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Der Einfluss des Power-Sharings auf die Post-Apartheid in Südafrika

Título: Der Einfluss des Power-Sharings auf die Post-Apartheid in Südafrika

Trabajo Escrito , 2011 , 19 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Katharina Genç (Autor)

Política - Tema: Paz y Conflictos, Seguridad
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Südafrika gilt als eines der aufstrebenden Länder Afrikas. In den letzten zwanzig Jahren hat ein deutlicher Wandel auf ökonomischer, politischer, ökologischer und sozialer Ebene stattgefunden. Demokratie, Gleichberechtigung, Meinungsfreiheit sowie viele weitere Merkmale moderner Gesellschaften sind in der Republik Südafrika nach jahrzehntelanger Apartheid eingerichtet worden. Doch wie ist die Post-Apartheid zu bewerten? Ist eine stabile Demokratie innerhalb des kulturell und ethnisch gespaltenen Landes errichtet worden? In dieser Arbeit soll schrittweise geklärt werden, inwiefern das Konzept des Power-Sharings zur Post-Apartheid in Südafrika beigetragen hat.

Dazu wird zunächst das theoretische Grundgerüst, das Power-Sharing, erläutert. Hierbei findet eine grundsätzliche Konzentration auf die Grundelemente des Power-Sharings nach Arend Lijphardt statt, welcher als Begründer des Modells gilt. Anschließend wird die Etablierung der Apartheid in Südafrika schrittweise erläutert. Dies ist zum einen ein relevantes Hintergrundwissen, da die Apartheid der Grund für die ethnische Spaltung der Gesellschaft in Südafrika ist und damit auch der Grund für die Entscheidung, das Power-Sharing in Südafrika anzuwenden. Desweiteren ist die geschichtliche Betrachtung ebenso relevant um die politische Entwicklung der Post-Apartheid angemessener nachvollziehen zu können.

Im Anschluss erfolgt die Anwendung des Modells des Power-Sharings auf die Praxis. Die praktische Umsetzung der vier Grundelemente, „segmented authority”, „grand coalition“, „mutual veto rights“ sowie „proportional election” in der Republik Südafrika wird erläutert. Im vorletzten Kapitel erfolgt dann die Analyse, inwiefern das Power-Sharing zur Post-Apartheid in Südafrika beigetragen hat. Hierzu werden verschiedene Fachzeitschriftenartikel von Autoren mit gleicher, sowie gegensätzlicher Meinung hinzugezogen, um ein umfassendes Ergebnis zu erhalten. Im Fazit werden die Hauptargumente der Analyse resümiert und gegeneinander abgewägt . Desweiteren wird ein Ausblick auf die mögliche Weiterentwicklung auf politischer Ebene gegeben, anhand der letzten nationalen Wahlen im Jahre 2009.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Modell des Power Sharings

3 Entstehung der Apartheid in Südafrika

4 Konzeptionelle Umsetzung des Power Sharings in Südafrika

5 Auswirkungen des Power Sharings für die Post-Apartheid

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, inwiefern das theoretische Modell des Power Sharings nach Arend Lijphart erfolgreich zur Gestaltung und Stabilität der südafrikanischen Post-Apartheid-Gesellschaft beigetragen hat.

  • Theoretische Grundlagen des Power-Sharing-Modells
  • Historische Ursachen und Etablierung der Apartheid
  • Analyse der konzeptionellen Umsetzung des Power Sharings in Südafrika
  • Bewertung der politischen Dominanz des ANC und der Minderheitenpartizipation
  • Diskussion über die Erfolge und Defizite des Modells in der politischen Praxis

Auszug aus dem Buch

2 Modell des Power Sharings

Aufgabe des Power Sharings ist innerhalb einer stark fragmentierten Gesellschaft die Etablierung einer stabilen Demokratie, trotz gesellschaftlicher Differenzen. Power Sharing wird auch oft unter dem Begriff „Consociational democracy“ verstanden. Konflikte im Power Sharing Modell entstehen durch die verschiedenen Gruppen innerhalb der Gesellschaft. Weitere Variablen, welche die Stabilität im System beeinflussen sind die politische Kultur, das Verhalten politischer Akteure sowie die soziale Struktur. Um den Konflikt zu lösen, sei es notwendig, dass alle ethnischen bzw. religiösen Gruppen der Gesellschaft im politischen System adäquat repräsentiert sind.

„Power Sharing denotes the participation of representatives of all significant communal groups in political decision making“

Desweiteren sei es wichtig nach Lijphart, dass die Gruppen einen bestimmten Grad an Autonomie inne haben.

„Group autonomy means that these groups have authority to run their own internal affairs, especially in the area of education and culture“

Weitere relevante Faktoren für ein erfolgreiches Power Sharing lassen sich auf der Ebene der politischen Eliten ansiedeln. Zunächst muss eine Übereinstimmung über die Aufrechterhaltung des Systems vorhanden sein. Dann muss die Möglichkeit gegeben sein, dass die politischen Eliten die unterschiedlichen Interessen der Subkulturen aufnehmen können. Desweiteren muss die Möglichkeit bestehen die Konfliktgrenzen zu überschreiten. Gemeinsame Bestrebungen mit den sich rivalisierenden Gruppen sollen gefunden und formuliert werden. Wichtig sei auch, dass die politischen Eliten die Gefahr die in der Fragmentierung der Gesellschaft liegt, erkennen. Zentrale Elemente zur konkreten Umsetzung des Power Sharings nach Arend Lijphart sind die „grand coalition“, „mutual veto rights“, „segmented authority“ sowie „proportional election“.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Fragestellung ein, ob das Konzept des Power Sharings zur Etablierung einer stabilen Demokratie in Südafrika beigetragen hat, und skizziert den weiteren Aufbau der Arbeit.

2 Modell des Power Sharings: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundelemente des Power-Sharing-Modells nach Arend Lijphart, wie „grand coalition“, „mutual veto rights“, „segmented authority“ und „proportional election“.

3 Entstehung der Apartheid in Südafrika: Es wird die historische Etablierung und Institutionalisierung der Apartheid sowie deren wirtschaftliche Ursachen und die daraus resultierende gesellschaftliche Fragmentierung dargestellt.

4 Konzeptionelle Umsetzung des Power Sharings in Südafrika: Hier wird geprüft, inwiefern die Elemente des Power Sharings wie das Wahlsystem und die föderale Struktur in die südafrikanische Verfassungsrealität integriert wurden.

5 Auswirkungen des Power Sharings für die Post-Apartheid: Dieses Kapitel analysiert die kontroversen Debatten unter Experten über den Erfolg des Modells, insbesondere hinsichtlich der Dominanz des ANC und der mangelnden Minderheitenpartizipation.

6 Fazit: Das Fazit fasst die Analyseergebnisse zusammen und kommt zu dem Schluss, dass die Einführung des Modells zwar als notwendig erachtet wurde, die Umsetzung jedoch aufgrund der ANC-Dominanz in der Praxis kritisch zu bewerten ist.

Schlüsselwörter

Südafrika, Power Sharing, Apartheid, Arend Lijphart, ANC, Post-Apartheid, Demokratie, Konkordanzdemokratie, Minderheitenpartizipation, politische Stabilität, Wahlsystem, Fragmentierung, politische Eliten, Parlamentswahl, Koalition

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Relevanz und Wirksamkeit des Power-Sharing-Modells bei der politischen Transformation Südafrikas nach dem Ende der Apartheid.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Demokratietheorie von Arend Lijphart, die historische Entwicklung der Apartheid sowie die heutige politische Stabilität Südafrikas unter der Regierung des ANC.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist zu evaluieren, ob das Konzept des Power Sharings zur erfolgreichen und stabilen Etablierung der demokratischen Post-Apartheid-Ära in Südafrika beigetragen hat.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, bei der diverse Fachzeitschriftenartikel herangezogen werden, um unterschiedliche Expertenmeinungen zur Wirksamkeit des Power-Sharing-Modells gegenüberzustellen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Einführung, die historische Herleitung der Apartheid, die Prüfung der konzeptionellen Umsetzung des Modells in Südafrika sowie die kritische Analyse der aktuellen politischen Situation.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Power Sharing, Apartheid, ANC, Demokratiequalität, Minderheitenpartizipation und politische Stabilität.

Warum wird die Dominanz des ANC kritisch betrachtet?

Kritiker führen an, dass die Vormachtstellung einer einzigen Partei die für eine Konkordanzdemokratie notwendige Vielfalt und die echte Repräsentation von Minderheiten einschränkt.

Welche Rolle spielt die neue Partei COPE in diesem Zusammenhang?

Die COPE wird als erste Partei beschrieben, die versucht, über ethnische Grenzen hinweg Wähler zu gewinnen, stellt jedoch aufgrund organisatorischer Mängel bisher nur ein begrenztes Gegengewicht dar.

Final del extracto de 19 páginas  - subir

Detalles

Título
Der Einfluss des Power-Sharings auf die Post-Apartheid in Südafrika
Universidad
University of Duisburg-Essen  (Politikwissenschaft)
Curso
Einführung in die Friedens- & Konfliktforschung
Calificación
1,7
Autor
Katharina Genç (Autor)
Año de publicación
2011
Páginas
19
No. de catálogo
V367939
ISBN (Ebook)
9783668460218
ISBN (Libro)
9783668460225
Idioma
Alemán
Etiqueta
Südafrika Post-Apartheid Apartheid Power-Sharing Konfliktforschung Friedensforschung Frieden South Africa
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Katharina Genç (Autor), 2011, Der Einfluss des Power-Sharings auf die Post-Apartheid in Südafrika, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/367939
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