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Die manische und hypomanische Episode der Bipolaren Störung

Ein Vergleich von DSM-IV-TR und DSM 5

Titre: Die manische und hypomanische Episode der Bipolaren Störung

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2016 , 23 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Anna-Lena Broß (Auteur)

Psychologie - Diagnostiques
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Diese Arbeit gibt einen Überblick über die Diagnostik von manischen und hypomanischen Episode der Bipolaren Störung. Dabei werden die Diagnosesysteme DSM-IV-TR und DSM 5 verglichen.

Weiterhin sollen die Symptome, Diagnosekriterien und die Probleme in der Diagnostik einer Bipolaren Störung genauer erörtert werden. Im Hinblick auf die Neuveröffentlichung der fünften Auflage des DSM (DSM-5; Falkai & Wittchen, 2014) im Jahr 2013, sollen zusätzlich die Veränderungen zu der älteren vierten Auflage (DSM-IV-TR von 1994;Sass, Wittchen, Zaudig, & Houben, 2003) herausgearbeitet und diskutiert werden.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Symptome nach DSM-IV-TR und DSM 5

2.1 Manische Episode

2.2 Hypomanische Episode

2.3 Gemischte Episode

3 Verlauf von bipolaren Störungen nach DSM-IV-TR und DSM-5

3.1 Die Bipolar-I Störung

3.2 Bipolar-II Störung

3.3 Rapid Cycling

3.4 Zyklothymie

4 Epidemiologie

4.1 Prävalenz

4.2 Verlauf

4.3 Komorbidität

5 Diagnose

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Seminararbeit untersucht die Symptome, Diagnosekriterien und diagnostischen Herausforderungen bei bipolaren Störungen, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf dem Vergleich zwischen den Kriterien des DSM-IV-TR und der aktuellen fünften Auflage (DSM-5) liegt.

  • Vergleich der diagnostischen Kriterien für manische, hypomanische und gemischte Episoden
  • Analyse der verschiedenen Verlaufsformen der bipolaren Störung (Bipolar-I, Bipolar-II, Rapid Cycling, Zyklothymie)
  • Epidemiologische Betrachtung der Prävalenz, des Verlaufs und der Komorbidität
  • Evaluation der diagnostischen Praxis und der Rolle strukturierter Interviews
  • Diskussion der Änderungen durch das DSM-5 und deren Auswirkungen auf die klinische Diagnostik

Auszug aus dem Buch

2.1 Manische Episode

Das Wort „Manie“ stammt aus dem altgriechischen und bedeutet so viel wie „Wahnsinn“ oder „Raserei“. Die Manie ist wohl die einzige psychische Störung, welche von vielen Betroffenen als angenehm empfunden wird (Finze & Hofmann Richter, 2014). Die Symptome einer Manie zeigen sich praktisch in allen Lebens- und Wahrnehmungsbereichen. Auf der kognitiven Ebene zählen die heitere bis gehobene Stimmung, die sehr positive und optimistische Einstellung, die Angst- und Sorglosigkeit sowie das bis zum Größenwahn steigende Selbstbewusstsein nur zu einigen der Symptomen, die, zumindest in der akuten Phase, von den Betroffenen als positive Steigerung der Lebensqualität wahrgenommen werden (Finze & Hofmann Richter, 2014; Meyer & Bauer, 2011) . Aber auch leichte Reizbarkeit, Unmut und Streitlust gehören nicht selten zu den Stimmungen der Manie. Auf der körperlichen Ebene kommt es zu einem deutlich verminderten Schlafbedürfnis, einem gesteigerten Antrieb, einer sexuellen Überaktivität und erhöhten Stärkegefühlen (Schäfer, Mehlfeld, Bauer, & Bauer, 2011). Gesteigerter Antrieb und Aktivität gehen mit beschleunigtem Denken und Sprechen, Unruhe, leichter Ablenkbarkeit und einem hohen Beschäftigungsdrang einher.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in das Störungsbild der bipolaren Störung, dessen psychosoziale Folgen und die Zielsetzung der Arbeit unter Berücksichtigung der DSM-5 Neuerung.

2 Symptome nach DSM-IV-TR und DSM 5: Detaillierte Darstellung der Kriterien für manische, hypomanische und gemischte Episoden und deren Veränderung im DSM-5.

3 Verlauf von bipolaren Störungen nach DSM-IV-TR und DSM-5: Differenzierung der verschiedenen Verlaufsformen (Bipolar-I, Bipolar-II, Rapid Cycling, Zyklothymie) und deren diagnostische Spezifika.

4 Epidemiologie: Überblick über die Häufigkeit (Prävalenz), typische Verläufe und häufige Begleiterkrankungen (Komorbidität).

5 Diagnose: Erörterung der Herausforderungen bei der Differentialdiagnostik und der unterstützenden Funktion strukturierter klinischer Interviews wie dem SKID.

6 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der DSM-5 Änderungen, insbesondere der Einführung dimensionaler Ansätze und der Auswirkungen auf die diagnostische Praxis.

Schlüsselwörter

Bipolare Störung, DSM-5, DSM-IV-TR, Manie, Hypomanie, Gemischte Episode, Diagnosekriterien, Bipolar-I, Bipolar-II, Rapid Cycling, Zyklothymie, Psychische Störungen, Differentialdiagnose, SKID, Affektive Störungen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Diagnostik bipolarer Störungen und analysiert, wie sich die Diagnosekriterien vom DSM-IV-TR zum aktuellen DSM-5 verändert haben.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die Symptomatik manischer und hypomanischer Episoden, die verschiedenen klinischen Verlaufsformen, epidemiologische Daten sowie die Herausforderungen bei der praktischen Diagnosestellung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, die Unterschiede der Diagnosekriterien zwischen der vierten und fünften Auflage des DSM herauszuarbeiten und deren Auswirkungen auf die klinische Praxis zu diskutieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse basiert, um einen systematischen Vergleich der diagnostischen Leitfäden vorzunehmen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Beschreibung der Episodentypen, die Analyse spezifischer Verlaufsformen, eine epidemiologische Betrachtung sowie die Erörterung diagnostischer Instrumente wie das SKID.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Bipolare Störung, DSM-5, Diagnosekriterien, Manie, Hypomanie, Differentialdiagnostik und Affektive Störungen.

Warum wird die Diagnose einer Bipolar-II Störung oft als Herausforderung beschrieben?

Da hypomane Episoden von Betroffenen oft als angenehm oder normal empfunden werden, bleiben sie häufig unerkannt, was oft zu einer Fehldiagnose als unipolare Depression führt.

Wie verändert das DSM-5 den Umgang mit gemischten Episoden?

Das DSM-5 hat die klassische gemischte Episode abgeschafft und durch die Zusatzbezeichnung „mit gemischten Merkmalen“ ersetzt, um eine flexiblere und dimensionalere Diagnostik zu ermöglichen.

Welchen Stellenwert nimmt das strukturierte klinische Interview (SKID) ein?

Das SKID wird als wichtiges diagnostisches Hilfsmittel hervorgehoben, das die Treffsicherheit bei der Unterscheidung von Episoden und die Erfassung von Komorbiditäten signifikant verbessern kann.

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Résumé des informations

Titre
Die manische und hypomanische Episode der Bipolaren Störung
Sous-titre
Ein Vergleich von DSM-IV-TR und DSM 5
Université
University of Ulm
Note
1,3
Auteur
Anna-Lena Broß (Auteur)
Année de publication
2016
Pages
23
N° de catalogue
V368902
ISBN (ebook)
9783668473560
ISBN (Livre)
9783668473577
Langue
allemand
mots-clé
Bipolare Störung Manische Episode Hypomanische Episode
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anna-Lena Broß (Auteur), 2016, Die manische und hypomanische Episode der Bipolaren Störung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/368902
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Extrait de  23  pages
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