation von den anderen Ausführungen unternehmerischen Handelns. Als weiteres typisches Merkmal von Entrepreneurship zählt, neben der Innovationskraft, die Ergreifung von unternehmensorientierten Situationen. Eine unternehmerische Innovation lässt sich laut Fueglistaller, folgendermaßen definieren: „[Sie ist] die erstmalige Anwendung einer neuen Problemlösung oder wiederholender Problemlösetechnik, die darauf gerichtet ist, Unternehmensziele auf neuartige Weise zu erfüllen“ (Fueglistaller et al. 2012: S.132). Eine unternehmerische Innovation ist auf ökonomischer Seite eine Erfindung, die es erfolgreich auf den Markt geschafft hat und ebenso auf unternehmerischer Seite realisiert wurde. (Vgl. Fueglistaller et al. 2012: S.131-134)

Zu einer unternehmerischen Umsetzung einer solchen Innovation, die sich durch die Verbindung des Ökonomischen mit dem Innovativen ergibt, kristallisiert sich das Entrepreneurship als verbindendes Element heraus. Eine Entrepreneurin oder ein Entrepreneur kann diejenige oder derjenige sein, der eine Idee selbst entworfen oder entwickelt hat. Erfolgreiche Innovatorinnen oder erfolgreicher Innovatoren glänzen vor allem durch ihre Kompetenz, eine potentielle Idee zu erkennen und diese zu einer am Markt gebräuchlichen Innovation zu erweitern. Durch dieses Erfolg lassen sich die Unternehmensziele auf ein höheres Level heben und verbessern sich in ihrer unternehmerischen und ökonomischen Leistungserbringung. Jede Entrepreneurship-Intention definiert sich durch zwei differente Aspekte, die sich auf systematischer Ebene wiederum aufeinander beziehen. Faltin unterscheidet wie folgt: „Das eine ist der kreative, innovative Aspekt der Gründung, das andere ist die Administration, die ökonomische Kontrolle, der Zwang, rentabel zu arbeiten, mehr als Kosten zu erwirtschaften“ (Faltin 2011: S.82). Sowohl die innovative Seite, die sich aus der Kreativität ergibt, ebenso wie die ökonomische Seite müssen im Entrepreneurship Berücksichtigung finden. Zur Veranschaulichung wird der vorhergehende Prozess in folgender Darstellung illustrativ dargestellt. (Vgl. Faltin 2011: S.75-85)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3: Idee – Invention – Innovation. Eigene Darstellung in Anlehnung an: Fueglistaller et al. 2012: S.131

Innovative Entwicklungen können auch Weiterentwicklungen und Veränderungen im Bereich der Waren- und Dienstleistungen darstellen. Innovation wird hier als die neuartige Verbesserung von Vorhandenem definiert, die sich durch Kombinationen oder Neuentwicklungen ergeben. Es gibt jedoch Problempotential bei der Bestimmung, ob es sich wirklich um eine innovative Umsetzung handelt. Abhängig ist diese Einschätzung vom Standpunkt des Betrachters und von dem vorherrschenden Entwicklungsgrad des Gesamtkontextes. So können in Schwellenländern Innovationen geschaffen werden, die in Industriestaaten schon lange etabliert sind. Innovationen, die in einem bestimmten Bereich als innovativ gelten, können in einem anderen Kontext subjektiv, wie auch normativ, völlig different beurteilt werden. Es ist ebenso anzumerken, dass Innovationen vergänglich sind und sie nur in einem bestimmten Zeitfenster, bis zur erfolgreichen Etablierung auf dem Markt, als innovativ betrachtet werden können. (Vgl. Faltin 1998: S.5-7)

Eine konträre Sicht auf den Innovationszyklus zeigt sich durch Schumpeter, der sich mit dem paradoxen Effekt der Entrepreneurship-Prozesse auseinandersetzt. Er bezeichnet diesen als kreative schöpferische Zerstörung des vorhandenen Zustands. Einerseits wird eine Neuentwicklung etabliert und andererseits wird etwas Vorhandenes entwertet und folglich zerstört. Entrepreneurinnen und Entrepreneure erschaffen eine neue Angebotsvielfalt, drängen aber die bis dato bewährten Produkte und Dienstleistungen von ihrer Position auf dem Markt. Modellhaft hierfür ist die rasante Verbreitung der digitalen Fotografie, die den kompletten Markt für Fotoapparate und Fotoentwicklung revolutionierte, die alten Unternehmen aus dem Markt verdrängt und neue innovative Unternehmen etabliert hat. (Vgl. Schumpeter 2005: S.134-137)

Innerhalb der Literatur, die sich mit Entrepreneurship auseinandersetzt, gibt es eine Unterscheidung zwischen den diversen Innovationsarten. Als Grundlage für die Unterscheidungen werden die jeweiligen Aspekte der Bereitstellung abgegrenzt, die sich über den Bezugspunkt des innovativen Moments identifizieren. (Vgl. Fueglistaller et al. 2012: S.133f.)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 4: verschiedene Arten von Innovationen. Eigene Darstellung in Anlehnung an: Fueglistaller et al. 2012: S.133-135 und Kirchner 2012: S.23-27

Die Geschäftsmodellinnovationen umfasst das vollständig angebotene Leistungsspektrum. Das Geschäftsmodell bezieht sich auf alle Strukturen, Zusammenhänge und Prozesse der Wertschöpfungskette eines etablierten Unternehmens. Beispielsweise für eine Geschäftsmodellinnovation kann das Unternehmen mymuesli genannt werden, das dem Kunden die Möglichkeit gibt, sein Müsli in individueller Form zu mischen und sich durch die Präsentation und Konzeption der Homepage zu einer neuen Form des Lebensmittelbestellens gemustert hat. Durch die individuelle, online ablaufende Lebensmittelmischungen entsteht hier eine Innovation auf Geschäftsmodellebene. Ein weiteres Beispiel stellt IKEA dar, das durch die Entscheidung, den Kunden die Möbel selbst aufbauen zu lassen, einen großen Teil der Wertschöpfung auslagert, nämlich zu dem kaufenden Kunden, und folglich dem Käufer einen günstigeren Preis für das identische Möbelstück anbieten kann. (Vgl. Fueglistaller et al. 2012: S.133)

Die Produkt- und Dienstleistungsinnovation definiert sich nur durch das erstellte innovative Angebot einer Unternehmung. Diese Innovationen können durch innovative Kombinationen von bereits vorhandenen Produktkomponenten oder technologischen Fortschritt hervorgerufen werden. Modellhaft für eine Produktinnovation ist die Portionskaffeemaschine, die sich durch die Einführung von Kaffeekapseln oder Kaffeepads auf dem Markt etabliert haben und diesen elementar erweitert haben. Ein Beispiel für eine Dienstleistungsinnovation stellt die wöchentliche Lieferung von Gemüsekisten an eine bestimmt Adresse dar, die auf den individuellen Verbrauch und die individuellen Vorlieben, auf der jeweiligen Homepage des Unternehmens oder auch direkt beim Lieferanten, angepasst werden können. (Vgl. Kirchner 2012: S.24f.)

Eine Prozessinnovation oder Verfahrensinnovation unterteilen sich wiederum in technologische Innovationen und administrative Innovationen. Technologische Innovationen sind die Folgen von technischen Erweiterungen und Erfindungen, die eine Verbesserung von neuen Produktionsprozessen zur Folge haben. Administrative Innovationen werden durch einen Mehrwert in den Anwendungsprozessen veranschaulicht. Beispielsweise kann eine Erneuerung in der Buchhaltung aufgrund von neu entwickelten Vorgehensweisen zur Vereinfachung als administrative Innovation angesehen werden. (Vgl. Fueglistaller et al. 2012: S.133f.)

Sozialinnovationen umfassen Innovationen, die sich durch die Veränderung auch auf die Gesellschaft auswirken. Als sozial innovativ werden Angebote betrachtet, die auf den ersten Blick rein kommerziell erscheinen aber gleichzeitig auch versuchen dem reinen Social-Entrepreneurship zu dienen. Ein Beispiel hierfür ist die kommerziell gedachte Unternehmung Facebook Inc., die die gesellschaftliche Kommunikation grundlegend verändert hat. Das vermutlich populärste Beispiel für eine solche Sozialinnovation ist das Ideenfeld der Mikrokredite von der Grameen Bank. Diese Innovation wurde von dem Friedensnobelpreisträger Muhammed Yunus ins Leben gerufen und finanziert kleine Projekte von hilfsbedürftigen Menschen, denen die lokalen, nationalen und internationalen Banken keinen Kredit aufgrund von zu geringer Bonität ausstellt. (Vgl. Fueglistaller et al. 2012: S.134)

Innovationen stellen eine grundlegendes Motiv des wirtschaftlichen Wandels dar. Sie besitzen die Möglichkeit, eine Volkswirtschaft wachsen zu lassen und zu ihrer Veränderung beizutragen. Vor allem in Schwellenländern und auch in Entwicklungsländern zeigt sich der synergetische Effekt zwischen dem ökonomischen Wandel und der politischen und gesellschaftlichen Veränderung. Eine Entrepreneurin und ein Entrepreneur unterscheiden sich nicht nur durch die innovativen neuen Gedanken der bereits bestehenden Unternehmerinnen und Unternehmern, sondern sie sind, ökonomisch gesehen, auch „Agenten des Wandels“ (Schmette 2007: S.62). Hierbei ist die Differenzierung innerhalb der Motivationsfindung zu beachten. Es wird unterschieden in die extrinsische Ursache, die wirtschaftliche Notsituation, und die intrinsische Ursache, das Selbstverwirklichungsbedürfnis, der ökonomischen Realisierung. (Vgl. Schmette 2007: S.57-74)

[...]

Ende der Leseprobe aus 67 Seiten

Details

Titel
Die Business Model Canvas als Lehrmethode der ökonomischen Bildung
Untertitel
Unter Berücksichtigung von Design Based Learning
Hochschule
Pädagogische Hochschule Weingarten
Note
2,25
Autor
Jahr
2016
Seiten
67
Katalognummer
V366837
ISBN (eBook)
9783668455641
ISBN (Buch)
9783668455658
Dateigröße
2316 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Business Model Canvas, BMC, Design Based Learning, ökonomische Bildung, Lehrmethode, Entrepreneurship, Innovation, Wertgenerierung, Entrepreneurship Education, Business Model, Osterwwalder, Pigneur, Geschäftsmodel
Arbeit zitieren
Madeline Kaufmann (Autor), 2016, Die Business Model Canvas als Lehrmethode der ökonomischen Bildung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/366837

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