Mit der großen Anzahl an Entlehnungen im Deutschen aus den unterschiedlichsten Fremdsprachen haben sich sprachliche Mechanismen entwickelt, die die Geschlechtsbestimmung regulieren. In dieser Arbeit sollen zunächst die Besonderheiten der Genuszuordnung kurz erläutert werden und im Anschluss die sprachlichen Prinzipien und Regeln des deutschen Genussystems, die die Genusbestimmung der Anglizismen regulieren, vorgestellt werden. Abschließend sollen die von der Sprachkritik vorgeschlagenen Regeln zur Genuszuordnung bei Anglizismen untersucht werden.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Besonderheiten der Genuszuweisung bei Fremdwörtern
- Kriterien zur Genuszuweisung
- Das deutsche Genussystem
- Semantische Zuweisungsregeln
- Formale Zuweisungsregeln
- Morphologische Zuweisungsregeln
- Phonologische Zuweisungsregeln
- Englische Zuweisungregeln
- Das deutsche Genussystem
- Genuszuweisung in der Populärliteratur
- Bastian Sick
- Frankreich-Fan Blog
- Sprachschach Blog
- Zusammenfassung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit untersucht die Integration von Anglizismen in das deutsche Wortsystem und fokussiert dabei auf die Genuszuweisung. Sie beleuchtet die Besonderheiten der Genuszuordnung bei Fremdwörtern und stellt die Prinzipien und Regeln des deutschen Genussystems vor, die die Genusbestimmung von Anglizismen regulieren.
- Besonderheiten der Genuszuweisung bei Fremdwörtern
- Kriterien zur Genuszuweisung im Deutschen
- Englische Zuweisungregeln
- Genuszuweisung in der Populärliteratur
- Zusammenfassung der Erkenntnisse
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in die Thematik der Genuszuweisung bei Anglizismen ein und beschreibt die Herausforderungen, die sich durch die Integration von Fremdwörtern in eine Genussprache ergeben. Anschließend werden in Kapitel 2 die Besonderheiten der Genuszuordnung bei Fremdwörtern erläutert. Kapitel 3 widmet sich den Kriterien zur Genuszuweisung im Deutschen, wobei sowohl semantische als auch formale Zuweisungsregeln beleuchtet werden. In Kapitel 4 wird die Genuszuweisung in der Populärliteratur anhand von Beispielen aus der Sprachkritik untersucht.
Schlüsselwörter
Genuszuweisung, Anglizismen, Fremdwörter, Deutsch, Englisch, Sprachkritik, Semantik, Morphologie, Phonologie, Bastian Sick, Frankreich-Fan Blog, Sprachschach Blog.
Häufig gestellte Fragen
Wie wird das Geschlecht (Genus) von Anglizismen im Deutschen bestimmt?
Die Genuszuweisung folgt meist semantischen (Bedeutung), morphologischen (Endung) oder phonologischen (Klang) Regeln des deutschen Sprachsystems.
Was sind semantische Zuweisungsregeln?
Ein Fremdwort erhält oft das Genus seines deutschen Äquivalents (z.B. "the computer" -> "der Rechner" -> "der Computer").
Welche Rolle spielen formale Regeln bei Anglizismen?
Endungen wie "-ing" führen im Deutschen oft zum Neutrum (das Training), während Wörter auf "-er" oft maskulin werden (der Designer).
Was sagt Bastian Sick zur Genuszuweisung?
Die Arbeit untersucht populärwissenschaftliche Ansätze von Autoren wie Bastian Sick, die oft pragmatische oder sprachkritische Regeln für den Alltag vorschlagen.
Warum ist die Genusbestimmung bei Fremdwörtern schwierig?
Da das Englische kein grammatikalisches Geschlecht für Substantive hat, muss das Deutsche künstliche Regeln anwenden, was oft zu Unsicherheiten (z.B. der/das Blog) führt.
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- Jan Sternberg (Author), 2017, Genuszuweisungsregeln in der Fach- und Populärliteratur, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/368423