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Der Neubau vom "Haus der Bildung" als Nachfolge des Siemens-Hauses und Erweiterung des Alten Stadthauses

Titre: Der Neubau vom "Haus der Bildung" als Nachfolge des Siemens-Hauses und Erweiterung des Alten Stadthauses

Dossier / Travail , 2016 , 24 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Lioba Frings (Auteur)

Art - Histoire de l'art
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Das Haus der Bildung wurde als neuer Standort der Volkshochschule Bonn und der Stadtbibliothek im August 2015 am Mülheimer Platz in der Bonner Innenstadt eröffnet, circa ein Jahr später als geplant.

Durch diese kombinierte Unterbringung nach umfangreichen, vor allem die innere Struktur betreffenden Umbaumaßnahmen am Alten Stadthaus und dem Anbau eines neuen benachbarten sowie räumlich verbundenen Gebäudes sollen die Volkshochschule Bonn und die zentrale Stadtbibliothek in einem aus zwei Bauten räumlich und architektonisch kombinierten Standort „gemeinsam ihrem Bildungsauftrag nachkommen” können und durch die verbesserte Raumaufteilung mit erhöhter Effizienz zusammenarbeiten, allerdings soll auch eine getrennte Arbeitserledigung innerhalb der beiden Institutionen durch den Anbau des Neubaus ermöglicht werden. Das Haus der Bildung umfasst demnach sowohl das Alte Stadthaus als auch den benachbarten Neubau, geplant vom Berliner Architekten Alexander Koblitz, als räumlich und strukturell nicht isolierten Anbau an dieses.

Zu dem Zweck wurde die Sanierung des Alten Stadthauses durchgeführt und ein weiterer Teil, der zum Haus der Bildung
gehören sollte, als Neubau am Standort des abgerissenen Siemens-Hauses angebaut.

[...]

Koblitz hat mit diesem Entwurf und dem dezent abweichenden fertiggestellten Bau versucht, den Stil bereits bestehender Bonner Gebäude, insbesondere den des angrenzenden Alten Stadthauses, aufzugreifen. Wie dieser Versuch schließlich sowohl im Entwurf als auch im Endergebnis umgesetzt wurde und inwiefern er sich mit der Architektur des Alten Stadthauses letztendlich deckt, wird im Folgenden erörtert und mit dem Stil des Siemens-Hauses mit Bezug auf die architektonische Eingliederung in dieselbe Umgebung verglichen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Das angrenzende Alte Stadthaus als Nebengebäude des Neubaus und als Teil des Gesamtbauwerks „Haus der Bildung”

3 Der Vorgänger am Standort vom „Haus der Bildung”: Das Siemens-Haus

4 Der Neubau vom „Haus der Bildung”: Entwurfskonzept des Architekturbüros A. Koblitz, Funktion, Stilrichtung und Eingliederung in die Umgebung am Mülheimer Platz in Kombination mit dem Alten Stadthaus

4.1 Entwurf des Architekturbüros Alexander Koblitz, Berlin

4.2 Fassadenstruktur und Materialität

4.3 Funktion und Eingliederung vom neuen „Haus der Bildung” in die Umgebung am Mülheimer Platz

6 Zusammenfassung: Der Neubau als moderne Interpretation des Stils des Alten Stadthauses im Vergleich zum Siemens-Haus

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die architektonische Transformation am Bonner Mülheimer Platz, insbesondere den Neubau des „Hauses der Bildung” als Erweiterung des denkmalgeschützten Alten Stadthauses und Nachfolgebau des abgerissenen Siemens-Hauses, unter Berücksichtigung des Entwurfskonzepts von Alexander Koblitz.

  • Architekturgeschichte und städtebauliche Einbindung am Mülheimer Platz
  • Vergleich zwischen historischer Bausubstanz (Altes Stadthaus) und zeitgenössischer Architektur
  • Analyse des Entwurfskonzepts von Alexander Koblitz hinsichtlich Funktion und Form
  • Untersuchung von Fassadenstruktur, Materialität und Stiltransfer
  • Dokumentation des Prozesses der funktionalen Zusammenführung von Volkshochschule und Stadtbibliothek

Auszug aus dem Buch

4.2 Fassadenstruktur und Materialität

Wie schon erwähnt zeigen sich an der Fassade dunkelgrauen Linien, die mit den Gesimsen am Alten Stadthaus korrespondieren sollen und den Eindruck erwecken, dass sich der Anbau an dem Stil und der Struktur des Nebengebäudes orientiert.

Wie dem Entwurfskonzept Alexander Koblitzs zu entnehmen ist, handelt sich bei seinem entworfenen Bau nicht um einen Betonbau, sondern um ein Mauerwerk. Der Sockel wird als „plastische[s] Mauerwerksrelief” und die Fassadenflächen der oberen Etagen als „geschlemmtes Mauerwerk” ausgearbeitet, was bedeutet dass Steine und Fugen durch die Oberfläche sichtbar bleiben und nicht mit einem Putz verdeckt werden (siehe Abbildung 8). Das plastische Mauerwerksrelief ist nicht umgesetzt worden, da sich die Fassade des Sockels bei dem fertiggestellten Bau nicht von der Fassade der Obergeschosse unterscheidet.

Auch die Farbwahl der Fassade soll sich an das Alte Stadthaus anlehnen, was beim fertiggestellten Bau lediglich an den grauen Fassadenfarben auszumachen ist, die sich jedoch von dem Grau des Alten Stadthauses unterscheidet (siehe Abbildung 4). Das ausgewählte Material hingegen sei bei einigen historischen Bonner Gebäuden wiederzufinden, genannt werden hierbei das Bonner Münster und die St. Remigius Kirche. In Bezug auf diese beiden Bauten liegt der Fokus laut Entwurfskonzept insbesondere auf dem Mauerwerk des Bonner Münsters und ebenfalls dem Mauerwerk und zusätzlich dem Sockel der St. Remigious Kirche (siehe Abbildung 8).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung stellt das „Haus der Bildung” in Bonn als neuen, kombinierten Standort für Volkshochschule und Stadtbibliothek vor und erläutert die baulichen Voraussetzungen durch die Sanierung des Alten Stadthauses und den Neubau.

2 Das angrenzende Alte Stadthaus als Nebengebäude des Neubaus und als Teil des Gesamtbauwerks „Haus der Bildung”: Dieses Kapitel beschreibt die historische Bedeutung und den architektonischen Stil des Alten Stadthauses sowie dessen Umnutzung von einem Verwaltungsgebäude zu einer Stadtbibliothek.

3 Der Vorgänger am Standort vom „Haus der Bildung”: Das Siemens-Haus: Hier wird die Geschichte des in den 1950er Jahren erbauten Siemens-Hauses thematisiert, das für den modernen Neubau des „Hauses der Bildung” abgerissen wurde.

4 Der Neubau vom „Haus der Bildung”: Entwurfskonzept des Architekturbüros A. Koblitz, Funktion, Stilrichtung und Eingliederung in die Umgebung am Mülheimer Platz in Kombination mit dem Alten Stadthaus: Das Hauptkapitel untersucht detailliert das architektonische Konzept von Alexander Koblitz, die geplante städtebauliche Integration und die funktionalen Anforderungen an den Neubau.

6 Zusammenfassung: Der Neubau als moderne Interpretation des Stils des Alten Stadthauses im Vergleich zum Siemens-Haus: Die Zusammenfassung bewertet den Neubau kritisch als moderne Interpretation, die trotz funktionaler Vorteile architektonische Brüche zum Bestand aufweist.

Schlüsselwörter

Haus der Bildung, Bonn, Architektur, Alexander Koblitz, Altes Stadthaus, Siemens-Haus, Stadtbibliothek, Volkshochschule, Mülheimer Platz, Fassadengestaltung, Materialität, Städtebau, Denkmalpflege, moderne Architektur, Historismus

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht das Bauprojekt „Haus der Bildung” in Bonn, das durch die Verbindung des historischen Alten Stadthauses mit einem modernen Neubau entstanden ist.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Im Fokus stehen die städtebauliche Eingliederung, der architektonische Dialog zwischen Alt- und Neubau sowie die Entwurfsphilosophie des Architekten Alexander Koblitz.

Was ist das primäre Ziel oder die zentrale Forschungsfrage?

Ziel ist es, den Versuch des Architekten zu bewerten, eine moderne Interpretation des Stils des historischen Bestandsgebäudes zu schaffen und dabei sowohl funktionale Anforderungen als auch historische Kontinuität zu berücksichtigen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für diese Untersuchung verwendet?

Es handelt sich um eine architekturtheoretische Analyse, die Entwurfsdokumente mit dem realisierten Endergebnis vergleicht und in den historischen Kontext der Bonner Stadtentwicklung einbettet.

Welche Aspekte werden im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich detailliert mit der Historie der betroffenen Gebäude (Altes Stadthaus, Siemens-Haus), dem konkreten Entwurfskonzept, sowie Aspekten wie Fassadenstruktur, Materialität und der funktionalen Nutzung durch die Bildungsinstitutionen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Architektur, Haus der Bildung, Bonn, städtebauliche Integration, Materialität und moderne Interpretation kategorisieren.

Warum wurde das Siemens-Haus für den Neubau abgerissen?

Der Abriss diente dazu, Platz für einen funktionalen und behindertengerechten Neubau zu schaffen, der die spezifischen Anforderungen der Volkshochschule und der Stadtbibliothek erfüllt, welche im alten Siemens-Haus nicht optimal umsetzbar waren.

Wie unterscheidet sich der reale Neubau vom ursprünglichen Entwurfskonzept?

Die Analyse zeigt insbesondere bei der Farbwahl und der Sockelgestaltung Diskrepanzen auf, wobei der fertiggestellte Bau in der Materialität weniger stark an die Umgebung anknüpft, als es im ursprünglichen Entwurf geplant war.

Welchen Stellenwert nimmt das Alte Stadthaus in dem Ensemble ein?

Das Alte Stadthaus fungiert als denkmalgeschütztes Kernstück des Gesamtbauwerks, das durch den modernen Anbau in seiner Nutzung als Stadtbibliothek gestärkt und räumlich erweitert werden sollte.

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Résumé des informations

Titre
Der Neubau vom "Haus der Bildung" als Nachfolge des Siemens-Hauses und Erweiterung des Alten Stadthauses
Université
University of Bonn
Note
2,0
Auteur
Lioba Frings (Auteur)
Année de publication
2016
Pages
24
N° de catalogue
V368136
ISBN (ebook)
9783668466197
ISBN (Livre)
9783668466203
Langue
allemand
mots-clé
architektur bonn stadthaus architekt kunstgeschichte
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Lioba Frings (Auteur), 2016, Der Neubau vom "Haus der Bildung" als Nachfolge des Siemens-Hauses und Erweiterung des Alten Stadthauses, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/368136
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Extrait de  24  pages
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