Seniorenfitness. Krafttraining bei Osteoporose und Sarkopenie. Indikationsspezifische Trainingsplanung für einen 8-wöchigen Makrozyklus bei leicht erhöhtem Blutdruck und zur Sturzprophylaxe


Hausarbeit, 2017

44 Seiten, Note: 1,3

Andrea Flöcker (Autor)


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Begriff „Seniorenfitness“
2.1. Aufgaben und Qualifikationen des Fachtrainers für Senioren
2.2. der demografische Wandel und die wirtschaftliche Konsequenzen
2.2.1. Gebrechlichkeit
2.3. altersbedingte physiologische Veränderungen und deren Folgen
2.4. Auswahl altersbedingter Krankheiten / Prävention
2.5. Intensität und Effekte von Krafttraining bei Älteren
2.6. das 5-Stufen-Modell im Muskeltraining
2.7. Gesundheitssportkonzepte
2.7.1. Präventionskurs §20 SGB V
2.7.2. Rehasport §44 SGB IX
2.7.3. Gesundheitssport

3. Diagnose / Anamnese
3.1. allgemeine Daten
3.2. Gesundheitsanamnese / Medikamente
3.2.1. PAR-Q-Fragebogen
3.2.2. Abklärung möglicher Kontraindikationen
3.3. Tests
3.3.1. biometrische Daten / Gesundheitsparameter mit Bewertung in Vergleich zu Normwerten
3.3.2. Motoriktests für Ältere ( Beweglichkeit, Kraft, Koordination )
3.3.3. Zwei Kilometer Walking-Test
3.3.4. Energiestoffwechseldiagnostik
3.3.5. Haltungsanalyse
3.4. zusammenfassende Bewertung der Alters- und Sporttauglichkeit

4. Theoretische Grundlagen zum Krankheitsbild „Osteoporose“

5. Theoretische Grundlagen zum Krankheitsbild „Sarkopenie“

6. Theoretische Grundlagen zum Krankheitsbild „Hypertonie / Bluthochdruck“

7. Theoretische Grundlagen zur Sturzprophylaxe

8. Zielsetzung
8.1. indikationsspezifische Zielsetzung
8.2. Bewertung weiterer Trainingsmotive und -wünsche der Kundin
8.3. Wünsche und Erwartungen an das Training
8.3.1. mögliche Unsicherheiten und Zweifel / Lösungsvorschläge

9. Trainingsgrundlagen
9.1. Trainingsprinzipien
9.2. Superkompensation
9.3. Motivation

10. Trainingsplanung / Trainingsdurchführung
10.1. Makrozyklus
10.2. Mesozyklus
10.3. Mikrozyklus
10.4. tabellarische Darstellung des 8-wöchigen Makrozyklus
10.4.1. Begründung für den Makrozyklus
10.5. Mesozyklusplanung für Frau Mustermann
10.5.1. tabellarische Darstellung des 1. Mesozyklus / Trainingsplan 1
10.5.1.1. Übungsauswahl + Methode im 1. Mesozyklus
10.5.2. tabellarische Darstellung des 2. Mesozyklus / Trainingsplan 2
10.5.2.1. Übungsauswahl + Methode im 2. Mesozyklus
10.5.3. Begründung der Übungsauswahl in den Mesozyklen
10.6. Theorie und Grundlagen der ILB Methode
10.7. Methodik des Aufwärmens ( warm-up )
10.7.1. empfohlenes Aufwärmprogramm für Frau Mustermann
10.8. Methodik des Abwärmens ( cool-down )
10.8.1. empfohlenes Abwärmprogramm für Frau Mustermann
10.9. Dehnen / Beweglichkeitstraining
10.9.1. empfohlenes Dehnprogramm für Frau Mustermann

11. Sturzprophylaxe als Präventionskurs nach §20 SGB V

12. Heimtrainingsprogramm für Frau Mustermann

13. Auswertung des Trainingsprozesses
13.1. Re-Test

14. Fazit

15. Schlusswort / Erklärung

16. Literatur- und Quellenverzeichnis

17. Abbildungsverzeichnis

1. Einleitung

Die demografische Entwicklung wird unsere Gesellschaft immer mehr verändern. Es wird in naher Zukunft immer mehr ältere bis zu sehr alten Menschen geben. Sport und Bewegung sind im Alter die beste Möglichkeit ein gesundes und selbständiges Leben im Alter zu fördern sowie die Verhinderung oder zeitliche Verschiebung von Pflegebedürftigkeit. Jeder Körper ist ein Minimalist. Die körperlichen Funktionen, die wir Menschen nicht einsetzen, werden automatisch abgebaut. Anders gesagt hält der Körper nur die Funktionen aufrecht, die regelmäßig eingesetzt und benutzt werden. ( vgl. Fit bis ins hohe Alter, P. Regelin u.a., Seite 13 ) Durch gezielte Bewegung und Sport bleiben die Muskeln stark, die Gelenke beweglich, die Standsicherheit und körperlichen Funktionen erhalten. Bewegung steigert die körperliche Leistungsfähigkeit und die Fähigkeit den Alltag möglichst lange selbständig zu bewältigen. Ohne ein Mindestmaß an Aktivität können ältere Menschen schnell in den Teufelskreis der körperlichen Inaktivität geraten mit gravierenden gesundheitlichen Folgen. Aufgrund der demografischen Entwicklung wird das Segment „Seniorenfitness“ in naher Zukunft immer mehr an Bedeutung gewinnen. Experten schätzen dass die Anzahl der über 80-jährigen in den nächsten Jahrzehnten um ein Vielfaches steigen wird ( vgl. Lehrskript Fachtrainer / in für Senioren, Seite 12 ).

Im Rahmen meiner Abschlussarbeit zum Fachtrainer / in für Senioren widme ich mich einer fiktiven Person – Frau Mustermann – bei welcher Osteoporose und Sarkopenie diagnostiziert wurde. Gemäß der Aufgabenstellung erstelle ich eine indikationsspezifische Trainingsplanung für einen 8-wöchigen Makrozyklus nach dem 5-Stufen-Modell der Trainingssteuerung und unter Berücksichtigung von leicht erhöhtem Blutdruck. Zusätzlich wird Frau Mustermann an einem §20 SGB V Präventionskurs „Sturzprophylaxe“ teilnehmen. Bevor die Trainingsplanung beginnt, gehe ich in Kapitel 2 näher auf den Begriff „Seniorenfitness“ ein und erkläre die Folgen und Effekte des demografischen Wandels aber auch die Effekte von Krafttraining im Alter, das 5-Stufen-Modell und verschiedene Gesundheitssportkonzepte. In Kapitel 3 folgt eine ausführliche Diagnose des Ist-Zustandes um bestimmen zu können an welchem Punkt das indikationsspezifische Training ansetzt. In den Kapiteln 4 bis 6 gehen ich auf die für diese Abschlussarbeit relevanten Krankheitsbilder – Osteoporose, Sarkopenie und Bluthochdruck – ein. Kapitel 7 beschäftigt sich mit den theoretischen Grundlagen zur Sturzprophylaxe gefolgt im Kapitel 8 von der zum einen indikationsspezifischer Zielsetzung als auch persönlicher Zielsetzung des Kunden zum angestrebten Soll-Zustand. In Kapitel 9 befasse ich mich mit den Trainingsgrundlagen für die in Kapitel 10 ausführliche Trainingsplanung für 2 Mesozyklen. Hier gehe ich detailliert auf die Planung und auf die Übungsauswahl ein und erläutere im Rahmen der Trainingsdurchführung die Grundlagen der ILB Methode. Die Methodik des Auf- und Abwärmens sowie das Dehnen runden den Hauptteil, das Krafttraining bei Osteoporose und Sarkopenie, ab. In Kapitel 11 gehe ich näher auf den Präventionskurs nach §20 SGB V ( Sturzprophylaxe ) ein, welchen Frau Mustermann besuchen wird, ergänzt um ein Heimtrainingsprogramm in Kapitel 12. Nach dem 8-wöchigen Training folgt in Kapitel 13 die Auswertung des Trainingsprozesses im Rahmen eines Re-Tests. Anhand dieses Re-Tests ziehe ich in Kapitel 14 mein Fazit „der entscheidende Faktor für den Erfolg ist der Kunde selbst“ aus dem indikationsspezifischen Training.

Ich bin überzeugt, dass das Studium zum Fachtrainer / in für Senioren eine sehr wichtige Weiterbildung ist um indikationsspezifische Trainingsprogramme für altersbedingte Krankheitsbilder erstellen zu können. Ein gewisses Grundwissen von internistischen und altersbedingten Krankheitsbildern ist hier zwingend notwendig um die Mitglieder professionell betreuen zu können. Doch auch didaktische und pädagogische Kompetenz sind neben dem fachlichen Wissen wichtige Aspekte damit die Mitglieder sich gut und sicher betreut fühlen und sich langfristig an den Sport binden.

Andrea Flöcker

Hamburg, im Mai 2017

2. Der Begriff „Seniorenfitness“

Der Begriff Seniorenfitness kennt keine klare Definition. Es gibt weitgefächerte Inhalte vom jüngeren Seniorenpublikum ab 60-65 Jahren bis hin zu Menschen im vierten Lebensalter ab 85 Jahren. Die Inhalte unterscheiden sich vom Inhalt oder Sportart. Die meisten älteren Menschen sind in Sportvereinen aktiv, wo häufig spezielle Kurskonzepte mit verschiedenen Schwerpunkten angeboten werden. Dazu gehören z.B. Rückenfit 50+, Knochenfitness, Sitz- und Hockergymnastik, Sensitive Cycling 50+ oder Beckenbodengymnastik. Doch auch in den Fitnessstudios, wo früher hauptsächlich jüngeres Publikum trainierte, hat der Anteil der Mitglieder zwischen 50 und 85 Jahren heutzutage vermutlich die 30 Prozent Marke bereits überschritten. ( vgl. Lehrskript Fachtrainer / in für Senioren, Seite 113 ) Blickt man einige Jahre zurück, hat man kaum ältere Menschen im Krafttrainingsbereich gesehen. Auch hier gab es in den letzten Jahren einen großen Wandel. Durch präventive und indikationsspezifische Trainingsangebote, auch nach orthopädischen Beschwerdebildern im Anschluss an die Heilbehandlung in der Physiotherapie, fühlen sich nun Best Ager und ältere Menschen im Fitnessstudio mit adäquaten Angeboten richtig aufgehoben. Viele Studios folgen dem Trend und bieten immer mehr Gesundheitssport und Präventionskurse an. Mit diesen Angeboten steigt auch die Nachfrage der Best-Ager und Generation Silber. Neben den hauptsächlichen Zielen mit der Bewegung etwas für seine Gesundheit zu tun, hat Seniorenfitness oft auch soziale Gründe und Ziele. So sollen ältere, eventuell auch alleinstehende Menschen, wieder unter Menschen kommen und ein Zusammengehörigkeitsgefühl entwickeln. Soziale Kontakte machen glücklich und halten gesund. Dieser psychosoziale Effekt hat bei älteren Menschen manchmal einen höheren Stellenwert als der Sport an sich.

2.1. Aufgaben und Qualifikationen des Fachtrainers für Senioren

Neben der gängigen Mindestqualifikation – Fitnesstrainer B-Lizenz -, benötigt der / die Fachtrainer / in für Senioren ein sehr gutes Hintergrundwissen im Bereich der altersspezifischen Krankheiten. Doch nur fachliches Wissen reicht an dieser Stelle nicht aus. Besonders nach bestimmten Krankheitsbildern hat Einfühlungsvermögen und psychologische Kompetenz einen hohen Stellenwert. Ältere Menschen suchen oft soziale Kontakte. An dieser Stelle muss der Trainer den richtigen Grad erkennen zwischen Zuhören und dem Mitglied zu signalisieren, dass er auch für die anderen Mitglieder genau so da ist ohne dass sich das Mitglied allein gelassen fühlt. Neben der psychologischen Kompetenz hat auch die Didaktik und pädagogische Anleitung eine große Signifikanz. Verbale Anweisungen sollten mit einfachen Worten und altersangemessen formuliert werden. Auch auf die Technik im Krafttraining kommt es an. So sollte der Trainer insbesondere in den ersten Wochen darauf achten, dass kleine Bewegungsamplituden gewählt werden und Schwierigkeitsgrade behutsam gesteigert werden. Mehrfachanforderungen sind gering zu halten. Wenn der Trainer Mitglieder mit bestimmten Krankheitsbildern betreut, liegt die Aufgabe in der zielorientierten und indikationsspezifischen Trainingsplanung und -durchführung unter Berücksichtigung möglicher Kontraindikationen. Der Trainer muss es sich zur Aufgabe machen stets verantwortungsvoll mit dem Mitglied umzugehen, die Ziele realistisch einzuschätzen und sich gegebenfalls weitergehende Informationen zu dem Krankheitsbild zu beschaffen. Die sekundäre, auch nicht zu unterschätzende, Aufgabe ist die Motivation des Mitglied zu fördern, das Training attraktiv zu gestalten um sicher zu stellen, dass das Mitglied mit Freude regelmäßig sein Training durchführt um höchstmögliche Effektivität zu erreichen. Der Fachtrainer für Senioren sollte ständige Ansprechbarkeit signalisieren und in der ersten Zeit gegebenfalls auch Eins zu Eins Trainingseinheiten anbieten. Auch Kompetenz aus der Rubrik Gesundheitskommunikation hat eine Bedeutsamkeit um mit anderen Experten, möglicherweise aus dem ersten Gesundheitsmarkt ( Ärzte und Krankenversicherungen ), kommunizieren zu können.

2.2. der demografische Wandel und die wirtschaftlichen Konsequenzen

Wie schon in der Einleitung erwähnt, wird sich die demografische Entwicklung unserer Gesellschaft immer mehr verändern. Die Menschen werden immer älter. Gründe dafür sind die anhaltend niedrige Geburtenrate, der Anstieg der Lebenserwartung und der medizinische Fortschritt.

Im Jahr 2060 wird jeder Dritte über 65 Jahre alt sein und jeder Siebte – rund 10 Millionen Menschen – sogar über 80 Jahre. Diese Alterung der Gesellschaft kostet sehr viel Geld ! Prognostiziert wird dass die Herz-Kreislauf-Erkrankungen bereits 2030 um 26 % und die Krebserkrankungen um 17 % steigen. Mit dieser Aussicht wird das Gesundheitstraining für Ältere einen hohen Stellenwert erreichen. ( vgl. Lehrskript Fachtrainer / in für Senioren, Seite 19 )

Bewegung ist eine der besten Möglichkeiten ein gesundes und selbständiges Leben im hohen Alter zu fördern. Medizinisch orientierte Angebote wie z.B. Osteoporosetraining, Präventions- und Gesundheitskurse und dadurch zu gewinnende Mitglieder über 40 Jahren gelten als stabile Zukunftstrends. Das Motiv „gut Aussehen“ für den Besuch im Fitnessstudio rückt an dieser Stelle mehr in den Hintergrund.

2.2.1. Gebrechlichkeit

Gebrechlichkeit ( Frailty ) ist eine chronisch altersbedingt herabgesetzte Belastbarkeit mit den Folgen des Abbaus körperlicher und geistiger Funktionen und daraus resultierenden psychosozialen Folgen. Es ist keine Krankheit, sondern ein Syndrom. Unmittelbar mit der Gebrechlichkeit assoziiert man Sarkopenie, Osteoporose, Muskelhypotonie und Erschöpfung. Eine Folge der Gebrechlichkeit ist beispielsweise ein erhöhtes Risiko für Schenkelhalsfrakturen. ( vgl. www.wikipedia.org/wiki/Gebrechlichkeit ) Aufgrund des demografischen Wandels nehmen Krankheit und Leid im Alter zu. Es gibt immer mehr gebrechliche Menschen, so auch in den Händen der Fachtrainer für Senioren, die auf eine professionelle Betreuung angewiesen sind.

2.3. altersbedingte physiologische Veränderungen und deren Folgen

Altern ist nicht zwangsläufig mit Krankheiten verbunden. Menschen werden im Alter nur anfälliger für Krankheiten. Altern ist ein Abnutzungsprozess der zu Veränderungen führt. Die aufgeführte Tabelle zeigt eine Auswahl altersbedingter physiologischer Veränderungen im Alter.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb.1 – Auswahl altersbedingter physiologischer Veränderungen im Alter – eigene Darstellung – , Lehrskript Fachtrainer / in für Senioren ( 2017 )

Jedoch sind diese Veränderungen nicht allein auf den Alterungsprozess zurückzuführen, sondern werden ganz erheblich vom Training der körperlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten beeinflusst. Unser Körper funktioniert nach dem biologischen Gesetz, dass nur die Funktionen aufrecht erhalten werden, die auch gebraucht und benutzt werden.

Im besten Fall wird der Körper regelmäßig trainiert und die Funktionen ständig eingesetzt. ( vgl. Fit bis ins hohe Alter, P. Regelin u.a., Seite 13 )

2.4. Auswahl altersbedingter Krankheiten / Prävention

Wie in Kapitel 2.3. bereits erwähnt, ist Altern nicht zwangsläufig mit Krankheiten verbunden. Dennoch gibt es eine Reihe von Alterskrankheiten, die teilweise aber auch schon junge Erwachsene treffen können. Zu den Alterskrankheiten zählen:

- Erkrankungen der Gehirngefäße ( Schlaganfall )
- Diabetes mellitus Typ II
- Osteoporose
- Arthrose
- Krebs
- Herzkreislauf Erkrankungen ( Herzschwäche, Herzinsuffizienz, Herzinfarkt, Angina pectoris )

Eine gesunde Lebensweise ( Ernährung, wenig Stress ), Bewegung und Zeit für Entspannung sind die beste Möglichkeit diese zu verhindern. Doch zum Rahmen der Altersprophylaxe gehört auch die individuelle medizinische Prävention / Vorsorgeuntersuchungen ab dem mittleren Erwachsenenalter.

2.5. Intensität und Effekte von Krafttraining bei Älteren

Krafttraining hat viele positive Wirkungen. Die Bedeutung der Kraftfähigkeit, insbesondere bei Älteren, zur Vorbeugung von altersspezifischen Krankheiten wie z.B. Osteoporose, Sarkopenie oder auch Diabetes und Herzkreislaufkrankheiten, begründet sich vor allem durch die folgenden Effekte:

- Steigerung der Kraftfähigkeit und Ökonomisierung der Muskelarbeit
- Reduzierung muskulärer Defizite und Dysbalancen
- Vorbeugung eines altersbedingten Kraftverlusts
- Erhöhung der Knochendichte und der Knochenelastizität
- Verbesserung der Gelenkbeweglichkeit
- Kräftigung des Sehnen und Bänder
- Gelenkschutz durch Kräftigung der Muskelmanschette und Beseitigung von Haltungsschwächen
- Vorbeugung vor Erkrankungen der Bandscheibe
- Erhöhung der Körperwahrnehmung
- Steigerung des muskulären Zusammenspiels
- Prävention von Stürzen und Verletzungen

( vgl. Funktionelles Zirkeltraining, Rühl / Laubach, Seite 45ff )

Gemäß einer Studie von älteren Probanden die 2 bis 3 Mal pro Woche ein 20-30 minütiges Krafttraining absolviert haben, ergaben sich positive Effekte auf Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, Diabetes und Osteoporose. Ein progressive Krafttraining dient zur Behandlung der Sarkopenie. Bei 2 bis 3 Trainingseinheiten pro Woche resultiert daraus eine deutliche Steigerung der Muskelkraft, eine höhere Leistungsfähigkeit für das Aufstehen aus einer sitzenden Position und eine subjektiv höhere Mobilität. Ferner ließen sich eine höhere Ausdauerleistungsfähigkeit und eine Reduktion der Ruheherzfrequenz belegen. Eine Erhöhung des Muskelvolumens kann nach einer Trainingsphase von 6 – 9 Wochen nachgewiesen werden.

Belegt ist eine Zunahme des Muskelquerschnitts von rund 10 % unter Beteiligung von Typ I und Typ II Fasern. Besonders in den ersten Wochen ist ein schneller Kraftanstieg zu verzeichnen.

( vgl. Deutsches Ärzteblatt, Jg. 108, Heft 21, 27.Mai 2011 )

Um die oben genannten Effekte zu erreichen, sollten Senioren regelmäßig, das heißt zwei bis drei Mal pro Woche, ein Gerätetraining mit mindestens 60 % der maximalen Muskelleistung anstreben. Wer sich noch stärker anstrengt, könne auch im Rentenalter noch eine Leistungssteigerung von bis zu 100 % erzielen, sagt der Sportwissenschaftler Prof. Albert Gollhofer von der Uni Freiburg. Und er zitiert eine schwedische Studie. „Der zufolge haben Menschen, die ihr Sport-Programm auch im späten Lebensabschnitt beibehalten, eine höhere Lebenserwartung als sportlich inaktive Zeitgenossen: Fitte Senioren werden im Schnitt 3,5 Jahre älter als Trainings-Muffel.“( vgl. http://der-fitnessberater.de/blog/krafttraining-im-hohen-alter )

2.6. das 5-Stufen-Modell im Muskeltraining

Das aus der Fitnesstrainer B-Lizenz bekannte 5-Stufen-Modell der Trainingssteuerung mit den 5 Stufen Diagnose, Zielsetzung, Trainingsplanung, Trainingsdurchführung & Analyse beinhaltet die gezielte Veränderung eines IST-Zustandes in einen angestrebten SOLL-Zustand. Die Steuerung wird eingesetzt um

- den Trainingserfolg zu optimieren.
- Überlastungen / Übertraining zu vermeiden sowie daraus resultierende Verletzungen
- eine Trainingsmonotonie zu vermeiden

Das 5-Stufen-Modell zum Muskeltraining von Froböse und Lagerstr ǿ m ( 1991 ) mit den Hauptzielen eines rehabilitativen Muskeltrainings geht gezielt auf die speziellen Anforderungen im Muskelaufbautraining in der Sportrehabilitation ein um einen höchstmöglichen Therapieerfolg zu erreichen. Dieses 5-Stufen-Modell dient als Ergänzung zum 5-Stufen-Modell der Trainingssteuerung.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb.2 – 5-Stufen-Modell zum Muskeltraining in der Rehabilitation – eigene Darstellung – , nach Froböse, Ingo, Training in der Therapie ( 2015 ) S. 74ff

Die Gliederung der 5 Stufen stellt sowohl eine hierarchische als auch eine zeitliche Ordnung dar. Es muss nicht jede Stufe bis zum Ende durchlaufen sein. Die einzelnen Stufen können sich – je nach gesundheitlichem Zustand – auch überschneiden. Jedoch sollte der / die Fachtrainer / in dafür Sorge tragen, dass gemäß dem Prinzip der progressiven Belastungssteigerung ( vgl. Kapitel 9.1. ) die Abfolge der einzelnen Stufen beibehalten wird. Ohne eine vorangestellte Therapie setzt der ältere Studiokunde meistens bei Stufe 2 an.

2.7. Gesundheitssportkonzepte

Es gibt verschiedene Gesundheitssportkonzepte. Die Kosten bewegen sich zwischen dem selbst finanzierten Gesundheitssport bis hin zu kompletter Kostenübernahme durch die Krankenkasse und Renten- und Unfallversicherungsträger.

2.7.1. Präventionskurs §20 SGB V

Die gesetzlichen Krankenkassen sind gemäß §20 SGB V verpflichtet Leistungen zur Verhütung von Krankheiten ( Primärprävention ) und Gesundheitsförderungsmaßnahmen finanziell zu fördern. Gemeint sind an dieser Stelle medizinische Früherkennungen die Krankheiten verhindern, weniger wahrscheinlich machen oder verzögern mit dem Ziel der Erhaltung und Verbesserung der Lebensqualität, Mobilität und Leistungsfähigkeit, möglichst bis ins Alter. (vgl. Lehrskript Fachtrainer / in für Senioren, Seite 104ff ) Die Anzahl der Kursteilnehmer steigt stetig an. Anbieter sind z.B. Sportvereine, Fitnessstudios, Physiotherapeuten und Ernährungsberater. Unterstützt werden 2x jährlich 8-12 Kurseinheiten. Je nach Krankenkasse werden ca. 75 bis zu 100 % der Kosten übernommen. Voraussetzung ist, dass der Kurs von der ZPP Zentralen Prüfstelle für Prävention geprüft und genehmigt wurde.

2.7.2. Rehasport §44 SGB IX

Rehasport, im Sozialgesetzbuch (SGB) nach §44 fest verankert, ist ein Bewegungsangebot, das sich an Menschen mit Behinderung, an Menschen mit drohender Behinderung sowie an chronisch Kranke richtet. Rehasport wird als Gruppenveranstaltung durchgeführt unter Anleitung eines speziell ausgebildeten und lizenzierten Übungsleiters. Hier sollen die Teilnehmer ihre Bewegungsfähigkeit verbessern und den Verlauf von Krankheiten positiv beeinflussen. Neben den positiven Wirkungen auf die Gesundheit sind die Gruppendynamik und der psychosoziale Effekt des gemeinsamen Sporttreibens ein wichtiger Bestandteil. Rehasport wird von allen Rehabilitationsträgern ( gesetzliche Krankenversicherung, Unfallversicherung, Rentenversicherung ) finanziert. Zuzahlungen dürfen nicht erhoben werden. Die Dauer und der Umfang hängen von der jeweiligen Indikation ab und reichen von 6 bis zu 36 Monaten und von 50 bis zu 120 Übungseinheiten. Rehasport muss vom Arzt verordnet werden und setzt eine medizinische Diagnose voraus. Rehasport wird in Deutschland hauptsächlich von speziellen Behindertsportvereinen, Rehasportvereinen oder Gesundheitssportvereinen angeboten. ( vgl. Rehasport, Winfried Möck, Seite 20ff ) Vom Rehasport ausgenommen sind Übungen an technischen Geräten, die dem Muskelaufbau oder der Ausdauersteigerung dienen. Eine Ausnahme stellt das Training auf Fahrradergometern in Herzsportgruppen dar. Somit ist das Gerätetraining für Rehasport Kunden in Fitnessstudios eine freiwillige, selbst zu finanzierende, Zusatzleistung. (vgl. Lehrskript Fachtrainer / in für Senioren, Seite 108 )

2.7.3. Gesundheitssport

Gesundheitssport wird in der Regel selbst finanziert. Gesundheitssport wird in Sportvereinen, in Gesundheitsstudios bzw. gesundheitsorientierten Fitnessstudios angeboten. Rücken- und Wasserkurse gelten als besonders attraktiv und werden von Menschen jeden Alters nachgefragt. Dazu gehören, je nach Kriterium, auch die §20 SGB V Präventionskurse. Das Motiv „Gesundheit“ wurde in den letzten Jahren immer mehr zum Trend, so dass die Anzahl der Gesundheitsprogramme und Angebote immer noch stetig wächst. Die Hauptziele sind die Verbesserung der körperlichen Funktions- und Leistungsfähigkeit, dem Alterungsprozess entgegen zu wirken, das Wohlbefinden zu fördern und die Selbstwahrnehmung zu verbessern.

In einigen Bundesländern gibt es auch an dieser Stelle einen Krankenkassenzuschuss. An dieser Stelle ist das Qualitätssiegel „Sport pro Gesundheit“ notwendig.

3. Diagnose / Anamnese

Die erste Stufe der Trainingssteuerung stellt die Diagnose dar. Hier werden mittels Eingangsgespräch und speziellen Tests relevante Daten des Kunden gesammelt um die Leistungsfähigkeit und den Gesundheitszustand für die Trainingsdurchführung beurteilen zu können. Für den Fachtrainer für Senioren stehen allerdings eventuelle Krankheiten oder Beschwerdebilder oder auch bisher durchgeführte medizinische Maßnahmen im Vordergrund. Im Idealfall gibt es einen ärztlichen oder physiotherapeutischen Befund.

3.1. allgemeine Daten

In der Allgemeinanamnese werden die persönlichen Daten des Kunden aufgenommen.

- Nachname: Mustermann
- Vorname: Maria
- Geburtsdatum: 15.03.1950
- Alter: 67 Jahre
- Geschlecht: weiblich

Frau Mustermann hat keine Fitnessstudio Erfahrung. Sie geht gelegentlich schwimmen und fährt mit dem Fahrrad zum Einkaufen. Regelmäßigen Sport hat sich zuletzt bis vor 8 Jahren betrieben. 1x / Woche hat sie an einem Wassergymnastikkurs teilgenommen. Frau Mustermann ist Rentnerin. Somit fühlt sie sich in keinster Weise psychisch belastet, sie fühlt sich nicht gestresst. Sie pflegt gerne ihren eigenen Garten und das Haus. Somit ist regelmäßige Bewegung in ihren Alltag integriert. Die letzte ärztliche Routineuntersuchung fand vor 2 Monaten statt. Frau Mustermann hat mit ihrem Arzt über das geplante Krafttraining im Fitnessstudio gesprochen, welches er sehr befürwortet hat.

3.2. Gesundheitsanamnese / Medikamente

In der Gesundheitsanamnese wird das zur Zeit bestehende Krankheitsbildbild und auch andere eventuelle Beschwerdebilder erfasst. Sie ist mit der wichtigste Teil der Eingangsdiagnostik.

Diagnose:

Vor 5 Jahren wurde Osteoporose diagnostiziert. Frau Mustermann hat einen leicht erhöhten Blutdruck. 6 Jahre hat sie gegen erhöhten Blutdruck Betablocker genommen, diese aber vor 2 Jahren abgesetzt. Seit dem hat sie nur noch einen leicht erhöhten Blutdruck. Gesundheitliche Beschwerden, welche sie im Lebensstil einschränken, hat sie nicht. Frau Mustermann fühlt sich für ihr Alter relativ fit. Durch den Sport erhofft sie sich, dass gelegentliche Nackenverspannungen verschwinden. Zur Zeit nimmt Frau Mustermann keine regelmäßigen Medikamente. Kalziumtabletten und Vitamin D nimmt sie täglich ein.

3.2.1. PAR-Q-Fragebogen

Um mögliche Risiken abschätzen zu können, führt der Trainer mit Frau Mustermann die 7 Fragen des PAR-Q-Fragebogens ( Physical Activity Readness Questionnaire ) durch. Ursprünglich diente dieser zur Risikoeinschätzung bei Marathonläufern vor Wettkämpfen. Sollte nur eine Frage mit JA beantwortet werden, ist eine ärztliche Untersuchung anzuraten:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 3 – PAR-Q-Fragebogen – eigene Darstellung -, nach Lehrskript Fachtrainer für Senioren, Seite 37 (2017)

Frau Mustermann hat 2 Fragen mit „JA“ beantwortet. Da sie vor 2 Monaten bei Ihrem Arzt zu einer Routineuntersuchung war und mit diesem über das geplante Training gesprochen hat, braucht der Trainer ihr an dieser Stelle keine weiteren Arztbesuche anzuraten.

3.2.2. Abklärung möglicher Kontraindikationen

Kontraindikationen sind Gegenanzeigen oder Ausschlussgründe. Es gibt eine Reihe von Kontraindikationen, unterteilt in absolute und relative Kontraindikationen, die gegen eine Trainingsdurchführung sprechen. Diese führe ich nicht im einzelnen alle auf. Bei Frau Mustermann liegen keine zu erkennenden Kontraindikationen für ein Training im Fitnessstudio vor. Der behandelnde Hausarzt hat seine Zustimmung für ein Training gegeben. Kontraindikationen sollten unbedingt beachtet werden, um eine Überforderung, Überbelastungen oder gar Notfälle zu verhindern. Ältere Herz-Kreislauf-Patienten sollten im Zweifel immer erst zu einer sportmedizinischen Untersuchung geschickt werden.

3.3. Tests

Damit der Leistungsstand der Kundin ermittelt werden kann, werden neben dem Anamnesefragebogen, verschiedene motorische Tests durchgeführt. Sie dienen hauptsächlich zur Bestimmung des gegenwärtigen Leistungsstandes im Vergleich zu Normwerten, zur Bestimmung der optimalen Belastungsintensitäten als auch im Rahmen des Re-Tests zur Ermittlung der Leistungssteigerung um den Erfolg der Kundin schwarz auf weiß zu dokumentieren. Im Seniorenfitness, als auch im sportrehabilitativen, Bereich muss der Trainer einschätzen können inwieweit bestimmte Tests durchgeführt werden können, da die Kunden zum Teil nicht voll belastbar sind.

3.3.1. biometrische Daten / Gesundheitsparameter mit Bewertung in Vergleich zu Normwerten

Die Ermittlung biometrischer Daten, unterteilt in anthropometische ( messbare ) und internistische ( körperinterne ) Daten, dient einer ersten Einschätzung des Kunden. Die Daten werden anhand von Formeln errechnet, bzw. mit einem Messgerät ermittelt. In der folgenden Tabelle erwähne ich die biometrischen Daten von Frau Mustermann mit einer Bewertung zu den Normwerten. Auf die Erläuterung der einzelnen Formeln verzichte an dieser Stelle. Diese Formeln gehören zum Grundwissen eines Fitnesstrainers und sind daher aus der Fitnesstrainer B-Lizenz bekannt.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 4 – biometrische Daten im Vergleich zu Normwerten – eigene Darstellung -

* Erläuterung zum Muskelanteil:

Frau Mustermann hat im Vergleich zu Normwerten in ihrem Alter zu wenig Muskelmasse. ( vgl. www.vidagesund.de ) Detaillierte Erläuterungen zur Sarkopenie folgen in Kapitel 5.

** Erläuterung zum THQ Wert:

Liegt dieser Quotient bei Frauen über 0,85, so spricht man von einer androiden (apfelförmigen) Fettverteilung. Diese „Apfelform“ ist gesundheitlich deutlich ungünstiger als die „Birnenform“ ( Fett hauptsächlich im Hüft- und Oberschenkelbereich ). Diese Körperfetteinlagerung im Bauchraum – so genanntes vizerales Fett ist wesentlich stoffwechselaktiver als das Fettgewebe in der Gesäßregion. Aus diesem Grund besteht bei Menschen mit „Apfelform“ ein erhöhtes Risiko für das Auftreten von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Durch Bewegung kann man dementsprechende Schutzfaktoren aufbauen.

3.3.2. Motoriktests für Ältere ( Beweglichkeit, Kraft, Koordionation )

Im Rahmen der motorischen Tests werden Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Koordination mit verschiedenen Muskelfunktionstests getestet. Senioren oder auch Personen mit Krankheitsbildern sind möglicherweise nicht bei allen Tests voll belastbar. Hier liegt es in der Verantwortung des Trainers den Testumfang richtig einzuschätzen. Ziel des Tests ist die Erfassung von Muskelsc hwächen und Beweglichkeitsdefiziten. Das Testverfahren ist relativ einfach. Als Hilfsmittel ist lediglich ein Stuhl erforderlich. Allerdings ist darauf zu achten, dass die Tests bzw. Re-Tests unter standartisierten Bedingungen durchgeführt werden und die Muskulatur zuvor NICHT erwärmt wird. (vgl. Lehrbrief Fitnesstrainer B-Lizenz, BSA Akademie, Kapitel 10.1, S. 179ff) Wir verzichten an dieser Stelle auf einen gesonderten Krafttest. Da die Trainingsintensität über die ILB Methode erstellt wird, ersetzt dieses Verfahren den Krafttest.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 5 – Gehtest „timed up and go“ nach Lehrskript Fachtrainer / in für Senioren, Seite 39 – eigene Darstellung -

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Details

Titel
Seniorenfitness. Krafttraining bei Osteoporose und Sarkopenie. Indikationsspezifische Trainingsplanung für einen 8-wöchigen Makrozyklus bei leicht erhöhtem Blutdruck und zur Sturzprophylaxe
Veranstaltung
Fachtrainer für Senioren
Note
1,3
Autor
Jahr
2017
Seiten
44
Katalognummer
V368169
ISBN (eBook)
9783668466142
ISBN (Buch)
9783668466159
Dateigröße
1173 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Krafttraining bei Osteoporose und Sarkopenie. Indikationsspezifische Trainingsplanung für einen 8-wöchigen Makrozyklus, basierend auf der ILB Methode, nach dem 5-Stufen-Modell der Trainingssteuerung unter Berücksichtigung von leicht erhöhtem Blutdruck und unter Einbezug eines § 20 SGB V Kurses (Sturzprävention)
Schlagworte
Osteoporose, Sarkopenie, Krafttraining, Sturzprävention, Seniorentraining, Sport im Alter, Gesundheitssport, §20 SGB V Kurs, Rehasport, Bluthochdruck, Fachtrainer für Senioren
Arbeit zitieren
Andrea Flöcker (Autor), 2017, Seniorenfitness. Krafttraining bei Osteoporose und Sarkopenie. Indikationsspezifische Trainingsplanung für einen 8-wöchigen Makrozyklus bei leicht erhöhtem Blutdruck und zur Sturzprophylaxe, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/368169

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