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Zur Abschaffung des Theodor-Eschenburg-Preises durch die DVPW. War die Entscheidung die richtige Konsequenz?

Der Causa Eschenburg

Título: Zur Abschaffung des Theodor-Eschenburg-Preises durch die DVPW. War die Entscheidung die richtige Konsequenz?

Ensayo , 2014 , 8 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Anika Laukart (Autor)

Política - Principios básicos y general
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Der folgende Essay behandelt die Frage ob die Entscheidung zur Abschaffung des Theodor-Eschenburg-Preis durch die DVPW die richtige Konsequenz war. Der Causa Eschenburg.

Besonderes Augenmerk soll bei der Beantwortung dieser Frage auf dem Gutachten von Frau Hannah Bethke liegen. Inhaltlich findet eine eigene Abwägung des Für und Widers gegenüber der nicht mehr Auslobung statt.

Den Essay schließt im wissenschaftlichen Teil ein Fazit. Eine persönliche Stellungnahme folgt diesem.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Vorwort zum Prüfungsessay

Der Theodor-Eschenburg-Preis

War die Entscheidung zur Abschaffung des Theodor-Eschenburg-Preises durch die DVPW die richtige Konsequenz? Der Causa Eschenburg

Das Gutachten der Hannah Bethke; Ein Rückblick:

Grundlagen der Debatte:

Das Für und Wider der Abschaffung:

Zielsetzung & Themen

Das Ziel dieser Arbeit ist es, die Entscheidung der DVPW zur ersatzlosen Abschaffung des Theodor-Eschenburg-Preises kritisch zu hinterfragen und zu prüfen, ob diese Maßnahme im Kontext der historischen Rolle Eschenburgs eine angemessene Konsequenz darstellt. Die Forschungsfrage fokussiert dabei auf die Verhältnismäßigkeit des Umgangs mit der Person Eschenburgs im Vergleich zu anderen historischen Akteuren.

  • Die Rolle von Theodor Eschenburg während der NS-Zeit
  • Die Analyse des Gutachtens von Hannah Bethke
  • Argumente für und gegen die Abschaffung des Preises
  • Vergleichende Betrachtung mit anderen historischen Persönlichkeiten (Geschwister Scholl)
  • Die ethische Verantwortung der Wissenschaftsvereinigung DVPW

Auszug aus dem Buch

Das Für und Wider der Abschaffung:

Diese Aussage über die Nicht-Tätigkeit in der NSDAP ist laut dem Gutachten von Frau Bethke eine Tatsache, aber für viele Eschenburggegner kein Freispruch von dem Nazivorwurf gegenüber Theodor Eschenburg. Es beweist zwar, dass er nicht in der Partei aktiv war, aber die Mitgliedschaft in der Motor-SS und das im Aufsatz von Rainer Eisfeld angeklagte Arisierungsverfahren bei dem Theodor Eschenburg beteiligt war wiegen die politische Inaktivität wieder auf. Viele werfen an dieser Stelle Eschenburg vor, er hätte seine liberalen Philosophien überworfen und sich in die braune Masse des Regimes eingereiht, beziehungsweise, er hätte im Arisierungsverfahren gegensteuern können, hätte er dies gewollt. Dies rechtfertigt möglicherweise bereits die Abschaffung des Preises, da durch diese Vorwürfe und Erkenntnisse das Bild des Theodor Eschenburg und damit auch das Bild des nach ihm benannten Preises beschädigt sind. Die DVPW ist eine renommierte Vereinigung und auf dem Gebiet der deutschen Politikwissenschaft die wohl bedeutendste zugleich. Das Ziel der DVPW mit der Abschaffung des Preises scheint daher schnell ersichtlich: Die Diskussion schnellst möglich zu ersticken und weiteren Schaden von der DVPW abzuwenden, bevor an ihr selbst der Nazi-Befürworter-Stempel klebt.

Unter diesen Gesichtspunkten war die Abschaffung gerechtfertigt.

Zusammenfassung der Kapitel

Vorwort zum Prüfungsessay: Das Vorwort führt in die Thematik der Causa Eschenburg ein und skizziert das methodische Vorgehen, welches auf einem Gutachten basiert.

Der Theodor-Eschenburg-Preis: Dieses Kapitel erläutert den Anlass für die Abschaffung des Preises durch die DVPW infolge der Debatte um Eschenburgs Vergangenheit.

War die Entscheidung zur Abschaffung des Theodor-Eschenburg-Preises durch die DVPW die richtige Konsequenz? Der Causa Eschenburg: Hier wird der Prozess der Abschaffung dargelegt, der durch einen kritischen Aufsatz von Rainer Eisfeld ausgelöst wurde.

Das Gutachten der Hannah Bethke; Ein Rückblick:: Dieses Kapitel analysiert die Ergebnisse des beauftragten Gutachtens, welches Eschenburg als Mitläufer einstuft und die Abschaffung empfiehlt.

Grundlagen der Debatte:: Dieser Abschnitt beleuchtet die historischen Fakten zu Eschenburgs politischem Hintergrund und seiner Tätigkeit in der Zeit des Nationalsozialismus.

Das Für und Wider der Abschaffung:: Dieses Kapitel diskutiert die Argumente für die Abschaffung sowie die Kritik an der DVPW und stellt Vergleiche zu anderen historischen Biographien auf.

Schlüsselwörter

Theodor Eschenburg, DVPW, Nationalsozialismus, Preisabschaffung, Hannah Bethke, politische Aufarbeitung, Mitläufer, Arisierungsverfahren, liberale Werte, Geschwister Scholl, Widerstand, NS-Regime, Motor-SS, historische Verantwortung, Politikwissenschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der kritischen Aufarbeitung der Entscheidung der DVPW, den Theodor-Eschenburg-Preis nach Vorwürfen bezüglich der NS-Vergangenheit des Namensgebers abzuschaffen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentrale Themen sind die historische Einordnung Eschenburgs, die Rolle des Gutachtens von Hannah Bethke, die ethische Verantwortung der DVPW und der Umgang mit historischer Schuld.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit untersucht, ob die Entscheidung zur ersatzlosen Abschaffung des Preises eine angemessene und richtige Konsequenz im Lichte der vorliegenden Erkenntnisse war.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Es wird eine analytische und diskursive Methode verwendet, die auf der Auswertung des Gutachtens von Hannah Bethke sowie einer kritischen Gegenüberstellung von Pro- und Contra-Argumenten basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil behandelt die historische Debatte, das Gutachten von Frau Bethke, die kritische Beurteilung der Abschaffung durch die DVPW und einen Vergleich mit anderen historischen Persönlichkeiten wie den Geschwistern Scholl.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Theodor Eschenburg, DVPW, politische Aufarbeitung, NS-Vergangenheit und moralische Bewertung charakterisieren.

Warum wird im Text ein Vergleich zu den Geschwistern Scholl gezogen?

Der Vergleich dient dazu, die Angemessenheit und Verhältnismäßigkeit der Härte im Umgang mit dem Fall Eschenburg zu hinterfragen, indem auch bei vermeintlichen Widerstandshelden eine NS-Vergangenheit beleuchtet wird.

Welches Fazit zieht die Autorin bezüglich der Abschaffung?

Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass die Abschaffung des Preises falsch war und eine differenziertere Aufarbeitung sowie eine Umbenennung anstelle einer Vernichtung des Preisnamens sinnvoller gewesen wäre.

Final del extracto de 8 páginas  - subir

Detalles

Título
Zur Abschaffung des Theodor-Eschenburg-Preises durch die DVPW. War die Entscheidung die richtige Konsequenz?
Subtítulo
Der Causa Eschenburg
Universidad
University of Hannover  (Institut für Politische Wissenschaft)
Curso
Einführung in die Politische Wissenschaft
Calificación
1,3
Autor
Anika Laukart (Autor)
Año de publicación
2014
Páginas
8
No. de catálogo
V368593
ISBN (Ebook)
9783668482104
ISBN (Libro)
9783668482111
Idioma
Alemán
Etiqueta
Eschenburg DVPW Theodor-Eschenburg-Preis
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anika Laukart (Autor), 2014, Zur Abschaffung des Theodor-Eschenburg-Preises durch die DVPW. War die Entscheidung die richtige Konsequenz?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/368593
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