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Vergleich der Konzepte der Erlebnispädagogik und oder Lebensweltorientierten Sozialen Arbeit

Título: Vergleich der Konzepte der Erlebnispädagogik und oder Lebensweltorientierten Sozialen Arbeit

Trabajo Escrito , 2016 , 20 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Anonym (Autor)

Trabajo social
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Im Folgenden werden die geschichtlichen Entwicklungen mit den wichtigsten Wegbereitern und Grundideen beider Konzepte beschrieben. Anschließend wird ein kurzer Vergleich der Erlebnispädagogik und der Lebensweltorientierten Sozialen Arbeit aufgestellt.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Geschichte der Erlebnispädagogik

2.1 Die wichtigsten Vordenker

2.2 Kurt Hahn

2.2.1 Biographie

2.2.2 Erlebnistherapie

2.3 Erlebnispädagogik nach dem 2. Weltkrieg

2.4 Moderne Erlebnispädagogik

3 Kernideen und Mittel der Erlebnispädagogik

3.1 Ausgewählte Definitionen

3.2 Kernideen der Erlebnispädagogik

3.3 Möglichkeiten und Ziele

3.4 Zielgruppen

4. Lebensweltorientierte Soziale Arbeit

4.1 Grundidee

4.2 Vergleich der LWO und der EP

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die historischen Wurzeln, grundlegenden Konzepte und methodischen Ansätze der Erlebnispädagogik und der Lebensweltorientierten Sozialen Arbeit. Ziel der Arbeit ist es, Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede beider Disziplinen herauszuarbeiten und die Frage zu beantworten, inwiefern beide Ansätze zur Lösung sozialer Probleme beitragen können.

  • Historische Entwicklung der Erlebnispädagogik und deren Vordenker
  • Strukturanalyse der Kernideen der Erlebnispädagogik
  • Theoretische Grundlagen der Lebensweltorientierten Sozialen Arbeit nach Hans Thiersch
  • Gegenüberstellung und Transfermöglichkeiten der beiden Konzepte

Auszug aus dem Buch

2.2.2 Erlebnistherapie

Mit seinem Konzept der Erlebnistherapie und der Gründung der ‚Outward Bound Schools’ legte Kurt Hahn seinerzeit den Grundstein der heutigen Erlebnispädagogik. Der Begriff ‚Outward Bound’ bezeichnet in der englischen Seemannssprache ein Schiff, das bereit ist zu großer Fahrt auszulaufen (Michl, 2011). Das Schiff steht symbolisch für die Schüler, die durch das Konzept auf die große Fahrt ins Leben vorbereitet werden sollen.

Hahn beobachtete in der damaligen Gesellschaft unterschiedliche Verfallserscheinungen:

- Mangel an menschlicher Anteilnahme

- Mangel an Sorgsamkeit

- Verfall der körperlichen Tauglichkeit und

- Mangel an Initiative und Spontaneität (Michl, 2011, S. 27 f.).

Jedem Mangel stellt er in seinem Konzept der Erlebnistherapie ein Element gegenüber.

Zu den Elementen gehört Dienst am Nächsten, welches dem Mangel an menschlicher Anteilnahme gegenübersteht. Das Erlernen von Erster Hilfe, Berg- und Seenotrettung zählt zu den Diensten.

Das Projekt stellt handwerklich-technische oder künstlerische Anforderungen an die Jugendlichen und soll den Mangel an Sorgsamkeit beseitigen.

Um dem Verfall der körperlichen Tauglichkeit entgegenzuwirken nutzt er das körperliche Training, zu dem leichtathletische Übungen und Natursportarten wie Segeln, Kanufahren, Wandern und Bergsteigen gehören.

Dem Mangel an Initiative und Spontaneität wird die Durchführung von Expeditionen entgegengesetzt. Bei einer mehrtägigen Tour in herausfordernden Naturlandschaften sind die Teilnehmer für die Planung, Vorbereitung und die gemeinsame Bewältigung verantwortlich. (Michl 2001, S.27 f.)

Als Ziel definierte Hahn die Motivation der Jugendlichen Herausforderungen anzunehmen, sozialen Umgang mit Menschen zu erlernen und herauszufinden, welche Fähigkeiten in ihnen stecken. In meist vierwöchigen kurzzeitpädagogischen Kursen führte er die Erlebnistherapie mit Jugendlichen im Alter von 16 bis 20 Jahren durch.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Themen Erlebnispädagogik und Lebensweltorientierte Soziale Arbeit ein und skizziert die Relevanz beider Ansätze für die heutige Soziale Arbeit.

2 Geschichte der Erlebnispädagogik: Dieses Kapitel zeichnet die geschichtliche Entwicklung der Erlebnispädagogik nach, beginnend bei antiken Einflüssen über die Aufklärung bis hin zur Reformpädagogik und dem Wirken Kurt Hahns.

3 Kernideen und Mittel der Erlebnispädagogik: Hier werden Definitionen sowie fünf zentrale Merkmale der modernen Erlebnispädagogik erläutert und die Zielgruppen sowie Zielsetzungen des Konzepts dargelegt.

4. Lebensweltorientierte Soziale Arbeit: Das Kapitel behandelt die Entstehung der Theorie Hans Thierschs, beschreibt die theoretischen Wissenschaftskonzepte und die fünf Handlungsmaximen des lebensweltorientierten Ansatzes.

4.2 Vergleich der LWO und der EP: Im abschließenden Vergleich werden die konzeptionellen Unterschiede und Gemeinsamkeiten analysiert und Möglichkeiten einer zukünftigen Verbindung beider Methoden aufgezeigt.

Schlüsselwörter

Erlebnispädagogik, Lebensweltorientierte Soziale Arbeit, Kurt Hahn, Hans Thiersch, Reformpädagogik, Outward Bound, Handlungsorientierung, Ganzheitlichkeit, Soziale Arbeit, Jugendhilfe, Erlebnistherapie, Transfer, Alltag, Resozialisierung, Sozialkompetenz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit vergleicht die Konzepte der Erlebnispädagogik und der Lebensweltorientierten Sozialen Arbeit hinsichtlich ihrer Entstehung, Ziele und methodischen Anwendung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die historische Genese der Erlebnispädagogik, die theoretischen Ansätze nach Thiersch sowie der praktische Vergleich der beiden pädagogischen Modelle.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist die inhaltliche Gegenüberstellung beider Konzepte, um deren Potentiale und Grenzen in der praktischen Anwendung in der Sozialen Arbeit zu erörtern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine literaturgestützte Analyse, die auf der Auswertung relevanter Fachliteratur zu den beiden Ansätzen basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Geschichte und Kernideen der Erlebnispädagogik sowie der theoretischen Herleitung der Lebensweltorientierten Sozialen Arbeit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen gehören Erlebnispädagogik, Lebensweltorientierung, Ganzheitlichkeit, Handlungsorientierung und der pädagogische Transfer in den Alltag.

Warum ist die Unterscheidung zwischen Lebenswelt als "Selbstverständlichkeit" und "Aufgabe" laut Thiersch wichtig?

Diese Unterscheidung verdeutlicht, dass die Lebenswelt einerseits Sicherheit bietet, andererseits aber auch eine Herausforderung darstellt, bei der die Soziale Arbeit unterstützend eingreifen muss.

Inwiefern unterscheiden sich die beiden Ansätze beim "Ort" der pädagogischen Arbeit?

Während die Erlebnispädagogik Klienten gezielt aus ihrer gewohnten Lebenswelt herausnimmt, setzt die Lebensweltorientierte Arbeit direkt in der unmittelbaren Lebensumgebung der Klienten an.

Kann eine Verbindung beider Konzepte sinnvoll sein?

Die Autorin/der Autor schlägt vor, dass eine Kombination, bei der erlebnispädagogische Elemente als ergänzende Methode in der Lebensweltorientierten Arbeit eingesetzt werden, langfristig zum Erfolg führen kann.

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Detalles

Título
Vergleich der Konzepte der Erlebnispädagogik und oder Lebensweltorientierten Sozialen Arbeit
Universidad
University of Trier
Calificación
1,7
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2016
Páginas
20
No. de catálogo
V368602
ISBN (Ebook)
9783668473454
ISBN (Libro)
9783668473461
Idioma
Alemán
Etiqueta
vergleich konzepte erlebnispädagogik lebensweltorientierten sozialen arbeit
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2016, Vergleich der Konzepte der Erlebnispädagogik und oder Lebensweltorientierten Sozialen Arbeit, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/368602
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