Grin logo
de en es fr
Boutique
GRIN Website
Publier des textes, profitez du service complet
Aller à la page d’accueil de la boutique › Didactique - Didactique générale, Objectifs de l'éducation, Méthodes

Offene Internetportale als Grundlage für Unterrichtsgestaltung

Eine Unterrichtsstunde zur Weimarer Republik mit Hilfe des Portals ZUM Wiki

Titre: Offene Internetportale als Grundlage für Unterrichtsgestaltung

Dossier / Travail , 2010 , 23 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Fabian Zschiesche (Auteur)

Didactique - Didactique générale, Objectifs de l'éducation, Méthodes
Extrait & Résumé des informations   Lire l'ebook
Résumé Extrait Résumé des informations

In dieser Arbeit wird das Lehrportal ZUM Wiki näher für die Nutzung im Geschichtsunterricht untersucht.

Das Portal ZUM-Wiki/Geschichte ist ein Teil der ZUM-Wiki Reihe, welche wiederum ein Projekt der Zentrale für Unterrichtsmedien im Internet e.V., ein gemeinnütziger Verein mit Sitz in Merzhausen darstellt. Selbst stellt sich das Portal als eine offene Plattform für Lehrinhalte und Lernprozesse dar, wobei man sich klar gegenüber einer reinen Enzyklopädie, wie beispielsweise Wikipedia abgrenzt. Anders als bei einer Enzyklopädie, wo ein generell neutraler Schreibstil gefordert wird, steht bei den ZUM Wiki Portalen neben der reinen Information vor allem auch eine die eigenen Meinung und Kommentare derjenigen im Mittelpunkt, die sich innerhalb dieser Plattform bewegen.

Für Lehrer bieten sich folgende, auf den ersten Blick nützliche Weiterverlinkungen: digitale Medien im Geschichtsunterricht, Material- und Quellensammlung für den Geschichtsunterricht und Methoden im Geschichtsunterricht. Dafür sind zumindest die Inhalte sehr übersichtlich nach Epoche, Region, Thema und Alphabet aufgegliedert und bieten damit für fast jede Art des Suchens einen schnellen Treffer.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hauptteil

2.1 Kurze Vorstellung des Lehrerportals „ZUM-Wiki/Geschichte“

2.2 Sachanalyse

2.2.1 Analyse des Internetportals

2.2.2 Analyse des Unterrichtstoffs

2.3 Fachdidaktische Grundlegung

2.4 Fachdidaktische Ausarbeitung

3. Anhang

4. Resümee und Ausblick

5.Literaturliste

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Potential des Internetportals „ZUM-Wiki/Geschichte“ für den modernen Geschichtsunterricht in der gymnasialen Oberstufe. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie Schülerinnen und Schüler bei der kritischen Analyse historischer Themen – speziell der Weimarer Republik – durch digitale Medien unterstützt werden können und welche didaktischen Strategien hierfür notwendig sind.

  • Einsatz und Nutzen digitaler Lehrportale im Geschichtsunterricht
  • Kritische Analyse der Weimarer Verfassung und ihrer demokratischen Errungenschaften
  • Förderung der Methodenkompetenz im Umgang mit Web 2.0-Medien
  • Didaktische Gestaltung von Unterrichtsentwürfen für die Oberstufe
  • Verknüpfung historischer Fachwissenschaft mit gegenwartsbezogenem Geschichtsbewusstsein

Auszug aus dem Buch

2.4 Fachdidaktische Ausarbeitung

Bei der Überlegung zur Wahl des Unterrichtsthemas spielte im vergangenen Jahr die Neuwahl des Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschlands eine nicht zu verachtende Rolle. Durch den Rücktritt von Horst Köhler und die daraufhin aufgekommene Debatte über potentielle Kandidatinnen und Kandidaten für dessen Nachfolge, rückte die Person und vor allem aber auch die Rolle des deutschen Bundespräsidenten in den öffentlichen, medialen Fokus wie schon sehr lange nicht mehr. Diese Aktualität und damit für die Jugendlichen verbundene Attraktivität darf in keiner Weise unterschätzt werden, sondern sollte vielmehr als Chance begriffen werden ,eine Brücke zu schlagen von den Anfängen der deutschen Demokratie und deren immer noch währenden Einflüssen auf die heutige Politik. Klaus Bergmann sieht darin eine große Chance für Schülerinnen und Schüler durch die Vernetzung von Alltagsgeschichte mit Gesellschaftsgeschichte, Mikrogeschichte und Herrschaftsgeschichte eine ganz neues und vor allem fundierteres Geschichtsverständnis zu entwickeln, welches sogar ihre „politischen Entscheidungen vernünftiger machen“ soll.

Wichtig für die Wahl dieses Lernstoffes ist sicherlich auch das Alter der entsprechenden Lerngruppe. Dies ist in erster Linie gar nicht auf die, mit dem Alter eventuell verbundene geistige Reife gemünzt, welche zum Verständnis der Komplexität des Stoffes von Nöten ist, sondern vielmehr auf die Tatsache, dass einige Schülerinnen und Schüler in die Situation kommen durch ihre Volljährigkeit selber am politischen Leben partizipieren zu dürfen. Zwangsläufig kommt in einer solchen Situation die Frage auf, warum man beispielsweise nicht auch selber den Präsidenten wählen darf? Interessant wird im gleichen Zusammenhang, auch den Schülern zu vermitteln, dass ihre Volljährigkeit ihnen in der Weimarer Republik auch nicht geholfen hätte, an der Wahl des Präsidenten teilzunehmen, war man doch erst mit 20 Jahren ein wahlberechtigter Bürger.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den Generationenkonflikt im Umgang mit dem Internet und begründet die Notwendigkeit, Schüler im kritischen Umgang mit digitalen Quellen für den Geschichtsunterricht zu schulen.

2. Hauptteil: Der Hauptteil gliedert sich in eine Vorstellung des ZUM-Wiki/Geschichte, eine detaillierte Sachanalyse des Portals sowie des Unterrichtsstoffes zur Weimarer Republik und eine fundierte fachdidaktische Begründung und Ausarbeitung einer konkreten Unterrichtseinheit.

3. Anhang: Der Anhang enthält ergänzende Materialien wie eine Tabelle zur Sicherung der Verfassungsartikel, Leitfragen zur historischen Quelle sowie eine Zusammenstellung wissenschaftlicher Texte zum Scheitern der Weimarer Republik.

4. Resümee und Ausblick: Das Fazit zieht eine Bilanz über die Nutzungschancen von ZUM-Wiki, kritisiert die mangelnde Partizipation und betont die zentrale Bedeutung der Vermittlung von Medienkompetenz im Geschichtsunterricht.

5. Literaturliste: Die Literaturliste dokumentiert die verwendeten wissenschaftlichen Werke sowie die Internetquellen, die der Arbeit zugrunde liegen.

Schlüsselwörter

Geschichtsunterricht, Weimarer Republik, ZUM-Wiki, Medienkompetenz, Verfassung, Bundespräsident, Web 2.0, Politische Bildung, Demokratie, Geschichtsbewusstsein, Unterrichtsentwurf, Historisches Lernen, Internetrecherche, Partizipation, Quellenanalyse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Integration digitaler Internetportale, speziell des ZUM-Wiki/Geschichte, in den Geschichtsunterricht der gymnasialen Oberstufe.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Felder umfassen die kritische Quellenarbeit, die Analyse der Weimarer Verfassung sowie die didaktische Planung von Unterrichtseinheiten im Kontext der modernen Mediengesellschaft.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Lehrer ihre Schüler durch den gezielten Einsatz digitaler Medien dazu befähigen können, historische Prozesse wie den Untergang der Weimarer Republik tiefergehend zu verstehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine sachanalytische Untersuchung des Portals, eine fachdidaktische Herleitung unter Einbezug einschlägiger Literatur sowie die Konzeption eines praxisnahen Unterrichtsentwurfs.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Funktionalität des Lehrerportals, untersucht fachwissenschaftliche Meinungen zum Scheitern der Weimarer Republik und entwirft ein detailliertes didaktisches Szenario für eine Doppelstunde.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Medienkompetenz, Weimarer Verfassung, Geschichtsdidaktik und kollaborative Wissenskonstruktion charakterisiert.

Warum wird gerade die Weimarer Republik als Unterrichtsthema gewählt?

Die Weimarer Republik bietet aufgrund ihrer demokratischen Errungenschaften, aber auch ihrer historischen "Fehler" und der Parallelen zur heutigen Verfassung, ein ideales Feld, um Schüler zur problemorientierten Auseinandersetzung zu bewegen.

Welche Rolle spielt der Lehrer in der vorgestellten Unterrichtseinheit?

Der Lehrer fungiert als Moderator und Strukturgeber, der die Materialien vorselektiert und die Schüler durch gezielte Aufgabenstellungen zur eigenständigen Analyse und Kommentierung in einem Wiki-Format anleitet.

Fin de l'extrait de 23 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Offene Internetportale als Grundlage für Unterrichtsgestaltung
Sous-titre
Eine Unterrichtsstunde zur Weimarer Republik mit Hilfe des Portals ZUM Wiki
Université
Friedrich-Alexander University Erlangen-Nuremberg
Note
2,0
Auteur
Fabian Zschiesche (Auteur)
Année de publication
2010
Pages
23
N° de catalogue
V368104
ISBN (ebook)
9783668466630
ISBN (Livre)
9783668466647
Langue
allemand
mots-clé
offene internetportale grundlage unterrichtsgestaltung eine unterrichtsstunde weimarer republik hilfe portals wiki
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Fabian Zschiesche (Auteur), 2010, Offene Internetportale als Grundlage für Unterrichtsgestaltung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/368104
Lire l'ebook
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
Extrait de  23  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Expédition
  • Contact
  • Prot. des données
  • CGV
  • Imprint