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Die Schematherapie. Ein Überblick über theoretische Grundlagen und praktische Anwendung

Titre: Die Schematherapie. Ein Überblick über theoretische Grundlagen und praktische Anwendung

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2016 , 15 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Anna-Lena Broß (Auteur)

Psychologie - Psychologie Clinique, Psychopathologie, Prévention
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Die Schematherapie ist eine methodenintegrative Weiterentwicklung der herkömmlichen kognitiven Verhaltenstherapie, welche Mitte der achtziger Jahre von Jeffery Young und Kollegen entwickelt wurde. Sie integriert die kognitive Verhaltenstherapie mit
Elementen aus der Tiefenpsychologie, Transaktionsanalyse, Bindungstheorie, Gestalttherapie und weiteren etablierten psychologischen Theorien und Therapieverfahren zu einem „facettenreichen Gesamtkonzept und Behandlungsmodell“ (Young, Klosko, & Weishaar, 2005, S. 29). Der Schwerpunkt wird dabei auf kognitive, behaviorale und emotionale Methoden sowie auf die Gestaltung der therapeutischen Beziehung gelegt.

Die Schematherapie wurde für Patienten mit Persönlichkeitsstörungen und anderen chronischen psychischen Problemen entwickelt, bei denen die herkömmlichen Behandlungen nicht zum gewünschten Erfolg führen konnten. Young befasste sich diesbezüglich zunächst vorrangig mit dem Schemakonzept (s. Abschn. 1.2), entwickelte dann aber bald den Schemamodusansatz (s. Abschn. 1.3). Dieser Ansatz wurde von Arnoud Arntz und Kollegen maßgebend weiterentwickelt und empirisch untersucht (Jacob & Arntz, 2014; Zens & Jacob, 2013)

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Grundlagen und Entwicklung des Schemamoduskonzepts

1.1 Einführung

1.2 Grundlagen des Schemakonzepts

1.2.1 Maladaptive Schemata

1.2.2 Dysfunktionale Bewältigungsstrategien

1.3 Das Schemamoduskonzept

2 Die Schematherapie in der Anwendung

2.1 Störungsübergreifende Konzeption eines Modusmodells

2.2 Störungsspezifisches Modusmodell am Beispiel der Borderline-Störung

2.3 Therapeutisches Vorgehen- Arbeiten mit dem Modusmodell

2.3.1 Kognitive Methoden

2.3.2 Behaviorale Methoden

2.3.3 Emotionsfokussierte Methoden

2.3.4 Gestaltung der Therapiebeziehung

2.4 Therapieablauf und Therapiedauer

3 Empirische Evidenz und Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit gibt einen Überblick über die Schematherapie als methodenintegrative Weiterentwicklung der kognitiven Verhaltenstherapie, mit dem Ziel, das theoretische Fundament sowie die praktische Anwendung des Schemamoduskonzepts bei Patienten mit Persönlichkeitsstörungen darzustellen.

  • Grundlagen des Schemakonzepts und die Entstehung maladaptiver Schemata
  • Einführung und Anwendung des Schemamoduskonzepts in der Therapie
  • Spezifische Modusmodelle am Beispiel der Borderline-Störung
  • Methoden der Schematherapie (kognitiv, behavioral, emotionsfokussiert)
  • Empirische Wirksamkeitsbelege der Schematherapie

Auszug aus dem Buch

1.1 Einführung

Die Schematherapie ist eine methodenintegrative Weiterentwicklung der herkömmlichen kognitiven Verhaltenstherapie, welche Mitte der achtziger Jahre von Jeffery Young und Kollegen entwickelt wurde (Young, 1990). Sie integriert die kognitive Verhaltenstherapie mit Elementen aus der Tiefenpsychologie, Transaktionsanalyse, Bindungstheorie, Gestalttherapie und weiteren etablierten psychologischen Theorien und Therapieverfahren zu einem „facettenreichen Gesamtkonzept und Behandlungsmodell“ (Young, Klosko, & Weishaar, 2005, S. 29). Der Schwerpunkt wird dabei auf kognitive, behaviorale und emotionale Methoden sowie auf die Gestaltung der therapeutischen Beziehung gelegt.

Die Schematherapie wurde für Patienten mit Persönlichkeitsstörungen und anderen chronischen psychischen Problemen entwickelt, bei denen die herkömmlichen Behandlungen nicht zum gewünschten Erfolg führen konnten. Young befasste sich diesbezüglich zunächst vorrangig mit dem Schemakonzept (s. Abschn. 1.2), entwickelte dann aber bald den Schemamodusansatz (s. Abschn. 1.3). Dieser Ansatz wurde von Arnoud Arntz und Kollegen maßgebend weiterentwickelt und empirisch untersucht (Jacob & Arntz, 2014; Zens & Jacob, 2013).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Grundlagen und Entwicklung des Schemamoduskonzepts: Dieses Kapitel erläutert die Entstehung der Schematherapie und definiert die theoretischen Kernbegriffe wie maladaptive Schemata, dysfunktionale Bewältigungsstrategien und das Schemamoduskonzept.

2 Die Schematherapie in der Anwendung: Hier wird beschrieben, wie Modusmodelle störungsübergreifend und spezifisch (z.B. bei Borderline-Störungen) erstellt werden und welche therapeutischen Methoden (kognitiv, behavioral, emotionsfokussiert) zur Anwendung kommen.

3 Empirische Evidenz und Fazit: Das letzte Kapitel fasst den aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstand zur Wirksamkeit der Schematherapie zusammen und zieht ein Fazit über deren Etablierung als moderne Therapietechnik.

Schlüsselwörter

Schematherapie, Modusmodell, maladaptive Schemata, kognitive Verhaltenstherapie, Borderline-Störung, Bewältigungsstrategien, emotionsfokussierte Methoden, Stuhldialog, Imagination, begrenzte Nachbeelterung, therapeutische Beziehung, empirische Evidenz, Persönlichkeitsstörungen, Schemadomänen, Therapieablauf.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Grundlagen, das therapeutische Vorgehen und die Wirksamkeit der Schematherapie als integratives Behandlungsmodell.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen der Schemata und Modi sowie die praktische Anwendung dieser Konzepte, insbesondere bei Persönlichkeitsstörungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, einen umfassenden Überblick über die Struktur der Schematherapie und deren Anwendung im klinischen Kontext zu vermitteln.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden zur Behandlung verwendet?

Die Schematherapie nutzt einen Mix aus kognitiven, behavioralen und emotionsfokussierten Techniken sowie eine gezielte Gestaltung der Therapiebeziehung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die Erstellung von Modusmodellen und die konkreten therapeutischen Interventionen bei maladaptiven Schemata.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Begriffe wie Schemamodus, maladaptive Schemata, begrenzte Nachbeelterung und emotionsfokussierte Methoden sind zentral für das Verständnis dieser Arbeit.

Wie unterscheidet sich die Arbeit mit dem Modusmodell von der klassischen Therapie?

Im Gegensatz zu manchen klassischen Ansätzen nutzt die Schematherapie das Modusmodell als eine Art "Landkarte", um affektive Zustände und Bewältigungsstile in Echtzeit zu konzipieren und zu behandeln.

Warum wird das Borderline-Modusmodell als Beispiel angeführt?

Das Modusmodell der Borderline-Störung ist das bekannteste und am besten empirisch untersuchte Konzept innerhalb der Schematherapie und dient daher als prototypisches Beispiel.

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Résumé des informations

Titre
Die Schematherapie. Ein Überblick über theoretische Grundlagen und praktische Anwendung
Université
University of Ulm
Note
1,3
Auteur
Anna-Lena Broß (Auteur)
Année de publication
2016
Pages
15
N° de catalogue
V368903
ISBN (ebook)
9783668485990
ISBN (Livre)
9783668486003
Langue
allemand
mots-clé
Schematherapie
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anna-Lena Broß (Auteur), 2016, Die Schematherapie. Ein Überblick über theoretische Grundlagen und praktische Anwendung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/368903
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Extrait de  15  pages
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