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Pflege-Überleitung. Schnittstellenprobleme im deutschen Gesundheitswesen

Título: Pflege-Überleitung. Schnittstellenprobleme im deutschen Gesundheitswesen

Trabajo Escrito , 2005 , 48 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Klaus Reiners (Autor), Maren Sommer (Autor)

Salud - Sistema de asistencia sanitaria
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Die strikte organisatorische Trennung der Sektoren des deutschen Gesundheitssystems führten bisher zu einem hohen Widerstand an der Schnittstelle zwischen dem stationären und dem ambulanten Bereich. Daraus resultierten sowohl Einbußen in der Versorgungsqualität aufgrund fehlender Versorgungskontinuität als auch unnötige finanzielle Ausgaben. Die „Pflege-Überleitung“ hat sich hier als Konzept zur Bewältigung des genannten Schnittstellenproblems entwickelt.
Das Hauptziel dieser Hausarbeit ist, das Konzept der Pflege-Überleitung vor dem Hintergrund der aktuellen Problemlage im deutschen Gesundheitswesen zu beschreiben sowie die „Beratung“ als einen ihrer integralen Bestandteile vorzustellen.
Die Arbeit besteht aus vier Hauptkapiteln. Im ersten Teil wird zunächst der sektorale Aufbau des deutschen Gesundheitswesens skizziert. Des Weiteren werden bisherige Reformversuche des Gesetzgebers vorgestellt, die die Grenzen zwischen den Sektoren durchbrechen sollten.
Im zweiten Kapitel wird die „Pflege-Überleitung“ in ihren Zielen und Aufgaben definiert. Zudem wird auf die Notwendigkeit hingewiesen, strukturelle Voraussetzungen zu schaffen, um die Wirksamkeit dieser Schnittstellenbewältigung auch langfristig gewährleisten zu können.
Der dritte Abschnitt thematisiert „Beratung“ im Kontext der Pflege-Überleitung. Dabei wird erläutert, was unter Beratung in Abgrenzung zu anderen Begriffen, die häufig im gleichen Zusammenhang verwendet werden, verstanden werden kann.
Im letzten Kapitel wird das Modell der „Pflege- und Krankheitsverlaufskurve“ von Corbin und Strauss als theoretischer Bezugsrahmen für die Pflege-Überleitung von chronisch erkrankten Menschen vorgestellt.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Rahmenbedingungen

1.1 Übersicht über Aufbau und Finanzierung des deutschen Gesundheitswesens

1.1.1 Sektoren der Gesundheitsversorgung

1.1.2 Gesetzliche Rahmenbedingungen und Finanzierung

1.2 Problemperzeption und bisherige Reformen

2. Das Konzept der Pflege-Überleitung

2.1 Definition

2.2 Hauptziele

2.3 Hauptaufgaben

2.3.1 Planung und Moderation der Pflege-Überleitung

2.3.2 Aufbau und Anwendung eines geeigneten Dokumentationssystems

2.3.3 Kontaktpflege und Vernetzung

2.3.4 Durchführung von Qualifizierungsmaßnahmen

2.4 Voraussetzungen

2.4.1 Institutionelle Einbindung

2.4.2 Neuformulierung der Zuständigkeiten

2.4.3 Finanzierung

3. Beratung als wichtiger Bestandteil der Pflege-Überleitung

3.1 Erläuterungen wichtiger Begriffe

3.1.1 Patientenschulung

3.1.2 Beratung

3.1.3 Beratung in der Pflege

3.2 Beratung in der Pflege-Überleitung

4. Das Modell der „Verlaufskurve“ als theoretischer Bezugsrahmen für die Pflege-Überleitung chronisch Erkrankter

4.1 Der Bezugsrahmen der Pflege- und Krankheitsverlaufskurve

4.2 Ein Orientierungsrahmen für die Pflege-Überleitung

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Hausarbeit verfolgt das Hauptziel, das Konzept der Pflege-Überleitung vor dem Hintergrund der aktuellen Problemlage im deutschen Gesundheitswesen zu beschreiben sowie die „Beratung“ als einen ihrer integralen Bestandteile zu analysieren und vorzustellen.

  • Analyse der sektoralen Trennung des deutschen Gesundheitswesens und deren Auswirkung auf die Versorgungsqualität.
  • Definition der Ziele und Aufgaben der Pflege-Überleitung zur Schnittstellenbewältigung.
  • Untersuchung der Bedeutung von Beratung als integralem Bestandteil professioneller Pflege.
  • Darstellung des Modells der „Pflege- und Krankheitsverlaufskurve“ von Corbin und Strauss als theoretischer Bezugsrahmen.

Auszug aus dem Buch

2.3.3 Kontaktpflege und Vernetzung

Ein gelungenes Entlassungsmanagement kann dem Expertenstandard zufolge nur in multidisziplinärer Zusammenarbeit erreicht werden (DNQP, 2002). „Besonders sichtbar wird dies in der Versorgung chronisch Kranker, bei der Professionelle zunehmend auf dem Boden erhöhter Selbstreflexivität lernen müssen, ihren Beitrag als nur ein Glied in der gesamten Versorgungskette der Betroffenen wahrzunehmen...“ (Höhmann et al., 1998, S. 339).

Diese Vernetzung findet zwischen den einzelnen Berufsgruppen im Krankenhaus (Pflege, Medizin, Physiotherapie, Sozialdienst) sowie sektorenübergreifend zu Kranken- und Pflegekassen, ambulanten Diensten, Sanitätshäusern, teil- und vollstationären Einrichtungen und weiteren an der Krankenversorgung beteiligten Personen und Institutionen statt.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Beschreibt die durch sektorale Trennung bedingte Problematik der Versorgungskontinuität und führt in das Konzept der Pflege-Überleitung ein.

1. Rahmenbedingungen: Analysiert den Aufbau, die Finanzierung sowie die sektoralen Strukturen und Reformversuche des deutschen Gesundheitswesens.

2. Das Konzept der Pflege-Überleitung: Definiert die Pflege-Überleitung, ihre Ziele, Aufgabenbereiche und die notwendigen institutionellen sowie finanziellen Voraussetzungen.

3. Beratung als wichtiger Bestandteil der Pflege-Überleitung: Erläutert fachspezifische Begriffe und diskutiert die Rolle der Beratung als essenziellen Bestandteil in der professionellen Pflege.

4. Das Modell der „Verlaufskurve“ als theoretischer Bezugsrahmen für die Pflege-Überleitung chronisch Erkrankter: Stellt das Modell von Corbin und Strauss als theoretisches Fundament für die Pflege chronisch Erkrankter vor.

Schlüsselwörter

Pflege-Überleitung, Gesundheitswesen, Schnittstellenproblematik, Versorgungskontinuität, Beratung, Patientenschulung, Krankenhaus, Entlassungsmanagement, chronische Erkrankungen, Krankheitsverlaufskurve, interdisziplinäre Zusammenarbeit, ambulante Pflege, Pflegewissenschaft, Finanzierung, DRG-System.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt das Konzept der Pflege-Überleitung als Strategie zur Überwindung der sektoralen Trennung zwischen stationärer und ambulanter Versorgung im deutschen Gesundheitswesen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind die Rahmenbedingungen des Gesundheitssystems, die Definition der Pflege-Überleitung, die Rolle der Beratung in der Pflege sowie die Anwendung theoretischer Modelle wie der „Verlaufskurve“.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die detaillierte Beschreibung der Pflege-Überleitung und die Darstellung der Beratung als integralem, unverzichtbarem Bestandteil dieses Prozesses.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autoren stützen sich auf eine fundierte Literaturanalyse, unter Einbeziehung aktueller Expertenstandards, pflegewissenschaftlicher Modelle und rechtlicher Rahmenbedingungen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Aufgabenkomplexe der Pflege-Überleitung, die institutionellen Voraussetzungen, den Stellenwert von Beratung und die Anwendung der „Pflege- und Krankheitsverlaufskurve“.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Pflege-Überleitung, Versorgungskontinuität, Entlassungsmanagement, Schnittstellenproblematik und Beratung.

Wie definiert die Arbeit das Projekt „Pflege-Überleitung“?

Es wird als alle Gedanken, Gefühle und Handlungen definiert, die notwendig sind, um die kontinuierliche Versorgungsqualität beim Übergang vom Krankenhaus in die ambulante Pflege zu gewährleisten.

Welche Rolle spielt die „Verlaufskurve“ nach Corbin und Strauss?

Sie dient als theoretischer Bezugsrahmen, der die Komplexität chronischer Erkrankungen anerkennt und die Notwendigkeit phasenspezifischer, interdisziplinärer Interventionen unterstreicht.

Final del extracto de 48 páginas  - subir

Detalles

Título
Pflege-Überleitung. Schnittstellenprobleme im deutschen Gesundheitswesen
Universidad
University of Applied Sciences Bremen
Curso
Beratung in der Pflege
Calificación
1,7
Autores
Klaus Reiners (Autor), Maren Sommer (Autor)
Año de publicación
2005
Páginas
48
No. de catálogo
V36795
ISBN (Ebook)
9783638363228
Idioma
Alemán
Etiqueta
Pflege-Überleitung Bewältigung Schnittstellenproblemen Gesundheitswesen Beratung Pflege
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Klaus Reiners (Autor), Maren Sommer (Autor), 2005, Pflege-Überleitung. Schnittstellenprobleme im deutschen Gesundheitswesen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/36795
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