Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Pädagogik - Schulpädagogik

Mobbing in der Grundschule. Methoden der Prävention und Intervention

Titel: Mobbing in der Grundschule. Methoden der Prävention und Intervention

Hausarbeit , 2016 , 19 Seiten , Note: 1,5

Autor:in: Marie-Claire Lahuerta Casañ (Autor:in)

Pädagogik - Schulpädagogik
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Hausarbeit hat das Ziel, den oft schnell gebrauchten Begriff „Mobbing“ zu durchleuchten und einen möglichen Umgang der Prävention und Intervention im Primarbereich aufzuzeigen.

Zunächst wird der Begriff „Mobbing“ operationalisiert und vom Begriff „Bullying“ abgegrenzt. Anschließend werden die Kennzeichen von Mobbing aufgezeigt, um besser beurteilen zu können, wann es sich um einen Mobbing-Fall handelt. Außerdem soll dieser Punkt dazu beitragen, Mobbing von anderen Gewaltformen zu unterscheiden. Im Anschluss werden die Phasen von Mobbing erarbeitet. Diese tragen dazu bei, sich bewusst mit der Entwicklung von Mobbing auseinanderzusetzen, um evtl. einschätzen zu können, inwieweit als Lehrkraft einzugreifen ist (präventiv oder interventiv).

Daraufhin folgt der Übergang zu den Erscheinungsformen von Mobbing. Dadurch soll klar gemacht werden, dass Mobbing nicht nur aus körperlichen sondern auch aus verbalen Interaktionen besteht. Es folgt der Punkt zu den Folgen von Mobbing für das Opfer, um aufzuzeigen, wie aktuell das Thema im Schulbereich sein muss, da es zu vielen Spätfolgen der betroffenen Personen führen kann. Anschließend wird verdeutlicht, dass Mobbing nicht nur im Sekundarbereich auftritt, sondern durchaus auch Angelegenheit von Grundschulen ist. Zum Abschluss werden drei allgemeine Strategien zum Umgang mit Mobbing vorgestellt und dahingehend kritisch bearbeitet, inwieweit sie in der Grundschule anwendbar sind. Außerdem werden sie mit eigenen Anmerkungen und Ideen ergänzt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsbestimmung Mobbing

3. Begriffliche Abgrenzung zwischen Mobbing und Bullying

4. Kennzeichen von Mobbing

5. Phasen von Mobbing

6. Erscheinungsformen von Mobbing

7. Folgen von Mobbing (für das Opfer)

8. Mobbing in der Grundschule?

9. Methode und Umsetzung in der Grundschule

9.1. Regeln/Vereinbarung gegen Gewalt und Mobbing

9.2. Die Farsta-Methode

9.3. Der „No Blame Approach“

10. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit setzt sich zum Ziel, den Begriff „Mobbing“ im schulischen Kontext zu präzisieren und wirksame Strategien für Prävention und Intervention aufzuzeigen, wobei ein besonderer Fokus auf die spezifischen Anforderungen und Gegebenheiten des Primarbereichs gelegt wird.

  • Theoretische Fundierung und Abgrenzung von Mobbing und Bullying
  • Analyse der Phasen, Kennzeichen und Erscheinungsformen von Mobbing
  • Untersuchung der physischen und psychischen Folgen für betroffene Grundschüler
  • Kritische Evaluation gängiger Interventionsmethoden (Farsta-Methode, No Blame Approach) für die Grundschule
  • Entwicklung von Handlungsempfehlungen zur Etablierung eines präventiven Schulklimas

Auszug aus dem Buch

9. Methode und Umsetzung in der Grundschule

Eine Maßnahme, die präventiv einzusetzen ist, ist die Einführung von Schul- bzw. Klassenregeln gegen Mobbing.

Eine Regel (lat. >>regula<< = „Richtschnur“) ist eine Richtlinie, eine Vorschrift, eine vorgegebene Norm. Kinder benötigen Regeln, um sich in der Welt und auch miteinander orientieren zu können. Regeln dienen also dem respektvollen Zusammenleben. Nowey-Fath & Süssmair-Kölbl betonen den hohen Anteil der Regeln für ein „harmonisch, möglichst störungsfreies Klassenklima“ (Nowey-Fath & Süssmair-Kölbl 2014, S.67). Regeln können unterstützend wirken, um das Wohlbefinden in einer Klasse zu steigern. Jannan betont, dass Schulen einheitliche und klare Regeln entwickeln und einhalten müssen (vgl. Jannan 2008, S. 39). Gerade dann, wenn Mobbing verhindert bzw. dagegen vorgegangen werden soll, ist es wichtig, dass die gesamte Schule weiß, dass Mobbing nicht geduldet wird. Die Literatur schlägt vor, dass sowohl Schüler, Lehrer als auch die Eltern eine Vereinbarung gegen Gewalt und Mobbing unterschreiben sollen. Dort werden unter anderem Dinge festgehalten, wie:

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz des Themas Mobbing im Schulalltag ein und erläutert die Zielsetzung sowie das methodische Vorgehen der vorliegenden Hausarbeit.

2. Begriffsbestimmung Mobbing: Dieses Kapitel definiert Mobbing etymologisch und inhaltlich, wobei die Entwicklung des Begriffs von der Verhaltensforschung hin zum Phänomen des gezielten sozialen Angriffs nachgezeichnet wird.

3. Begriffliche Abgrenzung zwischen Mobbing und Bullying: Hier wird die differenzierte Verwendung der Begriffe Mobbing und Bullying in der Fachliteratur diskutiert, um eine klare terminologische Basis für die Arbeit zu schaffen.

4. Kennzeichen von Mobbing: In diesem Abschnitt werden zentrale Kriterien wie Wiederholung, Machtungleichgewicht und Verletzungsabsicht erläutert, die zur Identifikation von Mobbing-Situationen dienen.

5. Phasen von Mobbing: Das Kapitel beschreibt den prozesshaften Verlauf von Mobbing, von der ersten Explorationsphase bis hin zur Manifestation und dem potenziellen Schulausschluss des Opfers.

6. Erscheinungsformen von Mobbing: Hier erfolgt eine Kategorisierung in physisches, verbales und relationales Mobbing, um die Vielfalt der aggressiven Interaktionen aufzuzeigen.

7. Folgen von Mobbing (für das Opfer): Dieses Kapitel beleuchtet die gravierenden psychischen, psychosomatischen und sozialen Langzeitfolgen für Mobbing-Opfer und deren Auswirkungen auf den Schulerfolg.

8. Mobbing in der Grundschule?: Der Fokus liegt hier auf der Prävalenz von Mobbing in Grundschulen, wobei die spezifische Situation jüngerer Kinder und die Bedeutung von Prävention hervorgehoben werden.

9. Methode und Umsetzung in der Grundschule: Dieser Hauptteil analysiert praktische Interventionsstrategien wie Schulregeln, die Farsta-Methode und den „No Blame Approach“ hinsichtlich ihrer Anwendbarkeit im Primarbereich.

10. Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und unterstreicht die Notwendigkeit, maßgeschneiderte Präventionskonzepte für Grundschulen zu etablieren.

Schlüsselwörter

Mobbing, Grundschule, Bullying, Interventionsmethoden, Prävention, Schulklima, No Blame Approach, Farsta-Methode, Schüler, Gewaltprävention, soziale Kompetenz, Lehrer, Verhaltensregeln, Schikanieren, Primarbereich.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Phänomen Mobbing im schulischen Kontext, mit einem expliziten Fokus auf die Herausforderungen und Interventionsmöglichkeiten in der Grundschule.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen umfassen die begriffliche Klärung, die Identifikation von Mobbing-Phasen und -formen, die Folgen für betroffene Kinder sowie die kritische Prüfung erprobter Interventionsprogramme.

Was ist das primäre Ziel dieser Arbeit?

Das Ziel ist es, den oft vage verwendeten Begriff Mobbing präzise zu definieren und aufzuzeigen, wie Lehrkräfte im Primarbereich präventiv und interventiv gegen Mobbing vorgehen können.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Autorin?

Die Autorin nutzt eine theoretische Aufarbeitung und kritische Analyse bestehender Literatur und Interventionskonzepte aus der Mobbingforschung, um diese auf ihre Anwendbarkeit in der Grundschule zu prüfen.

Was steht im Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Auseinandersetzung mit der Mobbing-Dynamik sowie eine praktische Analyse von drei spezifischen Strategien: Klassenregeln, die Farsta-Methode und der „No Blame Approach“.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Mobbing, Grundschule, Prävention, Intervention, soziale Kompetenz und Schulklima sind die zentralen Begriffe, die den Rahmen dieser wissenschaftlichen Arbeit definieren.

Warum ist die Farsta-Methode laut der Autorin problematisch in der Grundschule?

Die Autorin argumentiert, dass der ausgeprägte „Verhörcharakter“ der Farsta-Methode bei jungen Grundschulkindern eher zu Ängsten und Verunsicherungen führt, statt einen geschützten Raum für Problemlösungen zu bieten.

Warum wird der „No Blame Approach“ als vorteilhaft hervorgehoben?

Die Methode wird positiv bewertet, da sie den Täter nicht durch Strafe bloßstellt, sondern ihn konstruktiv in die Lösungsfindung integriert, was sowohl die Mobbing-Situation entschärft als auch die sozialen Kompetenzen aller Beteiligten stärkt.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Mobbing in der Grundschule. Methoden der Prävention und Intervention
Hochschule
Pädagogische Hochschule Heidelberg
Note
1,5
Autor
Marie-Claire Lahuerta Casañ (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
19
Katalognummer
V368382
ISBN (eBook)
9783668467293
ISBN (Buch)
9783668467309
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Mobbing Grundschule Gewalt Bullying Farsta-Methode No Blame Approach Prävention Intervention
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Marie-Claire Lahuerta Casañ (Autor:in), 2016, Mobbing in der Grundschule. Methoden der Prävention und Intervention, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/368382
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  19  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum