Social Media als Marketing-Instrument

Das Unternehmen Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA im Fokus


Hausarbeit, 2016
17 Seiten, Note: 1,7

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1. Einleitung

2. Social Media
2.1 Social Media Plattformen
2.1.1. Facebook
2.1.2. Twitter
2.1.3. Instagram

3. Social Media Marketing

4. Erstellung einer Social-Media-Strategie
4.1. Details zum Verein

5. Die „Social Media Welt“ des BVB

6. Fazit

7. Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Übersicht der Social Media Marketing Plattformen und Dienste

Abbildung 2: Wird Social Media Marketing zu einem Standard-Instrument?

Abbildung 3: Liste der mitgliederstärksten Sportvereine der Welt

Abbildung 4: Rasantes Wachstum von Social Media in Deutschland bis 2017

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1. Einleitung

In den letzten Jahren hat sich das Internet von einem auf Text und Bildern basierenden Medium der Information zu einem sozialen Kommunikationsmedium gewandelt. Heute wird die neue Form des Internets als Social Web bezeichnet. Hierüber tauschen sich die Menschen weltweit aus und knüpfen neue Kontakte.

Mittlerweile verbringen die Menschen einen großen Teil ihrer Freizeit im Social Web und auf Plattformen wie Facebook. Millionen Internetnutzer hat das Netzwerk mittlerweile zu Nutzern des Social Web gemacht. Derzeit gibt es bereits über eine Milliarde Facebook-Nutzer. Demnach nutzen derzeit ca. 28 Millionen Deutsche diese Plattform, wovon 21 Millionen jeden Tag aktiv sind.1 Die weltweite Reichweite von Facebook beträgt ca. 11,7 % im Verhältnis der Facebook-Mitglieder zur gesamten Bevölkerung.2 Hierbei öffnen sich für Unternehmen ganz neue Möglichkeiten der Kundenkommunikation und des Marketings. Mittlerweile wird dies von den meisten Unternehmen genutzt, um dort auf sich aufmerksam zu machen, wo ihre Kunden sind.

Eine Onlinestudie von ARD/ZDF zeigt, dass die Internetnutzung der Deutschen im Zeitraum 1997 bis heute von 6,5 % auf mittlerweile 79,5 % gestiegen ist. Im Vergleich zu den USA haben deutsche Unternehmen im Bereich Social-Media-Marketing jedoch noch Nachholbedarf. Beispielsweise nutzen in den USA bereits ca. 80 % der Unternehmen dieses Marketing-Instrument, in Deutschland hingegen bisher erst 38 %. Allerdings möchten 36 % der deutschen Unternehmen, welche derzeit noch nicht auf sozialen Plattformen vertreten sind, ihr Social Media Engagement optimieren. Dies zeigt, dass Social Media in Deutschland immer mehr an Bedeutung erlangt.3

Wenn ein Unternehmen im Bereich Marketing den Schritt ins Social Web wagt, dann sollte es dies richtig und mit vollem Engagement tun. Warum und wie geht ein Unter- nehmen wie die Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA den Weg über das Social Web? Das Ziel der Arbeit ist es, diese Fragen zu klären und die verschiedenen Perspek- tiven des Social Web Marketings aufzuzeigen. Zu Beginn werden unterschiedliche Platt- formen und ihre Funktionen vorgestellt. Im Anschluss wird die Vorgehensweise der Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA und die Veränderung des Unternehmens im Bereich Marketing seit dem Eintritt ins Social Web dargestellt. Mit Praxisbeispielen und den Ergebnissen empirischer, repräsentativer Studien und Statistiken werden die dargestellten Theorien untermauert.

2. Social Media

Social Media steht für „digitale Medien und Technologien, die es Nutzern ermöglichen, sich untereinander auszutauschen und mediale Inhalte einzeln oder in Gemeinschaft zu erstellen. Der Begriff „Social Media“ wird aber auch für die Beschreibung einer neuen Erwartungshaltung an die Kommunikation genutzt und zur Abgrenzung von dem Be- griff soziale Medien in der Einzahl verwendet, da es sich um mehr handelt als um ein- zelne Medienkanäle.“4

Hierdurch sind den Menschen mittlerweile bei der Kommunikation keine räumlichen Grenzen mehr gesetzt. Es ist einfacher geworden Beziehungen aufzubauen und diese zu pflegen, neue private, sowie auch Geschäftspartner zu finden und diese zu überzeugen. Es gibt nun die Möglichkeit sich zu präsentieren und auf sich aufmerksam zu machen. Macht man dies richtig, erreicht man in kurzer Zeit eine sehr große Menge an Menschen und vor allem diejenigen, die man damit erreichen möchte. „Man kann sich als Unter- nehmen mit Kunden vernetzen, zum Zweck des Marketings, der Marktforschung, des Kundensupports und -feedbacks, des Crowdsourcings, oder als Verwaltung mit Bür- gern, zum Zweck der Information und der Partizipation. Auch der HR-Bereich profitiert, indem er sich über Bewerber informiert und Mitarbeiter akquiriert. Nicht zuletzt sind Agitation und Manipulation über soziale Medien möglich.“5

2.1. Social Media Plattformen

Social Media Plattformen und Community-Internetseiten ermöglichen es, dass der Nut- zer, der zuvor vor allem Konsument gewesen ist, nun gleichzeitig zum Sender und Emp- fänger wird. Es sind mittlerweile soziale Beziehungsnetzwerke, welche sowohl zum Knüpfen und Pflegen von privaten, als auch zu beruflichen Kontakten dienen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Übersicht der Social Media Marketing Plattformen und Dienste6

Die Grafik von Alexander Fedossov (Abbildung 1) macht deutlich, welch Vielfalt und Auswahlmöglichkeiten im Bereich des Social Media Marketing verfügbar sind. Nachfolgend werden einige Plattformen vorgestellt, die auch von der Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA genutzt werden.

2.1.1. Facebook

Facebook (www.facebook.com) wurde 2004 ursprünglich von Mark Zuckerberg als ein internes und geschlossenes Netzwerk für Harvard-Studenten entwickelt. Seit 2006 ist Facebook für alle Internetnutzer ab dem 13. Lebensjahr zugänglich und verfügbar. Spä- ter bekamen auch externe Entwickler die Möglichkeit, ihre Anwendungen in Facebook einzubinden. Mit weltweit 1.712.000.000 monatlich aktiven Nutzern im Monat, 86 % Marktanteil nach Seitenaufrufen und einem Umsatz von 17,93 Milliarden US-Dollar ist

Facebook die meistgenutzte Social Media Plattform weltweit. Alleine in Deutschland gibt es 27 Millionen monatlich aktive Facebook Nutzer (Stand: Januar 2016).7 Borussia Dortmund hat auf Facebook 14.877.776 „Gefällt mir“-Angaben, sowie 135.975 Personen, welche über das Unternehmen sprechen, beziehungsweise diskutieren.8 Hinter dem FC Bayern München steht Borussia Dortmund mit ca. 40 % Anteil der aktuellen deutschen Bundesligavereine auf dem zweiten Platz.9

2.1.2. Twitter

Twitter (www.twitter.com) wurde 2006 vom Unternehmen Twitter Inc. gegründet. Die Plattform wird als Mikrobloggingdienst bezeichnet. Es können telegrammartige Kurznachrichten mit maximal 140 Zeichen verfasst und veröffentlicht werden. Diese werden Tweets genannt. Laut eigener Angaben des Unternehmens hatte Twitter bereits Ende 2011 alleine in Deutschland rund 100 Millionen Nutzer, welche sich mindestens einmal pro Monat auf der Plattform einloggen.10

Die Anmeldung auf Twitter ist kostenlos. Andere Nutzer können Tweets abonnieren. Sie sind dann sogenannte „Follower“ eines anderen Nutzers und erhalten eine Mittelung, sobald dieser einen neuen Beitrag veröffentlicht hat. Borussia Dortmund hat seit seinem Beitritt im Juli 2010 auf Twitter derzeit bereits 2,34 Millionen Follower.11 Die Menschen, welche sich auf dieser Social Media Plattform für Borussia Dortmund interessieren, werden so automatisch über aktuelle Veränderungen, interessante Themen, Unternehmensveränderungen und beispielsweise auch über neue Merchandiseartikel informiert und auf dem aktuellen Stand gehalten. Nachrichten verbreiten sich so auf Grund der Reichweite weltweit in sehr hoher Geschwindigkeit.

2.1.3. Instagram

Instagram (www.instagram.com) wurde 2010 von Kevin Systrom und Mike Krieger ge- gründet. Auf dieser Social Media Plattform können Nutzer Fotos und Videos veröffent- lichen. Das rasante Wachstum von einer Million Nutzern im Dezember 2010 auf über 500 Millionen Nutzer im Juni 2016 zeigt, dass Social Media Plattformen für Privatper- sonen, aber auch für Unternehmen immer mehr an Bedeutung gewinnen.12 Instagram wird hauptsächlich über mobile Endgeräte genutzt. Borussia Dortmund wirbt beispielsweise auf der vereinseigenen Homepage mit folgendem Satz: „Wir sind da, wo die Mannschaft ist: Über den Foto-Sharing-Dienst Instagram seht ihr die Welt komplett durch die schwarzgelbe Brille, begleitet das Team bei seinen (Auswärts-)Spielen oder erlebt spannende Momente der BVB-Geschichte noch einmal. In bewegten und bewe- genden Bildern, echt und ungefiltert.“13

Derzeit hat Borussia Dortmund auf dieser Plattform 2,9 Millionen Abonnenten, welche stets mit allen möglichen relevanten Informationen versorgt werden und so immer auf dem aktuellen Stand gebracht werden.14

Seit 2015 ist es auch in Deutschland für Unternehmen möglich, Werbung zwischen den Beiträgen in Form von Fotos oder Videos zu schalten.15

Somit ist Instagram nun auch für Unternehmen im Bereich Marketing nützlich, da die geschaltete Werbung explizit auf die Nutzer und ihre Vorlieben abgestimmt sind.

3. Social Media Marketing

Soziale Medien werden im Social Media Marketing, eine Form des Onlinemarketings, für die eigenen Zwecke genutzt. Für Unternehmen können unterschiedliche Zielsetzun- gen im Marketingbereich oder in der Unternehmenskommunikation verfolgt werden. Einige Beispiele hierfür sind unter anderem Imagepflege, Absatzsteigerung, Informationsaustausch, Stärkung der Kundenbindung, Meinungseinholung, Bekanntheitssteigerung und Personalrekrutierung.16

[...]


1 Vgl. Wikipedia, 2016

2 Vgl. Statista, 2016

3 Vgl. Christian Buggischs Blog, 2016

4 Vgl. Wikipedia, 2016

5 Vgl. Wirtschaftslexikon Gabler, 2016

6 Vgl. Alexander Fedossov / Social Media Marketing Report, 2013

7 Vgl. Statista, 2016

8 Vgl. Facebook, 2016

9 Vgl. Kreiszeitung.de, 2016

10 Vgl. Wikipedia, 2016

11 Vgl. Twitter, 2016

12 Vgl. Wikipedia, 2016

13 Vgl. BVB, 2016

14 Vgl. Instagram, 2016

15 Vgl. Wikipedia, 2016

16 Vgl. Onlinemarketing-Praxis, 2016

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten

Details

Titel
Social Media als Marketing-Instrument
Untertitel
Das Unternehmen Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA im Fokus
Hochschule
Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie Essen  (Frankfurt am Main)
Note
1,7
Autor
Jahr
2016
Seiten
17
Katalognummer
V366852
ISBN (eBook)
9783668456730
ISBN (Buch)
9783668456747
Dateigröße
670 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Borussia Dortmund, Marketing, Social Media, Social Web, Marketingstrategie
Arbeit zitieren
Kim Herder (Autor), 2016, Social Media als Marketing-Instrument, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/366852

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Titel: Social Media als Marketing-Instrument


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