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Surreale Realitäten. Die Mexicanidad anhand der Geschichte Mexikos

Título: Surreale Realitäten. Die Mexicanidad anhand der Geschichte Mexikos

Trabajo de Seminario , 2016 , 22 Páginas , Calificación: 2

Autor:in: Sebastian Eccius (Autor)

Arte - Historia del Arte
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Diese Arbeit versucht, die Geschichte der Mexicanidad einerseits an ihren großen Namen und deren Biographien, wie Frida Kahlo oder Diego Rivera, zu erklären, andererseits aber auch an der Geschichte Mexikos, welches sich auf eine Art Roadtrip zur Findung der eigenen Identität zu begeben schien.

Unter den Avantgardebewegungen in den Künsten sticht besonders eine der wenigen außereuropäischen Avantgarden heraus, die der Mexicanidad mit ihren monumentalen Fresken und Wandbildern des Muralismo und den Gemälden der Frida Kahlo und anderer Künstler. Entstanden aus dem Willen des postrevolutionären Mexiko, eine eigene Kunstrichtung aufzubauen, ist diese Richtung der Kunst etwas neues und doch bekanntes.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Vorhutgedanken

Methodik

Methodik

Surreale Realitäten

1. Zäsuren

2. Mexikanische Kultur vor der Revolution

3. Alles neu macht die Revolution

4. Die Gefolgsmänner des Hohepriesters – Die Mexikanische Schule

4.1. Diego Rivera

4.2. David Alfaro Siqueiros

4.3. José Clemente Orozco

4.4. Frida Kahlo

5. Mexicayotl

Weitere Geschichte und Fazit einer Avantgarde

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die kulturelle und künstlerische Bewegung der „Mexicanidad“ in der postrevolutionären Ära Mexikos. Das Ziel ist es, die Suche der mexikanischen Gesellschaft nach einer nationalen Identität und eigenen Werten durch die Analyse der Kunst, insbesondere des Muralismus, sowie der indigenen Traditionen des „Mexicayotl“ kritisch zu hinterfragen.

  • Die Entstehung und Bedeutung der „Mexicanidad“ als kulturelles Phänomen.
  • Die Rolle der Mexikanischen Schule mit den Künstlern Rivera, Siqueiros, Orozco und Kahlo.
  • Die Abgrenzung zwischen europäisch geprägter Kunst und indigener Identitätspolitik.
  • Der Einfluss politischer Systeme auf die künstlerische Ausdrucksform der Wandmalerei.
  • Die Analyse von „Mexicayotl“ als alternative Form der Identitätskonstruktion.

Auszug aus dem Buch

4.2. David Alfaro Siqueiros

David Alfaro Siqueiros war ein anderer der Großen Drei. Er kämpfte ab 1914 in der Revolution, ab 1918 als Militärattaché in Europa – unter anderem auch in Paris, wo er einen gewissen Diego Rivera traf und mit ihm arbeitete.

Bei seiner Rückkehr nach Mexiko wurde er wie viele andere Künstler auch vom mexikanischen Staat engagiert, um öffentliche Wände zu gestalten. Dabei tat sich sein Stil hervor, Siqueiros war, wie schon Rivera, Kommunist, was sich auch in seiner Kunst zeigt: Nicht nur glorifizieren sie die Revolution, sie legen auch Zeugnis gegen Unterdrückung ab – trotzdem war Siqueiros Anhängers Stalins und führte so beispielsweise 1940 eine Verschwörung gegen den im mexikanischen Exil lebenden Leo Trotzki an, die scheiterte. Siqueiros wurde für einige Jahre ins Exil verbannt.

Nach seiner Rückkehr schien alles vergeben und vergessen, oder zumindest nur vergessen, denn Siqueiros war Teil der Mexikanischen Delegation zur Biennale, die erste, die ausgesandt wurde, an welcher er erfolgreich zusammen mit Orozco, Rivera und anderen teilnahm – er erhielt auch wieder Aufträge vom Staat, so auch für das Rektoratsgebäude der Universidad Nacional Autónoma de México. Dem ganzen Institut gab er zusammen mit Rivera einen Anstrich, der seinesgleichen sucht.

Zusammenfassung der Kapitel

Vorhutgedanken: Einführung in den Begriff der Avantgarde und Darstellung des Ziels, die lebendige Geschichte der „Mexicanidad“ zu beleuchten.

Methodik: Erläuterung des gewählten literaturwissenschaftlichen und kunsthistorischen Ansatzes unter Einbeziehung der eigenen Interpretation von Bildquellen.

Surreale Realitäten: Reflexion über die künstlerische Identität, insbesondere am Beispiel von Frida Kahlo und ihrem Umgang mit Schmerz.

1. Zäsuren: Analyse der drei entscheidenden historischen Wendepunkte Mexikos: die Eroberung durch die Spanier, der Unabhängigkeitskrieg und die Revolution.

2. Mexikanische Kultur vor der Revolution: Untersuchung der musikalischen und kulinarischen Traditionen als Basis für die spätere nationale Identitätsfindung.

3. Alles neu macht die Revolution: Betrachtung der politischen Umbrüche zwischen 1910 und 1920 als kulturelle Initialzündung für avantgardistische Bewegungen.

4. Die Gefolgsmänner des Hohepriesters – Die Mexikanische Schule: Vorstellung des „Muralismo“ und der künstlerischen Strategien der neuen mexikanischen Eliten.

4.1. Diego Rivera: Darstellung von Riveras Rolle als bedeutender Wandmaler und seiner politisch motivierten Kunst.

4.2. David Alfaro Siqueiros: Fokus auf das politisch aktive Leben und den unverwechselbaren Stil von Siqueiros.

4.3. José Clemente Orozco: Analyse von Orozcos Fokus auf menschliches Leid und die kritische Auseinandersetzung mit der Geschichte.

4.4. Frida Kahlo: Porträt Kahlos und ihre Bedeutung als Künstlerin, die persönliche Erfahrungen mit dem indigenen Erbe verknüpft.

5. Mexicayotl: Diskussion der romantisierten Rückbesinnung auf das aztekische Erbe und die damit verbundene Identitätspolitik.

Weitere Geschichte und Fazit einer Avantgarde: Abschließende Betrachtung des Niedergangs der klassischen Avantgarde und der Wandlung von freier Kunst zur Staatskunst.

Schlüsselwörter

Mexicanidad, Mexikanische Revolution, Muralismus, Diego Rivera, Frida Kahlo, David Alfaro Siqueiros, José Clemente Orozco, Identitätspolitik, Indigenismo, Mexicayotl, Kunstgeschichte, Nationalstaat, Avantgarde, Präkolumbianische Traditionen, Wandmalerei.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der kulturellen Bewegung der „Mexicanidad“ und wie diese nach der Mexikanischen Revolution dazu genutzt wurde, eine nationale Identität zu konstruieren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Kunstgeschichte Mexikos, die politische Bedeutung des Muralismus, das Erbe der indigenen Bevölkerung sowie die Identitätssuche der postrevolutionären Gesellschaft.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die verschiedenen Ausprägungen der „Mexicanidad“ zu untersuchen und kritisch zu hinterfragen, wie Geschichte und Kunst als Medium für nationale Identitätsbildung fungieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich primär um eine Literaturarbeit, ergänzt durch kunsthistorische Interpretationen von Bildquellen sowie eine Analyse historischer und politischer Kontexte.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden historische Zäsuren, die kulturellen Grundlagen vor der Revolution, die „Mexikanische Schule“ der Künstler sowie alternative Identitätskonzepte wie „Mexicayotl“ detailliert analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlüsselbegriffe sind Mexicanidad, Muralismus, Identitätspolitik, Indigenismo und der künstlerische Beitrag der sogenannten „Großen Drei“ (Rivera, Siqueiros, Orozco) sowie Frida Kahlos.

Was unterscheidet „Mexicayotl“ von der allgemeinen „Mexicanidad“?

Während die „Mexicanidad“ der Muralisten sich oft als Mischkultur präsentiert, zelebrieren die Anhänger des „Mexicayotl“ spezifisch und radikaler die aztekische Tradition als Grundlage für ihre Identität.

Welche Rolle spielte die Politik bei der Entstehung der mexikanischen Kunst?

Die neue politische Elite nutzte die Kunst als kulturellen Überbau und politisches Propagandamittel, um die Ideale der Revolution im Volk zu verankern und den neuen Staat zu legitimieren.

Warum gilt Frida Kahlo als Sonderfall in der mexikanischen Kunst des 20. Jahrhunderts?

Im Gegensatz zu den Muralisten, die meist monumental und politisch-ideologisch malten, verarbeitete Kahlo in ihren intimeren Selbstporträts primär persönliche Schmerzen und weibliche Erfahrungen unter Einbindung indigener Symbolik.

Final del extracto de 22 páginas  - subir

Detalles

Título
Surreale Realitäten. Die Mexicanidad anhand der Geschichte Mexikos
Universidad
University of Salzburg
Calificación
2
Autor
Sebastian Eccius (Autor)
Año de publicación
2016
Páginas
22
No. de catálogo
V367110
ISBN (Ebook)
9783668462267
ISBN (Libro)
9783668462274
Idioma
Alemán
Etiqueta
Mexiko Mexicanidad
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Sebastian Eccius (Autor), 2016, Surreale Realitäten. Die Mexicanidad anhand der Geschichte Mexikos, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/367110
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