Der elektronische Handel als neue Betriebsform des
Einzelhandels: Angebot, Nachfrage, Produkteignung
und zukünftige Entwicklung
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Angebot
2.1 Markteintrittsbarrieren
2.2 Wechselbarrieren
2.3 Kundenbindungen
2.4 Preismanagement
2.5 Preisdifferenzierungen
3. Nachfrage
3.1 Marktzutritt
3.2 Erwartungen der Nachfrager
3.3 Die Macht der Nachfrager
4. Produkteignung
4.1 Unterscheidung immaterieller und materieller Güter und Dienstleistungen
4.2 Der elektronische Supermarkt
5. Zukünftige Entwicklung
6. Literaturverzeichnis
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht den elektronischen Handel als moderne Betriebsform im Einzelhandel und analysiert dabei die veränderten Bedingungen für Angebot und Nachfrage, die Eignung verschiedener Produktgruppen für den Online-Vertrieb sowie zukünftige Entwicklungstendenzen.
- Analyse von Markteintritts- und Wechselbarrieren im E-Commerce
- Untersuchung von Preismanagement- und Differenzierungsstrategien
- Evaluation der Machtverschiebung zugunsten der Nachfrager durch neue Informationswege
- Beurteilung der Produkteignung für den Online-Handel
- Prognose zur Entwicklung des Marktes unter Berücksichtigung von Kundenvertrauen
Auszug aus dem Buch
2.1 Markteintrittsbarrieren
Markteintrittsbarrieren stellen für neue potentielle Anbieter ein erschwertes Eindringen in einen Markt, bzw. in ein Marktsegment dar. Ziel ist das Abschirmen des Marktes gegenüber neu aufkommenden Konkurrenten. Diese Barrieren lassen sich wie folgt kategorisieren: Strukturelle Barrieren, Strategische Barrieren, Institutionelle Barrieren.
Im Elektronischen Handel sind vor allem die strukturelle Barrieren von starker Bedeutung und gegenüber dem herkömmlichen Handel stark verändert. Möchte man beispielsweise ein Vertriebsnetz aufbauen, das ein ganzes Land anspricht, so benötigt man in der herkömmlichen Ökonomie viele Filialen verteilt auf dem gesamten Vertriebsgebiet. Damit verbunden sind erheblicher Aufwand und hohe Kosten, die die Erschaffung neuer Standorte mit sich bringen. Im Vergleich dazu wird für den Aufbau eines zentralen Marktplatzes im Internet lediglich ein Bruchteil der Kosten entstehen.
Der weitere Vorteil ist die sofortige landesweite, von sprachlichen Barrieren abgesehen, weltweite Präsenz. Die anderen Barrieren finden sich im elektronischen Handel nahezu gleich vor und sind für die Unterscheidung im Wesentlichen unerheblich. Durch das veränderte Risiko – Chance-Verhalten wird der elektronische Markt zunehmend lukrativer. Wo im herkömmlichen Handel die Risiken höher als die Chancen sind, ist der elektronische Handel die Kehrseite und bietet durch die geringen finanziellen Eintrittskosten ein großes Potential für neue Mitbewerber.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Definition des elektronischen Handels als Teilbereich des Electronic Business und Abgrenzung des B2C-Modells.
2. Angebot: Untersuchung der Angebotsseite hinsichtlich Marktbarrieren, Kundenbindungsinstrumenten und komplexer Preisstrategien.
3. Nachfrage: Analyse der veränderten Marktrolle des Kunden, dessen gestiegener Erwartungshaltung und zunehmender Marktmacht.
4. Produkteignung: Differenzierung zwischen verschiedenen Gutkategorien und deren Eignung für den Online-Vertrieb inklusive Herausforderungen virtueller Supermärkte.
5. Zukünftige Entwicklung: Ausblick auf den Online-Handel unter Einbeziehung von Marktforschungsdaten und notwendigen Voraussetzungen für nachhaltiges Wachstum.
6. Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Quellen für diese Arbeit.
Schlüsselwörter
Elektronischer Handel, B2C, Markteintrittsbarrieren, Kundenbindung, Preismanagement, Preisdifferenzierung, Nachfragemacht, Virtual Communities, Produkteignung, Digitale Güter, Online-Shopping, Electronic Business, Markttransparenz, Kundenvertrauen.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit dem E-Commerce als neuartige Betriebsform und analysiert, wie sich Angebot und Nachfrage im digitalen Kontext verhalten.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Arbeit fokussiert auf Markteintrittsbarrieren, Preisstrategien, die Rolle des Kunden, die Eignung spezifischer Produkte für den Online-Handel und die Zukunftsprognose.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie sich der elektronische Handel vom stationären Handel unterscheidet und welche strategischen Herausforderungen sich daraus ergeben.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um eine literaturbasierte Analyse, die betriebswirtschaftliche Konzepte auf den elektronischen Handel anwendet.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Im Hauptteil werden das Angebot (Barrieren, Preise), die Nachfrage (Erwartungen, Marktmacht) und die Produkteignung detailliert erörtert.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind E-Commerce, Preisdifferenzierung, Kundenbindung, Markttransparenz und die Macht der Nachfrager.
Warum ist der Bereich des elektronischen Supermarktes laut Arbeit problematisch?
Die Problematik liegt vor allem in der Logistik, der Frische von Waren und dem Kundenwunsch, Produkte vor dem Kauf persönlich auszuwählen.
Wie beeinflussen Virtual Communities die Macht der Nachfrager?
Durch den Austausch in Foren und Käufergemeinschaften steigt die Markttransparenz und der Informationsgrad der Kunden, was Anbieter zu strategischen Anpassungen zwingt.
- Citar trabajo
- Betriebswirt (VWA) Olaf Grohmann (Autor), 2004, Der elektronische Handel als neue Betriebsform des Einzelhandels: Angebot, Nachfrage, Produkteignung und zukünftige Entwicklung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/36715