Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publicación mundial de textos académicos
Go to shop › Psicología - Psicología del desarrollo

Trennungsangst im Kindesalter

Entwicklungsbedingte und psychopathologische Aspekte mit pädagogikrelevanten Anknüpfungspunkten

Título: Trennungsangst im Kindesalter

Trabajo Escrito , 2015 , 14 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Melissa Myrenne (Autor)

Psicología - Psicología del desarrollo
Extracto de texto & Detalles   Leer eBook
Resumen Extracto de texto Detalles

Die folgende Arbeit setzt sich sowohl mit der entwicklungsbedingten Phase von Trennungsangst als auch mit der klinisch relevanten Störung mit Trennungsangst und deren Ursachen, Merkmalen und Auswirkungen auseinander. Das Befassen mit beiden Arten der Trennungsangst scheint zunächst einmal zu weitläufig für den Umfang dieser Arbeit, trotzdem wurde aber das Thema nach sorgfältiger Überlegung ausgewählt, da beide Arten eng miteinander zusammenhängen und beide eine bedeutende Relevanz für die pädagogische Praxis besitzen.

Dieser enge Zusammenhang besteht vor allem deshalb, weil bei einem falschen Umgang mit der Trennungsangst eines Kindes es zu einer spezifischen Störung kommen kann. Insofern ist es wichtig, die Merkmale beider genau zu kennen, um so den Blick und die Sensibilität pädagogischer Fachkräfte zu schulen. Diese Qualifikationen sind deshalb von großer Bedeutung, damit dann in der Praxis Symptome frühzeitig und richtig erkannt werden können und dementsprechend kompetent gehandelt und umgesetzt werden kann. Im Folgenden wird zunächst auf die Unterscheidung, deren Merkmale und Einflussfaktoren der Trennungsangst eingegangen um dann anschließend die Bindungstheorie als mögliches Erklärungsmodell für Ursachen und als Grundlage für das pädagogische Handeln zu nutzen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Merkmale und Einflussfaktoren entwicklungsbedingter und psychopathologischer Trennungsangst

2.1 Grenzen zwischen "normalem" Verhalten und Störung

2.2 Merkmale in der entwicklungsbedingten Phase

2.3. Merkmale der Störung mit Trennungsangst

2.4. Umwelt und Genetik als variable Einflussfaktoren

3. Die Bindungstheorie zur Erklärung und Entstehung von Trennungsangst

3.1 Die Bindungstheorie

3.2 Entstehung von Bindungsverhalten aus der Trennungsangst

3.3 Entstehung der psychopathologischen Trennungsangst

4. Relevanz der Trennungsangst für die pädagogische Praxis

4.1 Präventives Wissen und Handlungsmöglichkeiten für pädagogische Fachkräfte

4.2 Elternarbeit zum Umgang mit Trennungsangst

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Unterschiede und Zusammenhänge zwischen entwicklungsbedingter Trennungsangst und der klinisch relevanten Störung bei Kindern. Ziel ist es, pädagogischen Fachkräften ein fundiertes Verständnis der Symptomatik und Ursachen zu vermitteln, um eine kompetente Begleitung in der Praxis zu ermöglichen und präventive Maßnahmen zu fördern.

  • Unterscheidung von entwicklungsbedingter Angst und psychopathologischer Störung
  • Einflussfaktoren von Umwelt und Genetik auf die Trennungsangst
  • Bindungstheoretische Erklärungsmodelle für Trennungsangst
  • Pädagogische Handlungsmöglichkeiten und Prävention im KiTa-Alltag
  • Bedeutung der Zusammenarbeit mit Eltern während des Loslösungsprozesses

Auszug aus dem Buch

2.1 Grenzen zwischen "normalem" Verhalten und Störung

Um mit der Bearbeitung des Themas beginnen zu können, muss zunächst einmal herausgestellt werden, wie sich eine entwicklungsbedingte „normale“ Phase der Trennungsangst von der klinisch relevanten, also einer spezifischen Ausprägung der Angststörung unterscheidet. Evolutionsgeschichtlich ist die Emotion „Angst“ wie folgt zu erklären: Angst erfüllt eine überlebenswichtige Funktion und dient als Schutzmechanismus, um in tatsächlichen oder vermeintlichen Gefahrensituationen ein angemessenes Verhalten zu ermöglichen. Sie äußert sich besonders in Situationen, die als lebensbedrohlich empfunden werden (In-Albon, 2011).

Deshalb ist die Trennungsangst des Kindes von der Bezugsperson als normal und natürlich zu bezeichnen. Es wurde beobachtet, dass es im Säuglingsalter eine entwicklungsbedingte Phase zwischen dem siebten bis ca. zwölften Lebensmonat gibt, die als zeitlich begrenzte Erfahrung zum normalen Entwicklungsprozess dazu gehört. Eine milde, vorübergehend ausgeprägte Trennungsangst, welche mit Beginn einer neuen Entwicklungsphase vorübergeht, gilt als Kennzeichen für eine entwicklungsbedingte Phase (ebd.). Diese Form der Trennungsangst wird in vorliegender Literatur auch häufiger als „Trennungsprotest“ oder „Trennungsleid“ bezeichnet (Bischof-Köhler, 2011 sowie Grossmann & Grossmann, 2012). Dies vereinfacht die Unterscheidung zwischen klinisch relevanter Störung und entwicklungsbedingtem Verhalten. Zudem ist eine vermehrte Häufung von Verlust- und Trennungsängsten zu Beginn der Kindergartenzeit verstärkt zu beobachten (Ennulat, 2001 oder auch Bange, 1986).

Als krankhaft kann das Verhalten des Kindes dann bezeichnet werden, wenn es eine lang anhaltende, starke Beeinträchtigung für das Kind darstellt oder familiäre Probleme auslöst (In-Albon, 2011).

Trotzdem bestehen Schwierigkeiten, gerade bei Kleinkindern, Anzeichen in dem Verhalten für eine mögliche Störung zu erkennen, da sich die Ängste in jenem vorher genannten Säuglingsalter zwischen der Grenze von „normal für den Entwicklungsstand“ und Störung bewegen (ebd.).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit thematisiert die entwicklungsbedingte Trennungsangst sowie die klinisch relevante Störung, um die Sensibilität pädagogischer Fachkräfte für eine frühzeitige Erkennung und kompetente Unterstützung zu erhöhen.

2. Merkmale und Einflussfaktoren entwicklungsbedingter und psychopathologischer Trennungsangst: Dieses Kapitel differenziert zwischen normalen Entwicklungsphasen und klinisch relevanten Störungen und beleuchtet die Rolle von Umweltfaktoren und Genetik.

3. Die Bindungstheorie zur Erklärung und Entstehung von Trennungsangst: Hier wird die Bindungstheorie als theoretischer Rahmen genutzt, um sowohl die Entstehung von normalem Bindungsverhalten als auch die Ursachen für pathologische Trennungsangst zu erklären.

4. Relevanz der Trennungsangst für die pädagogische Praxis: Dieses Kapitel behandelt konkrete Handlungsmöglichkeiten für Pädagogen im KiTa-Alltag und betont die Notwendigkeit einer engen Zusammenarbeit mit den Eltern.

5. Fazit: Die Arbeit schließt mit der Erkenntnis, dass Trennungsangst eine besondere Form der Emotionsregulation darstellt und ein grundlegendes Verständnis für diese Prozesse eine zentrale Verantwortung für Eltern und Fachkräfte ist.

Schlüsselwörter

Trennungsangst, Bindungstheorie, Kindesalter, Pädagogische Praxis, Emotionsregulation, Angststörung, Entwicklung, Bezugsperson, Loslösungsprozess, Genetik, Umweltfaktoren, Resilienz, Vulnerabilität, Prävention, Kinderbetreuung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Trennungsangst im Kindesalter und unterscheidet dabei zwischen normalen entwicklungsbedingten Ängsten und klinisch relevanten Störungsbildern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die psychologische Unterscheidung von Angstformen, die Bedeutung der Bindungstheorie, der Einfluss von Genetik und Umwelt sowie die praktische Anwendung in pädagogischen Einrichtungen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, pädagogischen Fachkräften theoretisches Hintergrundwissen zu vermitteln, um Symptome von Trennungsangst besser einordnen und im pädagogischen Alltag kompetent begleiten zu können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin stützt sich auf eine Literaturanalyse wissenschaftlicher Studien und psychologischer Theorien zur Entwicklungspsychologie und Bindungsforschung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Differenzierung von Angstformen, die theoretische Fundierung durch die Bindungstheorie sowie die Ableitung von Handlungsempfehlungen für die KiTa und die Elternarbeit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Trennungsangst, Bindung, pädagogische Praxis, Emotionsregulation und kindliche Entwicklung.

Welchen Einfluss haben genetische Faktoren auf die Trennungsangst?

Die Arbeit verweist auf Zwillingsstudien, nach denen genetische Einflüsse insbesondere bei Mädchen eine signifikante Rolle bei der Ausprägung von Symptomen spielen, während bei Jungen tendenziell eher umweltbedingte Faktoren eine größere Rolle einnehmen.

Warum ist die Elternarbeit bei Trennungsangst so wichtig?

Da Eltern den größten Einfluss auf das Kind haben, ist ihre Einbeziehung essentiell, um eine langsame und sanfte Ablösung zu gewährleisten und ein gemeinsames Verständnis für den Prozess zu entwickeln.

Final del extracto de 14 páginas  - subir

Detalles

Título
Trennungsangst im Kindesalter
Subtítulo
Entwicklungsbedingte und psychopathologische Aspekte mit pädagogikrelevanten Anknüpfungspunkten
Universidad
University of Augsburg  (Lehrstuhl für Psychologie)
Curso
Entwicklungspsychologische Perspektiven auf das Kindes- und Jugendalter
Calificación
1,0
Autor
Melissa Myrenne (Autor)
Año de publicación
2015
Páginas
14
No. de catálogo
V368267
ISBN (Ebook)
9783668466418
ISBN (Libro)
9783668466425
Idioma
Alemán
Etiqueta
Psychopathologie Entwicklungspsychologie Entwicklung Pädagogoik Trennungsangst Kind Kindesalter
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Melissa Myrenne (Autor), 2015, Trennungsangst im Kindesalter, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/368267
Leer eBook
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
Extracto de  14  Páginas
Grin logo
  • Grin.com
  • Envío
  • Contacto
  • Privacidad
  • Aviso legal
  • Imprint