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Grübeln als Ursache von Essstörungen. Mögliche gemeinsame Ursachen der Anorexia nervosa und ihrer Komorbiditäten

Titel: Grübeln als Ursache von Essstörungen. Mögliche gemeinsame Ursachen der Anorexia nervosa und ihrer Komorbiditäten

Hausarbeit , 2017 , 17 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Robert Wirth (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Magersucht geht häufig mit unterschiedlichen Komorbiditäten einher. Diese können entweder vor, während oder nach erfolgreicher Therapie auftreten. Daher scheint es sinnvoll zu untersuchen, ob es gemeinsame Ursachen für die Anorexia nervosa und ihre Komorbiditäten gibt. In dieser Arbeit soll der Frage nachgegangen werden, ob Grübeln als gemeinsame Ursache sowohl für die Magersucht also auch für ihre Komorbiditäten angesehen werden kann.

Um dieser Frage nachgehen zu können wird zu Beginn ein kurzer Überblick über die Anorexia nervosa und ihre Komorbiditäten gegeben. Im Anschluss wird auf die Bindungstheorie als gemeinsamer Faktor von der frühen Kindheit bis zur Adoleszenz eingegangen. Dabei wird untersucht, ob die Magersucht und ihre Komorbiditäten bei einem bestimmten Bindungsmuster signifikant häufiger auftreten. Kapitel 4 geht der Frage nach, ob ein negatives Selbstwertgefühl Auswirkungen hat, da Grübeln häufig mit einem negativen Selbstwertgefühl in Verbindung gebracht wird. In dieser Arbeit soll untersucht werden, ob es Zusammenhänge zwischen Grübeln auf der einen Seite und dem Bindungsstil, der Magersucht sowie ihren Komorbiditäten auf der anderen Seite gibt. Weiterhin wird die Frage betrachtet, ob diese gemeinsam zu einem negativen Selbstwertgefühl führen oder dieses als Ursache haben. In Kapitel 5 wird ein Überblick über das Grübeln gegeben. Dabei wird auf Einflüsse in der Kindheit und Jugend eingegangen, die zu einem Grübeln führen können, sowie auf mögliche Interventionen in der Beratung.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Anorexia nervosa

2.1. Diagnose und Verlauf

2.2. Ursachen

2.3. Komorbiditäten

2.3.1. Depressionen

2.3.2. Angststörungen

2.3.3. Zwangsstörungen

3. Bindung

3.1. Bindungsmuster

3.2. Bindungsmuster bei der Anorexia nervosa und ihren Komorbiditäten

4. Selbstwertgefühl

5. Grübeln

5.1. Ursachen

5.2. Therapie

5.2.1. Ablenkung

5.2.2. Expressives Schreiben

5.2.3. Problemlösungstraining

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht, inwieweit Grübeln als gemeinsame Ursache für die Anorexia nervosa und ihre häufig auftretenden Komorbiditäten fungieren kann, und analysiert dabei die Zusammenhänge mit Bindungsmustern und dem Selbstwertgefühl.

  • Analyse der Anorexia nervosa (Diagnose, Ursachen, Komorbiditäten)
  • Untersuchung der Bindungstheorie als Einflussfaktor
  • Einfluss eines negativen Selbstwertgefühls auf die Krankheitsentwicklung
  • Psychologische Definition und Auswirkungen von Grübeln
  • Interventionsmöglichkeiten in der Beratung zur Bewältigung von Grübeln

Auszug aus dem Buch

5.2.1. Ablenkung

Ablenken stellt die einfachste Variante dar, um nicht mehr so intensiv zu grübeln. Dabei sollen die Betroffenen gezielt aus der Grübelei gelenkt oder geleitet werden. Ablenkungen können darin bestehen, ein anderes Thema anzuschneiden, ein Buch zu lesen oder auf andere Weise Zerstreuung zu suchen. Untersuchungen deuten darauf hin, dass es so zu einer Stimmungsaufhellung kommen kann (vgl. Teismann, Henning et al. 2012, S. 30). Dies ist eine schnell umsetzbare Methode, die bereits im Rahmen der Beratung realisiert werden kann. Es muss dabei bedacht werden, dass es für die Betroffen einer großen Anstrengung bedarf um sich vom Grübeln abzulenken.

Der Nachteil dieser Methode ist, dass die Stimmungsaufhellung lediglich von kurzer Dauer ist. Schnell verfallen die Betroffenen wieder in ihr Grübeln. Dennoch kann so relativ einfach etwas Zeit gewonnen werden, um eine tiefer gehende, fachlich-therapeutische Hilfe anzustreben (vgl. Teismann, Henning et al. 2012, S. 30).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung stellt die Forschungsfrage vor, ob Grübeln als gemeinsame Ursache für Magersucht und deren Komorbiditäten betrachtet werden kann.

2. Anorexia nervosa: Dieses Kapitel erläutert die Diagnosekriterien, Ursachen sowie die psychischen Begleiterkrankungen wie Depressionen, Angst- und Zwangsstörungen.

3. Bindung: Hier werden die Grundlagen der Bindungstheorie sowie die Bindungsmuster bei anorektischen Patienten im Kontext ihrer Komorbiditäten dargelegt.

4. Selbstwertgefühl: Das Kapitel untersucht die Entwicklung des Selbstkonzepts und den Zusammenhang zwischen negativem Selbstwertgefühl und Essstörungen.

5. Grübeln: Es wird die Dynamik des Grübelns definiert, dessen Ursachen in der Kindheit beleuchtet und therapeutische Methoden zur Intervention aufgezeigt.

6. Fazit: Das Fazit fasst die theoretischen Erkenntnisse zusammen und unterstreicht die Notwendigkeit weiterer Forschung zur Rolle des Grübelns bei Essstörungen.

Schlüsselwörter

Anorexia nervosa, Magersucht, Grübeln, Bindungstheorie, Bindungsmuster, Selbstwertgefühl, Komorbidität, Depression, Angststörung, Zwangsstörung, Problemlösungstraining, Expressives Schreiben, Ablenkung, Familiendynamik, Psychische Erkrankung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit untersucht die Zusammenhänge zwischen der Anorexia nervosa, ihren häufigen Begleiterkrankungen und dem Phänomen des Grübelns.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Felder umfassen die klinische Beschreibung der Magersucht, die Bindungstheorie, das Selbstwertgefühl und Strategien zur Reduktion von Grübelzwängen.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit verfolgt die Frage, ob Grübeln als eine gemeinsame Ursache für die Anorexia nervosa sowie deren Komorbiditäten angesehen werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine theoretische Literaturarbeit, die bestehende Studien zur Bindung, Essstörungen und kognitiven Verhaltenstherapie zusammenführt und analysiert.

Was ist das zentrale Thema des Hauptteils?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der psychischen Störungen, die Bedeutung der frühen Bindungserfahrungen und die Darstellung therapeutischer Ansätze gegen Grübeln.

Welche Schlagworte charakterisieren das Dokument?

Die wichtigsten Schlagworte sind Anorexia nervosa, Grübeln, Bindungsmuster, Komorbidität und Selbstwertgefühl.

Welche Bindungsmuster sind bei anorektischen Personen besonders verbreitet?

Studien legen nahe, dass anorektische Personen überdurchschnittlich häufig unsicher-ambivalente oder gemischt-unsichere Bindungsmuster aufweisen.

Warum ist die Unterscheidung zwischen Grübeln und Sorgen wichtig?

Während Grübeln sich primär auf vergangene Ereignisse bezieht, richtet sich das Sorgen auf zukünftige Eventualitäten; beide Mechanismen hängen jedoch eng mit Angststörungen zusammen.

Welche therapeutische Methode wird neben Ablenkung empfohlen?

Neben der Ablenkung werden das Expressive Schreiben und ein strukturiertes Problemlösungstraining als wirksame Interventionsmöglichkeiten in der Beratung beschrieben.

Was schlussfolgert der Autor bezüglich der Forschungslage?

Der Autor stellt fest, dass es zwar zahlreiche theoretische Anhaltspunkte für eine Verbindung zwischen Grübeln und Magersucht gibt, jedoch ein Mangel an spezifischen empirischen Untersuchungen besteht.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Grübeln als Ursache von Essstörungen. Mögliche gemeinsame Ursachen der Anorexia nervosa und ihrer Komorbiditäten
Hochschule
Alice-Salomon Hochschule Berlin
Veranstaltung
Projektmodul
Note
1,3
Autor
Robert Wirth (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
17
Katalognummer
V368521
ISBN (eBook)
9783668474970
ISBN (Buch)
9783668474987
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Grübeln Anorexia nervosa Essstörungen Magersucht Anorexie Bindungstheorie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Robert Wirth (Autor:in), 2017, Grübeln als Ursache von Essstörungen. Mögliche gemeinsame Ursachen der Anorexia nervosa und ihrer Komorbiditäten, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/368521
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  17  Seiten
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